Wer mit wem? Multiroom-Systeme und Streamingdienste

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Bei der Wahl eines Multiroom-Systems ist für viele potenzielle Käufer neben dem Klang noch ein weiterer Punkt sehr wichtig: Werden die Lieblings-Streamingdienste denn auch unterstützt? Wir verraten Euch in diesem Artikel, wer mit wem spricht.

In den letzten Monaten haben wir einen Großteil der aktuellen Multiroom-Musikstreaming-Systeme getestet. Ein wichtiger Aspekt dabei ist, welche Streamingdienste jeweils kompatibel sind.

Als Amazon-Prime-Kunde nimmt man das kostenlose Musik-Angebot beispielsweise gerne an – und möchte es dann natürlich auch in seinem Multiroom-System abspielen. Ein weiteres Beispiel ist Google Music, das sich auch als Streaminglösung für eigene Audiodateien in der Cloud anbietet. Weiter geht's mit Spotify, hier wird's aber schon wieder kompliziert, denn Spotify gibt es in einer kostenlosen und in einer Premium-Version.

Am komfortabelsten ist es, wenn Spotify, Tidal, Deezer & Co. direkt innerhalb der App des entsprechenden Systems abrufbar sind. Diese Fernsteuerungsapps gibt es für fast alle Systeme, in der Regel für die Betriebssysteme Android und iOS. Sie dienen zur Ersteinrichtung und zur Konfiguration des Systems, außerdem natürlich zur Steuerung der Medienwiedergabe. Im Idealfall kann man direkt aus den Apps von Sonos, Raumfeld & Co. auf Amazon Music oder Spotify zugreifen.

Das klappt allerdings nicht immer. Ist der gewünschte Streamingdienst in der Multiroom-App nicht integriert, kommt Googles Chromecast-Technologie ins Spiel: Auf vielen WLAN-Lautsprechern lässt sich über diesen Weg so ziemlich alles an Streamingdiensten abspielen, abgesehen allerdings von Amazon Music (siehe auch: Chromecast: Multiroom mit Teufel, Sony, Pioneer & Co. ).

Allerdings hantiert der Nutzer dann mit bis zu drei Apps: der eigentlichen Multiroom-App (beispielsweise um den Equalizer einzustellen), der Google-Home-App (zur Steuerung und zum Bilden von Gruppen der einzelnen Lautsprecher) und der Streaming-App (aus der heraus die Musik ins System „gecastet“ wird). Verständlicherweise ist dies bei weitem nicht so komfortabel wie bei einer vollen Integration durch den Hardware-Hersteller. Der große Vorteil ist jedoch, dass sich Geräte verschiedener Hersteller miteinander vernetzen lassen.

Eine weitere Möglichkeit, den gewünschten Streamingdienst ins System zu bringen, ist Bluetooth. Das klappt allerdings nicht bei allen Systemen. Und sofern es denn überhaupt geht, bleibt der Nachteil, dass zur Wiedergabe ein verbundenes Smartphone oder Tablet nötig ist.

Wie schon erwähnt, findet sich bei den meisten Multiroom-Systemen in den entsprechenden Apps nur eine kleine Auswahl an direkt nutzbaren Streamingdiensten. Die große Ausnahme bildet hier Sonos mit so ziemlich allem was Rang und Namen hat. Die Liste ist lang (hier nachzulesen ) und umfasst beispielsweise Apple Music, Deezer, Last.fm, TuneIn, Juke, Napster, SoundCloud, Spotify, Tidal, Wimp, Amazon Music und Google Play Music. Nähere Informationen zu Sonos finden sich in unseren Testberichten über den Play:1 und den Play:3 .

Raumfeld hat mit Tidal, Wimp, Napster, SoundCloud, Spotify – allerdings nur mit dem Premiumdienst Spotify Connect –, TuneIn und Last.fm zumindest einige der bekanntesten Dienste direkt in der App integriert, außerdem kommen die Geräte des Herstellers mit Chromecast-Unterstützung. Nähere Informationen zu Raumfeld finden sich in unseren Testberichten über den One S und den One M .

Neben Spotify, SiriusXM und Deezer ist seit kurzem auch Amazon Music in der Controller-App von Bose nutzbar. Für weitere Dienste muss der Nutzer auf Bluetooth zurückgreifen und kann die Musik dann auch auf zu Gruppen zusammengefassten Lautsprechern abspielen. Nähere Informationen zu Bose finden sich in unseren Testberichten über den SoundTouch 10 und den SoundTouch 20 .

Zwar kommen Samsungs 360 Grad abstrahlende Multiroom-Speaker mit Bluetooth, allerdings ohne die Möglichkeit, darüber Musik auf mehrere Geräte zu streamen. Per App gibt es Unterstützung für TuneIn, Deezer, Qobuz, Napster, Juke, Spotify, 7digital, Murfie und Tidal. Nähere Informationen zu Multiroom von Samsung finden sich in unseren Testberichten über den R1 und den R5 .

Auch Yamahas MusicCast-WLAN-Lautsprecher haben Bluetooth an Bord und in diesem Fall funktioniert das auch im Multiroom-Verbund – mehrere Lautsprecher können das wiedergeben, was das Smartphone an einen überträgt. An per App unterstützter Streamingdienste gibt es Spotify (wie üblich nur mit dem Premium-Dienst Spotify Connect), Napster, Juke, Qobuz, Tidal, Deezer und Net Radio. Nähere Informationen zur MusicCast-Serie von Yamaha finden sich in unseren Testberichten über den WX-010 und den ISX-18D .

Sonys WLAN-Speaker kommen – unüblich für diese Gerätegattung – komplett ohne Unterstützung für Streamingdienste in der App. Der Nutzer darf zu diesem Zweck auf Google Chromecast zurückgreifen und theoretisch auch auf Bluetooth. Letzteres funktioniert aber jeweils nur auf dem verbundenen Gerät. Nähere Informationen zu den Multiroom-Devices von Sony finden sich in unseren Testberichten über den ZR5 und den ZR7 .

Pioneer und Onkyo bedienen sich derselben Technik und auch derselben App für die jeweiligen Multiroom-Geräte. An Streamingdiensten werden Spotify, Tidal, Deezer und TuneIn von Haus aus unterstützt. Außerdem gibt es Unterstützung für Google Chromecast. Bluetooth funktioniert bei den beiden Herstellern leider nicht im Multiroom-Verbund. Nähere Informationen zu den Speakern von Pioneer und Onkyo finden sich in unseren Testberichten über den Pioneer MRX3 und den Onkyo NCP-302 .

Das Multiroom-System Izzy von Philips unterscheidet sich grundlegend von den meisten Konkurrenten. Die Verbindung zum System erfolgt ausschließlich per Bluetooth, das funktioniert auf Wunsch auch auf allen vernetzten Lautsprechern. Nähere Informationen zur Izzy-Serie von Philips finden sich in unseren Testberichten über den BM6 und den BM50 .

Auch JBL hebt sich mit seinem System von der Konkurrenz ab: Es gibt nur einen Lautsprecher und nicht wie üblich eine größere Auswahl an Multiroom-Geräten. Außerdem gibt es keine spezielle App zur Bedienung und Steuerung. Das läuft komplett über Googles Chromecast-Technologie und die Google-Home-App. Alternativ kann zum Streamen von Audio auch Bluetooth genutzt werden. Nähere Informationen zum Multiroom-System von JBL finden sich in unserem Testbericht über den JBL Playlist .

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