USB-C bis Lightning: Kurze USB-Kabel für Auto, Powerbank oder Fahrrad

Kurze USB-Kabel

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Um das Smartphone im Auto per Kabel mit dem Infotainmentsystem zu verbinden oder an eine Powerbank zu hängen, sind viele USB-Kabel zu lang. Wir zeigen, welche Varianten es gibt.

Smartphones eignen sich hervorragend als Navigationshilfe oder Medienwiedergabegerät bei Autos und Fahrrädern. Eine Schwachstelle des Handys ist aber die begrenzte Akkulaufzeit. Zur Navigation auf dem Fahrrad ist deshalb die Kombination des Handys mit einer Powerbank sinnvoll, damit unterwegs der Saft nicht ausgeht. Um die Mobiltelefone zum Navigieren im Auto über Dienste wie Android Auto oder Apple Car Play zu nutzen, bedarf es je nach Ausstattung des Fahrzeugs noch immer einer Kabelverbindung.

In vielen Haushalten dürften genügen USB-Kabel zum Laden und für den Datentransfer vorhanden sein. Viele davon sind jedoch zu lang, um brauchbar im Kraftfahrzeug oder am Zweirad mit einer Powerbank zum Einsatz zu kommen. Erstaunlicherweise ist das Angebot möglichst kurzer Kabel gar nicht einmal so groß. In vielen Fällen führt zudem die Form des gewöhnlichen Steckers zu Herausforderungen. Wir zeigen in diesem Ratgeber, wo sich ein besonders kurzes Kabel für das Smartphone anbietet – etwa im Auto oder beim mobilen Laden über eine Powerbank – und welche Steckertypen jeweils Vorteile bieten.

Unser Augenmerk richtet sich dabei auf kurze Kabel ab 0,15 Meter Länge für die Stromversorgung des Smartphones und den einfachen Datenaustausch mit einem Infotainmentsystem im Auto. Wer größere Datenmengen regelmäßig zwischen dem Handy und einem externen Gerät wie einem Laptop verschiebt, braucht möglicherweise ein spezielles Kabel. Gerade günstige Modelle erlauben nur eine eingeschränkte Übertragungsrate. Worauf Anwender dabei achten sollten, erklären wir im Detail in der Kaufberatung USB-C-Kabel: Nicht jedes kann alles.

In der neuesten Ausführung erlauben Smartphones die kabellose Verbindung zwischen dem Mobilgerät und dem Auto über Dienste wie Apple Car Play oder Android Auto. Bei vielen Fahrzeugen klappt das im Fall von Android Auto noch immer nur per Kabel, wie wir das am Beispiel eines Opel Astra K Baujahr 2017 ausprobiert haben.

Android Auto bietet eine Reihe praktische Features im Fahrzeug. Für die Navigation stehen Google Maps oder alternative Apps zur Verfügung. Als Datenbank für die eigene Musiksammlung fungieren Streaming-Dienste wie Spotify. Dank mobilem Internet bleibt die Navigationshilfe über die Verkehrslage auf dem Laufenden. Auch wenn längst Bluetooth bei Freisprecheinrichtungen oder zum Übertragen von Musik an ein Autoradio zum Einsatz kommt, klappt es mit Android Auto bei älteren Fahrzeugen oft nur per Kabelverbindung.

In unserem Fall nutzten wir exemplarisch einen Opel Astra K aus dem Jahr 2017 in Verbindung mit einem Xiaomi Mi 10T Pro (Testbericht). Um das Smartphone mit dem Fahrzeug zu verbinden, befindet sich in der Box der mittleren Armlehne ein USB-A-Steckplatz. Hier beginnt bereits die Herausforderung: Nur mit Mühe passt das 6,7-Zoll-Smartphone noch hinein. Als wir dann ein normales USB-Kabel mit einer Länge von einem Meter nutzen wollten, merkten wir, dass es sehr eng in der Box wurde. Unglücklicherweise verbog sich nach kurzer Zeit bereits der USB-C-Stecker, sodass es ständig zur Unterbrechung der Verbindung zwischen dem Smartphone und dem Opel kam.

Schnell war klar: Ein kurzes Kabel muss her. Doch allein damit war es nicht getan. Die senkrechte Ausrichtung des USB-C-Steckers sorgte ja dafür, dass sich das Kabel aufgrund des Gewichts des Telefons verbogen hat. Die Lösung war ein kurzes Exemplar mit einem 90-Grad-Winkelstecker. Als beste Wahl stellte sich ein Kabel mit einer Länge von 0,2 Meter heraus. Leider sind solche Ausführungen mit Winkelsteckern selten. Die Vorteile eines solchen Anschlusses liegen jedoch auf der Hand: Man gewinnt Platz, da das Kabel seitlich am Handy vorbeiläuft. Damit klappte es nun auch in unserem Astra.

Von einem Kabel mit einer Länge von mehr als 0,5 Meter ist im Auto in den meisten Fällen abzuraten. Sonst ist der Kabelsalat vorprogrammiert oder das Handy samt Kabel passt nicht in die dafür vorgesehen Box. Zudem kann es ärgerlich oder sogar gefährlich sein, wenn das Smartphone in die Halterung am Armaturen eingesteckt ist und man sich dann beim Schaltvorgang am Kabel verheddert. Im Zweifelsfall tut es zwar auch ein herkömmliches USB-Kabel, als besonders nützlich erweisen sich aber die erwähnten USB-Kabel mit Winkelstecker. Das hängt aber letzten Endes vom jeweiligen Pkw ab. Je kürzer das Kabel, desto weniger Wirrwarr stört den Innenraum.

Vor dem Kauf, sollte man prüfen, über welchen Anschluss das Auto sowie das eigene Smartphone verfügen. Bei den meisten Kraftfahrzeugen sind USB-A-Eingänge üblich. Bei neueren Fahrzeugen finden sich aber immer häufiger USB-C-Anschlüsse. In Zukunft dürfte USB-C auch bei Pkws den alten USB-A-Steckplatz ersetzen. Die meisten Android-Smartphones nutzen USB-C, ältere Modelle verwenden zum Teil noch Micro-USB. iPhone-Nutzer wiederum benötigen einen Lightning-Anschluss für die Verbindung mit dem Auto.

Wer noch ein älteres Auto ohne Radio mit Support für Android Auto oder Apple Car Play verwendet, dürfte das Smartphone sichtbar in einer Halterung am Armaturenbrett nutzen. Damit das Handy während der Fahrt geladen wird, braucht es eine Verbindung mit einem Adapter im Zigarettenanzünder. Auch hier ist ein zu langes Kabel störend.

In diesem Fall empfehlen wir USB-Kabel mit einer Länge von maximal 0,5 Meter. Das hängt aber letzten Endes davon ab, wo die Halterung montiert wird. Welche Möglichkeiten es prinzipiell für die Befestigung des Mobiltelefons im Fahrzeug gibt, zeigt unser Ratgeber Kabellos Laden und mehr: Smartphone-Halterungen fürs Auto.

Mit einer Powerbank verlängert man auch unterwegs die Akkulaufzeit eines Smartphones. Auch hier ist ein kurzes USB-Kabel mit einer maximalen Länge von 0,3 Meter die bessere Wahl, etwa in der Handtasche, Jacke oder in einem Rucksack. Ein USB-Kabel mit Winkelstecker bietet auch bei einer Powerbank Vorteile. So stört dieses bedingt durch seine Form nicht so sehr, wenn man das Smartphone beim Laden zum Zocken nutzt und der USB-Port wird weniger belastet, sollte das Smartphone darauf zum Liegen kommen.

Welche Möglichkeiten der mobilen Energiequellen es gibt, zeigen wir in unserem Ratgeber Die richtige Powerbank für Smartphones, Notebooks und Co.

Bei einer Fahrradtour ist ein Smartphone eine praktische Navigationshilfe mit Apps wie Google Maps, Komoot oder der OpenStreetMap-Anwendung Mapy. Der Nachteil der Nutzung eines Handys als Navi: Bei aktivem Display und permanent laufender Ortung geht der Akku rasant zur Neige.

Deshalb empfehlen wir, immer eine Powerbank mitzunehmen. Diese findet in einer passenden Fahrradhalterung oder Lenkertasche Platz. Dafür reicht ein möglichst kurzes Kabel, damit sich nichts am Lenker verknotet. Welche Möglichkeiten es hier gibt, zeigen wir im Ratgeber Smartphone-Halterungen fürs Fahrrad: von Wasserdicht bis Powerbank mit Hupe und Licht. Weiteres praktisches Fahrradzubehör für die kältere Jahreszeit haben wir zudem in unserem Ratgeber Licht, Alarm & Heizhandschuhe: Herbst-Gadgets für das Fahrrad zusammengefasst.

Wer ein E-Bike nutzt, kann bei bestimmten Modellen den Akku des Fahrrads anzapfen, um damit das Handy aufzuladen. Das funktioniert etwa beim Laotie x Fiido D4S Pro (Testbericht). Auch hier wäre ein zu langes Kabel störend und sogar gefährlich, wenn es sich im Rad verheddert.

Gerade für den Einsatz als Verbindungskabel zwischen Auto und Smartphone bietet sich ein kurzes Kabel bis 0,3 Meter an. Besondere Vorteile haben hier platzsparende Winkelstecker. Leider ist die Auswahl an kurzen Kabeln mit Winkel eher gering. Sehr praktisch sind kurze Kabel zudem in Verbindung mit einer Powerbank, etwa wenn diese als zusätzliche Stromquelle für ein Smartphone auf dem Fahrrad genutzt wird.

Mehr über die Nutzung von USB-Kabeln erklären wir in der Kaufberatung USB-C-Kabel: Nicht jedes kann alles. Praktisch sind zudem magnetische Ladekabel für USB-C, Micro-USB und Lightning (Ratgeber). Welche Spielereien in einem Pkw noch von Vorteil sind, zeigen wir im Ratgeber Dashcam, Rückfahrkamera und mehr: praktisches Autozubehör.

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