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Vier externe CD/DVD-Brenner mit USB 2.0 im Vergleichstest

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CD/DVD-Brenner sind günstig wie nie. Wir testen vier externe USB-2.0-Brenner für Audio-CDs, Backup-Medien und Daten-DVDs.

DVD-Brenner? Sind die nicht so Nuller-Jahre? Seit USB-Sticks günstig und Cloud-Speicher überall verfügbar sind, denkt kaum noch jemand an Brenner. Sie haben dennoch ihre Existenzberechtigung, etwa um Audio-CDs fürs Auto zu brennen, Backups zu erstellen oder einfach nur, um DVDs an einem aktuellen Notebook zu sehen.

In den Vergleichstest haben wir folgende Einzelprodukte aufgenommen:

Die externen Brenner brauchen allesamt wenig Platz auf dem Schreibtisch. Die Grundfläche ist etwas größer als ein Jewel-Case, das eigentliche Laufwerk ist mit Plastik ummantelt. Lenovo und LG setzen auf eine glänzende Hülle. Die sieht gut aus, man sieht aber schnell Kratzer und Fingerabdrücke. Verbatim nutzt auf mattes Plastik, Asus hat ein „Diamant”-Muster.

Alle Brenner kommunizieren per USB 2.0. An den Geräten gibt es einen Micro-USB-Anschluss, am PC-Ende ist entweder ein Standard-Anschluss oder ein Y-USB-Kabel. Letztere sind dann notwendig, wenn ein USB-Anschluss zu wenig Strom liefert. Bei modernen Systemen ist das nur noch selten notwendig, es ist dennoch praktisch zu haben.

Verbatim External Slimline DVD-RW Writer Asus SDRW-08D2S-U LG GP57EB40 Lenovo 0A33988
DVD-R 8x 8x 8x 8x
CD-R 24x 24x 24x 24x
M-Disc - -
Anschluss Y-Mini-USB Y-Mini-USB Mini-USB Y-Mini-USB
Gesamtnote 1 2 2 2

Daten-Backups sind einer der Hauptgründe für CD/DVD-Brenner. Für die Langzeitspeicherung muss man aber auf die Qualität der Medien achten. Diese schwankt, vor allem bei günstigen Medien. Eine Lösung für dieses Problem ist die sogenannte M-Disc. Diese optischen Medien sind speziell für die langfristige Datenspeicherung ausgelegt, die Rohlinge sind allerdings teurer als klassische beschreibbare DVDs. Die Kollegen der c’t beleuchten im Artikel „Sicher aufbewahren ” die verschiedenen Methoden zur Langzeitspeicherung von Daten. Vorsicht: Brenner müssen das Format explizit schreiben können. Im Testfeld sind das die Geräte von Verbatim und LG. Lesen können die Medien aber alle Laufwerke.

Den geringsten Unterschied gibt es bei der Brenngeschwindigkeit. Alle vier Produkte brennen Musik-CDs mit 28-facher Geschwindigkeit, DVDs werden mit achtfacher Geschwindigkeit beschrieben. Die gute Nachricht: Probleme wie Buffer Underrun gehören längst der Vergangenheit an, jeder der getesteten Brenner lieferte CDs und DVDs ohne Probleme ab. Im Test waren die Brenner von Lenovo und Verbatim die leisesten.

Asus Lenovo LG Verbatim
DVD, 4,1 Gbyte Daten, gemischt 10:25 Minuten 10:23 Minuten 10:25 Minuten 10:20 Minuten
CD, 690 Mbyte Daten, gemischt 4:59 Minuten 4:57 Minuten 4:55 Minuten 4:52 Minuten
CD, 58 Minuten Musik 4:31 Minuten 4:25 Minuten 4:23 Minuten 4:26 Minuten

Den Geräten liegen CDs mit Software für Windows bei. Asus liefert verschiedene Tools von CyberLink sowie Nero BackItUp , Lenovo legt Programme von Corel bei. Bei LG gibt es die CyberLink DVD Media Suite , bei Verbatim Nero Burning ROM Essentials .

Daneben gibt es zahlreiche Alternativen für Windows, Mac OS X und Linux. Die Kollegen von Heise Download stellen in der Rubrik „Brenn-Software ” passende Lösungen vor, darunter CD Burner XP (Windows), Burn (Mac OS) oder Brasero (Linux).

Die technische Entwicklung bei externen Brennern ist am Ende, das können wir nach diesem Test sagen. Dafür sind die Preise in vernünftigen Regionen, mit Ausnahme des Lenovo-Gerätes kosten sie weniger als 30 Euro und funktionieren problemlos.

Unser Testsieger ist der Verbatim-Brenner . Die Geräuschkulisse beim Brennen ist in Ordnung, neben DVDs beschreibt das Gerät auch CDs und vor allem M-Discs. Ähnlich gut ist der Brenner von LG , auch wenn er während des Brennens leicht pfeift.

Der Lenovo 0A33988 schlägt sich ebenfalls gut, kann aber keine M-Discs und ist zudem der teuerste Brenner im Test. Der Asus SDRW-08D2S-U Lite sieht ziemlich schick aus, ist beim Brennvorgang aber deutlich zu hören und kann keine M-Discs brennen.

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