TechStage | Tests, Ratgeber und Kaufberatungen zu Smartphones, Smart Home, Computer und Technik, die Spaß macht

Acer Swift 5

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Ratgber RC-Flugzeuge: Ferngesteuerte Flieger ab 30 Euro

Tarife für Schüler und Studenten: von 15 GByte bis unlimitiertes Datenvolumen

Tauchen und Schnorcheln: Filmen und Fotografieren unter Wasser

Ratgeber günstige Mähroboter: Das bekommt man bis 500 Euro

Leicht, schnell und schick: Ultrabooks mit Touchscreen und Convertibles versprechen ein mobiles PC-Erlebnis. TechStage prüft die Vor- und Nachteile der Geräteklassen und zeigt, was der Markt derzeit bereithält.

Ultrabooks und Convertibles mit Touchscreen zeichnen sich durch große Mobilität aus. Durch das niedrige Gewicht und die kompakten Ausmaße sind sie praktische Begleiter für unterwegs. Ein Ultrabook ist im Prinzip ein besonders leichtes, dünnes und leistungsfähiges Notebook mit langer Akkulaufzeit.

Der Convertible-PC ist Laptop und Tablet in einem – durch ein flexibles Scharnier klappt man das Display bei Bedarf auf die andere Seite des Geräts, um es dann als Tablet zu nutzen. Bleibt der Bildschirm vorne, hat man ein gewohntes Notebook mit Volltastatur vor sich. Das vereint das Beste aus zwei Welten. Eine Spielart des Convertible-PCs ist ein Detachable – auch bekannt als 2-in-1-Gerät. Dabei handelt es sich um ein leistungsfähiges Tablet, dass an eine Tastatur angeschlossen wird und sich so zu einem kleinen Laptop wandelt.

Beim Begriff Ultrabook handelt es sich ursprünglich um ein eingetragenes Warenzeichen von Intel. PCs mussten bestimmte Anforderungen für dieses Markenzeichen erfüllen. Dazu gehören eine maximale Dicke von knapp 2 cm, eine Akkulaufzeit von 6 Stunden bei der Wiedergabe von Full-HD-Videos und 9 Stunden im Normalbetrieb, USB 3.0 oder Thunderbolt sowie ein Touchscreen. Zwar hat Intel die Spezifikation seit 2014 nicht mehr aktualisiert und legt darauf keinen großen Wert mehr, dennoch hat sich der Begriff „Ultrabook“ für Notebooks etabliert, die besonders leicht, dünn und trotzdem leistungsfähig sind.

Wer vor allem auf Leistung achtet, ist beim klassischen Clamshell-Ultrabook besser aufgehoben. Hier bekommt der Käufer für das gleiche Geld in der Regel mehr CPU-Power und eine bessere Ausstattung, weil die Hersteller sich die Kosten für das aufwendige Design mit 360-Grad-Scharnieren sparen können. Obwohl moderne Ultrabooks über ein Touch-Display verfügen, dürften die meisten Nutzer die Bedienung über Tastatur, Maus oder Touchpad bevorzugen. Wer einen leistungsfähigen PC vorwiegend zum Arbeiten sucht, der möglichst leicht und dünn sein soll, ist mit einem Ultrabook gut bedient.

Ein Convertible ist flexibler einsetzbar als ein Ultrabook. Es verbindet die Vorteile eines Clamshell-Laptops mit denen eines Tablets. Über ein Scharnier klappt man das Display auf die andere Seite des Rechners – und nutzt es dann als Tablet. Dadurch eignet sich ein Convertible wesentlich besser für den mobilen Einsatz als ein Ultrabook. Vernünftiges Arbeiten ist trotzdem möglich. In Verbindung mit einem Bedienstift toben sich damit beispielsweise Kreative unterwegs aus. Sogar das Schauen von Filmen auf der Couch ist so bequem möglich.

Für anspruchsvolle Gamer eignet sich ein Convertible weniger, denn Grafikkarten oberhalb einer GeForce GTX 1660 passen nicht zum mobilen und kompakten Formfaktor dieser Geräteklasse. Ähnlich verhält es sich bei Ultrabooks. Für 3D-Spiele sollte es schon ein Gaming-Notebook sein.

In dieser Marktübersicht konzentrieren wir uns auf Ultrabooks mit Touchscreen sowie Convertible-PCs, die einen x86-Prozessor und Windows 10 nutzen. Detachables mit ARM-Prozessoren berücksichtigen wir nicht.

Ultrabooks sind sehr schlank. Damit das Gehäuse leicht bleibt, kommen Materialien wie Aluminium, Magnesiumlegierungen oder eine Kombination aus beiden und teilweise sogar Karbon zum Einsatz. Das Gewicht bei einem Ultrabook liegt für gewöhnlich zwischen 1,0 und 1,5 Kilogramm. SSD-Festplatten gehören zum Standard.

Das dünne Gehäuse sorgt für Abstriche bei den Anschlussmöglichkeiten: Normalerweise gibt es Anschlüsse für HDMI, einen Kopfhörerausgang, einen SD-Kartenleser und USB-C 3.1/3.2 oder Thunderbolt 3/4. USB-A 3.0 ist nicht mehr selbstverständlich, nur noch selten ist ein Ethernet-Port vorhanden, einen VGA-Ausgang findet man praktisch gar nicht.

Die typische Display-Größe bei einem Clamshell-Ultrabook liegt zwischen 13 und 14 Zoll. Erweiterte Full-HD-Auflösung mit 1920 x 1280 Pixel gehört mittlerweile zum Standard, höhere Auflösungen sind bei teuren Modellen möglich. Neben LCD-Bildschirmen mit IPS-Panels und Touchfunktion findet man immer häufiger OLED-Displays. Wie gut sich diese schlagen, zeigt unser Artikel zu Notebooks mit OLED.

Als CPU dominieren Low-Voltage-Prozessoren von Intel (Core i3, Core i5, Core i7), die einen besonders niedrigen Stromverbrauch aufweisen. Varianten der AMD-Ryzen-Prozessoren stehen ebenfalls zur Auswahl – auch wenn das dem ursprünglichen Gedanken von Intel widerspricht.

Abstriche gibt es häufig beim Grafikchip. Oft ist nur ein Iris-Xe-Graphics-Chip eingebaut, daneben finden sich gelegentlich mobile GPUs, wie die GeForce MX250, MX330 oder MX350 sowie Ableger der Radeon-Reihe von AMD. Das Maximum stellt bei teuren Geräten eine GeForce GTX 1660 dar. Der Arbeitsspeicher liegt je nach Preisklasse zwischen 8 GByte oder 16 GByte.

Die große Stärke von Ultrabooks ist die Akkulaufzeit. Die Hersteller prahlen gerne mit Laufzeiten von 15 Stunden. Abgesehen von wenigen Ausnahmen dürften maximal 8 bis 9 Stunden bei Spitzenmodellen und etwa 4 bis 5 Stunden bei Einsteiger-Geräten realistischer sein.

Ultrabooks mit Touchscreens für Einsteiger zu Preisen um die 700 Euro kommen selten vor. Erwähnenswert ist hier das Surface Laptop Go von Microsoft. Wer auf einen stärkeren Intel-Prozessor und ein gutes Full-HD-display setzt, muss hier schon um die 1000 Euro ausgeben.

Microsoft Surface Laptop Go

Das Einsteigermodell der Surface-Reihe gehört mit zu den besten Laptops für unter 700 Euro. Das Gerät ist kompakt und verfügt über ein helles Touch-Display im 3:2-Format mit einer Diagonale von 12,4 Zoll. Die Auflösung erreicht mit 1536x1024 Pixel nicht ganz das Niveau von Full-HD. Mit 1,1 Kilogramm wiegt es etwas mehr als ein Karton Milch und ist damit sehr leicht.

Samsung Galaxy Book S

Mit dem Samsung Galaxy Book S haben wir das erste echte Fliegengewicht unter den Ultrabooks in dieser Übersicht. Das 13-Zoll-Gerät wiegt nur knapp 1 Kilogramm und erreicht eine lange Akkulaufzeit. An Bord verrichtet ein Intel Core i5 seinen Dienst. Für einem Preis von knapp 800 Euro ist das ein gutes Gerät für Produktivität und Multimedia.

Microsoft Surface Laptop 3

Das Surface Laptop 3 von Microsoft gehört mit einem Gewicht von unter 1,3 Kilogramm zu den mobilen Premium-Laptops. Für knapp unter 1000 Euro in der von uns gewählten Konfiguration bekommt man ein 13,5-Zoll-Display mit Touch-Funktion, guter Performance, tadellose Verarbeitung und eine starke Akkulaufzeit von knapp 11 Stunden. Je nach Ausstattung kann man aber bis zu 2000 Euro für ein Surface Laptop 3 ausgeben.

Acer TravelMate P6

Das Acer TravelMate P6 ist ein Business-Ultrabook in Leichtbauweise. Das Gerät mit 14-Zoll-Touchscreen wiegt knapp unter 1,2 Kilogramm. Für einen Preis von 930 Euro bekommt man einen Intel Core i5 als Prozessor und vielfältige Anschlussmöglichkeiten, wie HDMI 1.4, Thunderbolt 3, USB-A 3.0 und sogar ein Ethernet-Port.

HP Envy 13

Das HP Envy gefällt mit einem schicken Metallgehäuse aus Aluminium. Mit einem Multitouch-Display von knapp über 13 Zoll ist das Ultrabook kompakt – mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm ist es aber kein Leichtgewicht. Dafür punktet es bei der Performance mit einem starken Intel Core i7 und einer Geforce MX350. Das Ultrabook kostet knapp unter 1000 Euro.

Für knapp über 1100 Euro bekommt man bereits hochwertige Ultrabooks mit Touchscreen von Acer und Huawei. Der Premium-Bereich deckt Geräte jenseits von 1500 Euro ab. Dafür erhält man erstklassige CPU-Performance, hervorragende Displays und eine hochwertige Verbreitung.

Acer Swift 5

Beim Acer Swift 5 (Testbericht) handelt es sich um ein schickes Leichtgewicht. Das Clamshell-Ultrabook wiegt gerade einmal knapp 1 Kilogramm und ist angenehm handlich. Die Ausstattung aus Intel Core i5 und 8 GByte RAM sorgt für schnelle Performance für Office-Tätigkeiten und Unterhaltung. Der 14-Zoll-Touchscreen reagiert flott auf Eingaben und bietet eine Full-HD-Auflösung mit hervorragender Bildqualität. Ein Fingerabdrucksensor ist auch an Bord. Die Preise für das Acer Swift 5 gehen bei 1100 Euro los.

Huawei MateBook X Pro

Ab 1100 Euro bekommt man mit dem Huawei MateBook X Pro ein sehr elegantes und hochwertiges Premium-Laptop mit Touchscreen und einer satten Auflösung von 3000 x 2000 Pixeln. Für diesen Preis ist ein Intel Core i5, 16 GByte RAM und eine 512 GB SSD enthalten. Ab 1600 Euro gibt es das Laptop mit einem flotten Core i7. Das Gewicht liegt bei 1,3 Kilogramm.

Dell XPS 13 9310

Das Dell XPS 13 9310 wiegt knapp 1,3 Kilogramm und erfüllt die von der Baureihe gewohnt hochwertige Verarbeitung. Mit einem Intel Core i7 der elften Generation verfügt das Gerät für 1600 Euro über eine starke Leistung. Eine Iris-Xe-Graphics sorgt für die Grafik. Die Anschlussmöglichkeiten sind jedoch sehr eingeschränkt: Lediglich zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse sind vorhanden.

Razer Book 13 Mercury

Das Razer Book 13 Mercury für 1650 Euro vereint die Leistungsfähigkeit eines Razer Blade Stealth mit der dem Formfaktor eines Dell XPS 13. Ein Intel Core i7 und 16 GByte RAM sorgen für eine starke Performance des Ultrabooks. Das Multitouch-Display hat eine Diagonale von 13,4 Zoll und löst in Full-HD auf. Ein Stecker für USB-A und zwei für Thunderbolt 4 sind vorhanden, einen Fingerabdrucksensor gibt es nicht. Das Gewicht ist mit 1,4 Kilogramm recht schwer für ein Ultrabook.

Lenovo ThinkPad T14s G1

Ein Lenovo ThinkPad darf bei einer Übersicht von Premium-Ultrabooks natürlich nicht fehlen. Das Gehäuse ist äußerst solide und robust. Erfreulicherweise finden sich neben zwei USB-C-Anschlüssen noch zwei Stecker für USB-A. Mit einem Gewicht von fast 1,5 Kilogramm ist es ein Schwergewicht unter den Laptops mit 14-Zoll-Display. Für Top-Performance sorgt ein AMD Ryzen 7 Pro und eine AMD Radeon-GPU.

Viele Convertible-PCs ähneln sehr stark einem Ultrabook – mit dem Unterschied, dass man über ein 360-Grad-Scharnier den Bildschirm auf die andere Seite des Geräts umklappen kann. Es gibt zudem Varianten, bei denen das Display gedreht und dann auf die Tastatur geklappt wird.

Der Vorteil: Aufgeklappt entspricht das Gerät einem Laptop und sorgt für den gewohnten Komfort beim Arbeiten. Der Nachteil: Als zusammengeklappte Variante ist das Gerät für ein Tablet recht dick und schwer. Zudem sind die Klapp- und Verbindungsmechanismen eine mechanische Schwachstelle, die kaputtgehen kann. Einen anderen Weg gehen Detachables. Hier „trennt“ man das Display von der Tastatur und nutzt es dann als separates Tablet. Geräte dieser Art sind im Tablet-Modus wesentlich leichter, verfügen aber nicht immer über die Leistungsfähigkeit eines Convertibles.

Hier verhält es sich bei den Displays ähnlich wie bei Ultrabooks mit Touchscreen. LCD-Bildschirme mit Größen von 13 bis 14 Zoll sind Standard, seltener finden sich Geräte über 15 Zoll. Samsung bietet hier bereits Geräte mit QLED-Technologie an. Einige Modelle verfügen zusätzlich über einen Bedienstift für Eingaben auf dem Touchscreen, das kann im Tablet-Modus eine große Erleichterung darstellen.

Wie schon bei den Ultrabooks dominieren Intel-CPUs in unterschiedlichen Leistungsstufen neben Ryzen-Prozessoren von AMD. Für die Grafik sorgen meistens UHD- und Iris-Plus-Graphics von Intel sowie mobile Ableger einer Geforce oder AMD Radeon. Recht selten ist eine GeForce GTX 1660 zu finden.

Je nach Modell und Preis liegt hier die Akkulaufzeit bei knapp 8 bis 10 Stunden bei Topmodellen und bei knapp 5 Stunden bei Einsteigergeräten. Einige wenige Top-Convertibles schaffen aber auch über 15 Stunden.

Convertibles für Einsteiger sind günstiger als man denkt. Das Angebot in diesem Bereich ist vielfältiger als bei den klassischen Ultrabooks mit Touchscreen. Los geht es im Bereich von 600 Euro, für 800 Euro bekommt man bereits ordentliche Geräte mit guter Leistung und Ausstattung.

Lenovo IdeaPad C340

Eines der preiswertesten Convertibles auf dem Markt ist das Lenovo IdeaPad C34. Den PC zum Umklappen gibt es bereits für knapp unter 600 Euro zu kaufen. Das Gerät verfügt über einen umklappbaren 14-Zoll-Bildschirm mit FHD-Auflösung, einen AMD Ryzen 5 als Prozessor, 8 GByte RAM und eine SSD mit 256 GByte. Die Ausstattung ist ausreichend für den normalen Office-Einsatz. Lediglich das dunkle Display und die Akkulaufzeit von knapp 4 Stunden wissen weniger zu überzeugen. Mit einem Gewicht von über 1,6 Kilogramm ist es ziemlich schwer für einen Convertible-PC

HP Pavillon x360

Für einen Preis von unter 800 Euro bietet die Convertible-Version des HP Pavillon eine solide Allround-Fähigkeit. Zur Ausstattung gehören ein 14-Zoll-Display, ein Intel Core i5, 8 GByte RAM, eine SSD mit 512 GByte und vielfältige Anschlussmöglichkeiten in Form von USB-A, USB-C und HDMI. Das Gewicht von 1,6 Kilogramm ist aber recht hoch.

Asus VivoBook Flip 14

Mit dem Asus VivoBook Flip 14 bekommt man für unter 800 Euro eine wirklich gute Ausstattung. Für genügend Performance sorgen der AMD Ryzen 5, 8 GByte RAM und eine SSD mit 512 GByte. Ab 800 Euro bekommt man mit dem Ryzen 7 und 16 GByte RAM eine deutlich schnellere Performance. Mit 1,5 Kilogramm ist das Convertible kein Leichtgewicht.

HP Envy x360

Das HP Envy x360 gibt es ab 800 Euro zu kaufen. Stärkere Versionen des Geräts kosten bis 1000 Euro. Der Convertible-PC ist schick und bietet eine ordentliche Leistung für Office-Aufgaben, zum Surfen und für Multimedia. Mit einem Gewicht von 1,3 Kilogramm gehört es zu den leichteren Geräten.

Lenovo IdeaPad Flex 5

Den Einstieg in die Mittelklasse macht das Lenovo IdeaPad Flex 5. Der Alleskönner weiß mit guter Verarbeitung zu überzeugen. An Bord finden sich ein AMD Ryzen 5 und 16 GByte RAM sowie eine SSD mit 512 GByte. Mit 1,5 Kilogramm ist der Convertible-PC für knapp 900 Euro aber nicht gerade leicht.

Nach oben hin ist die Preisspanne offen. Ab 1000 Euro bekommt man bereits Convertibles mit mobilen GPUs und soliden Core i5-Prozessoren. Wer mehr Leistung in Form eines Core i7 sucht, muss schon in den Bereich von 1500 Euro vordringen. Jenseits von 2000 Euro bleiben nur wenig Wünsche an die Hardware offen.

Asus ZenBook Flip 14

Beim Asus ZenBook Flip 14 handelt es sich um die Convertible-Version des beliebten Ultrabooks. Das Einsteigermodell des ZenBook Flip 14 kostet ab 1000 Euro aufwärts. An Bord ist eine GeForce MX250 und ein Intel Core i5 sowie 8 GB RAM. Stärkere Modelle gibt es für bis zu 1600 Euro. Das solide Multitalent wiegt 1,4 Kilogramm und kommt auf fast 7 Stunden Akkulaufzeit.

Acer Spin 5

Mit einem Preis von knapp 1200 Euro ist das Acer Spin 5 schon etwas teurer. Dafür macht es mit einem Intel Core i7 einen deutlichen Sprung bei der Performance. Alternativ gibt es das Gerät auch mit Prozessoren von AMD. Mit 1,2 Kilogramm ist es darüber hinaus angenehm leicht. Für ausreichend Anschlussmöglichkeiten ist mit jeweils zwei Steckern für USB-A und Thunderbolt 3 gesorgt.

Microsoft Surface Pro 7+

Der einzige Vertreter der Detachable-PCs in dieser Übersicht ist das Microsoft Surface Pro 7+ (Testbericht). Es bietet extreme Mobilität. Zwar gibt es das Business-Tablet mit 12-Zoll-Display schon ab 800 Euro. Aber nur in Verbindung mit einem Type-Cover und einer ordentlichen Ausstattung in Form von 256 GByte Speicherplatz, 16 GByte RAM und einem Intel Core i7 wird daraus ein vollwertiger PC. Dann sind allerdings über 1500 Euro dafür fällig. Mit Tastatur wiegt das Detachable immerhin nur 1 Kilogramm.

HP Spectre x360 14

Beim HP Spectre x360 14 geht es je nach Ausstattung ab 1400 Euro los. Das 13,5-Zoll-Gerät wiegt 1,3 Kilogramm und bietet in der Basisversion einen hervorragenden OLED-Bildschirm und einen Intel Core i5 sowie eine SSD mit 512 GByte. Ab 1500 Euro bekommt man einen starken Intel Core i7, für 2000 Euro sogar eine schnelle 1 TByte-SSD. Die Akkulaufzeit ist mit über 15 Stunden hervorragend.

Dell XPS 13 2-in-1

Die Convertible-Variante des Spitzen-Laptops von Dell sorgt mit dem Intel Core i7 der elften Generation für eine sehr hohe Geschwindigkeit. Die helle Anzeige des Displays und die Verarbeitung im Allgemeinen überzeugen. Es wiegt 1,3 Kilogramm und bietet neben einer Infrarot-Kamera für die Gesichtserkennung und einem Fingerabdrucksensor, Wifi 6 sowie je einem Anschluss für USB-A und Thunderbolt 4. Bei 1800 Euro geht es preislich los, Schluss ist erst bei 2100 Euro.

Microsoft Surface Book 3

Das Surface Book 3 von Microsoft ist ein Premium-Gerät in erstklassiger Verarbeitung. Es ist zudem Convertible und Detachable in einem. Nimmt man das Display ab, bekommt man ein Tablet mit einem Gewicht von 800 Gramm – allerdings nur mit eingeschränkter Hardware ohne GPU. Als Convertible bietet es viel Power: Ein Core-i7-Prozessor von Intel, 32 GB RAM sowie eine GPU in Form der Geforce GTX 1660. Dafür wiegt das Gerät dann fast 2 Kilogramm. Ab 2200 Euro kann man zulangen – das Ende der Fahnenstange ist erst jenseits der 3000 Euro erreicht.

HP Elite Dragonfly

Das HP Elite Dragonfly gehört zur "Crème de la Crème" unter den Convertible-PCs. Für über 2200 Euro bekommt man ein ultraleichtes Gerät, das gerade einmal 1 Kilogramm auf die Waage bringt. Besonders überzeugend ist das extrem helle Display (1000 cd/ m²), die Akkulaufzeit von über 15 Stunden und die hervorragende Verbreitung. Eine dedizierte GPU fehlt aber.

Lenovo ThinkPad X1 Yoga G5

Was passiert, wenn man Lenovos 2-in-1-Gerät Yoga mit einem ThinkPad X1 kreuzt? Das Ergebnis ist eines der solidesten Business-Convertibles auf dem Markt. Zwar kann das Gerät in Sachen Leistung nicht ganz beim HP Elite Dragonfly oder Microsoft Surface Book 3 anknüpfen. Die Stärke des Convertible-PCs liegt aber in der äußerst hochwertigen Verarbeitung aus widerstandsfähigen Materialien – ein Markenzeichen der ThinkPad-Reihe von Lenovo.

Wer ein möglichst kompaktes und leichtes Arbeitsgerät sucht, ist bei Ultrabook und Convertible gut aufgehoben. Bei der Auswahl des Geräts sollte man einen Blick auf die persönliche Präferenz wählen: Arbeitet man meistens an einem Schreibtisch oder wirklich von jedem möglichen Ort aus?

Wer auf eine Toucheingabe verzichten kann, sollte deshalb überlegen, ob ein leichtes und kompaktes Notebook nicht ausreichend wäre. Hier bekommt man schon für weniger als 900 Euro hervorragende Geräte. Wer in jedem Fall ein Touchscreen möchte, sollte ernsthaft über ein Convertible nachdenken, auch wenn die Geräte bei vergleichbarer Ausstattung etwas teurer sind als Ultrabooks. Denn Convertibles bieten eine größere Flexibilität, gerade bei den Detachable-PCs. Zudem ist die Auswahl an preiswerten Clamshell-Ultrabooks mit Touchscreen kleiner als bei Convertible-PCs.

Für unter 1000 Euro bekommt man bereits ein Touch-Ultrabook, das die meisten Ansprüche erfüllen sollte. Premium-Geräte kosten ab 1500 Euro aufwärts. Einen vernünftigen Convertible-PC bekommt man schon um die 1000 Euro, ein Top-Gerät gibt es erst ab 2000 Euro.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.