Top 10: Wasserdichte Handys bis 400 Euro – Samsung besser als Apple

Samsung Galaxy A52

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Nicht nur Outdoor-Handys sind gegen Wasser geschützt. Diese Top 10 zeigt die besten wasserdichten Smartphones mit IP68 oder IP67 bis 400 Euro von Samsung über Apple bis Nokia.

Unfälle mit Wasser führen häufig zum vorzeitigen Ableben eines Smartphones. Es gibt aber glücklicherweise wasserdichte Handys. Diese müssen nicht teuer sein. Wer kein klobiges Outdoor-Smartphone (Bestenliste) nutzen will, findet Mobilgeräte mit IP67- und IP68-Zertifikat für weniger als 400 Euro. Nachdem wir uns dem Thema in der Top 10: Wasserdichte Smartphones mit IP-Zertifizierung bereits gewidmet haben, gehen wir nun auf preiswertere Alternativen mit Schutz vor Flüssigkeiten ein.

Wie gut Smartphones oder andere elektronische Geräte vor Wasser geschützt sind, zeigt die IP-Zertifizierung. Dafür müssen die Hersteller ihre Handys durch einen Zertifizierungsprozess laufen lassen. Die erste Ziffer beim IP-Code steht für die Schutzart gegen Staub und Schmutz, die zweite Zahl gibt Auskunft über die Widerstandsfähigkeit vor dem Eindringen von Wasser ins Gehäuse.

Vorne bedeutet eine 5, dass das Handy „geschützt gegen Staub in schädigender Menge“ ist. Bei 6 ist es vollkommen staubdicht. Uns interessiert die zweite Ziffer jedoch weitaus mehr. Einige Mobiltelefone bietet etwa eine IP-Zertifizierung nach IP53. Das bedeutet, das Gehäuse ist geschützt vor Staub in schädigender Menge sowie gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis maximal 15 Grad geneigt ist. IPx4 wiederum verspricht den Schutz gegen allseitiges Spritzwasser, bei IPx5 trotzt das Handy auch Strahlwasser aus beliebigem Winkel.

Damit ein Smartphone wirklich gut geschützt ist bei einem Unfall, sollte es idealerweise über eine Zertifizierung von mindestens IP67 verfügen. Diese bietet Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Das wäre etwa der Fall, wenn das Handy kurzzeitig ins Wasser fällt. IP68 steht für Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen.

Soweit der Hersteller keine andere Angaben macht, gilt das für eine Wassertiefe von maximal 1 Meter. Viele Hersteller geben zudem einen bestimmten Zeitraum an, etwa maximal 30 Minuten. Einige Geräte widerstehen auch Tiefen von 1,5 Meter. Wer jetzt das Handy mit zum Schwimmen nehmen will, sollte das aber dringend unterlassen. Die IP-Schutzart gilt nur für Süßwasser ohne Zusätze, nicht bei Limonade, Bier, Salzwasser oder chlorhaltigem Wasser. Zudem kann mit der Zeit durch Abnutzung die Schutzart abnehmen. Sollte doch mal Kaffee oder Ähnliches über das Smartphone mit IP67 oder IP68 laufen, empfehlen wir, es schnell abzuspülen und trocken zu wischen.

Zu beachten ist: Die wenigsten Hersteller wie Samsung oder Apple akzeptieren einen Wasserschaden nicht als Garantiefall. Eine erfreuliche Ausnahme ist das Cat S62 Pro (Testbericht). Der Hersteller zeigt sich kulant und bietet für 24 Monate eine Gewährleistung, diese sogar versehentliche Beschädigungen, Wasserschäden oder Displaybrüche beinhaltet – sofern das Gerät in Übereinstimmung mit der Bedienungsanleitung genutzt wurde. Im Idealfall übersteht das Smartphone mit IP67 oder IP68 den vorübergehenden Kontakt mit Wasser ohnehin – wir empfehlen aber niemandem, das wirklich mit Absicht auszuprobieren.

Zugegeben: Das Samsung Galaxy S20 FE (Testbericht) ist nicht mehr ganz taufrisch und kam bereits Anfang 2021 auf den Markt. Die „Fan Edition“ des Vorvorgängers des koreanischen Flaggschiffs ist dennoch ein hervorragendes Android-Smartphone, das eine IP68-Zertifizierung mitbringt und mit einem Preis ab 385 Euro erschwinglich ist. Damit sollte es gut gegen alle erdenkliche Unfälle mit Wasser gewappnet sein.

Der etwas in die Jahre gekommene Prozessor Exynos 990 sorgt immer noch für eine ordentliche Leistung. Allerdings bietet die CPU noch kein 5G-Modem. Wer zukunftssicher mit dem schnelleren mobilen Standard unterwegs surfen will, kann zum Samsung Galaxy S20 FE 5G mit Snapdragon 865 greifen. Das Modell kostet mittlerweile nur noch knapp über 400 Euro.

Das 6,5-Zoll-Display mit OLED, 120 Hertz und Full-HD+ mit 2400 x 1080 Pixel ist ausgezeichnet. Die Kamera mit einer Haupt- und Weitwinkellinse mit jeweils 12 Megapixel sowie einem Teleobjektiv mit 8 Megapixel ist gewohnt gut. 6 GByte RAM gibt es bei der Variante mit 128 GByte internem Speicher sowie 8 GByte RAM bei 256 GByte. Überzeugend ist zudem die Akkulaufzeit von 11 Stunden. Ein Upgrade auf One UI 4 mit Android 12 ist bereits ausgerollt, die Chancen stehen relativ gut, dass es auch noch Android 13 für das Galaxy S20 FE geben wird – danach ist aber definitiv Schluss.

Ebenfalls dank IP68-Zertifikat gut gegen Staub und Flüssigkeit geschützt ist das Sony Xperia 10 III (Testbericht) ab 383 Euro. Zu den Stärken gehört das tolle OLED-Display mit 6 Zoll, das kompakte und leichte Gehäuse sowie die ausgezeichnete Akkulaufzeit von über 14 Stunden. Die Ausstattung mit 6 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz kann sich sehen lassen. Der Snapdragon 690 glänzt nicht durch übermäßig schnelle Leistung, reicht aber für alltägliche Aufgaben aus. Die Triple-Kamera bietet eine Hauptlinse mit 12 Megapixel sowie ein Teleobjektiv und Weitwinkelobjektiv mit jeweils 8 Megapixel.

Das Samsung Galaxy A52s 5G ist eine runderneuerte Variante des Samsung Galaxy A52 (Testbericht). Die Koreaner haben dem Mittelklasse-Hit von 2021 mit dem Snapdragon 778G eine schnellere CPU verpasst, die jetzt auch 5G beherrscht. Das 6,5-Zoll-Display mit OLED beherrscht jetzt eine Bildwiedergabe von 120 Hertz.

Mit einem Preis von knapp 290 Euro bietet es zudem ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis. Deshalb landet der „Vorgänger“ in unserer Bestenliste vor seinem Nachfolger. Bei 128 GByte internem Speicher beträgt der RAM 6 GByte, bei 256 GByte gibt es sogar 8 GByte RAM. Für den nötigen Schutz vor Wasser sorgt die Zertifizierung nach IP67.

Der Nachfolger des Samsung Galaxy A52 (Testbericht) ist er seit Kurzem auf dem Markt. Demnächst findet es seinen Weg in unser Testlabor. Anders als das Galaxy S20FE oder Sony Xperia 10 III bietet das Galaxy A53 eine Zertifizierung für IP67. Damit sollte es aber Missgeschicke in Verbindung mit Wasser gut überstehen. Mit 325 Euro ist es preiswert.

Standardmäßig beherrscht es 5G dank Exynos-1280-Prozessor. Das OLED-Display mit 6,5 Zoll löst mit Full-HD+ auf und bietet 120 Hertz. Als Kamerasystem kommen vier Linsen zum Einsatz: 64 Megapixel als Hauptlinse, ein Weitwinkelobjektiv mit 12 Megapixel sowie ein Makroobjektiv und eine Linse für Tiefenschärfe mit jeweils 5 Megapixel. Der RAM beträgt 6 GByte, als Speicher stehen 128 oder 256 GByte zur Verfügung. Die Klinkenbuchse des Vorgängers fehlt jetzt allerdings.

Als vollwertiges Outdoor-Smartphone steckt das Nokia XR20 (Testbericht) einiges ein. Anders als die meisten Vertreter seiner Art ist es aber noch nicht übermäßig klobig und schwer, sondern entspricht bei der Größe einem 6,7-Zoll-Smartphone mit Schutzhülle. Das Gehäuse ist nach IP68 zertifiziert. Laut dem Hersteller HMD Global kann es für eine halbe Stunde in 1,5 Meter Tiefe unter Süßwasser eintauchen, ohne Schaden zu nehmen. Zusätzlich ist das Gehäuse gegen Stürze aus bis zu 1,5 Meter auf Beton geschützt.

Was die Leistung angeht, kann es mit den Modellen weiter oben nicht mithalten. Dafür fehlt es dem Snapdragon 480 zu sehr an Power. Dafür weiß die Akkulaufzeit von gut 13 Stunden zu überzeugen. Das 6,67-Zoll-Display nutzt ein IPS-Panel und löst mit Full-HD+ auf. Zusätzlich verfügt das XR 20 über ein Barometer und unterstützt die Ortung mit A-GPS, GLONASS, Beidou, Galileo sowie Navic und QZSS. Kabelloses Laden ist ebenfalls möglich. Es belegt damit etwa ersten Platz in unserer Bestenliste Die 10 besten Outdoor-Smartphones: Robust und wasserdicht. Das Nokia XR20 hat aber mit knapp unter 400 Euro seinen Preis.

Das nagelneue Samsung Galaxy A33 setzt wie das Galaxy A53 auf die hauseigene Exynos-1280-CPU. Die übrige Ausstattung ähnelt sich ebenfalls – inklusive IP67-Zertifizierung. Mit 6,4 Zoll ist das OLED-Display etwas kleiner als beim A53 und es schafft lediglich 90 statt 120 Hertz. Bei der Kamera kommen vier Linsen zum Einsatz: Hauptlinse mit 48 Megapixel, Ultraweitwinkel mit 8 Megapixel sowie jeweils 5 Megapixel fürs Makroobjektiv und die Linse für Tiefenschärfe. Der Preis liegt bei 290 Euro.

Das iPhone SE (2020) ist etwas für Nostalgiker. Es gehört zu den kleinsten Smartphones (Bestenliste) auf dem Markt und entspricht bei Aussehen und Ausmaßen dem kompakten iPhone 8 von 2017. Die Technik im Inneren ist nicht ganz so alt – hier kommt der leistungsfähige Apple A13 Bionic aus dem iPhone 11 zum Einsatz. Als Kamera steht nur eine einzelne 12-Megapixel-Linse hinten und ein Selfie-Objektiv vorne mit 7 Megapixel zur Verfügung. Als Schutzart verfügt es über IP67.

Das LCD ist mit einer Diagonale von 4,7 Zoll ziemlich klein, zudem finden sich oben und unten große Bildschirmränder, um den Home-Button zu beherbergen. Dafür passt es mit 138,4 x 67,3 x 7,3 mm und einem Gewicht von 150 g gut in jede Hosentasche. Mit einem Preis von 350 Euro ist das 2020er-Modell das günstigste iPhone auf dem Markt. Anders als viele Android-Kunden können iOS-Nutzer sich für lange Zeit auf Software-Updates freuen. Es gibt zudem eine Neuauflage des iPhone SE mit schnellem Apple A15 Bionic – die 2022er-Version kostet allerdings fast 500 Euro.

Ebenfalls ein Outdoor-Handy ist das Motorola Defy (Testbericht). Es ist nicht viel größer als andere Smartphones, allerdings wiegt es mit 232 g deutlich mehr. Dafür ist es stoßfest und nach IP68 vor Wasser geschützt, mit einem Preis von 220 Euro ist es ein günstigstes wasserdichtes Handy.

Dafür bekommen Käufer aber auch nur einfache Technik: Das 6,5-Zoll-LCD löst nur mit HD bei 1600 x 720 Pixel auf. Die CPU Snapdragon 662 sorgt für eine ausreichende Performance – mehr aber nicht. Der Arbeitsspeicher beträgt 4 GByte bei 64 GByte internem Speicher. Gut ist hingegen der Akku mit 5000 mAh – damit hält das Defy gut 14 Stunden durch. Das ist klasse. Die Triple-Kamera nutzt ein Objektiv mit 48 Megapixel sowie jeweils zwei zu vernachlässigende Linsen für Makroaufnahmen und Tiefenschärfe mit 2 Megapixel.

Schon etwas älter ist das Samsung Galaxy Xcover Pro (Testbericht). Für ein Outdoor-Smartphone fällt es bei der Optik und den Abmessungen aber noch recht zurückhaltend aus, weshalb es ebenfalls den Weg in diese Bestenliste gefunden hat. Für einen effektiven Schutz vor Wasser sorgt die IP68-Zertifizierung.

Das IPS-Display mit 6,3 Zoll löst immerhin mit Full-HD+ auf, was für eine scharfe Darstellung sorgt. Der Prozessor Exynos 9611 ist allerdings sehr behäbig. Der Akku ist aber austauschbar. Die Hauptlinse bietet 25 Megapixel, das Weitwinkelobjektiv 8 Megapixel. Damit ist es eher was für gelegentliche Schnappschüsse. RAM und interner Speicher betragen 4 GByte sowie 64 GByte. Der Preis von 340 Euro erscheint uns angesichts der alten Technik etwas hoch.

Auf dem zehnten Platz landet das Samsung Galaxy Xcover 5 (Testbericht). Für ein Outdoor-Handy ist es leicht und kompakt. Damit konnte es einen Platz in unserer Top 10 Mini-Handys: Die besten kleinen Smartphones ergattern. Mit einem Preis von 205 Euro ist es das günstigste wasserdichte Smartphone in dieser Bestenliste. Der Akku ist ebenfalls austauschbar. Gemeinsam mit den von Samsung garantierten Sicherheits-Patches für 5 Jahre macht es das Handy zu einer nachhaltigen Wahl. Dafür bekommt man allerdings nur eine mäßige Akkulaufzeit, bescheidene Kamera und langsame CPU.

Bis 400 Euro findet man einige Smartphones, die nach IP67 oder sogar IP68 gegen Wasser geschützt sind. Gezielt mit dem Smartphone baden gehen sollte man nur mit einer speziellen Hülle – zumal die Garantie bei Herstellern wie Samsung, Apple oder Sony nicht für Wasserschäden gilt. Zu beachten ist, dass der Schutz vor Wasser nur für Süßwasser ohne Zusätze gilt.

Mit dem Samsung Galaxy S20 FE (Testbericht) findet sich in dieser Übersicht sogar ein High-End-Smartphone mit Flagship-Qualitäten – auch wenn es nicht mehr das neueste Modell ist. Eine gute Wahl ist zudem das Sony Xperia 10 III (Testbericht). Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet in unseren Augen das Galaxy A52s 5G – die runderneuerte Version des Samsung Galaxy A52 (Testbericht), die wir dem Nachfolger vorziehen würden. Sparfüchse mit einfachen Ansprüchen greifen zum Samsung Galaxy Xcover 5 (Testbericht).

Mittlerweile sind die High-End-Modelle von Samsung, Sony, Apple und zum Teil auch von Oppo ebenfalls effektiv nach IP68 geschützt. Wer ein größeres Budget hat, sollte einen Blick auf die Top 10: Wasserdichte Smartphones mit IP-Zertifizierung werfen. Tollpatschigen Personen oder Naturfreunden empfehlen wir die Bestenliste Die 10 besten Outdoor-Smartphones: Robust und wasserdicht. Wer auf den Schutz vor Wasser verzichten kann, findet weitere empfehlenswerte Geräte in der Top 10: Die besten Smartphones bis 400 Euro.

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