Soundbars: So findet man den besten Klang für den Fernseher

Neben der einfachen Fernbedienung kann auch eine App die Soundbar Anker Soundcore Infini Pro steuern.

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Soundbars sorgen für den perfekten Klang am Fernseher. Neben klassischen Herstellern wie Samsung, LG oder Denon mischen Multiroom-Anbieter wie Bose oder Sonos den Markt auf. Dazu kommen neuen Sound-Formate. Wir zeigen, worauf man beim Kauf achten sollte.

Flache UHD-Fernseher sehen super aus und benötigen wenig Platz. Es fehlen aber Resonanzkörper, um richtig fetten Sound zu erzeugen. Gerade der Bass geht oft unter. Heimkino-Fans bauen sich deswegen meist komplette 5.1- oder 7.1-Systeme (Ratgeber), nicht jeder hat aber den Platz, das Geld oder den Nerv, mit so vielen Lautsprechern zu hantieren.

Soundbars sind hier eine praktische Alternative. Alles, was man für einen fetten Sound braucht, steckt in den kompakten Röhren vor dem Fernseher. Dass diese nicht teuer sein müssen, zeigt etwa der Test zur winzigen LG DQP5W (Testbericht). Dazu kommt, dass die Hersteller inzwischen guten Klang in vergleichsweise kleinem Raum unterbringen. Das gilt nicht nur für den normalen Sound, sondern auch für den Bass.

In diesem Ratgeber geben wir einen Überblick zu wichtigen Features und zeigen, was die Klangverstärker kosten.

Was wäre die Technik ohne teilweise konkurrierende Formate? Sobald man sich mit Surround-Sound beschäftigt, landet man in einem Dschungel aus Abkürzungen. Grundsätzlich gibt es drei große Anbieter: Dolby, DTS und Auro, die beiden Ersten teilen sich dabei den Löwenanteil des Marktes auf. Sämtliche Details zu klären, würden den Umfang dieses Artikels sprengen. Wir zeigen daher kurz die wichtigsten Tonformate und empfehlen ansonsten das c’t Nachgehakt-Video: Im Sound-Kokon.

Spätestens mit der Playstation 5 (Testbericht) und der Xbox Series X (Testbericht) kommen neue Tonformate ins Wohnzimmer. Mit Dolby Atmos, Auro 3D und DTS:X zieht eine zusätzliche Sound-Ebene ein. Denn diese Formate möchten klassischen Surround-Sound weiterentwickeln, sodass der Klang nicht nur rund um den Hörer auftritt, sondern auch von oben kommt. Beim klassischen Heimkino bedeutet dies, dass man Lautsprecher an die Decke schraubt.

Soundbars müssen etwas mehr Tricks aufwenden. Bei der Sonos Arc (Testbericht) oder der Bose Smart Soundbar 900 (Testbericht) sind es Lautsprecher, die schräg nach oben gerichtet sind und den Sound über die Decke zum Nutzer bringen. Wenn die Technik funktioniert, wie sie soll, entsteht echter Raumklang. In unseren Tests läuft das überraschend gut. Allerdings muss einem auch klar sein, dass viele Geräte die Formate zwar problemlos verstehen, ihnen aber die notwendigen Lautsprecher fehlen, um die Inhalte auch korrekt wiederzugeben. Die meisten emulieren den 3D-Klang, nur wenige Geräte (etwa die Sennheiser Ambeo Soundbar oder die Bang & Olufsen Beosound Stage) haben wirklich die korrekten Lautsprecher an Bord. Diese Produkte kosten derzeit auch mehr als 2000 Euro.

Einen Punkt gibt es noch: THX. Dabei handelt es sich um kein dediziertes Sound-Format, sondern um eine Zertifizierung. Diese besagt, dass das jeweilige Gerät (oder der Kinosaal) bestimmte Normen bei der Wiedergabe des Tons erfüllt, die eben von THX (das inzwischen zu Razer gehört) vorab definiert hat. Soundbars alleine haben diese Zertifizierung nicht (und für die meisten Hobby-Filmfans ist das auch etwas übertrieben).

Nicht jeder kann oder will in seinem Wohnzimmer fünf oder gar sieben Lautsprecher rund um den Fernseher zu platzieren. Dazu braucht es vergleichsweise leistungsfähige Receiver sowie einiges an Kabel, um alle Lautsprecher mit dem zentralen Verstärker zu verbinden. Entsprechend entwickelten findige Ingenieure ein virtuelles Surround-System. Die Idee: Eine ganze Batterie unterschiedlicher Lautsprecher in einem Gehäuse tricksen das Gehör aus und erzeugen das Gefühl von Räumlichkeit.

Für den Nutzer wirkt es so, als käme der Schall von links, hinten oder rechts, tatsächlich sitzt der Lautsprecher aber vor ihm. Der Nachteil: Nicht jedes Gehör lässt sich zuverlässig austricksen. Es gibt Nutzer, die diese Art von Klang nicht mögen, entsprechend wird das Hörererlebnis schlechter. Alle anderen profitieren von einem deutlich simpleren Setup. Statt fünf oder mehr Lautsprechern und Kabel reicht es, eine zentrale Sound-Einheit aufzubauen.

War Virtual Surround vor ein paar Jahren noch ein Marketingbegriff, hat es sich inzwischen zu einer wirklich guten Alternative zu Rücklautsprechern entwickelt. Gerade in Kombination mit Techniken wie Atmos oder DTS:X zeigt sich, wie viel Surround man mit cleveren Lautsprechern, Software und Rechenpower aus einer Soundbar erzeugen kann.

In den letzten Jahren hat sich ein Standard zur Verbindung von Multimedia durchgesetzt: HDMI. Über die Kabel laufen die Daten digital, die analogen Stecker sind inzwischen größtenteils Geschichte. HDMI gliedert sich in verschiedene Versionen. Diese sind bedingt abwärtskompatibel, fallen aber immer auf das älteste Glied in der Kette zurück. Sprich, sowohl die Geräte als auch die Kabel müssen eine bestimmte Version unterstützen. Die unterste Grenze sollte dabei HDMI 1.4 sein, ab diesem Standard hielt die UHD-Auflösung (3840 × 2160 p) in HDMI Einzug. Dazu kommt der Standard mit den Audioformate Dolby Digital Plus, Dolby True HD und dts-HD klar. Wer einen HDR-tauglichen 4K-TV (Themenwelt) hat, der sollte nicht unter HDMI 2.0a gehen.

Die meisten Soundbars verbinden sich inzwischen per HDMI-Kabel mit dem TV. Der korrekte Anschluss am TV ist die mit ARC oder eARC gekennzeichnete HDMI-Buchse. Das Kürzel steht für (enhanced) Audio Return Channel. Der große Vorteil: Statt den Zuspieler mit TV und Soundbar zu verbinden, reicht ein Kabel vom Fernseher zur Soundbar. Das Bild bleibt beim TV, der Ton wandert weiter zur Soundbar. Das funktioniert nicht nur mit Konsolen oder Blu-Ray-Playern, sondern auch mit dem Fernsehbild oder Streaming-Inhalten.

Funktion TOSLink ARC eARC
Kabel Optisch / SPDIF HDMI HDMI Ethernet / HDMI Ultra Speed
Stereo
Komprimiertes 5.1
Unkomprimiertes  5.1
Unkomprimiertes  7.1
Hohe Bitrate (bis 192 kHz, 24 Bit) 
Maximale Bandbreite 384 KBit/s 1 MBit/s 37 MBit/s
TV Kontrolle CEC eARC Datenkanal
Quelle: HDMI.org

Bei eARC handelt es sich um die nächste Version dieses Konzepts mit einer deutlich höheren Bandbreite. Das erlaubt besseren Ton, Dolby Atmos und DTS:X lassen sich in eARC unkomprimiert zur Soundbar schicken. Damit das alles funktioniert, müssen die Kabel schnell genug sein. HDMI Kabel müssen für „Ultra High Speed“ (HDMI 2.1) oder mindestens „HDMI with Ethernet“ zertifiziert sein, sowohl für die Verbindung vom Zuspieler zum TV als auch vom TV zur Soundbar. Ist eine Komponente zu langsam, fällt das System zurück auf einen älteren Standard. Bei TVs setzt sich eARC durch. Aktuell sind vorwiegend Geräte von Samsung, LG und Sony mit eARC-Schnittstelle zu haben, quer durch alle Preisklassen. Beim Kauf der Soundbar lohnt es sich aber jetzt schon auf den neuen Standard zu achten. Den TV kann man später immer noch aufrüsten.

Optische Anschlüsse gehören zu fast allen Soundbars. Das ist kein Festhalten an alten Techniken, sondern immer noch eine sinnvolle Alternative zu HDMI. Selbst neue Soundbars kommen normalerweise mit dem Anschluss, die Sonos Ray etwa besitzt nur einen optischen Eingang. Das Setup ist simpel: Vom TV oder einem Zuspieler geht ein einzelnes Kabel in die Soundbar. Wahrscheinlich muss man noch in den Einstellungen den neuen Audio-Ausgang wählen, meist erkennen die Systeme den optischen Ausgang aber automatisch.

Es gibt aber eine große Einschränkung: Der Durchsatz bei der optischen Verbindung liegt deutlich unter HDMI 2.1. Für unkomprimiertes 3D-Audio, beispielsweise Atmos, ist das nicht ausreichend. Doch für 5.1, selbst virtuelles, ist die Verbindung in jedem Fall ausreichend. Das lohnt sich beispielsweise dann, wenn man einen TV ohne HDMI 2.1 oder eARC nutzt. Zudem umgeht man potenzielle Software-Probleme.

Es gibt zwar die Möglichkeit, eine Soundbar ohne Subwoofer zu nutzen. Dann fehlt den Geräten aber vorwiegend der richtige Wumms. Der Ton fühlt sich einfach nicht voll genug an. Subwoofer gibt es im Grunde in drei Ausführungen: Kabelgebunden, wireless oder integriert. Die günstigsten Systeme sind Soundbars mit kabelgebundenen, externen Subwoofern. Wireless-Ansätze sind allerdings nicht viel teurer und funktionieren ebenfalls enorm gut. Da zeigt unser Vergleich zu 2.1 Soundbars mit kabellosem Subwoofer.

Bei beiden steht aber irgendwo ein fetter Kasten herum. Die dritte Option sind deshalb Soundbars mit integriertem Subwoofer. Neben normalen Soundbars gilt das beispielsweise für Sounddecks oder Soundbases. Diese benötigen etwas mehr Platz, sorgen aber für eine beeindruckende Soundkulisse, wie der Test des Teufel Sounddeck Streaming (Testbericht) zeigt.

Die meisten Soundbars und Surround-Systeme werden mit zwei oder drei Zahlen beschrieben, im Format X.X.X. Die erste Zahl steht für die Lautsprecher, die das System hat. Dabei ist es nicht die reine Anzahl der Lautsprecher, vielmehr die Zonen, die die Soundbar abdecken kann.

Was kompliziert klingt, kommt aus dem klassischen Surround-Sound-Aufbau: 2.0 etwa steht für zwei Lautsprecher, die links und rechts auf Ohrhöhe neben dem Lauscher aufgebaut sind. Gerade Zahlen teilen sich dabei gleich links und rechts neben dem Nutzer auf, bei ungeraden Zahlen kommt zusätzlich ein Center-Lautsprecher hinzu. Die Zahl hinter dem Punkt gibt die Anzahl der dedizierten Subwoofer an. Sprich, ein klassisches 5.1-System besitzt einen Center-Lautsprecher direkt vor dem Hörer. Dazu kommt je ein Front-Lautsprecher links und rechts, je ein Rücklautsprecher links und rechts hinter dem Hörer und ein Subwoofer. Dessen Position ist mehr oder weniger egal. Typische Setups sind folgende:

  •  2.1: Je ein Lautsprecher vorne links und rechts, ein Subwoofer
  •  3.1: Je ein Lautsprecher vorne links und rechts, ein Center-Lautsprecher in der Mitte, ein Subwoofer
  •  5.1: Je ein Lautsprecher vorne links und rechts, ein Center-Lautsprecher, je ein Lautsprecher hinten links und rechts, ein Subwoofer.
  •  7.1: Je ein Lautsprecher vorne links und rechts, ein Center-Lautsprecher, je ein Lautsprecher neben dem Hörer links und rechts, je ein Lautsprecher hinter dem Hörer links und rechts, ein Subwoofer.

Das dritte X steht für die Lautsprecher, die Höhen und 3D-Raumklang ermöglichen sollen. Sie sind für Dolby Atmos, Auro 3D und DTS:X interessant und schaffen abermals eine tiefere Immersion. Die Zahl ist entweder 2 oder 4.

Nicht nur wir testen Soundbars (Themenwelt), auch die renommierte Stiftung Warentest hat sich die Produktkategorie vorgenommen. Der Test setzt dabei neben der Klangqualität auch stärker auf das Thema Energiebedarf. Ein guter und aktueller Punkt, schließlich sind die Geräte meist im Stand-by. Bei der Stiftung Warentest setzt sich daher die Nubert nuPro AS-3500 für knapp 1000 Euro an die Spitze vor die Samsung HW-Q950A, die allerdings mehr Audioformate (etwa Dolby Atmos) sowie einen externen Subwoofer und zwei Satelliten bietet.

Wir hatten die Nubert nuBox AS-425 max (Testbericht) im Test. Sie ist die etwas kleinere Variante zur erstplatzierten Nubert-Soundbar. Tatsächlich gefiel bei unserem Test ebenfalls der Sound sehr gut, Nubert schafft auch ohne Subwoofer ein schönes, rundes Klangbild. Allerdings haben wir damals auch bemängelt, dass 3D-Audioformate wie Dolby Atmos fehlen. Das gilt auch für die nuPro AS-3500.

Die Auswertung der Stiftung Warentest schlägt daher in eine ähnliche Kerbe wie unsere Tests. Denn es sind einfach Kleinigkeiten, welche die wirklich guten Systeme voneinander trennen. Deswegen ist es so wichtig, sich vorab zu informieren und zu überlegen, welche Features essenziell sind.

Soundbars sind voll mit hochwertigen Lautsprechern und Audio-Technik. Viel zu schade, um sie nur abends für Filme zu verwenden. Es liegt nahe, nicht nur Videos, sondern auch Audio darüber abzuspielen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten: Bluetooth, WLAN-Streaming oder den HDMI-Anschluss über einen Smart-TV.

Wie die meisten Bluetooth-Lautsprecher (Themenwelt), kann man kompatible Soundbars vom Smartphone oder einem Tablet ansteuern und Musik darauf ausgeben. Das hat alle Vor- und Nachteile einer klassischen Bluetooth-Verbindung. Simpel einzurichten, keine zusätzliche App notwendig und bequeme Steuerung übers Handy. Allerdings geht jeder Ton dann über die Lautsprecher und der Zuspieler muss in Reichweite bleiben.

Soundbars mit WLAN oder Ethernet können mehrere Streaming-Dienste direkt nutzen. Airplay bei Apple gehört etwa dazu, genauso wie Chromecast oder Spotify Connect. Damit kann man die Soundbars direkt ansteuern und Inhalte wiedergeben. Streaming ist damit einfach, kompatible Geräte und Wiedergabesysteme werden automatisch erkannt. Multiroom-Systeme treiben das noch etwas weiter. Die zentralen Apps verwalten mehrere Lautsprecher im WLAN und können sich mit zahlreichen Audio-Diensten verbinden. Damit hat man beispielsweise auch Zugriff auf HD-Audio, etwa von Tidal oder Qobuz.

Es ist daher kein Wunder, dass zahlreiche Multiroom-Hersteller eigene Soundbars im Programm haben. Sonos kommt etwa mit der Sonos Ray, der Sonos Beam (Testbericht) oder der Sonos Arc (Testbericht). Denon hat Geräte wie die Denon Home Sound Bar 550 (Testbericht) im Angebot, Bose bietet die Bose Smart Soundbar 900 (Testbericht) oder die kleinere Bose Soundbar 500 (Testbericht) an. Neben den Multiroom-Features können die Soundbars das WLAN auch nutzen, um sich mit anderen Komponenten zu synchronisieren. Das gilt beispielsweise für Surround-Lautsprecher oder für optionale Subwoofer.

Eine weitere Option sind smarte TVs und deren Apps. Wenn die Soundbar keine Verbindung ins Netzwerk aufnehmen kann, dann sind sie die richtige Wahl. Es spricht nichts dagegen, auf dem TV Apps wie Spotify zu installieren. Tidal etwa hat sogar einen speziellen Modus, in dem es primär Musikvideos abspielt – in überraschend guter Qualität.

Mit dem verstärkten Arbeiten im Homeoffice gehören Headsets für (Video)Telefonate (Ratgeber) zwar inzwischen zur Standard-Ausstattung, um damit den ganzen Tage Musik zu hören oder Filme am PC anzusehen, sind sie aber oft zu unbequem. Neben den klassischen Lautsprecherboxen gibt es inzwischen auch für den Einsatz am PC immer mehr Soundbars.

Die Idee ist dabei simpel: Sie sind schmal genug, um direkt unter dem Monitor zu sitzen und können den Nutzer direkt frontal mit Musik oder Audio-Inhalten beschallen. Meist sind sie per 3,5-mm-Klinke am PC angeschlossen, dazu kommen Bluetooth-Features, um Musik vom Smartphone zu streamen.

Preislich beginnen sie unter 20 Euro, sodass eine Soundbar eine gute Alternative zu PC-Lautsprechern ist. Es gibt aber auch teurere Geräte, etwa die LG Ultragear GP9, die wir für einen Kurztest nutzen konnten. LG will nicht nur klassische Boxen ersetzen, sondern packt Beleuchtung, ein Mikro und vor allem einen digitalen optischen Anschluss in die Soundbar. Die Zielgruppe sind damit nicht nur Büroarbeiter, sondern klar auch Gamer. Im Test lieferte die Soundbar einen passenden satten Klang und gutes (virtuelles) Surround, allerdings war sie nicht viel besser als etwa gleich teure Kopfhörer.

Technisch sind die Soundbars für PCs noch nicht vergleichbar mit den Soundbars für Fernseher. Formate wie Dolby Atmos fehlen, auch sind die Anschlüsse meist auf Basis von Klinke, optischen Anschlüssen oder USB, keine HDMI-Verbindungen wie bei TVs.

Selbst eine mittelklassige Soundbar liefert einen deutlich besseren Klang als die meisten Fernseher. Dabei muss man kein Vermögen investieren, im Gegenteil. Wer etwas mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt clevere Zusatzfunktionen und vor allem Features rund ums Streaming von Musik.

Wer jetzt eine neue Soundbar kauft, der sollte gleich zu einem eARC-System greifen, selbst wenn das eigene TV-Gerät noch keinen solchen Anschluss hat. Der nächste Fernseher hat ihn bestimmt und die eARC-Soundbars sind zu ARC kompatibel. Dazu sollte die neue Soundbar gleich noch Spotify Connect und/oder Apple Airplay an Bord haben. Denn es wäre schade, wenn der hervorragende Sound nur fürs Fernsehen zur Verfügung steht, wo man doch genauso gut damit Musik hören kann.

Neben der Soundbar sollte man unbedingt aufs passende HDMI-Kabel achten. Welche Fallstricke es gibt und wo man günstige Kabel bekommt, zeigen wir im Ratgeber HDMI-Kabel ab 5 Euro: Unterschiede, HDMI 2.1, 4K, HDR. Wer dagegen einen neuen Fernseher haben möchte, der sollte sich unseren großen Ratgeber zu 4K-TVs nicht entgehen lassen.

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