Garmin Vivoactive 3 Music

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Beim Training oder dem abendlichen Spaziergang mit dem Hund benötigt man kein Handy, um Musik zu hören. Wir zeigen Sportuhren, Fitness-Tracker und MP3-Player, mit denen man unterwegs Musik hören kann, ohne das Handy mitschleppen zu müssen.

Musik und Podcasts machen den Spaziergang, das Gassi gehen oder die Laufrunde entspannter. Aber muss dabei immer das große Smartphone mit? Oder kann man einfach Bluetooth-Kopfhörer (Themenwelt) mit Sportuhr oder Fitness-Tracker verbinden und darüber Musik hören? Letzteres funktioniert schließlich mit Smartwatches wie der Apple Watch 6 (Testbericht) oder einer Google OS Uhr problemlos, warum geht es nicht auch mit Sportuhren oder Fitness-Trackern?

Tatsächlich ist das Thema Musik auf der Sportuhr etwas komplizierter als man zunächst annimmt. Gerade die günstigen Geräte kennen Bluetooth nur zum Austausch der Fitness-Daten, ein Audio-Streaming ist nicht vorgesehen. Häufig werben Anbieter zwar mit Marken wie Spotify, in den meisten Fällen bedeutet diese aber nur, dass man die Spotify-Wiedergabe an einem anderen Gerät im gleichen WLAN steuern kann. Wichtig ist entsprechend, dass man neben einer „integrierten Musiksteuerung“ darauf achtet, dass die jeweiligen Geräte einen internen Musikspeicher haben.

Außerdem kann sich das Feature bei neuen Generationen der Geräte verändern. Die Fitness-Tracker Fitbit Versa (Testbericht) und Fitbit Versa 2 (Testbericht) bringen etwa einen lokalen Musikspeicher mit, auf den man Lieder entweder händisch über die Windows-App kopieren oder von einem Deezer-Premium-Konto synchronisieren konnte. Mit dem Wechsel auf die Fitbit Versa 3 (Testbericht) fiel dieses Feature leider weg, ab dieser Variante gibt es nur noch eine Fernsteuerung per Software.

Ein anderer Hersteller, der regelmäßig gute Produkte mit Musikunterstützung bringt, ist Garmin (Themenwelt). Neben der Oberklasse, etwa der Garmin Fenix 6s (Testbericht), verfügen auch die günstigeren Garmin-Uhren über einen lokalen Musikspeicher, Beispiele wären etwa die Garmin Venu Sq Music (Testbericht) oder die Garmin Venu 2 (Testbericht). Über den App-Store Connect IQ kann man zudem Apps für Spotify, Deezer oder Amazon Music auf die Garmin-Sportuhren laden. Sie synchronisieren sich per WLAN mit den Diensten und laden etwa Playlisten herunter. Allerdings benötigt man einen Premium-Account beim jeweiligen Streaming-Anbieter, damit Zugriff überhaupt funktioniert. Praktisch ist, dass man bei den Apps im Connect-IQ-Store sehen kann, welche Sportuhren dazu kompatibel sind.

Den meisten Smartwatches macht etwas Schweiß nichts aus, sodass man problemlos mit ihnen zum Sport kann. Wer im Apple-Universum zu Hause ist, kann also bedenkenlos seine Apple Watch (Themenwelt) mit den Airpods Pro (Testbericht) koppeln und damit unterwegs Musik hören. Wer Android verwendet, der hat eine größere Auswahl an Smartwatches. Neben den smarten Uhren mit Android Watch OS, etwa der Mobvoi Ticwatch Pro (Testbericht), gibt es zahlreiche interessante Geräte von Drittanbietern. Ein Beispiel ist die Honor Magic Watch 2 (Testbericht), die genau wie ihre Vorgängerin über einen eigenen Musikspeicher verfügt, sie ist mit knapp 120 Euro auch deutlich günstiger als viele Geräte von Garmin oder Apple. Teurer, aber ebenfalls gut für Sport und Alltag, ist die Samsung Gear Sport (Testbericht), die ebenfalls einen lokalen Speicher für Musik mitbringt.

Ein Nachteil bei Android Watch OS und der Apple Watch ist die vergleichsweise kurze Akkulaufzeit, die wird noch mal kürzer, wenn man Stromfresser wie GPS nutzt. Geräte wie die Honor Magic Watch 2 oder die Samsung Gear Sport halten deutlich länger durch. Dabei verliert man aber den Zugriff auf den riesigen App-Katalog, den Apple oder Google für ihre Geräte bereitstellen. Das gilt auch für die oben erwähnten Sportuhren oder Fitness-Tracker, Garmin oder Fitbit haben zwar eigne App-Stores, die sind aber deutlich kleiner als die von Google oder Apple.

Wer keine Lust auf so ein Gerät hat oder einfach einen günstigen Fitness-Tracker wie das Xiaomi Mi Band 5 (Testbericht) nutzen möchte, der muss dennoch kein Handy mitnehmen. Denn den guten alten MP3-Player gibt es immer noch. Die Geräte haben dazu ein ordentliches Feature-Upgrade erhalten, viele bringen Bluetooth oder High-Quality-Codecs für verlustarme Musikwiedergabe mit. Für um die 50 Euro gibt es etwa die Sansa Clip Sport Plus-Serie von Sandisk. Die ist wasserfest nach IPX5 und gibt Musik per Bluetooth wieder. Der große Vorteil der dieser Geräte ist ihr Speicherplatz. 16 GByte oder mehr sind kein Problem, dazu besitzen die meisten einen SD-Kartenschacht, über den man noch mehr Musik mitnehmen kann.

Für Schwimmer gibt es ebenfalls spezielle MP3-Player, die als Nackenband fest um den Hals liegen und besonders gut gegen eindringendes Wasser geschützt sind. Der Sony Sony NW-WS413 oder der JBL Endurance Dive sind Beispiele für solche Musikplayer explizit für Schwimmer. Noch mehr zum Thema MP3-Player zeigen wir im Beitrag MP3-Player von 10 bis 150 Euro: Bluetooth, LDAC, Spotify – darauf kommt es beim Kauf an und dem Ratgeber Hi-Res-Klang: Bester Sound für unterwegs.

Wer sein Smartphone unterwegs nicht missen will oder wem die Alternativen zu unpraktisch sind, der braucht vielleicht nur mehr Stauraum. Für die meisten Smartphones gibt es passende Taschen, die man am Oberarm trägt und in denen das Smartphone gut verstaut und gegen Spritzwasser oder Regen geschützt ist. Viele dieser Taschen bieten eine Folie, durch die man das Smartphone einigermaßen steuern kann, wenn auch nicht sehr präzise. Vorsicht, einige Armtaschen sind für bestimmte Smartphone-Modelle ausgelegt, hier sollte man vorab messen und die Maße vergleichen.

Alternativ zu den Taschen sind Trinkgurte. Diese haben neben einer Flasche oft noch ein oder mehr Fächer, in denen man Smartphone, Schlüssel oder etwas Geld unterbringen kann. Diese Laufgürtel sitzen fest an der Hüfte und stören beim Sport kaum. Wer sowieso ein Getränk mitnehmen möchte, der hat mit so einem Laufgürtel eine praktische Aufbewahrungsoption. Allerdings muss man auch hier aufpassen, dass genügend Platz für das Smartphone verfügbar ist. Mehr zu diesem Thema zeigt unser Artikel Smartphone beim Sport: Praktische Handytaschen ab 6 Euro.

Sport komplett ohne Handy ist machbar, setzt aber etwas Recherche voraus. Wir würden in dem Fall zu einer der Garmin-Sportuhren raten. Die sind nicht ohne Grund so weit oben in unserer Bestenliste Sportuhren. Neben der guten Verarbeitung und den tollen Trainingsfunktionen sind das die einzigen aktuellen Uhren, die durch die Bank eine Musikfunktion mitbringen. Mit der Garmin Venu Sq Music (Testbericht) liegt der Einstieg bei um die 180 Euro. Eine gute und günstige Alternative ist die Honor Magic Watch 2 (Testbericht), die sich ebenfalls gut für Sport und Alltag eignet.

Günstiger sind dann noch die MP3-Player. Ja, man muss etwas mehr Zeit in die Pflege der Playlisten investieren, aber auch das ist alles machbar. Der Vorteil: Die Geräte bieten viel Speicherplatz und sind sehr handlich. Schwimmer finden zudem mit den Nackenbügeln mit MP3-Speicher passende Geräte, um ihr Workout musikalisch zu begleiten.

Noch mehr zum Thema Sport zeigt unsere Themenwelt Sportuhren. Neben zahlreichen Einzeltests widmen wir uns in Sportuhr, Fitness-Tracker oder Pulsgurt? Der richtigen Pulsmessung für jede Sportart und geben im Ratgeber: Fitness-Tracker oder Sportuhr – was brauchen Jogger und Läufer? Tipps zum Kauf des passenden Produktes.

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