Smarte Wecker fürs Smart Home mit Google Assistant oder Alexa

Lenovo Smart Clock 2

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Als Mischung aus Smart Display und Speaker im kompakten Format bieten Wecker mit Google Assistent oder Alexa eine vernetzte Form des Aufstehens. Was es damit auf sich hat, zeigt der Ratgeber.

Wer das Smartphone nicht als Wecker nutzen möchte, aber in der Frühe auf aktuelle Wetterdaten oder Nachrichten zugreifen will, findet in einer smarten Tischuhr eine Alternative. Diese Lösung bietet sich etwa an, wenn man nachts das Handy in den Flugmodus versetzt, um nicht von Anrufen gestört zu werden. Verglichen mit einem klassischen Wecker bietet eine smarte Variante Daten aus dem Internet, unter anderem eine Übersicht der anstehenden Termine, des Wetters sowie aktueller Nachrichtenmeldungen.

Wir werfen in diesem Ratgeber einen Blick auf smarte Uhren für den Schreib- oder Nachttisch mit Anbindung an Google Assistant und zeigen, wie Geräte mit Alexa ebenfalls als clevere Wecker genutzt werden können. Weiterhin gehen wir auf die Möglichkeiten solcher Geräte als Steuergeräte fürs Smart Home (Themenwelt) ein. Mehr über smarte Helfer für die Nacht oder den Morgen zeigen wir im Ratgeber Schlaf-Gadgets: Schlafanalyse, Wärmeunterbetten und Lichtwecker.

Der Google Assistant kommt nicht nur auf Smartphones und Tablets mit Android, sondern auch auf einer Reihe von weiteren Produkten zum Einsatz. Google selbst bietet dafür eigene Geräte unter dem Label „Nest“ an, etwa den Google Nest Hub (Testbericht) und Google Nest Hub 2. Dabei handelt es sich um ein Smart Display als Schaltzentrale für kompatible Geräte zu Hause. Die Nest-Familie komplettieren Überwachungskameras wie die Google Nest Cam, Türklingeln mit Kameras wie die Google Nest Doorbell, Multiroom-Speaker wie Nest Audio oder Nest Mini. Auch passende smarte Thermostate gibt es. Vergleichbare Produkte bieten zudem Drittanbieter an. Diese können etwa Musik oder Videos über das Protokoll Google Cast auf andere Geräte streamen und nutzen Google Assistant. Als Anbindung ins Smart Home dient dabei Google Home.

Das Gegenstück von Amazon ist der Sprachassistent Alexa. Dieser ist etwa in den Smart Speakern und Displays der Echo-Familie integriert. Eine Übersicht der aktuellen Geräte zeigen wir im Ratgeber Amazon Echo 2021: Alle Modelle im Vergleich. Das Smart-Display-Gegenstück zum Nest Hub ist der Amazon Echo Show. Diesen gibt es als kompakte Variante mit 5-Zoll-Display sowie als größere Variante mit 8 oder 10 Zoll. Als Smart Speaker dienen zudem die Modelle Echo Dot 4, Echo 4 sowie Echo Studio. Neben den Produkten von Amazon bieten auch andere Hersteller Geräte an, die die Amazon Skills unterstützten, etwa Multiroom-Speaker und Lichtschalter.

Die Smart-Home-Lösung von Apple heißt Apple Homekit. Als Steuerzentrale fungiert hier ein iPhone oder iPad sowie der Smart Speaker Apple Homepod (Testbericht). Das Apple Homekit eignet sich zum Steuern verschiedenster Geräte, wie etwa Heizungsregler, Lampen oder Lautsprecher. Worauf man beim Einrichten achten sollte und welche Geräte dazu kompatibel sind, erklären wir ausführlich im Ratgeber Apple Homekit: So funktioniert Smart Home mit Komponenten ab 10 Euro.

Näher angesehen haben wir uns die Lenovo Smart Clock 2. Diese Form des Weckers stellt eine Mischung aus Smart Display und Smart Speaker mit integriertem Sprachassistenten dar. Der Nachfolger der Lenovo Smart Clock (Testbericht) nutzt ebenfalls den Google Assistant und bietet einige Features eines Google Nest Hub (Testbericht).

Die Lenovo Smart Clock 2 kostet 45 Euro und entspricht weitgehend dem Vorgängermodell, bietet jedoch Stereo-Lautsprecher sowie als optionales Zubehör ein Ladedock für Smartphones mit integriertem Nachtlicht. Dieses unterstützt sowohl das kabellose Laden per Qi oder die klassische Variante per USB-Kabel. Mit dem Ladedock kostet die Uhr etwa 70 Euro. Bei der Lenovo Smart Clock Essential handelt es sich um eine abgespeckte Variante mit einfachem LED-Screen für 30 Euro.

Das 4-Zoll-Touchdisplay der Smart Clock 2 zeigt standardmäßig die Uhrzeit an. Per Wischbewegung rufen Nutzer weitere Screens auf. Dort finden sich die Weckfunktion, das aktuelle Wetter am Standort anhand der Daten aus Weather.com, Playlists aus kompatiblen Musikdiensten wie Spotify sowie eine Übersicht der Termine aus dem Google Kalender. Die Einrichtung erfolgt über die Google Home App auf einem Android-Smartphone. Für die Uhrzeit stehen mehrere Hintergründe und Designs zur Verfügung. Optional erlauben diese die Anzeige der Außentemperatur basierend auf den Wetterdaten. Der voreingestellte Screen zeigt zudem den Wochentag an. Erstaunlicherweise war es uns aber nicht möglich, das Datum zusätzlich zur Uhrzeit anzuzeigen.

Wer möchte, kann zudem seine Bilder aus Google Fotos als Hintergrund nutzen – angesichts des kleinen Screens gestaltet sich der Einsatz als digitaler Bilderrahmen allerdings etwas bescheiden. Der Zugriff auf Playlists aus kompatiblen Musikdiensten wie etwa YouTube Music oder Spotify ist direkt über die Tischuhr möglich. Von der Soundqualität sollte man aufgrund des kompakten Formats trotz Stereo nicht zu viel erwarten. Allerdings kann die Smart Clock 2 per Google Cast als Fernsteuerung für im Smart Home angebundene Lautsprecher dienen. Der schlaue Wecker kann zudem in Google Home integrierte Lampen ein- und ausschalten sowie über Google Nest Doorbell die Tür öffnen. Ein Übersichtsmenü aller Smart-Home-Geräte wie beim Nest Hub fehlt allerdings – die Kontrolle erfolgt über Sprachbefehle an Google. Eine Wiedergabe von Videos direkt auf der Smart Clock 2 ist zudem nicht möglich.

Als Hilfe beim Einschlafen bietet die Uhr einen Nachtmodus an, der Naturgeräusche abspielt. Die Weckfunktion vereint Features eines klassischen Weckers mit einem Tageslichtwecker. Dabei stellen Nutzer die Smart Clock optional so ein, dass 30 Minuten vor dem eigentlichen Weckton der Bildschirm immer heller wird. Das erlaubt ein sanftes Aufwachen, bevor es laut im Schlafzimmer wird. Praktisch ist zudem ein Timer für ein Nickerchen, der standardmäßig auf 20 Minuten eingestellt sein. Auf Wunsch startet die Uhr eine im Google Assistant voreingestellte Morgenroutine. Das kann etwa das Vorlesen des aktuellen Wetters, der anstehende Termine und der Wiedergabe von Nachrichtenmeldungen sein. Das Mikrofon schalten Nutzer auf Wunsch per Schieberegler auf der Rückseite aus.

Ein Nest Hub kann natürlich auch als Wecker genutzt werden – allerdings ist dieser deutlich größer und beansprucht auf einem Nachttisch zu viel Platz. Ähnliche Funktionen wie die Smart Clock von Lenovo inklusive Sprachsteuerung und Anbindung an Google Home ermöglicht die Xiaomi Mi Smart Clock für knapp unter 40 Euro.

Mit der Lenovo Smart Clock 2 vergleichbare Tischuhren mit Alexa gibt es im engeren Sinne derzeit nicht. Ab April bringt Lenovo jedoch eine neue Version der Smart Clock Essential heraus, die auf Alexa als Sprachassistent zurückgreifen wird.

Allerdings spricht nichts dagegen, einen Amazon Echo, Echo Dot oder Echo Show als Wecker zu nutzen. Die Weckzeit bestimmt man per Sprachbefehl an Alexa. Für den Nachttisch am besten geeignet sind der Amazon Echo Dot 4 (Testbericht) als Variante mit Uhrzeitanzeige für knapp 30 Euro.

Wer lieber auf Apple oder die Stimme von Siri vertraut, kann dafür den Apple Homepod Mini nutzen. Ein Display oder Uhrzeitanzeige bietet die kompakte Version des Homepod allerdings nicht. Per Sprachbefehl erlaubt der kleine Smart Speaker aber das Wecken zur gewünschten Uhrzeit mit der eigenen Lieblingsmusik.

Wer schon immer mal mit seinem Radiowecker sprechen wollte, findet in einem smarten Wecker oder Smart Speaker eine Alternative zum Smartphone. Für alle, die auf Google Home setzen, bieten sich die Tischuhren von Lenovo sowie Xiaomi an. Diese sind zudem speziell als smarte Wecker mit Google-Anbindung entworfen. Per Sprachbefehl steuern sie zudem Geräte im Smart Home.

Nutzer, die lieber die Dienste von Alexa am Nachttisch nutzen möchten, greifen am besten zum Amazon Echo Dot 4 (Testbericht) in der Variante mit Uhrzeitanzeige. Als Wecker kommt zudem der Echo Show 5 infrage. Apple-Kunden greifen eher zum Apple Homepod Mini. Mehr zum Thema Smart Speaker erklären wir im Ratgeber Testsieger: Smart Speaker mit Alexa, Google Assistant und Siri sowie Multiroom: Musik in jedem Zimmer dank Sonos, Apple, Musiccast & Co.

Morgenmuffel, die regelmäßig den Wecker ausschalten und verschlafen, brauchen eventuell eine ganz andere Form der Hilfe. Mehr dazu zeigen wir im Ratgeber Interaktive Wecker: So wird jeder Tiefschläfer wach. Wer an Schlafmangel leidet, kann sich mit technischen Mitteln weiterhelfen, wie unser Ratgeber Schlaf-Gadgets: Schlafanalyse, Wärmeunterbetten und Lichtwecker erläutert.

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