STL-Dateien gratis: Kostenlose Vorlagen für den 3D-Drucker

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3D-Modelle muss man weder selbst erstellen, noch dafür bezahlen. TechStage zeigt eine Auswahl der besten Quellen und kostenlosen Druckvorlagen für 3D-Drucker.

Gut funktionierende 3D-Drucker gibt es mittlerweile für unter 200 Euro. Doch was soll man damit eigentlich ausdrucken, wenn man keine Erfahrung mit der Erstellung von 3D-Modellen hat? Die Antwort auf diese Frage sind die zahlreichen aus dem Internet geladenen Vorlagen. Wer sich auf den unterschiedlichen Plattformen umsieht, findet praktisch zu jedem Thema kostenlose 3D-Vorlagen. Die Auswahl ist derart groß, dass es eine Orientierung schwerfällt.

Zu den von uns am liebsten angesteuerten Seiten gehören:

Wer sich die Suche nach einer speziellen Vorlage vereinfachen möchte, sollte die 3D-Vorlagen-Suchmaschinen Yeggi, STLFinder oder 3DFindIt ausprobieren.

Folgend zeigen wir praktische, lustige und einfach schöne Druckvorlagen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten und geben Ratschläge, was man beim Druck beachten sollte.

In unserem Ratgeber Die 15 günstigsten 3D-Drucker zeigen wir, welche Modelle sich für den Einstieg lohnen. Wer vorwiegend größere Objekte drucken will, sollte in den Ratgeber Größer drucken ohne Aufpreis schauen. In den letzten Monaten haben uns insbesondere die günstigen Drucker Creality Halot One (Testbericht) und Artillery Hornet (Testbericht) mit einem tollen Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt. Wer sich noch einmal grundsätzlich ins Thema einlesen will, sollte sich den Ratgeber Grundwissen 3D-Druck ansehen.

Anfänger im Bereich 3D-Druck sollten sich behutsam ins Thema hineinfinden und zu Anfang keine zu komplexen Objekte drucken, um Frust zu vermeiden. Speziell das korrekte Einstellen und Setzen von Stützstrukturen kann ohne Erfahrung schnell zu missglückten Druckvorgängen führen.

Einfacher geht es mit Objekten, die daraufhin optimiert sind, dass der Druck auch ohne Support funktioniert. Anbei eine ganze Auswahl solcher Vorlagen. Wie das Beispiel des Medieval Castle oder der schon mehrfach von uns gedruckten Deadpool-Büste zeigt, müssen diese einfach zu druckenden Objekte nicht gleichzeitig langweilig oder detailarm sein.

Um verschiedene Dinge auszuprobieren, empfehlen wir die Nutzung von günstigem und unkompliziertem PLA. Bei echten Funktionsteilen sollte man allerdings zu stabilerem ABS oder PETG greifen.

Die Teile sind in der Regel keinen mechanischen Beanspruchungen ausgesetzt und so spielt das Material nur eine Rolle, wenn die fertigen Objekte beispielsweise im Freien benutzt werden sollen. Hier eignen sich dann etwa ABS oder PETG, da PLA in der direkten Sonne weich werden oder gar zusammenschmelzen könnte. Mehr dazu in unserem Ratgeber Die besten Filamente für 3D-Drucker.

Spannend sind hier etwa mehrfarbige Filamente, welche bei Sonneneinstrahlung oder Temperaturwechsel die Farbe ändern. Auch mit nachleuchtenden Filamenten haben wir schon gute Erfahrungen gesammelt. Wer empfindlichere Filamente auf PLA-Basis im Freien nutzen will, sollte die fertigen Drucke mit einer Schicht Epoxidharz überziehen und sie so widerstandsfähig machen.

Für Innenräume sind Regenbogen-, Holz-, Stein-Filamente auf PLA-Basis eine ebenso gute Wahl, wie PLA-Regenbogen-Filament. Die Auswahl Vorlagen im Deko-Bereich reicht von klassischen Büsten und Figuren über Actionfiguren bis hin zu Vasen und moderner Kunst.

Die Rainbow-Filamente ermöglichen einen gleichmäßigen Farbverlauf und sind dabei nicht mal teurer als einfarbiges Material. Wer mehr zum Thema erfahren will, sollte einen Blick in unseren Vergleichstest von fünf Regenbogen-Filamenten (PLA) werfen.

Wer sich Fotos als 3D-Schattenbild (Lithophane) ausdrucken will, braucht dafür weißes Filament. Unser Vergleichstest dazu ist aktuell in Arbeit. Ein empfehlenswertes Online-Tool zur Erstellung solcher Druckvorlagen ist etwa itsltho, mit dem wir auch privat gerne arbeiten.

In den Vorlagen finden sich unzählige praktische Alltagsgegenstände. Diese sollte aus Gründen der Stabilität und Temperaturbeständigkeit mit strapazierfähigem Filament wie ABS, PETG oder zumindest PLA+ gedruckt werden.

Bei der Auswahl sollte man genau hinsehen, um später nicht enttäuscht zu sein. Neben universellen Gegenständen gibt es auch zahlreiche auf spezielle Produkte zugeschnittene Vorlagen. So macht es einen Unterschied, ob man einen allgemeinen Smartphone-Halter nutzt, oder einen fürs iPhone. In Zweiteres kann das eigene Smartphone hineinpassen, aber es muss es eben nicht. Ähnlich sieht es beim Zubehör für Werkzeug, Küche, Werkstatt, Computer oder Konsole aus. Um nicht enttäuscht zu werden, sollte man genau klären, ob die Vorlage tatsächlich zur eigenen Hardware passt. Erfahrungsgemäß ist nichts ärgerlicher, als wenn man nach 9 Stunden Druck feststellt, dass das Gehäuse leider für eine andere Version des Raspberry gedacht ist, als man selbst benutzt.

Besonders praktisch sind Vorlagen, die sich vom Nutzer online bearbeiten lassen. Eine kleine Schatulle mit individuellen Abmessungen und Wanddicken oder ein Namensschild sind beispielsweise im Handumdrehen und ohne jegliche 3D-Kenntnisse erstellt.

Hochauflösende Vorlagen für Resin-Drucker gibt es ebenfalls in großer Zahl. Einige Beispiele sind bereits in den vorigen Bilderstrecken aufgeführt. Anbei nun noch eine Auswahl von Objekten, die sich in erster Linie für den Druck mit Resin eignen.

Ein naheliegendes Thema beim Stöbern durch Druckvorlagen sind Tuning-Teile für den eigenen 3D-Drucker. Hier finden sich ganz allgemeine Hilfsmittel, wie Klammern für das Filament, Filament-Aufbewahrungsmöglichkeiten, bis hin zu druckerspezifischen Tuningteilen und Zubehör zu bestimmten Bauteilen wie Hotends.

Bei diesen Teilen ist die Materialwahl vom Einsatzzweck abhängig. Teile wie eine Webcam-Halterung, eine Filament-Führung oder die von uns genutzte Halterung für den Filament-Sensor sind keinen größeren Belastungen ausgesetzt, hier ist günstiges und einfach zu druckendes PLA ausreichend. Bei Teilen wie Spulen-Haltern, Versteifungen oder T-Nuts wirken hingegen mechanische Kräfte. Bei Hotend-Tuningteilen treten wiederum hohe Temperaturen auf. Hier empfiehlt sich ABS oder PETG. Auch PLA-Plus kann diese Eigenschaften mitbringen. Wer keine verzogenen oder geschmolzenen Teile haben möchte, sollte hier aufpassen. Aus eigener Erfahrung sollte man sich an die Vorgaben der Vorlagen-Ersteller halten, da sonst unter anderem die Stabilität leidet oder zumindest mehr Nachbearbeitung nötig ist.

Dafür empfehlen wir eine individuelle Suche, da die Auswahl schlicht zu groß ist, um sinnvoll konkrete Objekte empfehlen zu können.

Auch hier gilt: Bei Funktionsteilen sollte man unbedingt PETG oder ABS verwenden, zumindest wenn hohe Temperaturen oder mechanische Belastungen auftreten. Anbei eine Auswahl beliebter Filamente.

Wer die richtigen Quellen kennt, bekommt tausende praktische, hilfreiche und ansehnliche Vorlagen, ohne Geld investieren zu müssen. So fällt der Einstieg leichter, längerfristig ist für 3D-Druck aber sinnvoll, sich selbst mit 3D-Programmen zum Erstellen und Umsetzen eigener Druckideen zu beschäftigen. Damit der Druck klappt, empfehlen wir, den Drucker im Vorfeld immer zuerst vernünftig einzustellen.

Geeignete FDM-Drucker zeigen wir beispielsweise im Ratgeber Größer drucken ohne Aufpreis: Riesen-3D-Drucker ab 199 Euro. Günstige Resin-Drucker zeigen wir in unserem Ratgeber 3D-Resin-Drucker ab 180 Euro. Mehr zum Thema Regenbogen-Filament zeigt unser Vergleichstest von fünf Rainbow-PLAs.

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