Top 10: Die meisten günstigen und wasserdichten Smartphones sind von Motorola

Samsung Galaxy A52

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Immer mehr Smartphones sind gegen Feuchtigkeit, Wasser und Staub geschützt – auch günstige Modelle. Wir zeigen die günstigsten Modelle mit IP-Zertifizierung.

Unfälle mit Wasser führen häufig zum vorzeitigen Ableben eines Smartphones. Es gibt aber glücklicherweise wasserdichte Handys. Diese müssen nicht teuer sein. Wer kein klobiges Outdoor-Smartphone (Bestenliste) nutzen will, findet Mobilgeräte mit IP-Zertifikat schon für um 100 Euro. Nachdem wir uns dem Thema in der Top 10: Wasserdichte Smartphones mit IP-Zertifizierung bereits gewidmet und dort auch mehr Informationen zum Thema zusammengefasst haben, gehen wir nun auf preiswertere Alternativen mit Schutz vor Flüssigkeiten ein.

Wie gut Smartphones oder andere elektronische Geräte vor Feuchtigkeit, Wasser und Staub geschützt sind, zeigt die IP-Zertifizierung. Dafür müssen die Hersteller ihre Handys durch einen kostenpflichtigen Zertifizierungsprozess laufen lassen. Die erste Ziffer beim IP-Code steht für die Schutzart gegen Staub und Schmutz, die zweite Zahl gibt Auskunft über die Widerstandsfähigkeit vor dem Eindringen von Wasser ins Gehäuse.

Vorne bedeutet eine 5, dass das Handy „geschützt gegen Staub in schädigender Menge“ ist. Bei 6 ist es vollkommen staubdicht. Uns interessiert die zweite Ziffer jedoch weitaus mehr. Einige Mobiltelefone bietet etwa eine IP-Zertifizierung nach IP53. Das bedeutet, das Gehäuse ist geschützt vor Staub in schädigender Menge sowie gegen fallendes Tropfwasser, wenn das Gehäuse bis maximal 15 Grad geneigt ist. IPx4 wiederum verspricht den Schutz gegen allseitiges Spritzwasser, bei IPx5 trotzt das Handy auch Strahlwasser aus beliebigem Winkel.

Damit ein Smartphone wirklich gut bei einem Unfall geschützt ist, sollte es idealerweise über eine Zertifizierung von mindestens IP67 verfügen. Diese bietet Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen. Das wäre etwa der Fall, wenn das Handy kurzzeitig ins Wasser fällt. IP68 steht für Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen. Soweit der Hersteller keine andere Angaben macht, gilt das für eine Wassertiefe von maximal 1 Meter. Viele Hersteller geben zudem einen bestimmten Zeitraum an, etwa maximal 30 Minuten. Einige Geräte widerstehen auch Tiefen von 1,5 Meter. Wer jetzt das Handy mit zum Schwimmen nehmen will, sollte das aber besser unterlassen. Die IP-Schutzart gilt nur für Süßwasser ohne Zusätze, nicht bei Limonade, Bier, salz- oder chlorhaltigem Wasser. Zudem kann mit der Zeit durch Abnutzung die Schutzart abnehmen. Sollte doch mal Kaffee oder Ähnliches über das Smartphone mit IP67 oder IP68 laufen, empfehlen wir, es schnell abzuspülen und trocken zu wischen.

Zu beachten ist: Die wenigsten Hersteller akzeptieren einen Wasserschaden als Garantiefall. Eine erfreuliche Ausnahme ist das Cat S62 Pro (Testbericht). Der Hersteller zeigt sich kulant und bietet für 24 Monate eine Gewährleistung, die sogar versehentliche Beschädigungen, Wasserschäden oder Displaybrüche beinhaltet – sofern das Gerät in Übereinstimmung mit der Bedienungsanleitung genutzt wurde. Im Idealfall übersteht das Smartphone mit IP67 oder IP68 den vorübergehenden Kontakt mit Wasser ohnehin – wir empfehlen aber niemandem, das wirklich mit Absicht auszuprobieren.

Wie erwähnt bieten Smartphones mit IP52 oder IP53 nur verlässlichen Schutz gegen leichtes Spritzwasser. Im Zweifel ist das aber wesentlich besser als nichts – so hat ein Smartphone mit einer dieser niedrigen Schutzstufen eine gewisse Chance, ein umkippendes Glas Wasser am Mittagstisch zu überleben und auch ein Regenschauer sollte dem Modell nichts ausmachen. Wir halten daher auch diese Schutzstufen für sinnvoll und haben uns in dieser Top 10 die günstigsten Smartphones mit IP-Zertifizierung angeschaut.

Übrigens: Einige Hersteller behaupten, dass ihre Smartphones wegen des hohen Verklebungsgrades der Komponenten einen Schutz ähnlich IP31 oder IP32 bieten und das klingt auch durchaus logisch. Verlassen sollte man sich darauf aber nicht. Generell empfehlen wir das aber auch für Modelle mit hohem Schutzgrad.

Das günstigste wasserfeste Modell ist zum Artikelzeitpunkt das Motorola Moto E20. Es kostet unter 100 Euro, bietet immerhin IP-52-Zertifizierung und damit Schutz gegen Spritzwasser. Ansonsten ist technisch nicht viel zu erwarten: Das Display bietet 720p-Auflösung, angetrieben wird das Modell von einem Octa-Core von Unisoc und an Speicher stehen zu diesem günstigen Preis 2/32 GByte zur Verfügung. Der Akku leistet nur 4000 mAh.

Spürbar teurer, schlussendlich aber mit rund 115 Euro immer noch sehr günstig, ist das Xiaomi Poco C40. Das farbenfrohe Modell bietet ebenfalls IP52, ein 720p-Display und einen Einstiegschipsatz namens JLQ JR510, der sich auf dem Niveau eines Snapdragon 450 bewegen soll. Hier gibt es 3/32 GByte Speicher und der Akku leistet satte 6000 mAh.

Kaum mehr als das zweitplatzierte Smartphone kostet das Motorola Moto E32s, das wie die anderen Modelle IP52 bietet. Auch hier kommt ein HD-Display zum Einsatz, allerdings gibt es hier eine Bildwiederholungsrate von 90 Hz. Die 16-Megapixel-Kamera wurde um eine Makrokamera erweitert – auf die man erfahrungsgemäß verzichten kann. Antrieb ist ein Helio G37 von Mediatek, 3/32 GByte Speicher gibt es auch hier. Der Akku leistet 5000 mAh und das Handy hat schon Android 12.

Wenige Euro teurer ist das Nokia G10. Über HD-Auflösung kommt man auch hier nicht, der Chipsatz ist ein Helio G25 und damit schwächer als beim zuvor platzierten Modell von Motorola. Für unter 120 Euro gibt es auch hier nur 3/32 GByte Speicher, IPx2 ist allerdings genauso gewährleistet. Der Akku bietet 5050 mAh.

Das HD-Display gibt auch beim Motorola Moto E40 90 Hz wieder. Einen großen Sprung im Vergleich zu den bisher aufgelisteten Smartphones macht die Kamera, zumindest auf dem Papier. Denn Motorola verbaut eine Hauptkamera mit 48 Megapixel. Chipsatz ist ein Unisoc T700, der reicht für Alltagsaufgaben absolut aus. Neben der hochauflösenden Kamera gibt es als Highlight erstmals in dieser Bestenliste auch 4/64 GByte Speicher. Der Akku leistet 5000 mAh und auch hier gibt es IP52 als Wasserschutz – alles für um 130 Euro.

Auch das Motorola G22 bietet nur ein HD-Display, das aber immerhin mit 90-Hz-Technik. Hier kommt sogar eine Hauptkamera mit 50 Megapixel und erstmals ein zusätzliches Weitwinkelobjektiv zum Einsatz. Antrieb ist ein Helio G37, der von 4/64 GByte Speicher flankiert wird. Der Akku leistet gute 5000 mAh, bei IP52 ist auch hier Schluss. Android 12 gibt es schon ab Werk.

Für nur wenige Euro mehr bietet das Motorola Moto G31 ein echtes Display-Highlight: OLED mit Full-HD-Auflösung. Dafür verzichtet der Hersteller auf mehr als 60 Hz. Die Kamera besteht wie beim G22 aus Hauptkamera mit 50 Megapixel und Weitwinkeloptik mit 8 Megapixel, beim Antrieb setzt Motorola aber auf den stärkeren Helio G85. Der erhält Unterstützung durch 4/64 GByte Speicher. Akku und IP-Zertifizierung sind ansonsten wie beim G22, allerdings gibt es für das G31 erst Android 11.

Das etwas ältere Motorola Moto E7 bietet derzeit sogar nur Android 10, das ist schon recht alt. Außerdem gibt es hier für knapp 150 Euro wieder nur HD-Auflösung und auch Kamera und Chipsatz sind schwächer als bei den zuvor platzierten Modellen. Vom E7 raten wir ab, da gibt es bessere Alternativen.

Etwa das ZTE Blade V30. Das bietet nämlich unter anderem Android 11, eine Hauptkamera mit 64 Megapixel plus Weitwinkel, ein Full-HD-Display und einen ausreichend kräftigen Unisoc T618. Beim Speicher sind hier sogar 4/128 GByte aufgeführt – zum gleichen Preis wie das Moto E7! Mit 5000 mAh ist der Akku nicht gerade schwach aufgestellt und IP52 gibt es hier ebenfalls.

Das Nokia G20 kommt mit Android 11 One, bietet ein HD-Display, eine Hauptkamera mit 48 Megapixel und eine Weitwinkellinse. Der eingebaute Helio G35 reicht im Alltag zusammen mit 4/64 GByte Speicher aus, der Akku ist mit seinen 5050 mAh recht kräftig. Das Gerät ist ebenfalls besser als das E7.

In dieser Bestenliste haben wir uns auf „normale“ Smartphones mit einem Mindestmaß an Wasserfestigkeit beschränkt, da die einfach nicht so klobig wie Outdoor-Smartphones sind. Bis 150 Euro bekommt man aber auch schon solche Action-Handys, die härter im Nehmen sind – sowohl bei Stürzen als auch bei Wasserdichtigkeit. Folgendes Widget zeigt eine Auswahl davon:

Bis 150 Euro findet man einige Smartphones, die nach IP52 oder ähnlich gegen Wasser geschützt sind. Wer mehr will, der muss tiefer in die Tasche greifen und IP68 oder wenigstens IP67 kaufen – passende Modelle haben wir in der Top 10 der besten wasserdichten Smartphones zusammengefasst.

Tollpatschigen Personen oder Naturfreunden empfehlen wir die Bestenliste Die 10 besten Outdoor-Smartphones: Robust und wasserdicht. Wer auf den Schutz vor Wasser verzichten kann, findet weitere empfehlenswerte Geräte in der Top 10: Die besten Smartphones bis 150 Euro – gleiche Preisklasse wie in dieser Bestenliste hier, aber mit Fokus auf bessere Technik.

Gezielt mit dem Smartphone baden gehen, sollte man nur mit einer speziellen Hülle – zumal die Garantie bei Herstellern wie Samsung, Apple oder Sony nicht für Wasserschäden gilt. Zu beachten ist, dass sich der Schutz vor Wasser nur auf Süßwasser ohne Zusätze bezieht.

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