Smarte Beleuchtung: LED-Strips, Laser & Lichterketten ab 3 Euro

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Eine stimmungsvolle Beleuchtung basiert nicht nur auf einfachen LED-Lampen. LED-Strips, Projektoren und vieles mehr erzeugen ganz besondere Lichtmomente. Zur Black Week sind viele Lösungen besonders günstig.

Licht-emittierende Dioden (LEDs) gibt es schon seit 1962. Hierbei handelt es sich um Halbleiter-Bauelemente, die bei Stromdurchfluss leuchten. Doch erst seit der Jahrtausendwende gelang es Wissenschaftlern, die Lichtausbeute so zu erhöhen, dass sich LED-basierte Lösungen als besonders energieeffiziente Leuchtmittel im Massenmarkt durchsetzen konnten.

Philips Hue (Testbericht) ist bezüglich smartem Licht Marktführer. Die Lösungen sind durchdacht und funktionieren zuverlässig. Allerdings gehören sie zu den teuersten am Markt. Dass es auch deutlich günstiger geht, zeigt unser Ratgeber: Bis zu 40 Prozent günstiger: Philips-Hue-Alternativen von Ikea, Ledvance, Paulmann, Tint & Co. Einen guten Überblick über den Markt zeigt der Ratgeber: Smartes Licht für Einsteiger.

In der Vergangenheit haben wir uns zum Thema Beleuchtung bereits mit smarter Weihnachtsbeleuchtung (Ratgeber), smarten Lichtern für den Garten (Ratgeber) und mit LED-Strips (Ratgeber) beschäftigt. Licht erzeugt nicht nur Stimmung, sondern kann auch bei der Konzentration helfen. Mehr Informationen dazu bieten unsere Ratgeber: Das richtige Licht im Homeoffice und Screenbars ab 20 Euro: Die besten Schreibtischlampen, die niemand kennt.

In diesem Ratgeber zeigen wir die neuesten Entwicklungen zum Thema LED. Dazu zählen Stimmungsleuchten, Stehlampen, LED-Streifen und Leuchtmittel für Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer. Außerdem rüsten wir eine an Ambilight-Hintergrundbeleuchtung nach. Gerade zur Black Week sind viele Angebote besonders günstig. Für aktuelle Schnäppchen in puncto Beleuchtung lohnt auch ein Blick auf unser Black-Week-Special.

Ein LED-Streifen hinter dem TV erzeugt auch beim ausgeschalteten Fernseher stimmungsvolles Licht. Einige Fernseher von Philips können das von Haus aus. Philips nennt das Ambilight. Zum Nachrüsten gibt es im Grunde zwei Ansätze. Die ein greift das Bildsignal etwa über das HDMI-Signal ab und zieht sich daraus die wichtigen Farbinformationen. Die andere richtet dafür eine Kamera auf das Fernsehbild.

Eine besonders günstige Möglichkeit, Ambilight am TV nachzurüsten, bietet LED-Spezialist Govee, die mehrere Lösungen im Angebot haben. Die günstigste Variante Dream View T1 kostet regulär 78 Euro. Zur Black Week ist sie allerdings schon für 50 Euro erhältlich. Sie kommt mit einem LED-Streifen für 55- bis 65-Zoll-Fernseher (wir haben sie problemlos an einem 75-Zöller ausprobiert), einer Kamera und einer Steuereinheit. Die Installation kostet uns etwa 10 Minuten: LED-Streifen auf die Rückseite des TV kleben, Kamera anbringen und mit Steuereinheit verbinden, die dann wiederum über ein Kabel am Netzteil hängt. Über die App mit Registrierungspflicht nimmt der Nutzer die Kalibrierung der Kamera vor. Dazu klebt er sieben mitgelieferte Farbpunkte auf den Fernseher.

Tipp: Die Anleitung sieht die Kamera am oberen Rand des Fernsehers vor. Wir empfehlen jedoch, sie unten anzubringen. So stört sie optisch weniger und scheint sogar das Bild besser zu erfassen. Mehr dazu in unserem Ratgeber: Ambilight an jedem TV ab 15 Euro nachrüsten.

Die App ist erstaunlich gelungen. Sie bietet viele Optionen, die stets logisch erreichbar sind. Dazu gehört Helligkeit, Sättigung, ein Timer sowie das Programmieren der einzelnen LED-Segmente. Govee hört auch auf Amazon Alexa (Ratgeber) und den Google Assistant.

Im Test gefällt uns die Lösung gerade bezogen auf ihren günstigen Preis. Die Farben steuern jede LED auf dem Streifen einzeln an und sind recht intensiv. Insgesamt hätte die Helligkeit gerne etwas höher ausfallen dürfen. Auch werden die Farben in den jeweiligen Ecken nicht immer ganz korrekt dargestellt, was aber normalerweise kaum auffällt.

Zusätzlich bietet Govee mit Dream View T1 Pro noch eine Variante mit zusätzlichen LED-Lightbars und mit Envisual TV T2 eine Lösung, die dank zweier Kameras Farbwechsel noch besser erkennt und eine doppelte Anzahl von LEDs bietet. Speziell für Gamer ist das Modell Dream View G1 Pro Gaming Light gedacht.

Philips Hue setzt für Ambilight-Nachrüstlösung auf die HDMI-Sync-Box (Testbericht). Darüber lassen sich bis zu vier Zuspieler über HDMI anschließen. Die HDMI-Sync-Box benötigt zwingend eine Hue-Bridge. Nun können alle aktuellen Hue-Leuchtmittel via App im Raum platziert werden und wechseln entsprechend zum Fernsehbild Lichtfarbe und -intensität.

Die Installation ist einfach und verständlich erklärt. Die App führt den Nutzer durch alle wichtigen Schritte und gibt auch anschließend wichtige Einstellungsoptionen, etwa wie schnell die Farbe wechseln soll. Zu bemängeln gibt es lediglich, dass die Sync-Box zur Hue-App eine zusätzliche Applikation benötigt und dass die verschiedenen Leuchtmittel bezüglich ihrer Intensität nicht einzeln angesteuert werden können.

Der so erzeugte Effekt ist nett, kommt aber nicht annähernd an das native Ambilight von Philips-TVs heran. Das liegt hauptsächlich daran, dass die meisten Leuchtmittel von Hue nur eine Farbe auf einmal anzeigen können. Selbst LED-Streifen sind in diesem Punkt limitiert. Mit einer Ausnahme: der Hue Play Gradient.

Der Hue Play Gradient ist ein flexibler LED-Schlauch, der dank cleverer Befestigungen einfach an der Rückseite des TVs angebracht werden kann. Es gibt ihn für 55, 65 und 75 Zoll-Fernseher. In unserem Fall befestigen wir ihn an einem 85-Zoll-TV. Verlagert man die Befestigungen mehr ins Zentrum der TV-Rückseite, ist auch das kein Problem. Mit ihm wird die Illusion, dass sich der TV-Inhalt auf die Wand dahinter erweitert, geradezu perfekt. Er ist hell und auf Wunsch sehr farbintensiv. Die Farbinformationen werden gefühlt ohne Verzögerung von TV-Bild auf die Wand übertragen. Ein fantastischer Effekt, der mit 207 Euro für die Sync-Box und weiteren etwa 160 Euro für den Hue Play Gradient Lightstrip zu einem hohen Preis kommt.

Eine unkomplizierte und sehr komfortable Lösung für ein stimmungsvolles Licht-Ambiente sind smarte RGB-Leuchtmittel für gängige Sockel wie E27, E14, B22 und GU10. Diese ersetzen klassische weiße Leuchtmittel und sind in der Lage verschiedene Farben darzustellen.

Mithilfe der entsprechenden Apps ist es möglich, die Farbe zu wechseln, die Helligkeit zu dimmen oder automatische Ein- und Ausschaltzeiten zu bestimmen. Auch automatische Farbwechsel oder die Integration von Bewegungsmeldern sind dank der WLAN-Steuerung in vielen Fällen möglich. Dies wird besonders komfortabel, wenn sie sich in den Alexa-Kosmos einbinden lassen. Hier hilft unser Ratgeber Amazon Echo als Smart-Home-Zentrale: Philips Hue und Co. ohne Hub über Zigbee verbinden. Wer seine Standardleuchten mit smarten Modellen ersetzen will, sollte sich den Vergleichstest RGB-LEDs mit App-Steuerung ansehen. Besonders günstig ist die Lösung aus unserem Ratgeber Smarte RGB-Lampe für 7,50 Euro: Dieser Philips Hue Konkurrent lohnt sich richtig.

Neben der Standardbauformen und Fassungsgrößen bieten sich für Farbakzente auch RGB-LED-Streifen an. Diese gibt es einfarbig oder als RGB-Version. Die selbstklebenden Streifen gibt es mit WLAN-Steuerung zur Integration in eine Smart-Home-Umgebung, als Variante mit IR-Fernbedienung oder als einfache, einfarbige Lösung, die über einen USB-Port, etwa an einem TV, mit Strom versorgt wird.

Die schönsten Effekte erzielen LED-Strips, wenn sie für eine indirekte Beleuchtung sorgen. Das Anbringen an oder unter Möbeln oder Zierleisten ist sehr einfach und der Effekt sehenswert. Wer dem warmen Licht der klassischen Glühbirne hinterher trauert, der findet in der Kaufberatung Fünf Vintage-LEDs fürs Smart Home geeignete Produkte.

Inzwischen kommen immer mehr LED-Streifen auf den Markt, bei denen die einzelnen LEDs in unterschiedlichen Farben leuchten können. Bei Philips Hue nennen sich solche Modelle „Gradient“, Govee bezeichnet sie mit RGBIC etwas technischer, nutzt aber auch Marketingbegriffe wie Dreamcolor. IC steht dabei für Independent Control: Mit einem zusätzlichen Chip können solche Varianten LEDs einzeln ansteuern, sodass LED-Streifen damit in der Lage sind, gleichzeitig unterschiedliche Farben darzustellen.

Govee hat zuletzt das Modell LED Strip Light M1 H61E13D1DE mit fünf Meter Länge vorgestellt, das mit 60 LEDs pro Meter besonders hell leuchtet. Zudem bietet es sattere Farben und 15 Segmente, die farblich unterschiedlich angesteuert werden können. Über in der Steuerbox integrierte Mikrofone bietet der M1 Farbanimationen passend zur Musik. Mit insgesamt 17 Animationseffekten können Anwender den LED-Streifen personalisieren. Wer das nicht möchte, wählt einen der über 200 Szenenmodi aus. Zur Black Week kostet der Govee M1 H61E13D1DE 84 Euro statt 120 Euro.

LEDs, die nicht nur müde flackern, sondern Flammen imitieren, sorgen für eine gemütliche Stimmung. Der Effekt der Flammen-LEDs sieht insbesondere bei einer indirekten Beleuchtung sehr realistisch aus und sorgt für Kamin-Stimmung an grauen Herbst- und Wintertagen. Wer das nicht möchte, kann die Lampe durch mehrfaches betätigen des Lichtschalters auch auf hellen Dauerbetrieb stellen. Aus je mehr Einzel-LEDs die Lampen bestehen, desto realistischer wirkt der Effekt bei genauem Hinsehen.

Neben batterie- oder akkubetriebenen Modellen gibt es die Lampen auch für die Standardfassung E27. Beim Kauf muss man allerdings aufpassen, um nicht enttäuscht zu werden. Denn nicht alle Leuchtmittel drehen bei Über-Kopf-Montage den Effekt um und so wächst die Flamme dann von oben nach unten.

Für eine stimmungsvolle und besondere Beleuchtung in Schlaf- oder Wohnzimmer sorgt ein an Decke und Wand projizierter Sternenhimmel. Hochwertige Projektoren sind in der Lage, echte Sternkonstellationen inklusive deren Bewegung darzustellen.

Die Funktionsweise ähnelt einem Diaprojektor. Wer das angezeigte Sternenbild ändern will, wechselt einfach die Projektionsscheibe. Die farbigen Folien sorgen sowohl für eine authentische Position der Sterne zueinander als auch für eine unterschiedliche Färbung und Leuchtkraft der Himmelskörper. Der Sternenhimmel im Schlafzimmer ist ein cooler Hingucker, der allerdings keine herkömmliche Lampe ersetzt.

Die günstigen Sternenhimmelprojektoren werfen zwar ebenfalls Lichtpunkte auf Wände und Decken, diese unterscheiden sich allerdings nicht durch Intensität oder Farbe und sind willkürlich angeordnet. Letztlich handelt es sich um eine mäßig helle LED, welche von einem zum größten Teil lichtundurchlässigen Schirm umgeben ist. Durch die wenigen durchlässigen Punkte dringt das Licht nach Außen und wird von Wand und Decke reflektiert. Diese Sternenhimmel-Leuchten gibt es auch mit RGB-Farbwechselfunktion, rotierendem Schirm und diversen, mehr oder weniger lustigen, Motiven.

Neben Sternen lassen sich so auch Dinos, Einhörner oder Herzchen an die Zimmer-Decke werfen. Diese billigen Leuchten sind für die Verwendung in Kinderzimmern prädestiniert. Aus eigener Erfahrung sind sie eine gute Alternative zu herkömmlichen Nachtlichtern. Einige dieser Leuchten haben einen Lautsprecher integriert – deren Klangqualität ist erfahrungsgemäß aber nicht zu gebrauchen. Deutlich praktischer sind da eine automatische Abschaltfunktion und die Stromversorgung über ein Netzteil. Sind diese nicht vorhanden, muss man alle paar Tage die Batterien auswechseln. Das belastet die Umwelt und kostet unnötig Zeit und Geld.

Deutlich aufwendiger, aber bei verdunkelten Räumen wunderschön, sind Sternenhimmel aus einzelnen Lichtfasern. Diese lassen sich im Schlafzimmer, dem Bad, Wohnzimmer oder im Autohimmel einbauen und funktionieren ähnlich wie das Leucht-Ufo für den Schreibtisch.

Die Funktionsweise dieses Effekts ist schnell erklärt. Ein Bündel aus durchsichtigen Kunststofffasern, ähnlich wie dicke Angelschnur, wird mit einer LED beleuchtet. Durch das sich stellenweise abdunkelnde LED-Licht sind die einzelnen Lichtfasern nicht dauerhaft gleich hell beleuchtet. In der Praxis werden die einzelnen Lichtpunkte dadurch heller und dunkler, was für eine zauberhafte Stimmung sorgt. Die Installation der bis zu über 300 Kunststofffasern ist allerdings sehr zeitaufwendig. Wer demnächst eine Renovierung plant, sollte sich dieses coole Gadget vormerken.

Eine ähnliche Funktionsweise haben die sogenannten Wasser- oder Wellenprojektoren. Diese simulieren einen vergleichbaren Lichteffekt, wie er auch bei der Spiegelung der Wasseroberfläche von Pool oder Planschbecken auftritt. Die ein- oder mehrfarbig leuchtenden Projektoren erzeugen ein ungewöhnliches Ambiente und sind vergleichsweise günstig.

Den Aufpreis für einen integrierten Lautsprecher kann man sich allerdings sparen – wie auch bei den Sternenprojektoren ist die Soundqualität nicht zu gebrauchen. Integrierte Ambiente-Sounds wie Wellenrauschen oder zirpende Grillen sind auf die Dauer nervig und somit unnötig. Hier lohnt es sich, in ein Modell mit Stromanschluss zu investieren.

Vorzugsweise für abgedunkelte Kinderzimmer eignen sich Regenbogenlampen. Diese projizieren einen farbigen Regenbogen an die Wand und sorgen so für eine freundliche Stimmung. Die meist batteriebetriebenen Projektion sind erfahrungsgemäß nicht besonders hell. Der Effekt kommt also nur in wirklich dunklen Räumen gut zur Geltung. Auch der Regenbogen ist eine gute Alternative zum klassischen Nachtlicht im Kinderzimmer.

Für einen bemerkenswerten Blickfang sorgen die mittlerweile günstig erhältlichen Motivprojektoren. Diese eignen sich allerdings nicht als alternative Beleuchtung, sondern hauptsächlich als Gag zu besonderen Einlässen. Die hellen LED-Lampen arbeiten ebenfalls wie ein Diaprojektor und zaubern Schneeflocken, Weihnachtsmänner, Geburtstagstorten, Halloween-Symbole oder sonstige Motive an die Wand.

Die meisten dieser Projektoren verfügen über verschiedene Motive, welche sich mit wenigen Handgriffen austauschen lassen. Andere Modelle haben keine austauschbaren Projektionsfolien und können beispielsweise nur Schneeflocken anzeigen. Ein echter Hingucker, der allerdings eher für die Hausfassade als für Wohnräume geeignet ist. In Innenräumen sind die tanzenden und rotierenden Motive mittelfristig eher nervig als eine echte Bereicherung.

Neben den smarten Leuchtmitteln gibt es eine Reihe attraktiver Effektleuchten, die für wechselnde Lichtstimmungen sorgen. Diese ersetzen keine vorhandenen Leuchten, sondern dienen als zusätzlicher Blickfang. Ein anschauliches Beispiel für solche Effektleuchten sind die für LED-Panels Nanoleaf Aurora (Testbericht) und Nanoleaf Canvas (Testbericht). Die drei- oder viereckigen Kacheln werden in beliebiger Form vom Nutzer zusammengesteckt und an der Wand oder Decke befestigt.

Die Steuerung von Farben und Helligkeit der Panels erfolgt per Tastendruck, über eine App oder per Sprachbefehl. Auch dynamische Farbwechsel und Leuchteffekte zum Rhythmus von Musik sind mit dem System möglich. Das Stecksystem ist mit weiteren Panels fast beliebig erweiterbar, was allerdings recht teuer ist. Ein ähnliches Lichtsystem gibt es unter der Bezeichnung Hexagonal Lights vom Hersteller Quantum.

Wer seine Lampenskulptur lieber auf dem Schreibtisch statt an der Wand nutzen möchte, findet ein vergleichbares Lichtsystem unter dem Namen Cololight. Im Gegensatz zu den Panels für die Wandmontage sitzen die sechseckigen Elemente hier auf einem Steinsockel. Der Funktionsumfang ist ansonsten mit dem von Nanoleaf vergleichbar.

Govee hat mit den Glide Hexa und Glide Triangle Lösungen im Angebot, die noch am ehesten an den Funktionsumfang und der guten Hardware von Nanoleaf herankommen. In einigen Punkten ist die Govee-Lösung gar besser als das Nanoleaf-Original. Dafür bewegt sich Govee auch in preislich vergleichbaren Gefilden. Das gilt ganz besonders für die Govee Glide Hexa Pro. Deren 3D-Effekt muss man gesehen haben, er sieht einfach fantastisch aus. Aber die Panels sind richtig teuer. Mehr Informationen zum Thema bietet unser Ratgeber Smarte LED-Panels: Nanoleaf und günstige Alternativen im Vergleichstest.

Außerdem sind immer mehr wasser- und staubdichte Deko- und Fertigleuchten für draußen erhältlich, die sich einfach nachrüsten lassen. Mit vielen Licht-Gadgets wird auch der Garten zur Wohlfühloase. Die populären LED-Streifen erlauben immer feinere Ansteuerungen, Dioden-Cluster oder gar einzelne Dioden zu färben.

Auch mit smarten LED-Strahlern lassen sich schöne Effekte erzielen. Lösungen wie Govee Smart LED Strahler setzen dabei auf die RGBICWW-Technik, die die einzelnen Strahler mit unterschiedlichen Farben ansteuern können. Das Set mit vier Strahlern kostet zu Black Week 98 Euro statt 140 Euro.

Last but not least hat die LED-Technik auch bei Weihnachts- und Dekorationsbeleuchtung sowie bei Stehlampen Einzug gehalten. Da darf Philips Hue natürlich nicht fehlen. Rechtzeitig zur diesjährigen Weihnachtssaison hat der Branchenprimus die 20 Meter lange Lichterkette Hue Festavia mit 250 LEDs vorgestellt. Derzeit ist das Modell allerdings nur im Philips-Online-Shop für 160 Euro erhältlich.

Deutlich günstiger ist das 15 Meter lange Modell Govee H7020 Outdoor Lichterkette mit 15 LED-Leuchtmitteln in klassischer Glühbirnen-Optik, die es aktuell für 50 Euro statt 80 Euro gibt.

LED-Stehlampen sind ab etwa 100 Euro erhältlich. Technisch bestehen die meisten Modelle aus einem LED-Strip, der in einer Metallfassung eingebettet ist und als indirekte Beleuchtung dient. Die Leuchtstärke liegt zwischen 1000 und 2500 Lumen und die Höhe der Lampen beträgt meist um 150 cm. Die von uns hier präsentierten Modelle werden über eine App gesteuert, mit der Anwender bis auf einige Ausnahmen verschiedene Farben zum Leuchten bringen können. Philips Hue stattet seine LED-Stehlampen mit farblich unterschiedlichen Sockeln aus, während Govee nur eine Sockelfarbe bietet. Während die mehrfarbigen Philips-Varianten eine Leuchtstärke von 1800 Lumen bieten, leuchten die Govee-Modelle nur mit 1500 Lumen (H7060) und 1000 Lumen (H6076).

Während die Varianten von Marktführer Philips Hue ab 250 Euro zu haben sind, kosten die Govee-Varianten gut 100 Euro weniger. Zur Black Week sind letztere außerdem reduziert, sodass sie bereits ab etwa 105 Euro respektive 88 Euro den Besitzer wechseln.

Wer sein Zuhause mit Lichteffekten aufwerten will, hat viele Möglichkeiten, die meistens weder besonders aufwendig umzusetzen, noch teuer sind. Sehr verspielte Konzepte wie Wellenprojektoren oder die Nanoleaf-Panels verlieren mit der Zeit aber an Reiz. Sie eignen sich vorzugsweise als Hingucker auf einer Party.

Angetan hat es uns die Ambilight Nachrüstlösung von Govee, besonders wegen ihres günstigen Preises. Besser, aber auch deutlich teurer, ist die Kombination der Philips Hue Sync Box mit dem Hue Gradient Light Strip.

Als Nachtlichtersatz bieten sich erfahrungsgemäß Sternenhimmel- und Regenbogenprojektoren an. Die Wellenprojektion hinterlässt ebenfalls einen positiven Eindruck, allerdings ist der Effekt verhältnismäßig unruhig und hell.

Auf lange Sicht finden wir die passive Beleuchtung mit smarten LED-Streifen am reizvollsten. Sehr aufwendig, aber extrem cool, sind die dauerhaft installierten Sternenhimmel aus Lichtfasern.

TechStage hat zum Thema smarte Beleuchtung schon zahlreiche Ratgeber und Testberichte veröffentlicht, die die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven detailliert beleuchten:

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