Windows-Laptops von 200 bis 3000 Euro: Homeoffice und Gaming

Acer Swift 3

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Lohnt sich refurbished? Sparen mit 3 Jahren Garantie auf gebrauchte iPhones, Playstations & Co.

Lohnt sich refurbished? Sparen mit 3 Jahren Garantie auf gebrauchte iPhones, Playstations & Co.

Sicher Radfahren: Dashcam, Radar, Helme mit Blinker und Airbag

Sicher Radfahren: Dashcam, Radar, Helme mit Blinker und Airbag

Smarte Masturbatoren knallhart getestet: High-Tech-Sexspielzeug für Männer ab 25 Euro

Smarte Masturbatoren knallhart getestet: High-Tech-Sexspielzeug für Männer ab 25 Euro

So findet ihr die perfekte Tastatur für Büro, Homeoffice und Gaming

So findet ihr die perfekte Tastatur für Büro, Homeoffice und Gaming

Welches Notebook darf es sein? In dieser Kaufberatung stellen wir Laptops von 11,6 bis 17,3 Zoll vor und erklären, worauf Käufer achten sollten.

Windows-Laptops gibt es in einer Vielzahl an Größen und Ausstattungsvarianten. Auch wenn Tablets in vielen Bereichen eine Alternative geworden sind, etwa zum Streaming (Ratgeber), Surfen oder für Spiele, bleiben Notebooks in vielen Bereichen unverzichtbar. Dank integrierter Tastatur und ausreichend großem Screen sind sie die erste Wahl für die Arbeit mit Office-Anwendungen oder zum Verfassen von Texten. Mittlerweile stellen Laptops einen vollwertigen Desktop-Ersatz dar, speziell in Verbindung mit einem externen Monitor (Ratgeber), einer Tastatur (Ratgeber) sowie Maus (Ratgeber).

Wir zeigen in dieser Kaufberatung aus der Themenwelt Laptop, welche Typen es gibt und für wen sich jeweils die Varianten am besten eignen. Im Mittelpunkt der Notebook-Kaufberatung stehen Windows-Geräte als klassische Clamshell- oder Convertible-PCs von kompakt und handlich bis groß und ausladend.

Das Wort Notebook und Laptop sind jeweils Synonyme für einen mobilen PC. Ersteres leitet sich vom englischen Begriff für „Notizbuch“ ab. Letzteres wird aus „Schoß“ (Lap) und „obenauf“ (top) gebildet – also ein Computer, den man auf dem Schoß halten kann. Der Klassiker ist nach wie vor das sogenannte Clamshell-Notebook. Das bedeutet „Muschelschale“ auf Englisch. Dieses Design hat IBM bei seiner ThinkPad-Reihe Anfang der 90er-Jahre eingeführt. Dabei schließt der Deckel mit dem Unterteil des Rechners ab, damit keine Fremdkörper zwischen Display und Tastatur eindringen.

Eine spezielle Spielart ist der Convertible-PC mit Touchscreen. Dieser funktioniert wie ein gewöhnliches Notebook. Über einen Klapp-, Dreh- oder Schiebemechanismus kann man das Display umklappen, um so das Gerät wie einen Tablet-PC zu nutzen. Varianten, bei denen das Display vom Rest des Gehäuses abgenommen werden kann, um dieses als Tablet zu nutzen, nennt man Detachable.

Übliche Bildschirmgrößen reichen von 11,6 bis über 17,3 Zoll. Als Formfaktor sind nach wie vor 16:9 üblich, zunehmend finden sich bei kleineren Notebooks auch Bildschirmformate in 3:2. Die Auflösungen reichen von 1280 x 720 Pixel bei günstigen Modellen über 1920 x 1080 Pixel (Full HD) bis hin zu 3840 x 2400 Pixel (4K) bei High-End-Notebooks. Als Bildwiederholfrequenz sind 60 Hertz noch Standard, er gibt aber im Preisbereich jenseits von 1000 Euro schon Displays mit 90 Hertz und mehr. OLEDs treten jedoch noch selten auf. Touchscreens finden sich vorwiegend bei Convertibles oder dem Surface Laptop 4 von Microsoft.

Als Technologie bei einem LCD erfreut sich das IPS-Panel (In-Plane Switching) großer Verbreitung. Daneben gibt es noch TN (Twisted Nematic) sowie VA (Vertical Allignement). TN-Panels nutzen eine Schicht aus Flüssigkristallen, die im 90 Grad Winkel miteinander verdrillt sind. Zu den Vorteilen gehören eine kurze Reaktionszeit, höchste Bildwiederholraten und ein günstigerer Herstellungspreis. Die größte Schwäche ist die mangelnde Blickwinkelstabilität. Das Bild wird nur bis zu einem Betrachtungswinkel von 150 Grad sauber dargestellt, bei Kontrasten und Farbdarstellung sind TN-Panels schwächer als IPS oder VA.

Was die Blickwinkelstabilität und Farbdarstellung angeht, sind IPS am besten. Dafür sind sie teurer in der Herstellung und bieten eine langsamere Reaktionszeit als TN, was beim Gaming Nachteile hat. Die höchsten Kontraste und Schwarzwerte bieten VA-Panels, schwächeln aber ebenfalls bei der Reaktionszeit. Mehr zur Technologie bei Monitoren erklären wir in der Kaufberatung Gaming-Monitore: Displays zum Zocken.

Eine große Bandbreite gibt es bei den Prozessoren. Zum Standard von Windows-Geräten gehören x86-Prozessoren. Diese stammen entweder von Intel oder AMD. Den Einstieg machen bei Intel Chips der Celeron- und Pentium-Reihe bei günstigen Modellen. Diese bieten nur eine überschaubare Rechenleistung. Weiter geht es mit Intel Core i3, Core i5, Core i7 und kaum Core i9.

AMD-Chips im günstigen Bereich stammen aus der Athlon- und 3020e-Reihe, das Pendant zu den Core-Modellen von Intel sind Ryzen 3, Ryzen 5, Ryzen 7 und Ryzen 9. Die aktuellen Ryzen-5-CPUs zeigen sich in Benchmarks dem Core-i5 leicht überlegen. Mehr zu AMD-Chips erklären wir im Ratgeber Preiswerte Laptops ab 500 Euro: Welcher AMD Ryzen ist die beste Wahl? CPUs mit ARM-Architektur kommen selten vor und funktionieren nur im reduzierten S-Modus bei Windows 10 und Windows 11.

Üblicherweise nutzen Notebooks integrierte Grafikchips. Diese stammen von Intel oder AMD, es gibt zudem mobile Varianten der Nvidia Geforce. Diese können aber nicht immer mit einer dedizierten Grafikkarte aus einem PC mithalten. Wer mit dem Rechner nur arbeiten oder surfen will, benötigt keine AMD Radeon oder Nvidia Geforce. Wer auch spielen will, braucht mindestens eine Nvidia Geforce RTX 1650 oder gleich RTX 3060.

Der Arbeitsspeicher reicht von 4 GByte bei besonders günstigen Modellen bis hin zu maximal 64 GByte bei High-End-Geräten. Nach Möglichkeit empfehlen wir mindestens 8 GByte RAM. Der Arbeitsspeicher ist meistens fest verlötet, sodass eine nachträgliche Nachrüstung nicht immer möglich ist. Bei Datenträgern hat sich der SSD-Speicher zum Standard entwickelt. Die größte Verbreitung haben mittlerweile Varianten vom Typ M.2. Die deutlich schnelleren NVMe-SSDs nach PCIe 4.0 gibt es bei teureren Geräten. Eine klassische HDD ist nur noch selten und vorwiegend bei preiswerten Rechnern zu finden. Erschwingliche Geräte nutzen zum Teil noch langsame Flashspeicher.

Standardmäßig verfügen Computer über Empfänger fürs WLAN sowie Bluetooth. Nicht alle Geräte unterstützen schon den schnellsten Standard Wi-Fi 6. Viele Produkte setzen noch auf Wi-Fi 5 oder sogar nur Wi-Fi 4. Module für mobiles Internet für LTE und selten 5G mittels SIM-Karte sind ebenfalls bei hochpreisigen Geräten möglich.

Die Anschlussmöglichkeiten sind vielfältig. USB-A ist üblich, wird aber immer mehr von USB-C verdrängt. Ähnlich sieht es beim HDMI-Anschluss für einen Monitor aus, der nicht mehr selbstverständlich ist. Eine Alternative ist hier DisplayPort über USB-C. Beim Kauf sollte man für eine schnelle Datenübertragung darauf achten, dass der Anschluss bereits USB 3.0 unterstützt. Praktisch sind zudem Fingerabdrucksensoren zum Entsperren des Bildschirms, die es vereinzelt schon bei preiswerteren Modellen gibt. Zum Standard gehört eine Webcam, die meisten Hersteller beschränken sich auf Auflösungen von 0,9 Megapixel. Günstige Modelle nutzen teilweise nur 0,3 Megapixel. Webcams jenseits der 1 Megapixel sind derzeit eher selten.

Wer hauptsächlich E-Mails schreiben möchte und etwas im Internet surfen will, braucht nicht unbedingt ein teures Modell. Die günstigsten Notebooks mit einer Größe von 11,6 Zoll bekommt man bereits ab 200 Euro, ein Beispiel dafür ist das Lenovo IdeaPad 1. Bis 350 Euro bekommen Käufer einen Rechner mit einem Display von 13,3 Zoll, 14 Zoll oder 15,6 Zoll. Die Displays unterstützten bei günstigen Modellen meistens HD-Auflösungen. Was bei einem kleinen Gerät um die 11,6 Zoll noch in Ordnung geht, könnte bei einem größeren Modell jenseits von 14 Zoll schon zu pixelig erscheinen. Immer mehr Modelle bis 350 Euro unterstützen eine Full-HD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel.

Viel Rechenleistung dürfen Käufer hier nicht erwarten, als Prozessoren finden sich vorwiegend einfache Chips wie Intel Celeron, Pentium Silver, Pentium Gold oder AMD 3020e sowie Athlon Silver und Athlon Gold. Teilweise kommen aber schon Ryzen 3 oder Core i3 zum Einsatz, etwa beim HP 240 G7. Vereinzelt gibt es hier auch ARM-Prozessoren, diese sind aber nicht kompatibel zu jeder Software und nutzen meistens den S-Modus von Windows 10 oder 11.

Als Prozessor empfehlen wir mindestens einen Duo-Core wie Intel Celeron N4020 oder AMD 3020e, besser wäre ein Quad-Core-Prozessor wie der Intel Celeron N4120 oder N5100. Bei einem Display von 11 Zoll geht eine HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) noch in Ordnung, ab 14 Zoll sollte es aber nach Möglichkeit eine Full-HD-Auflösung sein. Üblich sind hier 4 GByte RAM, 8 GByte RAM wären aber empfehlenswert. Von Flashspeicher raten wir eher ab, hier ist ein SSD-Speicher mit mindestens 128 GByte, besser 256 GByte ratsam.

Eine günstige Alternative sind Geräte von hierzulande unbekannten Herstellern aus China. So bietet das Teclast F7 Plus 3 für 358 Euro bei Banggood bereits ein 14-Zoll-Display mit 2K, 8 GByte RAM, Intel Celeron 4125 mit vier Kernen und eine SSD mit 256 GByte. Wie gut der PC ist, zeigt unser Ratgeber Die billigsten Windows-Laptops der Welt: Lohnt sich der Kauf? Mehr zu preiswerten Modellen erklären wir im Ratgeber Günstige Laptops: Was sollte man bei Notebooks unter 300 Euro beachten?

Wer mehr als eine digitale Schreibmaschine will, muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Im Preisbereich bis 500 Euro finden sich Alleskönner in der Größe 15,6 Zoll für Arbeit und Unterhaltung, die deutlich schneller und stabiler laufen als Schnäppchen-PCs. Full HD gehört zum Standard. Weniger als Wi-Fi 5 gibt es kaum noch, selbst Wi-Fi 6 ist hier weitverbreitet. Die M.2-SSDs unterstützen meistens schon PCIe 3.0

Bis 400 Euro sind Ryzen 3 und Core i3 zu finden. Für mehr Leistung sorgen unter 500 Euro Prozessoren der Typen Core i5 oder Ryzen 5. AMD-Chips sind unser Tipp, da sie bei der Leistung die Chips von Intel überflügeln können, meistens aber günstiger sind. Ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten das Lenovo V15-IML, HP 250 G8 sowie Acer Aspire 3.

Jenseits von 500 Euro nimmt die Leistungsfähigkeit, aber auch Ausstattungsvielfalt deutlich zu. Ryzen 5 und Core i5 der aktuellen Generation sind hier bereits üblich. Es finden sich zudem die ersten Geräte mit integriertem Grafikchip von Nvidia für Spiele. Ab 600 Euro können Käufer mit 16 GByte RAM rechnen. Eine gute Wahl als Heim-PC ist hier der Acer Aspire 5, HP 15s-eq2475ng oder Lenovo V15 G2. Bei knapp unter 1000 Euro kommen bereits die ersten Ryzen-7-Prozessoren zum Einsatz. Als Business-Laptop gefragt sind zudem die robusten Modelle der ThinkPad-Reihe von Lenovo. Das ASUS Vivobook Pro 15 für 1000 Euro nutzt sogar schon ein OLED-Display mit einer Auflösung von 2800 x 1800 Pixel sowie eine Nvidia Geforce RTX 3050.

Noch vor wenigen Jahren war 15,6 Zoll der Standard für leistungsstarke Geräte. Mittlerweile sind Notebooks mit 13,3 und 14 Zoll auf dem Vormarsch und bieten genauso viel Leistung, wie die größeren Pendants. Ein kompaktes Modell erleichtert den Transport enorm, was in Zeiten von häufigem Wechsel zwischen Büro und Homeoffice von großem Vorteil sein kann. Die meisten Modelle wiegen selten mehr als 1,3 Kilogramm. Es gibt aber auch Computer mit einem Gewicht von unter 1 Kilogramm, etwa das Acer Swift 5 (Testbericht) mit Touchscreen oder das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon (Testbericht).

Die günstigsten 14-Zöller mit Full-HD-Auflösung liegen bei unter 500 Euro. Ein anschauliches Beispiel dafür ist das MSI Modern 14 mit Core i5-10210U (10. Generation) sowie das Lenovo IdeaPad 5 mit AMD Ryzen 5. Bis auf das Gerät von MSI gehört hier Wi-Fi 6 zum Standard. Erstklassige, kompakte und leichte Notebooks mit Core i5-1135G7 (11. Generation) und 8 GByte RAM bekommt man ab 650 Euro, etwa das Lenovo Yoga Slim 7 (Testbericht), das Honor Magicbook 14 (Testbericht) oder Acer Swift 3 (Testbericht).

Nach oben hin ist die Preisspanne nahezu offen. Im Bereich um die 1000 Euro finden sich standardmäßig 16 GByte RAM sowie stärkere CPUs wie Ryzen 7 oder Core i7-1165G7. Ein Beispiel dafür ist das Dell XPS 13. Die Displays werden zunehmend schärfer: So bietet das Lenovo Yoga Slim 7 Pro (Testbericht) eine Auflösung von 2800 x 1800 Pixel. Der Bildschirm des Huawei Matebook 14s (Testbericht) schafft 90 Hertz und 2,5 K. Weitere Alternativen zeigen wir im Ratgeber Leicht und trotzdem stark: Kompakte Laptops unter 1000 Euro.

Sehr vielseitig sind Convertibles mit Touchscreen. Klappt man das Display um, verwandelt sie sich in übergroße Tablets. Damit kann man dann auf der Couch bequem Serien ansehen oder surfen. Ein Convertible für Einsteiger bekommt man bereits für unter 300 Euro, etwa das Lenovo IdeaPad Flex 3 mit 11,6 Zoll oder Acer Spin 1 mit 14 Zoll und jeweils 4 GByte RAM. Viel Leistung sollte man aber nicht erwarten. Hier kommen wie bei den Einsteiger-Computern meistens Intel Celeron, Pentium oder AMD Athlon Silver zum Einsatz. Ein Core i3 und 8 GByte RAM bietet das ASUS VivoBook Flip 14 für 485 Euro. Modelle ab 13,3 Zoll schaffen Full HD.

Jenseits von 500 Euro sind Convertibles vollwertige Notebooks. Ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis hat etwa das Acer Spin 3 oder Asus Vivobook Flip 14 ab 700 Euro mit 16 GByte RAM, Core i5 der elften Generation sowie 512 GByte SSD. Ab 1000 Euro bekommt man High-End-Modelle mit starken Prozessoren vom Typ Ryzen 7, Ryzen 9 sowie Core i7, etwa das HP Envy x360 Convertible, Samsung Galaxy Book Pro 360 13 oder das High-End-Modell Lenovo Thinkpad X1 Titanium Yoga (Testbericht).

Das Datachable, auch 2-in-1-PC genannt, ist eine besondere Geräteklasse. Im Prinzip handelt es sich hier um ein Tablet-PC für Windows 10 oder 11. Eingesteckt in eine Tastatur dient es als herkömmliches Notebook. Zu den günstigsten Modellen gehört das Lenovo IdeaPad Duet 3 für 320 Euro mit Intel Pentium Silver. Die Tastatur ist im Lieferumfang enthalten. Den günstigsten Einstieg von Microsoft macht das Surface Go 3, allerdings nur mit Windows 10 und 11 im S-Modus. Eine Tastatur zum Einstecken gibt es als Zubehör.

Ab 500 Euro entsprechen die 2-in-1-Lösungen einem Alleskönner-Modell mit Core i3 und Core i5, etwa das Huawei MateBook E. Jenseits von 1000 Euro finden sich High-End-Varianten der Detachables, insbesondere das Microsoft Surface Book 3 (Testbericht), Microsoft Surface Pro 7+ (Testbericht) oder Microsoft Surface Pro 8. Es gibt sogar Gaming-Detachables wie das ASUS ROG Flow Z13 mit Nvidia GeForce RTX 3050 und Core i7 für 2000 Euro.

Nicht in jedem Fall ist ein kompaktes Notebook nützlich. Wer besonders viel Display-Fläche zum Arbeiten braucht, aber auf einen Desktop-PC verzichten will, greift zu einem größeren Rechner. Diese nennt man auch Desktop-Replacement. Das bietet sich vorrangig dann an, wenn der PC meistens nur zu Hause genutzt wird.

Die größten Laptops reichen bis 17,3 Zoll. Die günstigsten Modelle starten unter 400 Euro, bieten aber dann nur schwächere Intel-Celeron-CPUs. Ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis hat das HP 17-cp0447ng für 560 Euro mit AMD Ryzen 5 und 16 GByte RAM.

Ein Kompromiss aus Größe und Gewicht sind Varianten um die 16 Zoll. Hier finden sich auch größere Varianten von 14-Zoll-Modellen. Diese Kategorie wiegt allerdings bereits 2 bis 2,5 Kilogramm. Eine Ausnahme ist das LG Gram 16, das nur 1,2 Kilogramm wiegt. Zu den mit Abstand günstigsten 16-Zöllern gehört das Medion Akoya E16401. Die übrigen Modelle starten bei knapp unter 700 Euro, bieten dafür aber eine starke Ausstattung. Ein Beispiel dafür sind das Huawei Matebook D16 (Testbericht) sowie Huawei Matebook 16 (Testbericht).

Wer den Computer zum Zocken nutzen will, muss auf die entsprechende Hardware achten. Mit der passenden Ausstattung ist ein Gaming-Notebook der neuesten Generation schon nahe dran an der Leistung eines Desktop-Computers. Die Mindestanforderung beim Prozessor fürs Gaming ist ein Core i5 oder Ryzen 5. Besser wären Core i7 oder Ryzen 7. Absolute Spitze, aber kostenintensiv, sind Modelle mit Core i9 oder Ryzen 9.

Ein starker Prozessor alleine reicht hier nicht aus, das A und O ist die Grafikeinheit (GPU). Für Spiele reichen die integrierten Grafikchips von Intel oder AMD nicht aus. Die beste Leistung unter den mobilen GPUs bieten Modelle von Nvidia. Weniger für ernsthafte Gamer geeignet sind Nvidia-Chips der MX-Reihe. Einsteiger oder Gelegenheitsspieler dürften mit der Nvidia Geforce GTX 1650 Ti mit 4 GByte VRAM auskommen. Entsprechende Computer gibt es ab 700 Euro.

Anspruchsvollere Spieler greifen eher zur RTX 3060 mit 6 bis 8 GByte VRAM. Solche Gaming-Laptops der Mittelklasse kosten um die 1500 Euro. Echte Zocker brauchen High-End-Systeme mit RTX 3070 und RTX 3080 sowie 12 GByte VRAM. Die besten Notebooks fürs Gaming kosten dann aber über 3000 Euro. Mehr dazu erklären wir im Ratgeber Gaming-Laptops: Spielspaß für zu Hause und unterwegs ab 666 Euro.

Bereits für 200 Euro bekommt man kompakte Windows-Laptops im 11,6-Zoll-Format. Bis 350 Euro gibt es auch größere Notebooks. Diese bieten allerdings nur eine schwache Hardware-Ausstattung. Wer mehr als nur gelegentlich E-Mail schreiben oder im Internet surfen will, sollte zu einem Rechner für knapp unter 500 Euro greifen, mit mindestens Intel Core i3 oder AMD Ryzen 3. Ab 700 Euro bieten Notebooks mit Core i5 oder Ryzen 5 nahezu alles, was man zum Arbeiten im Homeoffice braucht.

Wer mit dem Notebook auch spielen möchte, braucht eine echte Grafikeinheit von Nvidia. Für Einsteiger kommt hier die Geforce RTX 1650 infrage, für höhere Ansprüche sollte es schon mindestens eine Geforce RTX 3060 sein. Für entsprechende Modelle sind aber weit über 1000 Euro fällig. Leichte Laptops bis 14 Zoll bieten sich für alle an, die den Rechner häufig mitnehmen möchte. Sehr mobil und vielfältig sind zudem Convertible-PCs. Bleibt das Laptop hauptsächlich zu Hause, sind größer Varianten von 16 bis 17 Zoll ein adäquater Ersatz für den Desktop-PC.

Wenn man nicht auf Windows-Software angewiesen ist und vor allem nur surfen oder mailen möchte, dann sind Chromebooks eine günstige Alternative. Worauf man achten sollte, erklären wir im Ratgeber Chromebooks ab 230 Euro: Ideale Notebooks für Homeschooling, Surfen und Cloud-Gaming. Wer viel Wert auf Mobilität legt, dem empfehlen wir den Ratgeber Leicht und trotzdem stark: Kompakte Laptops unter 1000 Euro.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.