Smart Home: Diese 5 Tricks sparen Geld, Strom & Heizkosten

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Strom und Heizkosten steigen. Schlaue Smart-Home-Gadgets können helfen, Kosten zu reduzieren und bares Geld zu sparen. Wir zeigen die fünf besten smarten Tricks.

Wer im eigenen Haushalt Geld sparen will, kann bei den Strom- und Heizkosten ansetzen. Hier hilft es etwa teure Stromfresser wir alte Glühbirnen mit aktuellen Energiesparmodellen zu ersetzen oder Standby-Geräte manuell vom Stromnetz zu trennen. Heizkosten reduziert, wer regelmäßig zu den Thermostaten an Heizkörper rennt und dort die Temperatur an die aktuellen Bedürfnisse anpasst.

Doch das geht auch komfortabler. So können Smart-Home-Geräte dabei helfen, Strom- und Heizkosten zu senken und bieten dennoch ein hohes Maß an Komfort. Wir geben fünf gute Tipps.

Bei Heizkosten lässt sich ordentlich sparen. Die einfachste und mit überschaubaren Investitionen verbundene Möglichkeit, Kosten zu sparen, ist das Einsetzen von programmierbaren Heizkörperthermostaten. Diese müssen nicht vernetzt sein, helfen aber den lästigen Gang zum Ab- oder Aufdrehen des Thermostats zu minimieren. Programmierbare Thermostate ohne Funktechnik kosten ab etwa 10 Euro.

Das Programmieren sorgt dafür, dass die Thermostate zu Zeiten, in denen man den Raum nutzt, die entsprechende Wohlfühltemperatur einstellen. Ist man dagegen zu regelmäßigen Zeiten nicht im entsprechenden Raum, kühlt es die Heizung herab. Das kann etwa bedeuten, dass es im Bad morgens und abends mollig warm ist. In den Zeiten dazwischen, wenn kaum einer das Bad nutzt, wird dagegen keine Heizenergie verschwendet.

In den allermeisten Fällen nutzen sie einen Temperaturfühler, der die Temperatur konstant hält. Bei manuellen Thermostaten hingegen zeigt lediglich eine Skala von 0 bis 10 an, wie weit das Ventil auf- oder zugedreht ist.

Wer sich für ein einfaches programmierbares Thermostat entscheidet, sollte darauf achten, dass sie zudem einen plötzlichen Temperaturabfall, wie er etwa beim Lüften entsteht, bemerken und das Ventil zudrehen. Das erhöht den Energiesparfaktor noch einmal. Im folgenden Preisvergleich zeigen wir die günstigsten programmierbaren Thermostate.

Auch smarte Heizkörperthermostate ermöglichen, Heizzeiten zu programmieren. Allerdings ist das Programmieren dank einer dazugehörigen App deutlich komfortabler. Auch eine Fenster-Offen-Erkennung bieten die meisten smarten Heizkörperthermostate.

Die vernetzten Helferlein bieten noch weitere Funktionen, Heizkosten zu sparen. So lassen sich die meisten auch außerhalb des eigenen WLANs per App regeln. So kann man nicht nur vom Bett aus, die Temperatur in der Küche regeln, sondern zum Beispiel schon auf dem Nachhauseweg das Wohnzimmer einheizen, damit es bei der Ankunft die gewünschte Temperatur hat.

Besonders schlau ist das Heizkörperthermostat von Tado (Testbericht). Es erkennt dank Geofencing, wenn der letzte Bewohner das Haus verlassen hat und dreht die Heizung ab. Sobald der erste Bewohner wieder in Richtung seiner Wohnung aufbricht, dreht es die Heizung selbstständig auf. Hier soll eine KI dabei helfen, Gewohnheiten der Bewohner zu erkennen. Tado lässt sich die Geofencing-Funktion über ein Abo-Modell bezahlen.

In den letzten Monaten haben wir viele smarte Heizkörperthermostate getestet. Für einen schnellen Überblick empfehlen wir unsere Top 10: Die besten smarten Heizkörperthermostate. Im folgenden Preisvergleich zeigen wir die aktuell beliebtesten smarten Heizkörperthermostate.

Auch Rollladen können aktiv dabei helfen, die Temperatur in Innenräumen zu regulieren. Scheint die Sonne auf das Fenster, sollten sie geöffnet sein, um Sonnenstrahlen ins Zimmer zu lassen und den Raum aufzuheizen. Sobald es dagegen dunkel ist, sollten sie geschlossen sein, um den Raum besser zu isolieren. So dringt weniger Wärmeenergie nach außen. Im Sommer kann man die Programmierung entsprechend tauschen, damit sich Räume nicht zu stark aufheizen.

Wer bereits fest installierte Außenrollladen an seinen Fenstern hat, kann diese mit einem Motor und einer smarten Rollladensteuerung nachrüsten. Entsprechende Lösungen bieten unter anderem Bosch und eQ-3 an.

Das gilt nicht nur für fest installierte Außenrollladen, sondern auch für die recht einfach nachrüstbaren Innenrollladen. Viele Hersteller bieten diese als smarte Varianten an. So hat etwa Ikea mit dem Fyrtur ein Verdunkelungsrollo im Angebot, welches sich ins Ikea-Smart-Home-System einbindet und entsprechen auf Aktoren und Sprachassistenten reagiert, respektive sich programmieren lässt.

Einige Geräte können im Standby richtig viel Strom umsetzen. Zu den größten Standby-Sündern gehört die Xbox One. Die benötigt im Schnitt etwa 15 Watt. Damit kostet sie bei einem Strompreis von 33 Cent pro Kilowattstunde im 24/7-Standby gut 43 Euro pro Jahr. Auch Fernseher, Stereoanlagen, Desktop-PCs, Drucker und viele weitere Standby-Geräte tragen wesentlich zu den jährlichen Stromkosten bei. Im Schnitt kann man primär bei älteren Geräten von fast 10 Watt ausgehen.

Diese Kosten lassen sich mit smarten Funksteckdosen deutlich reduzieren. Smarte Steckdosen hören auf programmierbare Zeitpläne, verbale Befehle via Sprachassistenten oder auf die dazugehörige App. Zwar benötigen auch sie Standby-Energie, die beläuft sich jedoch je nach Typ auf nur etwa 0,5 Watt. Hier können sich die Anschaffungskosten für die Steckdose schnell amortisieren.

Trotzdem muss man auch bei Smart-Home-Geräten mit erhöhten Standby-Kosten rechnen, gerade, wenn man viele Geräte im Haushalt einsetzt. So setzt etwa ein Amazon Echo der ersten Generation fast 3 Watt im Standby um. Beim aktuellen Amazon Echo 4. Gen (Testbericht) sind es schon nur noch knapp 2 Watt. Auch Sonos ist bekannt dafür, einen recht hohen Standby-Umsatz zu haben.

Mehr zum Thema zeigen wir in unseren Ratgeber Stromkosten senken mit smarten Steckdosen. Einen großen Vergleich der verschiedenen Technologien bietet der Ratgeber: Smarte Steckdosen Homekit, Bluetooth, WLAN, Zigbee und Co.

Erst einmal ist es grundsätzlich eine gute Idee, alte Glühbirnen mit Energiesparlampen zu ersetzen. Energiesparlampen benötigen nur etwa ein Sechstel an Energie und halten im Schnitt dafür mehr als zehnmal so lange wie klassische Glühlampen, bevor ihnen für immer das Licht ausgeht. Smarte Leuchtmittel sind bezüglich ihres Energieumsatzes mit Energiesparlampen vergleichbar. Hier kommen jedoch je nach Modell etwa 0,5 Watt Standby-Kosten hinzu, schließlich sollen smarte Lampen jederzeit ansprechbar und entsprechend mit dem Router verbunden sein.

Sparpotenzial bieten sie dennoch. So reduziert sich ihr Energiehunger, wenn der Nutzer sie dimmt. Das kann gerade zu später Stunde zudem zu einer gemütlichen Atmosphäre beitragen. Außerdem bieten die meisten smarten Leuchtmittel Zeitpläne, beziehungsweise schalten sich auf Wunsch ab einer gewissen Uhrzeit automatisch aus. Noch praktischer sind smarte Lampen, wenn man sie etwa mit einem Bewegungsmelder koppelt. So leuchten sie auch wirklich nur dann, wenn sie gebraucht werden.

Für mehr Informationen und einen Vergleich vieler smarter Leuchtmittel empfehlen wir unseren Ratgeber: Smartes Licht für Einsteiger. Dass smarte Lampen nicht immer teuer sein müssen, zeigen wir in Smarte RGB-Lampe für 7,50 Euro: Dieser Philips Hue Konkurrent lohnt sich richtig. Gerade die sehr günstige WLAN-Lampe überrascht uns im Test mit einem geringen Standby-Umsatz von 0,3 Watt, Hue benötigt dagegen 0,35 Watt.

Smart-Home-Gadgets dienen vor allem dem Komfortgewinn. Das gilt auch beim Energiesparen. Wer diszipliniert zum manuellen Heizkörperthermostat rennt, teure Standby-Geräte vom Stromnetz nimmt und zuverlässig an das Licht denkt, kann mit ihnen kaum Heiz- und Stromkosten sparen. Für alle anderen bieten sie ein echtes Einsparungspotential. Schon sehr günstige programmierbare Heizkörperthermostate können einen massiven Unterschied machen.

Smarte Heizkörperthermostate (Bestenliste) sind zwar deutlich teurer, aber auch viel flexibler. Smarte Steckdosen (Vergleich) vergessen mit dem richtigen Zeitplan nie, teure Standby-Verbraucher abzuschalten und hören dazu noch über Sprachassistenten aufs Wort. Auch smarte Beleuchtung (Ratgeber) kann beim Stromsparen helfen, auch wenn sich hier das Einsparungspotenzial in Grenzen hält.

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