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Fahrradlenkertasche für Smartphones von Bwbike

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Ein Smartphone kann ein nützlicher Begleiter bei einer Radtour sein. TechStage zeigt Handyhalterungen fürs Fahrrad – von wasserdichten Lenkertaschen bis zu Halterungen mit Powerbank und Licht.

Die nächste Radtour steht an. Damit man unterwegs nicht verloren geht, bietet sich der Einsatz einer Navigations-App an. Dafür braucht man aber eine passende Smartphone-Halterung am Fahrrad. Solle diese wasserdicht sein? Braucht es zusätzlich Stauraum? Und kann ich das Smartphone auch unterwegs laden? Wir gehen diesen Fragen nach und stellen wasserdichte Lösungen sowie Halterungen mit Powerbank, Licht und Hupe für Smartphones vor. Noch mehr Fahrradhalterungen für Smartphones finden sich zudem in unserem Vergleich: Sechs günstige Handyhalterungen fürs Fahrrad.

Wasserdichte Fahrradhalterungen für Smartphones gibt es in der Regel in drei Ausführungen: als Rahmentasche, als Lenkertasche und als Handyhalterung. Der Vorteil einer Rahmen- und Lenkertasche: zusätzlicher Stauraum für Schlüssel, Geldbeutel, Flickzeug, Sonnenbrille und andere Gegenstände.

Näher angesehen haben wir uns die wasserdichte Rahmentasche für Smartphones von Urisgo. Für die Montage am Fahrrad dienen drei Klettverschlüsse – die beiden unteren Klettbänder spannt man um den Fahrradrahmen, einen davon klemmt man um die Lenkstange. Die Bänder sind sehr lang, sodass man sie abschneiden sollte, nachdem man die Tasche am Fahrrad angebracht hat.

Das Modell von Urisgo eignet sich für besonders große Smartphones – Geräte bis 7 Zoll finden darin Platz. Das bedeutet, dass auch die neuen High-End-Smartphones Samsung Galaxy S21 Ultra (Testbericht) und OnePlus 8 Pro (Testbericht) in die Halterung passen. Mit einer Länge von gut 23 Zentimetern und einer Höhe sowie Breite von jeweils 11 Zentimetern bietet die Rahmentasche Stauraum für einen Geldbeutel, einen Schlüssel, eine kleine Flasche Sonnenmilch und ein Sonnenbrillenetui. Eine Öffnung für ein Kopfhörerkabel befindet sich ebenfalls an der Halterung, die meisten dürften aber unterwegs ein Audiogerät mit Bluetooth nutzen – wenn überhaupt, denn das Fahren mit Kopfhörern erhöht nicht gerade die Verkehrssicherheit.

Sonderlich hochwertig wirkt die Tasche nicht, was aber bei einem Preis von 16 Euro auch nicht überraschend ist. Die Rahmentasche besteht aus einem Kunststoff-Gehäuse mit einem gummierten Reißverschluss und einer transparenten Folie an der Oberseite, durch die man das Smartphone sehen und auch (mehr oder weniger) bedienen kann. Auch der gummierte Reißverschluss klemmt gelegentlich. Die Rahmentasche sitzt eher locker am Rahmen, sodass die Halterung bei Fahrten über Geröll und unbefestigten Untergrund verrutschen kann. Zudem stößt man bei der Fahrt gelegentlich mit dem Knie gegen die doch recht sperrige Rahmentasche.

Das Smartphone befestigt man mit einem Klettverschluss unter der transparenten Folie des Deckels. Die Folie mit dem Smartphone-Einschub wirft leider Wellen, wodurch sie nicht plan auf dem Smartphone aufliegt. Das erschwert die Eingabe über den Touchscreen zusätzlich. Die Bedienung durch die Folie funktioniert, aber nur recht ungenau. Das klappt beim Swipen teilweise gar nicht. Nutzt man eine Navigations-App, ist es ratsam, das Ziel einzugeben, bevor man das Smartphone in die Tasche packt. Eine Entsperrung über Fingerabdrucksensor ist nicht möglich, wenn sich das Mobilgerät bereits hinter der Folie befindet. Sobald das Smartphone ausgeht, gelangt man auch nur schwer an den Einschaltknopf.

Die Rahmentasche schützt das Smartphone und einige Gegenstände vor dem Regen. Effektiv nutzen kann man das Smartphone dabei nur eingeschränkt, zum Navigieren reicht es aber. Ein Geldbeutel, ein Brillenetui oder eine Powerbank sowie ein paar Kleinigkeiten passen rein – für mehr braucht man aber eine größere Tasche. Weitere Alternativen zeigen wir in

Eine etwas kompaktere Alternative zu einer Rahmentasche als Halterung fürs Handy auf dem Fahrrad ist eine Lenkertasche. Wir haben uns zwei Varianten von Lemgo und Bwbike ausprobiert. Die Montage erfolgt hier ebenfalls über einen Klettverschluss, allerdings befestigt man die Tasche direkt mittig an der Lenkstange. Dadurch behält man das Smartphone – zum Beispiel als Navigationshilfe – besser im Blick als bei einer Rahmentasche.

Das Prinzip der wasserdichten Lenkertaschen für Smartphones ist nahezu identisch mit einer Rahmentasche, nur gibt es deutlich weniger Platz. Im Test konnten wir ein Portemonnaie und einen Schlüssel unterbringen. Alternativ packt man ein Brillenetui statt des Geldbeutels hinein. Für mehr reicht der Platz nicht. Auch eine Powerbank samt Kabel kann mitgeführt werden, solange diese nicht länger als 16 Zentimeter ist. Passende mobile Akkus für die Lenkertasche zeigen wir in unserem Ratgeber: Vier kompakte Powerbanks im Vergleichstest.

Bei der Verarbeitung machen beide Lenkertaschen einen ähnlichen Eindruck, wie die Rahmentasche von Urisgo. Die Folie wirft allerdings nicht so starke Wellen. Das Modell von Lemego verfügt zusätzlich über eine kleine Blende als Sonnenschutz, die aber nicht sehr wirksam ist. Die Lenkertaschen sitzen ebenfalls etwas wackelig, zudem ist der Winkel ungünstig, sodass man den Kopf nach unten bewegen muss, um das Display abzulesen.

Wenn man auf zusätzlichen Stauraum verzichten kann, sind wasserdichte Cases für die Lenkstange eine gute Alternative, um das Smartphone vor Wasser zu schützen. Der Vorteil: Bei dieser Form der Halterung befestigt man die Halterung nicht mit einem Klettverschluss, sondern mit einem festen Ring. Dadurch hält das Smartphone verglichen mit einer Lenkertasche stabiler und in der gewünschten Position am Lenker.

Die Handyhalterung von Wicked Chili schützt das Smartphone nach IPX5 wirkungsvoll gegen vor Wasser und Staub. Dabei handelt es sich um eins festes Case, in das man das Mobilgerät hineinlegt. Die schicke Lösung macht einen stabilen Eindruck – hat aber den Nachteil, dass die Hülle jeweils nur exakt zu einem bestimmten Smartphone-Modell passt. Ähnlich verhält es sich bei der Handyhalterung von Lifelf: Diese passt nur bei Smartphones mit einer Bildschirmdiagonale von 6,7 Zoll.

Die Fahrradhalter von Oneflow und Klickfix hingegen vereinen die Vorteile einer Handyhalterung mit einer Lenkertasche. Sie sind flexibel und bietet einen kleinen Stauraum, für Schlüssel und Geldbeutel. Die Halterungen von Oneflow nutzt eine flexible ringförmige Befestigung aus Kunststoff für unterschiedlich dicke Lenkstangen. Hinter einem Reißverschluss verbirgt sich das zusätzliche Staufach. Die abnehmbare Fahrradtasche von Klickfix sieht sehr elegant aus, kostet aber dafür gleich mehr als das Doppelte und passt nur bei einem iPhone 7. Über einen Klickverschluss an einem Metallring befestigt man diese am Lenker.

Wer unterwegs mit dem Fahrrad ein Smartphone als Navi nutzt, leert damit schnell seinen Akku. Eine Antwort auf dieses Problem: Smartphone-Halterungen mit integrierter Powerbank. Diese haben oft auch eine integrierte LED-Leuchte, damit kann man sich das Mitführen einer separaten Fahrradlampe sparen.

Entsprechende Halterungen findet man bei Banggood für knapp 15 Euro. Die Halterung von Bikight verfügt beispielsweise über einen Akku mit einer Kapazität von 4000 mAh und zwei LED-Leuchten als Fahrradlampe. Auch Xanes bietet eine ähnliche Halterung für 17 Euro mit drei LED-Leuchten an, aber einem schwächeren Akku mit lediglich 2000 mAh.

Wer die Powerbank und das Handy auch unterwegs aufladen will, kann einen Blick auf die 5-in-1-Halterung von Xanes werfen, die es bei Banggood für 22 Euro zu kaufen gibt. Die Powerbank verfügt über kleine Solarpanele, die bei Sonnenschein während der Fahrt aufgeladen werden können. Allerdings haben wir die Erfahrung gemacht, dass sich mit Sonnenenergie die Powerbank viel zu langsam auflädt, wie unser Ratgeber Solarstrom für Gadgets: Panels, Powerbanks und Rucksäcke zeigt.

Eine Alternative ist Muskelkraft. Diese Smartphone-Halterung für 10 Euro auf Banggood verbindet man mit einem Kabel mit der Nabe am Rad und lädt diese unterwegs beim Fahren auf.

Ein Smartphone ist auf einer Radtour ein hilfreiches Navigationsmittel. Wer das Mobilgerät unterwegs vor jedem Wetter schützen will, sollte eine Halterung auswählen, die wasserdicht ist. Kombiniert mit einer Rahmen- oder Lenkertasche kann man damit noch weitere Gegenstände wie einen Geldbeutel oder ein Brillenetui mitnehmen. Allerdings sind Halterungen in Form einer Lenker- oder Rahmentasche nicht sehr komfortabel bei der Bedienung des Smartphones.

Damit unterwegs das Handy nicht zu schnell leer geht, bietet sich als Alternative eine Handyhalterung mit integrierter Powerbank an. Gerade beim Einsatz von Navigationsapps ist der Stromverbrauch immens. Nützliche Features wie Licht und Hupe runden das Ganze ab.

Weitere Halterungen für Smartphones zeigen wir in unserem Vergleich: Sechs günstige Handyhalterungen fürs Fahrrad. Mehr über die richtige Beleuchtung am Fahrrad gibt es in unserem Ratgeber: Helle Fahrradleuchten für die dunkle Jahreszeit zu lesen. Zusätzliche Spielereien fürs Zweirad stellen wir in unserem Ratgeber Licht, Alarm & Heizhandschuhe: Herbst-Gadgets für das Fahrrad vor. Und damit die Sicherheit nicht zu kurz kommt, empfehlen wir die Lektüre der Kaufberatung: Mit Köpfchen zum passenden Fahrradhelm.

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