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Armtasche für das Smartphone von Portholic
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Wohin mit dem Handy beim Laufen? Praktische Handytaschen für den Arm sowie Laufgürtel versprechen Abhilfe. Wir zeigen die Vor- und Nachteile gängiger Lösungen.

Smartphones sind beliebte und praktische Begleiter beim Sport. Sie halten die Laufstrecke mittels GPS und App fest. Mit der passenden Musik aus dem Handy sorgt man für genügend Motivation und Ansporn beim Laufen. Viele Sporthosen haben jedoch keine oder nur kleine Taschen – was tun mit dem Smartphone? Die Antwort liefern spezielle Handytaschen für den Sport. Näher angesehen haben wir uns eine Armtasche von Portholic für 10 Euro und einen Laufgürtel von Nastix für knapp 14 Euro. Welche weiteren Modelle es gibt und wie jeweils die Vor- und Nachteile aussehen, zeigen wir in diesem Ratgeber.

Eine weitverbreitete Variante ist die Handytasche für den Arm. Das Smartphone verstaut der Läufer in der Tasche und befestigt diese dann mit einem elastischen Band am Oberarm. Am gebräuchlichsten sind Varianten mit einer transparenten Sichtfolie als Abdeckung, wie die Modelle von Eazy Case, Bigben oder Coverkingz. Dadurch erkennt man das Display des Handys auch, wenn es sich in der Tasche befindet.

Eine Bedienung des Smartphones durch die Folie ist möglich. In der Praxis funktioniert das aber nur mäßig und ungenau. Das macht diesen „Vorteil“ fast zunichte. Um beispielsweise beim Laufen den nächsten Song zu wählen, empfiehlt sich der Einsatz eines Kopfhörers mit Tasten sowie eine Smartwatch oder ein Fitness-Tracker. Platz für andere Gegenstände wie einen Geldbeutel oder einen Schlüsselbund bieten die Handyhalterungen für den Arm mit Sichtfolie faktisch nicht. Lediglich ein einzelner Schlüssel passt in ein kleines Fach hinein. Nahezu alle Armtaschen haben eine Öffnung für ein Kopfhörerkabel zum Smartphone.

Eine Alternative sind Sportarmbänder. Diese bestehen aus einer Halterung für das Smartphone und einem elastischen Armband. Das Smartphone befestigt man in der Haltevorrichtung und fixiert es dann mit Gummibändern. Mit dem flexiblen Neoprenarmband befestigt man das Ganze dann am Arm. Die Vorteile dieser Produkte: Sie sind sehr leicht und man kann beim Laufen das Handy gut bedienen. Der Nachteil: Man kann nicht einmal einen Schlüssel mitnehmen – zudem bietet das Sportarmband keinen Schutz des Mobilgeräts vor Regen.

Die Armtasche von Portholic wählt einen anderen Weg und verzichtet gleich ganz auf ein Sichtfenster für das Smartphone. Zusätzlich zum Hauptfach für das Mobiltelefon befindet sich ein separater kleiner Stauraum für Schlüssel und Geldbeutel. Das ist sehr nützlich, denn ein Schlüsselbund kann das Display eines Handys verkratzen. Die Tasche von Portholic eignet sich zudem für größere Smartphones mit einer Bildschirmdiagonale von bis zu 6,7 Zoll. Eine Öffnung für ein Kopfhörerkabel ist ebenfalls vorhanden. Beim Test gelang das ohne Probleme mit einem Xiaomi Mi 10T Pro (Testbericht).

Bevor man zur Handytasche für den Arm greift, sollte man sichergehen, dass die Tasche auch groß genug für das eigene Smartphone ist. Einige Armtaschen sind für bestimmte Smartphone-Modelle maßgeschneidert. Wer darüber hinaus bei Regen läuft, sollte prüfen, ob die Armtasche das Smartphone ausreichend vor Wasser schützt. Zwar ist der Stoff nahezu aller Armtaschen wasserabweisend, bei starkem Regenfall rettet das unter Umständen das Handy nicht. Alternativ greift man zu einem wasserdichten Smartphone.

Eine Armtasche für das Smartphone beim Laufen bekommt man bereits ab 7 Euro. Personen mit breiten Oberarmen sollten jedoch darauf achten, dass die Handytasche nicht zu stark in den Arm schneidet. Das kann beim Laufen schnell schmerzvoll werden. Bei unserem Versuchen mit den Armtaschen schnitten diese recht stark in die Haut am Bizeps. Eine gute Alternative für Personen mit breiteren Armen sind deshalb Gürteltaschen oder Laufgürtel für den Bauch.

Die Armtasche ist nichts für jeden. Wem sie zu unbequem oder mangels Stauraums zu unpraktisch ist, kann zu einer Gürteltasche greifen. Für Läufer gibt es spezielle Ausführungen, die besonders schlank sind und trotzdem Platz für ein Smartphone und einen Schlüssel bieten. Diese Form ist auch bekannt als Laufgürtel und bietet den Vorteil, dass sie beim Laufen nicht störend herumwippt. Entsprechende Laufgürtel bekommt man von Herstellern wie Smitex, Salomon, Nathan, Inline oder Celly bereits ab 6 Euro. Mehr als 15 Euro muss man dafür nicht ausgeben.

Wie schon bei den Armtaschen gibt es auch hier Varianten mit einer Sichtfolie für das Smartphone, beispielsweise von Inline oder Celly. Daneben gibt es Laufgürtel ohne Sichtfenster, wie das Modell von Nastix. Diese fanden wir insgesamt praktischer, da man beim Laufen ohnehin nicht ernsthaft etwas vom Handydisplay am Bauch ablesen will. Öffnungen für Kopfhörerkabel bieten fast alle Laufgürtel. Einige Modelle verfügen über reflektierende Streifen, damit Läufer bei Dunkelheit leichter zu erkennen sind, wenn sie von einem Auto oder Fahrrad angeleuchtet werden.

Vor dem Kauf eines Laufgürtels sollte man sich unbedingt vergewissern, dass das Smartphone auch hineinpasst. Zudem sollte man klären, ob man weiteren Platz braucht – für einen Schlüsselbund oder Geldbeutel. Meistens kommt wasserabweisendes Material zum Einsatz. Bei starkem Regen ist das Mobiltelefon aber möglicherweise nicht ausreichend geschützt.

Wer regelmäßig mit dem Smartphone joggt, sollte über die Anschaffung passender Kopfhörer oder eines Fitness-Trackers nachdenken. Auch wenn die meisten Handytaschen eine Öffnung für ein Kabel haben, könnte eine Bluetooth-Variante bequemer sein. Geeignete Modelle zeigen wir in unserer Themenwelt Sportkopfhörer.

Ein Fitness-Tracker misst nicht nur den Puls beim Laufen oder zeigt die zurückgelegte Strecke an – er eignet sich auch als Fernbedienung für das Smartphone, um beispielsweise den nächsten Song anzuwählen. Zudem sieht man auf dem Fitness-Tracker eingehende Nachrichten. Mehr zu dem Thema bieten wir in unserer Themenwelt Fitness-Tracker.

Ein Laufgürtel oder eine Armtasche für das Smartphone sind nützliche Accessoires für Läufer – gerade, wenn die Sporthose über keine Taschen verfügt. Mehr als 15 Euro muss man dafür nicht ausgeben. Eine Handytasche für den Arm bietet in der Regel wenig zusätzlichen Stauraum. Für Personen mit breitem Oberarm ist diese Form der Handyhalterung möglicherweise unbequem.

Ein Laufgürtel stellt eine praktische Alternative dar – er bietet in der Regel genügend Stauraum für ein Mobilgerät und einen Schlüsselbund, ist aber trotzdem klein genug, um beim Laufen nicht zu stören. Bei leichtem Regenfall bieten sowohl Armtaschen als auch Laufgürtel einen gewissen Schutz vor Wasser – bei Starkregen sollte man sich aber vergewissern, wie wasserdicht die Tasche wirklich ist oder gleich zu einem Smartphone mit entsprechendem Wasserschutz greifen.

Mehr Inhalte für sportliche Naturen zeigen wir darüber hinaus in unserer Themenwelt Sport.

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