Zehn Smartwatches mit Wear OS bis 200 Euro

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Ratgeber: Die besten Video-Streaming-Anbieter

Ab 8 Euro: Netflix, Disney+, Spotify, Tidal & Co. als Weihnachtsgeschenk

Smarte Bilderrahmen ab 70 Euro: Immer und überall aktuelle Fotos

Smarte Bilderrahmen ab 70 Euro: Immer und überall aktuelle Fotos

Geschenkratgeber: RC-Autos, Bagger, Flugzeuge und Hubschrauber zu Weihnachten

Geschenkratgeber: RC-Autos, Bagger, Flugzeuge und Hubschrauber zu Weihnachten

Top 10: Die besten Actioncams 2021 ab 136 Euro

Top 10: Die besten Actioncams 2021 ab 136 Euro

Die Auswahl bei Smartwatches und Fitness-Trackern ist gigantisch. Wir werfen einen Blick auf die Geräte mit besonders interessantem Preis-Leistungsverhältnis, großer App-Auswahl und starker Kompatibilität zu Smartphones.

Der günstigste Weg zu einer digitalen Uhr mit Schrittzähler, App-Anbindung und mehr oder weniger smarten Funktionen geht über einen Fitness-Tracker. Schon für unter 30 Euro gibt es eine große Auswahl an smarten Armbändern mit erfreulich guten Fitness-Funktionen, wie unser Vergleichstest von acht aktuellen Fitness-Trackern zeigt.

Am anderen Ende der preislichen Fahnenstange finden sich signifikant teurere Sport-Uhren (Bestenliste) mit ausgefeilten Trainings-Funktionen und teilweise Optimierungen auf bestimmte Sportarten sowie Smartwatches mit Watch OS (Apple) oder Wear OS (Google). Die Smartwatches mit „Standard-Betriebssystem“, wenn man es so nennen mag, punkten mit hoher Kompatibilität, großer App-Auswahl und je nach Ausstattung mit Bezahl- und Fitnessfunktionen. Während iPhone-Nutzer mit einer Apple Watch optimal ausgestattet sind, sind für Android-Nutzer vor allem die Wear-OS-Smartwatches interessant. Theoretisch ließen sich Wear-Watches zwar auch mit dem iPhone koppeln, doch die Einschränkungen in der Praxis sind groß. Andersherum – Apple Watch am Android-Handy – geht es quasi gar nicht Hand in Hand.

Googles Smartphone-Betriebssystem ist sozusagen ein Android für die Uhr. Oberfläche, App-Auswahl, Bedienung & Co. sind standardisiert, Uhren-Hersteller packen es auf diverse Geräte in unterschiedlichen Formen, Größen und Ausstattungen.

Wir werfen einen Blick auf die günstigsten Vertreter dieser Kategorie. Im Preisfilter bis 150 Euro gibt es aktuell zehn unterschiedliche Modelle zur Auswahl, teils in verschiedenen Farben. Manche der Uhren sind Auslaufmodelle und nur noch vereinzelt zu haben, darunter lassen sich echte Schnäppchen machen – etwa in Form der LG Watch W7, die neben im obligatorischen, runden Touchscreen-Display auch ein mechanisches Uhrwerk mitbringt. Die unverbindliche Preisempfehlung lag ursprünglich bei 450 Euro, lange Zeit kostete sie um die 400 Euro – Schnäppchenjäger bekommen fabrikneue Restposten jetzt bereits ab etwa 130 Euro.

Der derzeitige Billigheimer ist die Puma-Smartwatch ab 111 Euro, die es in drei Farbvarianten gibt. Hersteller dieser Uhr – wie übrigens vieler anderer Smartwatches mit Google-Betriebssystem von einem Mode-Label – ist Fossil. Wir haben die Puma im letzten Jahr gemeinsam mit einigen ihrer Geschwistern getestet. Die folgende Fotostrecke zeigt alle Details.

Die Schnäppchen-Uhren sind allesamt schon etwas betagter. Produkte wie die Skagen Connected Falster sind bereits seit über drei Jahren auf dem Markt; nur die Puma-Smartwatch und die LG Watch W7 sind aus dem Jahr 2019. Die Diesel On Fadelight aus dem Jahr 2020 ist das neueste Modell im Vergleich.

Während das Alter alleine keine große Relevanz hat, gibt es durchaus spürbare Unterschiede in der Praxis. Nur die Geräte von Puma, Fossil und Diesel haben Qualcomms 3100er-Chipsatz an Bord, die anderen sind mit dem inzwischen durchaus betagten 2100er-Chipsatz unterwegs – wichtigster Unterschied, neben der Leistung, was sich vor allem bei ruckelfreier Navigation durch die Menüs und beim Starten von Apps bemerkbar macht, ist die spürbar längere Akkulaufzeit der Uhren mit dem neueren Chipsatz.

Die Uhren unterscheiden sich vor allem optisch. Viele Modelle sind sich technisch sehr ähnlich, rollen sogar vom selben Band – aber haben andere Prioriäten in Puncto Auslegung und Optik. Die Optik ist freilich Geschmackssache; und abgesehen vom Chipsatz gibt es im Inneren kaum merkbare Unterschiede: Alle Uhren in dieser Übersicht haben 4 GByte Speicher und 512 MByte RAM (LG W7: 768 MByte RAM), die meisten ein rundes Display mit um die 1,2 Zoll. Aus der Reihe fallen die Fossil Gen 4 (1,4-Zoll-Display) und Mobvoy Ticwatch C2 (1,3 Zoll).

Bei der Zusatzausstattung gibt es ebenfalls Unterschiede. Die Modelle von Puma, Fossil, Mobvoi und Diesel haben NFC integriert, was bargeldlose Zahlungen direkt über die Uhr ermöglicht. Einen optischen Pulsmesser haben alle außer LG Watch W7 und Skagen Connected Falster, LG W7 und Diesel On Fadelight haben noch ein Barometer integriert.

Die folgende Tabelle zeigt die Unterschiede im Detail.

Die günstigste Wear-Smartwatch ist aktuell die Puma Smartwatch für gerade einmal 111 Euro. Da kann man so viel nicht falsch machen – oder?

Fakt ist, man bekommt keine aktuelle High-End-Hardware. Käufer der Auslaufmodelle müssen in Puncto Ausstattung und Akkulaufzeit Abstriche hinnehmen. Genau hier stellt sich die Frage, ob sich das lohnt – und die Antwort versteckt sich hinter einem „wofür“. Wer lediglich Schritte zählen oder Schlafphasen aufzeichnen möchte, bekommt diese Funktionen bei den Fitness-Trackern noch deutlich günstiger. Wer auf der Suche nach Top-Ausstattung und moderner Technik ist, muss mehr Geld auf den Tisch legen. Aber schöne Uhren mit coolen, runden Touchscreen-Displays – und je nach Modell mit Zahlung per NFC, Puls- oder barometrischem Höhenmesser – gab es noch nie günstiger. Mehr Informationen dazu gibt es in unserem Vergleichstest von vier Wear-OS-Watches aus dem letzten Jahr, darunter auch das Puma-Modell.

Der folgende Preisvergleich zeigt die Uhren, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrags für unter 150 Euro zu haben waren:

Und wie viel mehr muss man nun auf den Tisch legen, wenn es wirklich aktuelle Technik sein soll? Zum Vergleich zeigen wir hier die aktuell beliebtesten Smartwatches mit Android Wear. Er zeigt: Ein kleiner Aufpreis kann sich lohnen, ab etwa 180 Euro gibt es beispielsweise eine neuere Generation wie die Fossil der 5. Generation mit doppelt so viel RAM (1 GByte), NFC und Pulsmesser sowie dem auch bei den „Billigheimern“ schon vertretenen 3100er-Chipsatz von Qualcomm. Und die zwar etwas klobige, vom Kollegen Stefan Schomberg nach dem Test aber dennoch als „beste Wear-OS-Smartwatch“ bezeichnete Mobvoy Ticwatch Pro (Testbericht) kostet derzeit gut 190 Euro.

Wer einen hübschen Alltagsbegleiter für den gelegentlichen Einsatz sucht, kann bedenkenlos auch zu günstigen Auslaufmodellen greifen. Intensivnutzer, die weniger ein schönes Schmuckstück am Arm tragen wollen, sondern vor allem auch regelmäßig die Funktionen der Uhr nutzen wollen, sollten beim Kauf auf den neueren 3100er-Chipsatz achten, da er zu spürbar längerer Akkulaufzeit führt. Und ansonsten gilt wie üblich, dass man wissen sollte, wofür man die Uhr kaufen möchte – und nach dem Anforderungsprofil auswählt, ob Ausstattungsmerkmale wie NFC, Pulsmesser oder Barometer wichtig sind oder die Priorität auf einer bestimmten Farbe oder Marke liegt.

Mehr zum Thema und Alternativen zeigt unser Beitrag Testsieger: Die besten Smartwatches, Sportuhren und Fitness-Tracker.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.