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Vergleichstest: Drei digitale Bilderrahmen mit WLAN

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Wer einen digitalen Bilderrahmen kaufen möchte, sollte zu einem der seltenen Modelle mit WLAN-Modul greifen. Wir haben Bilderrahmen unter 120 Euro von Denver, Somikon und Xoro getestet.

Eltern wie Großeltern freuen sich über Bilder der Verwandten. Für sie sind digitale Bilderrahmen perfekt. Die Bilder können per App direkt an die Bilderrahmen geschickt werden. Dabei müssen sich die Sender nicht einmal im gleichen WLAN-Netz wie der digitale Bilderahmen befinden. Wir haben drei digitale Rahmen mit WLAN bis 120 Euro getestet.

Die dazugehörigen Apps erlauben gleich mehreren Nutzern, neue Fotos per App zu schicken. So können auch Onkel und Tante den Speicher des Bilderrahmens mit ihren Erinnerungen befüllen. Die notwendigen Apps für das Smartphone funktionieren sowohl mit Android als auch mit iOS. Für die Tests kamen ein Huawei Mate 10 Pro (Testbericht) , ein Huawei P20 Pro (Testbericht) und ein iPhone 6s (Testbericht) zum Einsatz.

Die von uns getesteten 10,1-Zoll-Rahmen kosten zwischen 90 und 120 Euro und haben alle eine Auflösung von 1280 × 800 Bildpunkten. Zum Speichern der per WLAN empfangenen Fotos stehen jeweils 8 GByte zur Verfügung. Wer möchte, kann diesen Speicher mithilfe einer SD-Speicherkarte erweitern und mit neuen Inhalten befüllen. Auch das Exportieren von empfangenen Bildern ist möglich.

Alle drei Modelle sind ordentlich verarbeitet – hochwertig sehen sie aufgrund der Kunststoff-Rahmen allerdings nicht aus. Materialien wie Metall oder Holz wirken deutlich hochwertiger und sehen im Wohnzimmer besser aus.

Alle drei Testgeräte verfügen über einen Kunststoffstandfuß zum Einschrauben. Das klappt bei allen Modellen sowohl im Hoch- als auch im Querformat. Wer sein Bild lieber an die Wand hängen möchte, kann dies ebenfalls tun. Das Modell von Xoro erlaubt die Wandmontage allerdings lediglich im Querformat. Der CPF 10A1 hat als einziger eine Öffnung für Kensington-Schlösser. Dies ist vor allem dann interessant, wenn der Bilderrahmen in einem Verkaufsraum oder auf einer Messe aufgestellt wird.

Die HD-Auflösung ist für die Größe der verwendeten Displays in Ordnung. Wer sich ein gestochen scharfes Bild wie auf seinem Tablet wünscht, wird enttäuscht. Das aktuelle 10,5-Zoll-iPad verfügt über mehr als dreimal so viele Bildpunkte wie die getesteten WLAN-Bilderrahmen. In der Praxis stört das allerdings kaum, denn der Betrachtungsabstand ist wesentlich größer: Während Nutzer mit dem Tablet etwa in einem Abstand von einer Armlänge vor ihren Augen hantiert, steht der digitale Bilderrahmen meist deutlich weiter entfernt.

Die Helligkeit der Displays ist bei allen drei Modellen identisch. Für Innenräume sind die 200cd/m² ausreichend. Direkt in der Sonne sollten die Rahmen allerdings nicht stehen – dort ist das Bild nämlich nur schlecht zu erkennen.

Die Rahmen von Denver und Somikon haben beide berührungsempfindliche Displays und verwenden die Smartphone-App Frameo, die auf iOS und Android läuft. Die Bedienung per Touchscreen ist selbsterklärend. Als Nachteil zeigen sich Fingerabdrücke auf dem Bildschirm.

Der Hersteller Xoro setzt stattdessen auf die Steuerung per Fernbedienung. Dies ist zwar etwas umständlicher, erspart aber unansehnliche Fingertapser. Die kostenlose App zum Senden neuer Inhalte von iOS und Android heißt bei Xoro Photo Partner .

Damit die Rahmen ordnungsgemäß funktionieren, gilt es, sie ins heimische WLAN einzubinden. Das gelingt bei allen drei Modellen problemlos. Um die WLAN-Bilderrahmen von unterwegs mit neuen Inhalten speisen zu können, muss der jeweilige Rahmen in der App angelegt sein. Dies funktioniert mittels einer eindeutigen Identifikationsnummer, die Anwender bei der Erstbenutzung eingeben. In der Praxis funktioniert dies bei allen Geräten auf Anhieb.

Alle Rahmen erlauben Einstellungen bezüglich der Darstellung von Fotos. So besteht beispielsweise die Möglichkeit, sich Fotos entweder alphabetisch, nach Aufnahme-, Änderungsdatum oder Zufallsprinzip anzeigen lassen. Die Anzeigedauer der einzelnen Bilder ist ebenfalls variabel. Insgesamt funktioniert die Steuerung mit beiden Apps gut.

Xoro CPF 10A1Somikon ZX-2822Denver PFF-1010
Display10.1"/25.7 cm10.1"/25.7 cm10.1"/25.7 cm
Auflösung1280 x 8001280 x 800

1280 x 800

Helligkeit200 cd/m²200 cd/m²200 cd/m²
FormateJPEG, MP3, WMA, AVCJPEG, BMP, GIF, PNGJPEG
interner Speicher8 GByte8 GByte8 GByte
CardreaderSD/SDHC/MMC/MSmicroSD/microSDHCSD
Anschlüsse1x USB 2.0, 1x Mini-USB 2.0, WLAN 802.11b/g/nMicro USB 2.0, WLAN 802.11b/g/n1x Micro USB 2.0, WLAN
Abmessungen (BxHxT)275 x 187 x 23 mm267 x 196 x 27 mm267 x 195 x 20 mm
Besonderheitenintegrierte Lautsprecher, Bewegungssensor, FernbedienungTouchscreenTouchscreen

Der Rahmen von Xoro bietet – anders als die Rahmen von Somikon und Denver – weitere Funktionen: Wer möchte, kann den Bilderrahmen per Bewegungssensor aktivieren und so Strom sparen. Das Anzeigen der Uhrzeit oder vom aktuellen Wetterbericht ist mit dem CPF 10A1 ebenfalls möglich.

Wer will, kann mit dem Gerät auch Videos abspielen – und das sogar mit Ton. In der Praxis funktioniert diese Funktion allerdings nur mit einigen unserer Test-Videos. Die Wiedergabequalität des internen Lautsprechers ist zudem schlecht.

Die Bedienung und die Konfiguration sind bei allen getesteten Modellen unkompliziert. Praktisch ist die Funktion, die Rahmen drahtlos und ortsunabhängig mit Bildmaterial zu versorgen. Dies erfolgt über Smartphone plus App und funktionierte im Test mit beiden getesteten Apps zuverlässig und komfortabel.

Die Bildqualität ist bezüglich ihrer Auflösung und Helligkeit bei allen drei Geräten auf einem Level. Überhaupt ähneln sich die Rahmen sehr. Im Zweifelsfall greift man zum günstigeren.

Soll der Bilderrahmen auch Videos anzeigen, kommt nur der CPF 10A1 von Xoro infrage. Auch wer seinen Bilderrahmen nicht ständig von Fingerabdrücken befreien will, sollte zu dieses Model mit Fernbedienung greifen.

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