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Samsung Galaxy Watch 3

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Egal, ob Smartwatch, Sportuhr oder Fitness-Tracker: Wearables können mehr als nur die Zeit anzeigen. TechStage zeigt die besten getesteten Geräte für Alltag, Training und Fitness-Tracking.

Smartwatches, Sportuhren und Fitness-Tracker sind mehr als nur einfache Zeitanzeiger. Sie stellen dem Nutzer neben Uhrzeit und Datum zusätzlich Daten vom Smartphone zur Verfügung, etwa eingehende Nachrichten oder Termine. Gleichzeitig liefern sie Informationen über den Besitzer ans Handy zurück. Dazu gehören unter anderem Daten zur Bewegung, zur Schlafqualität oder zum aktuellen Puls. Die passende App auf dem Smartphone kann die Informationen aufbereiten und so im Lauf der Zeit ein umfassendes Profil erstellen. Das soll dem Nutzer zu besserer Lebensqualität verhelfen.

Welches Wearable ist aber für wen das Beste? In diesem Testsieger-Beitrag zeigen wir die besten Geräte aus unseren Tests. Zu finden sind diese Einzeltests in den Themenwelten zu Smartwatches, den Beiträgen zu Sportuhren und den Artikeln zu Fitness-Trackern.

Welches Wearable ist aber für wen das Beste? In diesem Testsieger-Beitrag zeigen wir die Geräte, mit denen man unserer Meinung nach auf keinen Fall etwas verkehrt macht. Die Testsieger basieren auf unseren umfangreichen Einzeltests aus den Themenwelten zu Smartwatches, den Beiträgen zu Sportuhren und den Artikeln zu Fitness-Trackern.

In den Einzeltests prüften wir eine Reihe von Kriterien. Dazu gehören:

  • Design: Wie sieht die Uhr aus? Welche Materialien kommen beim Gehäuse und dem Armband zum Einsatz? Wie ist die Verarbeitung, wie die allgemeine Wertigkeit?
  • Einrichtung: Wie kompliziert ist das Setup?
  • App: Wie gut ist die begleitende App?
  • Multimedia: Was taugen die Multimedia-Features der Uhren?
  • Aktivität und Training: Gerade bei den Fitness-Trackern und den Sportuhren ist es wichtig, wie gut sich die Uhren im Training erweisen.
  • Benachrichtigungen: Wie gut informiert die Smartwatch über eingehende Nachrichten? Kann sie Anrufe nur anzeigen oder besitzt sie Mikrofon und Lautsprecher?
  • Akkulaufzeit: Ist das Gerät ein Langläufer oder geht ihm nach einem Tag die Puste aus?
  • Preis: Ist der Preis für die gebotenen Features und die Verarbeitung gerechtfertigt? Oder zahlt man nur für den Namen und bekommt sonst Standard-Kost?

Ein Hinweis vorab: Die Grenzen zwischen Smartwatch, Sportuhr und Fitness-Tracker verschwimmen immer mehr. Wir unterschieden die Geräte nach ihrem vorrangigen Einsatzzweck. So lässt sich beispielsweise eine Apple Watch natürlich für den Sport nutzen, eine Garmin Fenix 6 bringt aber deutlich mehr Features dafür mit.

Bei den Smartwatches spalten sich die Testsieger in drei Lager: Apple Watch OS, Google Wear OS und andere Betriebssysteme. Der Testsieger für alle, die sowieso im Apple-Universum leben, heißt klar Apple Watch 6 (Testbericht). Hier trifft eine hochwertige Verarbeitung auf eine durchdachte Nutzerführung und enorm viele sinnvolle Funktionen. Die meisten davon, etwa das EKG, wurden hier zuerst eingeführt und gehören nun fast schon zum High-End-Standard für alle vernetzten Uhren.

Zwei Nachteile hat die Apple Watch aber: Selbst die aktuelle Version hat nur eine vergleichsweise kurze Laufzeit. Dazu ist die Android-Unterstützung so gut wie nicht vorhanden. Dennoch, wer ein iPhone hat und eine Smartwatch für den Alltag sucht, der kommt an der Apple Watch nicht vorbei.

Wer dagegen lieber eine Uhr auf Basis von Google Wear OS sucht, etwa, weil er sie mit seinem Android-Gerät koppeln möchte, der hat auf den ersten Blick eine größere Auswahl. Auf den zweiten Blick allerdings ist diese schon etwas schmaler, denn viele der Uhren werden vom Hersteller Fossil gebaut und bekommen dann einen andern Markennamen. So stammen etwa die Fossil Carlyle, die Emporio Armani Connect, die Puma Smartwatch und die Michael Kors Access alle von der Fossil Group. Dass es dennoch Unterschiede gibt, zeigt unser Vergleichstest: Vier Fossil-Smartwatches mit Wear-OS. Ein paar Alternativen gibt es aber dennoch, etwa die Skagen Falster 3 (Testbericht).

Unser Testsieger ist die Mobvoi Ticwatch (Testbericht). Denn sie löst das größte Problem von Wear OS – die Akkulaufzeit. Dazu nutzt die Ticwatch einen cleveren Trick: Sie verfügt über zwei Bildschirme. Wird der sehr gute OLED-Bildschirm nicht gebraucht, zeigt die Uhr Daten wie die Uhrzeit auf einem LCD an. Das benötigt deutlich weniger Strom, sieht allerdings nicht so hübsch aus. Wird die Uhr „aufgeweckt“, ist sofort die OLED-Anzeige da. In der Praxis sind, wenn man nicht den super stromsparenden (aber hässlichen) „Notwendigkeitsmodus“ verwendet, um die 4 Tage normale Nutzungszeit drin. Damit zieht die Ticwatch an allen anderen Wear-OS-Uhren und der Apple Watch locker vorbei. Die lange Akkulaufzeit bezahlt man allerdings mit einem klobigen Design.

Neben den beiden Platzhirschen Watch OS und Wear OS versuchen mehrere Hersteller es mit eigenen Betriebssystemen. Dazu gehören beispielsweise Samsung oder Huawei. Nachdem in der letzten Version des Artikels die Huawei Watch GT2 (Testbericht) unser Testsieger war, geht diese Krone nun an die Samsung Galaxy Watch 3 (Testbericht).

Denn bei der Galaxy Watch 3 stimmt so gut wie alles: Die Verarbeitung ist fantastisch und die Uhr lässt sich leicht und verständlich bedienen. Mit dem Update im Februar 2021 wurde die EKG-Funktion nachgeliefert, dazu ist das Bezahl-Feature in der Beta-Phase. Der Bildschirm stellt Inhalte in knackigen Farben dar. Neben dem Einsatz im Alltag eignet sich die Uhr auch für Sportler, Trainings oder die allgemeine Aktivität zeichnet die Uhr sauber auf. Und sie hat einen vernünftigen Akku, zwei Tage und mehr sind hier drin.

Es gibt zahlreiche Alternativen zu unseren Testsiegern, auch wenn diese Geräte nicht ganz an sie hinkommen. Bei der Apple Watch gibt es immer noch ältere Generationen, die bekommt man teilweise deutlich günstiger, wie unser Ratgeber Apple Watch kaufen: Alle Generationen im Preis-Check zeigt. Für Fans von Wear OS ist die Fossil The Carlyle 5 (Ratgeber) spannend, alternativ gibt es die Moto 360 (Testbericht) oder die Huawei Watch GT 2 (Testbericht). Tests zu weiteren Smartwatches haben wir in der Themenwelt Smartwatch veröffentlicht.

Eine gute Sportuhr sollte den Nutzer bei der Planung, dem Training und danach unterstützen. Wie schon erwähnt bringen die meisten Smartwatches eigene Trainingsprogramme mit, eine dedizierte Sportuhr geht aber noch einen Schritt weiter. Die Hersteller kommen dabei aus dem Sport- und Freizeitbereich, bekannte Namen wie Polar, Fitbit, Suunto oder Garmin haben eigene Sportuhren im Programm. Dabei nutzt fast jeder Hersteller ein eigenes Betriebssystem. Die Ausnahme ist die Suunto 7 (Testbericht), sie verwendet Google Wear OS (und leidet unter der kurzen Akkulaufzeit).

Wer als Sportler eine Uhr sucht, die ihn beim Sport und im Alltag komplett begleitet, der sollte unserer Meinung nach zu unserem Testsieger Garmin Fenix 6s (Testbericht) oder eine einer der Varianten greifen. Garmin schafft es, von GPS-Kartennavigation über Trainingsroutinen und Musik bis hin zu einem Bezahlsystem und einem langanhaltenden Akku alles in eine dennoch vergleichsweise stylishe Uhr zu packen. Es gibt sogar Optionen mit einem Solarmodul, die die gute Akkulaufzeit nochmal verlängern. Dafür ist die Uhr vergleichsweise teuer. Dennoch, wer eine Allround-Lösung möchte, der sollte zur Fenix 6s oder einer ihrer Varianten greifen.

Es gibt zahlreiche Alternativen, die aber jeweils nicht an das Feature-Set der Fenix herankommen. Polar hat die Vantage M (Testbericht), die Polar Grit X (Testbericht) sowie die Polar Vantage V2 (Testbericht) im Angebot. Bei Polar gefiel uns vor allem die Planungs-Software sowie der sehr gute Software-Support. Fitbit zielt mit der Fitbit Versa 3 (Testbericht) und der Fitbit Sense (Testbericht) eher auf alle, die eine Uhr für den Alltag suchen. Und auch Garmin hat Konkurrenz. Die OLED-Uhr Garmin Venu (Testbericht) gehört mit zu unseren Favoriten, günstiger ist die Garmin Venu Sq (Testbericht), die aber auf ein OLED-Display verzichtet. E-Sportler sollten sich die Garmin Instinct Esports (Testbericht) ansehen, sie schickt die Pulsdaten auf Wunsch in ein Streaming-Overlay. Noch mehr Geräte testen wir in unserer Themenwelt zu Sportuhren.

Bei den Fitness-Trackern gibt es aktuell einen Trend: so günstig wie möglich. Firmen wie Garmin haben sich mehr oder weniger aus dem Umfeld verabschiedet, dafür drängt günstige Konkurrenz herein. Neben dem Billig-Tracker-Pionier Xiaomi wollen Huawei, Amazfit, Realme und Honor ein Stück vom Kuchen haben.

Unser Testsieger ist aber klar das Xiaomi Mi Band 5 (Testbericht). Für weniger als 30 Euro bekommt man einen Fitness-Tracker mit OLED-Bildschirm, einer ausgezeichneten Akkulaufzeit und allen notwendigen Funktionen, um den Alltag und einzelne Trainingseinheiten aufzuzeichnen. Ja, das Armband ist billig, es lässt sich aber leicht ersetzen. Zudem gibt es eine aktive Entwickler-Community und mit der kostenlosen Software Gadgetbridge kann man den Fitness-Tracker von der Xiaomi-Software samt deren Cloud-Anbindung befreien – man muss sich aber vorab einmalig registrieren.

Es ist schwer, vernünftige Alternativen zum Mi Band 5 zu nennen. Die größte Konkurrenz ist wahrscheinlich der Xiaomi Mi Band 4 (Testbericht) und der Tracker Huawei Band 4 (Testbericht). Andere Produkte, etwa das Realme Band (Testbericht) kommen einfach nicht an Xiaomi heran. Und Fitbit liefert mit dem Fitbit Charge 4 (Testbericht) zwar einen brauchbare Tracker, der ist allerdings mit über 100 Euro vergleichsweise teuer.

Wer sich eine neue Uhr mit etwas Intelligenz und Verbindung zum Smartphone zulegen möchte, der wird sich vorab überlegen müssen, was er damit anstellen möchte. Einfach ist es für alle, die einen möglichst günstigen Fitness-Tracker wollen – am Xiaomi Mi Band 5 (Testbericht) führt kein Weg vorbei.

Wer eine Uhr vor allem als Begleiter im Training sucht, der hat es schon etwas schwerer. Wir raten hier zu Fitbit (Themenwelt), Garmin (Themenwelt) oder Polar (Themenwelt), alle haben Uhren für unterschiedliche Ansprüche und Preisklassen.

Alle, die eine Uhr für den Alltag suchen, die vor allem mit dem Smartphone kommuniziert und beim normalen Training unterstützt, haben die größte Auswahl: Alle Sportuhren können dies, dazu kommen die Produkte mit Wear OS (Themenwelt), Produkte wie die Samsung Galaxy Watch 3 (Testbericht) oder die Huawei-Watch-Serie wie die Watch GT 2 (Testbericht). Apple-Nutzer sollten für den Alltag zur Apple Watch 6 (Testbericht) oder einer Vorgängerin (Ratgeber) greifen, keine andere Uhr integriert sich so gut in das Apple-Universum.

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