Smarte Technik für den Garten: Werkzeug, Bewässerung und Beleuchtung

Technik für den Garten

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Mini-Kettensäge, elektronische Schere, Bewässerungscomputer –Technik macht auch vor dem Garten nicht Halt. Smartes oder kabelloses Werkzeug, technische Gadgets und automatisierte Bewässerung erleichtern die Arbeit und bieten viel Komfort. TechStage gibt einen Überblick.

Akkubetrieb und App-Anbindung findet man mittlerweile längst auch in Gartenwerkzeug, Zwischensteckern oder Leuchtmitteln. Doch welche Produkte bringen einen Mehrwert und lohnen in der Anschaffung? Wir geben eine Übersicht und zeigen, worauf beim Kauf geachtet werden muss.

Dieser Ratgeber gehört zu unserer Themenwelt Garten, wo wir uns mit Produkten für die eigene Wohlfühloase im Freien beschäftigen.

Los geht es mit Werkzeug für den Garten. Ob nun per Akku, Kabel oder mit Benzinmotor gearbeitet wird, hängt ganz von der Aufgabenstellung ab. Wer lediglich seinen kleinen Stadtgarten pflegen will, kommt in der Regel mit Akkuwerkzeug aus. Doch gerade bei größeren Flächen und altem Buschbestand können 12-Volt-Syteme und selbst 18-V-Geräte schnell an Ihre Leistungsgrenzen kommen. Im Zweifel sind auch einfach zu viele Akkus notwendig, um größere Gärten in Schuss zu halten. Das treibt die Kosten stark in die Höhe. Dann sind kabelgebundene Sägen, Hochdruckreiniger oder Rasenmäher besser geeignet und günstiger. Bei großen Gärten und starkem Bewuchs kommen aber selbst kabelgebundene Elektrogeräte an Leistungsgrenzen. Dann helfen nur Profi-Werkzeuge mit Benzinmotor. Für die meisten Hobbygärtner sind die lauten Kraftpakete aber schlicht überdimensioniert, weshalb sich weder Kosten noch der größere Wartungsaufwand lohnen.

Letztlich hängt die benötigte Kraft immer vom Bewuchs ab. Alter Baumbestand, hohes Gras und über Jahrzehnte gewachsene Hecken fordern der Technik deutlich mehr ab als englischer Rasen und junge Triebe. Wer Rasen und Rasenkanten wöchentlich schneidet, kommt in der Regel mit E-Antrieb aus – wer nur unregelmäßig mäht und sich so auch mal ein dichtes Dickicht bildet, der sollte lieber zu Verbrennungsmotor oder starkem Elektromotor greifen. Hier ein konkretes Beispiel. Unser privat gekaufter 18-V-Rasentrimmer von Black and Decker hat uns mit erfreulich guter Schnittleistung überzeugt und kommt selbst mit unseren nur selten zurückgeschnittenen Kanten gut zurecht. Als Problem hat sich hier allerdings die Akkulaufzeit herausgestellt. Bei dichterem Bewuchs ist der 2 Ah Akku nach weniger als 10 Minuten leer. Um den gesamten Garten zu beackern, brauchen wir mindestens 3 bis vier Akkus. In der Praxis kommt deshalb meistens noch immer der alte Kabel-Trimmer zum Einsatz. Der bietet mehr Kraft und unbegrenzte Arbeitsdauer.

Wir konzentrieren uns auf das Gartenwerkzeug mit Elektromotor. Das ist im Idealfall kabellos, denn nur so ist flexibles Arbeiten ohne ständiges Kabelverlegen möglich. Aber lohnen sich die Mehrkosten?

Aus unserer Sicht lohnt sich die Investition in kabellose Geräte nur, wenn das Gartenwerkzeug auch regelmäßig zum Einsatz kommt. Sind allerdings bereits kabelloses Werkzeug, mehrere Akkus und Ladestation in der Heimwerkstatt vorhanden, sieht es schon anders aus. Als Solo-Werkzeug ohne Akku und Ladegerät kosten die kabellosen Helfer oftmals kaum mehr als die Kabelvariante, dann kann sich der Kauf schon bei gelegentlicher Nutzung lohnen. Als Beispiel nehmen wir einen Rasentrimmer mit einer Schnittbreite von 26 cm von Bosch. Die kabelgebundene 280-W-Variante EasyGrassCut 26 gibt es inklusive Versandkosten ab etwa 40 Euro. Die kabellose Variante DIY EasyGrassCut 18-26 kostet im Paket mit 18-V-Akku und Ladegerät mindestens 116 Euro. Das ist fast dreimal so viel und lohnt sich sicher nicht, wenn das Gerät nur eine Handvoll Mal benutzt wird. Wer allerdings bereits grünes Bosch-Werkzeug mit 18 V benutzt und ausreichend Akkus zur Verfügung hat, kann zur Solo-Version ohne Akku und Ladegerät greifen. Die ist mit 60 Euro zwar noch immer etwas teurer als das Modell mit Kabel, allerdings würden wir hier eher zuschlagen. So ein geringer Mehrpreis rentiert sich hinsichtlich der höheren Bequemlichkeit schon bei seltenem Einsatz.

Wer auf Akkubetrieb umsteigen will, sollte immer auf das Herstellersortiment und eventuelle Akku-Allianzen achten. So bieten einige Hersteller wie Gardena zwar Akku-Gartenwerkzeug, aber keine klassische Werkstattausrüstung. Im Zweifel müssen so mehrere Akku-Typen und Ladegeräte angeschafft werden und der Synergieeffekt wäre dahin.

Wer etwa auf Einhell setzt, bekommt hingegen ein riesiges Sortiment an kabellosem Werkzeug für Garten und Werkstatt und kann seine Akkus für beide Bereiche nutzen. Allerdings haben etwa Bosch, Gardena oder Wagner noch ein Ass im Ärmel. Sie gehören zur Power for All Alliance, bei der sich verschiedene Hersteller auf einen gemeinsamen Akku-Standard geeinigt haben. So funktioniert etwa der 18V-Akku der Bosch-Bohrmaschine auch im Akku-Rasentrimmer EasyCut von Gardena. Die zweite große Allianz nennt sich Cordless Alliance System. Hier sind neben Metabo, Edding und Steinel primär Hersteller aus dem professionellen Werkzeugbereich vertreten.

Aber auch sonst gibt es jede Menge technischer Gadgets, die harte Arbeit im Garten erleichtern. Da wären etwa die Mini-Kettensäge oder die elektronische Gartenschere. Erstere hatten wir bereits im Ratgeber Mini-Handkreissäge und Mini-Kettensäge: Kleine Kraftpakete ab 30 Euro näher beleuchtet und waren von der Leistung der akkubetriebenen Kettensägen positiv überrascht. Zu viel sollte man sich von der Akkulaufzeit aber nicht erwarten. Selbst die günstigen China-Sägen, welche mit drei Akkus daherkommen, halten insgesamt nur knapp 30 Minuten lang durch. Wer allerdings lediglich eine Handvoll dicker Äste bis etwa 80 mm Durchmesser kürzen oder absägen will, der bekommt hier eine prima Alternative zur klassischen Handsäge.

Elektronische Garten- oder Astscheren sind noch weitgehend unbekannt, mittlerweile aber in einer ordentlichen Auswahl erhältlich. Die Preise für die Elektroscheren beginnen bei etwa 60 Euro. Die größten Unterschiede bei den Geräten sind die unterschiedlich starke Schnittleistung zwischen 12 und 40 mm und die Art der Bedienung. Der Großteil der Scheren startet den Schneidvorgang auf Tastendruck, ähnlich wie Bohrmaschine oder Nagelpistole. Neben No-Name-Geräten arbeitet etwa die 18-V-Akku-Astschere Einhell GE-LS auf diese Art. Die Kosten für die elektronische Schere liegen bei 75 Euro. Mit Ladegerät und 2,5-Ah-Akku fallen 102 Euro an. Das Modell ist für Astwerk mit einem Durchmesser von maximal 28 mm geeignet. Elektrische Astscheren mit mehr Leistung gibt es ab circa 100 Euro von No-Name-Herstellern. In Kombination mit einem Teleskopstiel eignen sich diese Scheren auch für höher gelegene Äste und hohe Sträucher. Ohne zusätzlichen Stiel kostet etwa die 7,2-V-Gartenschere von Ligo 70 Euro. Zusammen mit 190 cm langen Teleskopstiel sind 93 Euro fällig. Der Aufpreis ist aus unserer Sicht gut investiert. Das genannte Modell ist allerdings nicht besonders leistungsstark, das Datenblatt gibt einen maximalen Schnittdurchmesser von 13 mm an. Das No-Name-Modell mit Griffverlängerung (schneidet bis zu 22 mm) gibt es ab 103 Euro. Die Power-Schere für bis zu 40 mm gibt es mit Koffer, zwei Akkus und Teleskopstiel für 310 Euro. Das Schneiden per Tastendruck ist gewöhnungsbedürftig, erleichtert das Schneiden dicker Äste aber spürbar. Bequem ist das Arbeiten mit den zum Teil über einem Kilogramm schweren Maschinen trotzdem nicht.

Eleganter und intuitiver finden wir den Ansatz der DIY EasyPrune von Bosch. Die ab 61 Euro erhältliche Akku-Astschere unterscheidet sich deutlich von der Konkurrenz. Klobiges Gehäuse, fetter Akku und Pistolenabzug sind hier nicht zu finden. Die EasyPrune wirkt bis auf den versteckten Micro-USB-Anschluss wie eine herkömmliche Gartenschere. Vom kleinen 3,7-V-Akku mit 1,5 Ah und dem Elektromotor ist nichts zu sehen. Bedient wird die Schere wie jede andere Schere und das Durchtrennen dünner Zweige geschieht tatsächlich per Muskelkraft. Der Motor schaltet sich erst ab einem gewissen Arbeitsaufwand hinzu. So ist das Zerschneiden von dickeren Zweigen mit einem Durchmesser von bis zu 25 mm problemlos mit einer Hand und ohne Kraftaufwand möglich. Wunder kann der kleine Motor zwar nicht vollbringen, in der Praxis ist das Gerät aber eine enorme Arbeitserleichterung. Laut Hersteller hält der Akku für bis zu 450 elektrische Schneidvorgänge.

Mähroboter (Themenwelt) gehören seit einigen Jahren zum Standardsortiment der Hersteller. Die Produktgattung polarisiert. Entweder sind die Geräte heiß beliebt oder als Igel-Killer verrufen. Bei aller Bequemlichkeit sollte der Mähvorgang grundsätzlich immer im Blick behalten werden und tagsüber absolviert werden.

Die Auswahl an Herstellern und Modellvarianten ist mittlerweile derart hoch, dass es schwerfällt, den Überblick zu behalten. Was von Einsteiger-Modellen zu erwarten ist und worauf man beim Kauf achten sollte, zeigt unser Ratgeber Günstige Mähroboter: Das bekommt man bis 500 Euro. Letztlich ist es unwichtig, ob der smarte Roboter 400 oder 1400 Euro gekostet hat, selbst die robusten Outdoor-Helfer müssen gewartet werden und brauchen bei schlechtem Wetter ein Dach über dem Kopf. Optisch gibt es viel Tuning-Potenzial - wie wäre es mit einem Roboter im Tarnlook oder Leoparden-Outfit? Mehr dazu in unserem Ratgeber Messer, Garagen, Folien, 3D-Drucke: Kurioses und praktische Zubehör für Mähroboter.

Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, erwachen auch die Solarlampen wieder aus dem Winterschlaf. Zumindest bei uns glimmt es nachts seit einigen Wochen wieder im Hochbeet, in dem die Solarfackeln eingelagert sind. Wer sein Beleuchtungskonzept für den Garten endlich angehen oder ausbauen will, der bekommt schon jetzt eine riesige Auswahl. Die günstige und mittelpreisige Ware aus Baumarkt und Gartencenter unterscheidet sich dabei nicht von den zahlreichen, oftmals billigeren Angeboten bei Amazon & Co.

Leider sind bei den Deko-Lampen die Qualitätsschwankungen hoch und so ist der Kauf von No-Name-Ware ein Glücksspiel. Die Qualität betrifft weniger die Funktion als die Lebensdauer, welche zum großen Teil von den Akkus abhängt. So haben wir von ein und derselben Produktserie einige Lampen, die mittlerweile das fünfte Jahr im Einsatz sind und andere, die schon Mitte der ersten Saison nicht mehr funktionierten. Oftmals hilft hier schon der Austausch der Akkus. 20 Stück des Typs AA gibt es ab 22 Euro. Als AAA-Variante kostet das Paket 16 Euro. Wichtig ist es, die Akkus erst einmal voll aufzuladen, bevor man die Lampen aktiviert. Im Zweifel kann das bis zu drei Tage dauern, wirkt sich aber positiv auf Akkulaufzeit und Lebensdauer aus. Liegt es nicht am Akku, ist in der Regel Feuchtigkeit eingedrungen und hat zu Korrosion und weiteren Schäden geführt. Hier ist es leider nicht mit einer schnellen Reparatur getan, in so einem Fall bleibt nur der Neukauf. Worauf man bei Solar-Lampions, LED-Fackeln & Co. sonst noch achten sollte, zeigen wir im Ratgeber Lounge Beleuchtung im Garten.

Geht es primär darum, die Beleuchtung von Hofeinfahrt, Terrasse oder Gehweg zu verbessern, sind solche Deko-Leuchten ungeeignet. Hier geht es statt um den Effekt um maximale Leuchtkraft, Reichweite und Zuverlässigkeit. Für solche Zwecke geeignete Solar-Außenleuchten müssen nicht teuer sein und sorgen für ausreichend Licht fernab eines Stromanschlusses. Zu günstig sollte man allerdings nicht kaufen, da den Lampen dann die Tiefenwirkung fehlt und die Akkus oft nur wenige Stunden durchhalten. Für unseren Ratgeber Solar-Außenbeleuchtung: Licht unabhängig von einer Steckdose ab 10 Euro haben wir uns verschiedene Solar-Strahler angesehen und verraten, worauf man beim Kauf achten muss. Wer noch andere Verbraucher in Schrebergarten, Garten oder Berghütte mit Strom versorgen will, der kann ebenfalls auf Solarenergie zurückgreifen. Einfache Insel-Solaranlagen gibt es ab unter 400 Euro. Mehr dazu in unserem Ratgeber. Mobiler, schicker, aber auch teurer als die stationäre Lösung sind Powerstations, riesige Powerbanks mit integriertem Solargenerator. Die XL-Akkus werden per Netzteil oder Solarpaneel nachgeladen und bieten eine maximale Dauerlast von 1000 W, was sie auch für die Nutzung im Garten oder Geräteschuppen prädestiniert. Mehr dazu im Artikel Notstrom ohne Lärm: Powerstations mit Akku & Steckdose.

Wer bereits eine fest verkabelte Außenbeleuchtung für Haus und Hof benutzt, muss sich freilich keine Gedanken über Akkus, Solarpaneel oder Leuchtstärke machen. Aber auch hier kann man nachbessern und so etwa Strom sparen oder bequem schicke Lichtakzente zaubern. Mehr dazu in unserer Kaufberatung Smarte Gartenbeleuchtung für Wand, Weg und Busch: Philips Hue, Ledvance & Co. Generell sollten Licht-Liebhaber aber auch das Thema Lichtverschmutzung auf dem Schirm haben. Licht sollte daher nicht die ganze Nacht brennen, um nicht Flora und Fauna nachhaltig zu stören.

Weiter geht es mit dem Thema Bewässerung im Garten. Auch hier stehen zahlreiche mehr oder weniger smarte Lösungen bereit, um die Aufgaben zu erleichtern oder völlig zu automatisieren.

Den Einstieg in die automatisierte Bewässerung sind sogenannte Bewässerungsuhren ab 20 Euro. Hierbei handelt es sich um einfache Adapter, die zwischen Wasserhahn und Schlauch sitzen. Die Produkte arbeiten wie zeitgesteuerte Steckdosen, aktivieren oder deaktivieren sich also je nach eingestelltem Rhythmus. Rasensprenger oder Perlschlauch können so bequem automatisiert gestartet und gestoppt werden. Die günstigen Bewässerungsuhren haben nach unseren Erfahrungen eine recht kurze Lebensdauer. Teilweise halten diese Uhren gerade einmal eine Saison, bis sie undicht werden oder anderweitig kaputtgehen. Das muss nicht passieren, ist nach unserer Erfahrung aber ein realistisches Risiko bei günstigsten No-Name-Produkten.

Deutlich mehr Einstellungsmöglichkeiten bieten Bewässerungscomputer, welche direkt an der Wasserversorgung hängen. Sie bieten sekundengenaue Einstellungen, was etwa bei der Bewässerung kleiner Topfpflanzen sinnvoll ist. Außerdem stehen bei einigen Modellen wie dem Multicontrol Duo von Gardena zwei voneinander getrennt programmierbare Anschlüsse zur Verfügung. So können etwa Terrassenbewässerung und der Rasensprenger mit unterschiedlichen Einstellungen arbeiten. Wer es noch intelligenter will, kann bei diversen Produkten von Gardena und Kärcher Bodenfeuchtesensoren addieren. Diese erkennen die Bodenfeuchte dort, wo der Sensor ins Erdreich gesteckt ist. Anschließend übermitteln die Sensoren kabellos oder kabelgebunden die Daten an den Computer, der die Bewässerung dementsprechend anpasst. Auch hier sollte man aus Qualitätsgründen nicht zu den billigsten Angeboten greifen.

Als smarte Bewässerungssysteme bezeichnen sich die Bewässerungscomputer mit App-Anbindung. Das ist nett, aber alleine noch kein Mehrwert für eine intelligente Bewässerung. Welche Vorteile die smarten Systeme im Vergleich zu herkömmlichen Bewässerungscomputern und Wasseruhren bieten, zeigt unser Ratgeber Gartenbewässerung dumm vs. Smart: Wer braucht welche Bewässerungsanlage? Soll die Bewässerung auf jeden Fall per App überwacht und steuern will, hilft unsere Top 5: Die besten smarten Bewässerungssysteme im Vergleich bei der Kaufentscheidung.

Wer lediglich seine Topfpflanzen auf Terrasse oder Balkon bewässern muss, der kann zu einfachen Bewässerungssystemen ab etwa 25 Euro greifen und sich so den täglichen Rundgang mit der Gießkanne sparen. Die günstigen Bewässerungssysteme arbeiten zwar noch wenig smart, übernehmen aber einen Großteil der Arbeit. Wer das empfindliche Kräuter- und Gemüsebeet langfristig automatisieren will, sollte besser auf teurere Markenprodukte von etwa Gardena zurückgreifen. Die Sets aus Pumpe, Steuerung und Sensoren arbeiten in der Regel mit einem Wassertank und funktionieren so auch abseits eines Wasseranschlusses. Wie lange die Systeme autark arbeiten, hängt dabei von der Größe des Wasserspeichers und der Anzahl und Art der Pflanzen ab. Weitere Informationen und Praxiserfahrungen zeigen wir im Ratgeber Automatische Bewässerung für Wohnzimmer, Balkon und Garten.

Zur smarten Bewässerung gehört aus unserer Sicht aber nicht nur die intelligente Steuerung. Wer seine verschiedenen Pflanzen automatisch wässern will, muss die Wasserleitungen schließlich irgendwie verlegen und das sieht häufig schrecklich unordentlich aus. Hier bietet etwa Gardena Pipeline eine interessante Lösung zur unterirdischen Verlegung. Das System besteht aus im Boden vergrabenen Leitungen und Anschlussdosen, welche ebenfalls im Boden versenkt werden. Passend dazu gibt es im Boden versenkbare Sprinkler und Beregnungsanlagen. Das Starter-Paket gibt es ab 75 Euro. In der Praxis kommt man damit allerdings nicht besonders weit. Für einen großen Garten fallen hier schnell deutlich höhere Kosten an. Das Verlegen und Vergraben der Leitungen macht zwar einmalig viel Arbeit, mittelfristig erspart man sich damit aber das nervige auf und abrollen von zig Metern Gartenschlauch. Wer ausreichend Anschlüsse im Garten versteckt, kann so mit einem leichten Flexschlauch ab 15 Euro alle Pflanzen mit Wasser versorgen.

Egal, ob smarte Beleuchtung, Bewässerungscomputer mit App, Nistkasten mit Solarkamera und Live-Übertragung (Ratgeber) oder Mähroboter (Themenwelt), ohne WLAN im Garten funktionieren viele der Gadgets nicht oder nur eingeschränkt.

Je nach Budget gibt es hier verschiedene Lösungen – jeweils mit Vor- und Nachteilen. Welcher Ansatz für den eigenen Garten am besten geeignet ist, zeigt unser Ratgeber WLAN: Schnelles Internet im Garten mit Outdoor-Repeater, Mesh & Co.

Smarte Technik für den Garten muss weder kompliziert noch teuer sein. Allerdings ist die Auswahl an Produkten riesig und so sollte man im Vorfeld genau planen, was der technische Helfer eigentlich alles können muss. Zudem sollte man immer auf die technischen Details achten. So unterscheiden sich bei vielen Werkzeugen etwa Akkulaufzeit, Leistung und Bedienung trotz eines vergleichbaren Preises. Insbesondere was Akkulaufzeiten angeht, sollte man eher auf Tests vertrauen als auf die Herstellerangaben.

In der Praxis haben sich bei uns vor allem die Anschaffung von der elektronischen Gartenschere und einer neuen Solar-Außenbeleuchtung ausgezahlt. Ob sich die Investition in die verschiedenen Gadgets lohnt, verraten unsere konkreten Ratgeber und Vergleichstest zu den Themen Mini-Kettensäge, smarte Gartenbeleuchtung, Solarstrahler, Lounge-Beleuchtung, Automatische Bewässerung für Balkon und Terrasse, Gartenbewässerung dumm vs. Smart, WLAN-Nistkastenkamera ab 50 Euro, WLAN im Garten verbessern und Aufstell-Pools.

Wer sich jetzt schon allgemein auf den Sommer vorbereiten will, sollte sich unsere Artikel zu elektrischen Wasserpistolen oder kühlenden Sprühneblern für Balkon und Terrasse ansehen.

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