Verrückte RC-Fun- und Stunt-Cars ab 20 Euro: Schwimmen, springen, rasen

RC Stunt und Fun Cars

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Normale ferngesteuerte Autos sind zu langweilig? Dieser Ratgeber zeigt kuriose Amphibienfahrzeuge und RC-Spaßmobile in schräger Optik für Jung und Alt.

Schönes Wetter lockt zahlreiche Menschen ins Freie. Das ist eine gute Gelegenheit, ein ferngesteuertes Amphibienfahrzeug am örtlichen Teich auszuprobieren. Es gibt eine Vielzahl an verrückten und kuriosen RC-Spielsachen. Amphibische Autos wären hier nur ein Beispiel, für großen Spaß sorgen zudem Flip- und Stunt-Cars sowie ungewöhnliche RC-Flitzer mit Beleuchtung oder etwa Wasserdampfauspuff.

In unserer Themenwelt RC-Spielzeug haben wir uns bereits mit einer Reihe an ferngesteuerten Fahrzeugen beschäftigt. Für den Spaß im Freien bieten sich allerhand RC-Autos an, die wir unter anderem im Ratgeber RC im Gelände: Ferngesteuerte Crawler, Scaler und Offroader vorgestellt haben. Wer es besonders flott mag, kann über einen schnellen RC-Buggy nachdenken. Mehr dazu erklären wir im Ratgeber Highspeed mit RC-Autos: Rasante Flitzer ab 50 km/h bis 200 Euro. Für Spaß auf dem Wasser sorgen zudem ferngesteuerte Wasserfahrzeuge, die wir im Ratgeber RC-Boote und ferngesteuerte Yachten: Fahrspaß ab 20 Euro sowie RC-Speedboote bis 60 km/h ab 40 Euro vorgestellt haben. In diesem Ratgeber bringen wir das alles nun zusammen.

Ferngesteuerte Amphibienfahrzeuge vereinen das Beste aus zwei Welten. Hier gibt es einige Varianten – etwa Autos mit Rädern sowie Kettenfahrzeuge, die auch schwimmen können. Daneben finden sich sogenannte Flip-Cars – später dazu mehr – die ebenfalls schwimmfähig sind.

Näher angesehen haben wir uns den Carrera RC Sharkky für 37 Euro. Dabei handelt es sich nicht um klassisches RC-Autos. Vielmehr ist es ein Haifisch mit zwei großen Rädern auf Höhe der Brustflossen. Sowohl auf Land als auch im Wasser dienen beide Räder als Antrieb. Damit der Hai im Wasser vorankommt, sind jeweils kleine Schaufeln in die Räder eingearbeitet, mit denen der Sharkky übers Wasser paddelt. Carrera gibt eine Altersempfehlung ab 6 Jahren für das Fahrzeug. Damit eignet es sich ideal als Spielzeug für Kinder.

Die beiliegende Fernsteuerung funkt im digitalen Frequenz-Band von 2,4 GHz. Das sorgt für eine hohe Reichweite und ist nicht anfällig für Störungen, wenn andere Personen mit einem RC-Fahrzeug in der Nähe unterwegs sind. Für den Betrieb braucht die Fernsteuerung zwei AA-Batterien, die Carrera samt LiFePO4-Akku mit 720 mAh für den fahrenden Fisch beilegt. Als Antrieb dient ein elektrischer Bürstenmotor. Das Ladegerät bietet einen USB-A-Anschluss und lädt die Stromquelle in unter 1 Stunde auf. Eine grüne LED am Ladegerät verdeutlicht, wenn die Batterie voll ist.

Eine klassische Lenkung gibt es nicht. Die Fernsteuerung bietet dafür zwei vertikale Hebel, mit der jeweils eines der Räder nach vorne oder nach hinten gedreht wird. Ähnlich funktionieren auch Kettenfahrzeuge. Schiebt man den linken Hebel nach vorne, dreht sich nur das linke Rad. Der Hai biegt dann nach rechts ab – und umgekehrt. Um geradeaus zu fahren, drückt man beide Hebel nach vorne. Damit düst der Hai erstaunlich flott über festen Boden. Allerdings sollte man Hindernissen aus dem Weg gehen. Da reicht schon ein fingerbreiter Ast, um das RC-Fahrzeug aufzuhalten. Der Rumpf ist vollkommen wasserdicht und sorgt für Auftrieb, damit der Hai auch ins Wasser kann. So kann man einfach vom Land direkt ins Wasser rollen und dann schwimmen.

Das Tempo auf dem Wasser ist sehr gemächlich. Die Art der Steuerung bleibt die gleiche. Wer sich an Ort und Stelle wenden möchte, betätigt jeweils einen Hebel nach vorne und hinten. Dann dreht sich der Fisch flott im Kreis. Das ist auch nötig, denn zu Wasser mag der Sharkky nicht gerne nach hinten schwimmen – was an der Anordnung der Schaufeln an den Rädern liegt. Nach kurzer Eingewöhnungszeit kommt man mit der Steuerung einwandfrei zurecht. Zu Land ist es etwas anspruchsvoller präzise und vor allem durchgehend geradeaus zu fahren – im Wasser klappt das problemlos. Der Lärm hält sich zudem in Grenzen, was das Nervenkostüm von Fischen und Wasservögeln sowie Badegästen schont.

Carrera gibt eine Akkulaufzeit von 20 Minuten an. Wir konnten den Fisch aber fast eine Stunde am Stück vorwiegend im Wasser nutzen, bevor der Akku zur Neige ging. Wir vermuten, dass bei der Fahrt über Land der Energieverbrauch aufgrund des höheren Rollwiderstands höher ist als im Wasser. Hier ist Vorsicht geboten, wen man sich weiter draußen auf einem Teich aufhält. Denn es gibt keine echte Warnung. Man merkt erst, wenn der Fisch langsamer wird und nur noch schubweise vorankommt, dass es Zeit wird, schnell ans Ufer zurückzukehren. Worauf man bei der Fahrt mit ferngesteuerten Fahrzeugen auf dem Wasser noch achten sollte, erklären wir im Ratgeber RC-Boote und ferngesteuerte Yachten: Fahrspaß ab 20 Euro.

Ebenfalls einem Hai nachempfunden ist der Carson Amphi Shark. Dabei handelt es sich streng genommen um ein RC-Flip-Car mit vier Rädern, auf dem eine Kunststoffkarosserie in Form eines Hais sitzt. Die Steuerung bleibt gleich – man steuert jeweils eine der beiden Seiten mit dem Schubregler an. Das erlaubt rasante 360-Grad-Drehungen auf der Stelle. Demselben Konzept, aber ohne Tier-Optik, folgen der Revell Control Water Booster, Dickie Toys RC Amphibious Flippy, Carrera RC Mini All-Terrain Stunt Car sowie der Carrera RC Amphi Stunt mit drei Rädern und das Amewi Amphibienfahrzeug Explorer. Statt Rädern nutzen das Revell Control Storm Monster sowie der das Amewi Amphibienfahrzeug Storm einen Kettenantrieb.

Eher ungewöhnlich ist das Carrera RC Red Bull Amphibious Quad Bike. Auf dem Land handelt es sich um ein Quad. Zu Wasser klappt man die Räder auf Knopfdruck ein und bewegt sich dann wie ein Jet Ski mit Wasserdüsen fort. Dasselbe gilt für den Revell RC Stunt Car Nepturn. Eines haben die ferngesteuerten Amphibienfahrzeuge neben der Steuerung auf dem Land gemeinsam: Als Wasserfahrzeug bewegen sie sich in der Regel etwas gemächlicher mit einem Tempo von 5 bis 10 km/h übers Wasser.

Ferngesteuerte Stunt-Cars beschreiben Fahrzeuge, die ungewöhnliche Manöver erlauben, abseits von der gewohnten Fahrweise eines Autos mit Lenkachse. Eine große Verbreitung genießt das sogenannte Flip-Car. Dabei handelt es sich optisch um einen Rumpf wie bei einem Käfer, der von vier überdimensionierten Rädern flankiert wird. Damit sind Wheelys, schnelle 350-Grad-Drehungen sowie Purzelbäume und andere verrückte Manöver möglich.

Ein Beispiel dafür ist das Revell Control Stunt Car Wheely Monster für 40 Euro. Wir haben das Flip Car getestet. Die Steuerung entspricht den weiter oben vorgestellten Amphibienfahrzeugen: Eine klassische Lenkung gibt es nicht. Jeweils zwei Gashebel treiben die Räder auf der linken und rechten Seite an. Zum Lenken betätigt man nur einen Steuerknüppel. Drückt man einen Hebel nach vorne und den anderen nach hinten, dreht sich das RC-Auto schnell im Kreis.

Statt eines Akkus nutzt das Stunt Car Wheely Monster acht AA-Batterien. Die 2,4-GHz-Fernsteuerung benötigt nochmals zwei Batterien. Man braucht also insgesamt zehn AA-Batterien, die nicht zum Lieferumfang gehören. Zum Öffnen der Abdeckung bedarf es zudem eines kleinen Kreuzschlitzschraubenziehers. Die Abmessungen betragen 25 x 24 x 13,5 cm. Die Räder überragen dabei die Karosserie in beide Richtungen, sodass auch eine Fahrt kopfüber möglich ist. Zusätzlich ist in dem RC-Flitzer ein Gyroskop integriert zum Balancieren auf zwei Rädern. Auf dem Unterboden befinden sich blinkende LEDs für einen zusätzlichen optischen Effekt. Carrera empfiehlt das Wheely Monster ab 8 Jahren.

Neben den beiden Schubhebeln für die Räder jeweils auf der rechten und linken Seite bietet die Fernsteuerung einen Knopf zum Aktivieren des Balance-Modus. Drückt man jeweils einen Hebel nach vorne und hinten, dreht sich das Wheely Monster rasant im Kreis. Gibt man Vollgas und bremst dann abrupt, stehen die Chancen gut, dass das Fahrzeug einen Purzelbaum schlägt. Über Gegenstände wie Hausschuhe kommt das Flip Car dank großer Räder ohne große Mühe. Drückt man den mittigen Knopf auf der Fernbedienung und versucht dann erneut einen Purzelbaum zu schlagen, aktiviert sich das Gyroskop. Jetzt hilft der Elektromotor beim Ausgleichen der Bewegungen, damit das Fahrzeug im „Handstand“ weiterfährt. Das Fahrzeug balanciert dann jeweils auf zwei Rädern. Das Ganze erfordert eine gewisse Übung und Eingewöhnungszeit.

Einem ähnlichen Prinzip folgen der Revell Control Stunt Monster Mini, das Carrera RC All-Terrain Stunt Car und Carrera RC Mini Vertical Stunt Car sowie Jamara Mover Stunt Car. Der Revell Stunt Car Flashover verfügt über einen Überrollbügel und kommt von allein wieder auf die Räder, wenn er sich überschlägt. Eine besondere Spielart ist der Carrera RC Turnator. Die Räder auf jeder Seite sind hier auf einem Element montiert, das zusätzlich über eine einzelne Achse mit dem Rumpf verbunden ist. Das erlaubt eine verschränkte Anordnung der Achsen, was noch waghalsigere Überschläge und Purzelbäume erlaubt.

Im wahrsten Sinne des Wortes aus der Reihe tanzt der Carrera RC Mini Stunt Dancer. Dieser verfügt über eine herkömmliche Lenkung und kann über ein Gelenk die Hinterachse aufrichten für einen besonders kurzen Radstand. Damit kann sich das Gefährt etwa auf zwei Räder aufrichten. Der Revell Control Flic Flac Stunt Racer ist ein winziges Rennauto fürs Wohnzimmer, das über Rampen schanzen kann – und ebenfalls eine klassische Lenkung nutzt. Das Amewi Stunt Car hat ein fünftes Rad auf dem Dach. Beim Jamara Trans Mover handelt es sich um ein Kettenfahrzeug, das auch kopfüber fahren kann. Der Spin Master Air Hogs ist ein winziger Monster Truck mit gigantischen, gepolsterten Rädern zum Überwinden von Hindernissen in der Wohnung.

Kommen wir zur bunt gemischten Kategorie am Ende unseres Ratgebers. Die meisten der Fahrzeuge hier sind normale RC-Autos – allerdings bieten sie ein besonders ungewöhnliches Äußeres oder warten mit speziellen Sonderfunktionen auf.

Beim Revell Control Monster Truck Shark Next Level ab 50 Euro stand wieder einmal ein Hai Pate beim Design. Wir haben das ferngesteuerte Fertigmodell ausgiebig getestet. Es handelt sich dabei um eine längere Ausführung des Monster Truck Big Shark von Revell Control. Im Prinzip ist es ein gewöhnliches RC-Auto in Geländeoptik mit großen Rädern und einer Karosserie, die an einen Hai erinnert. Es finden sich aber Elemente eines Muscle-Cars oder Monster-Trucks, etwa die Nachbildung eines Lufteinlasses für den Kompressor sowie Side-Pipes.

Zum Lieferumfang gehört neben dem Fahrzeug selbst eine 2,4-GHz-Fernteuerung sowie ein wechselbarer Li-Ion-Akku mit 1400 mAh samt USB-Ladekabel. Der Ladevorgang dauert etwa 3 Stunden. Sobald der Akku voll ist, leuchtet die LED grün auf. Wir konnten weit mehr als 1 Stunde mit dem Monster Truck Shark fahren, bevor der Akku leer war.

Das Besondere am Monster Truck Shark Next Level: Er bläst am Heck Wasserdampf aus. Wir vermuten mal, das soll Abgase nachahmen oder Ähnliches. Zusätzlich beleuchtet eine grüne LED den Dampf, was bei Dunkelheit ein eindrucksvoller Effekt ist. Hierzu muss vor der Fahrt der Wassertank am Heck mit der beiliegenden Plastikflasche befüllt werden.

Auch wenn die großen Räder einen Offroad-Charakter vermuten lassen, ist der Truck eher für Asphalt, Kieselpisten oder Wiesen gedacht. Auf schwierigen Gelände droht er schnell festzustecken. Zudem ist der Wendekreis ziemlich groß durch den langen Radstand, was das Manövrieren in enger Umgebung zur Herausforderung macht. In unseren Augen ist es eindeutig ein Outdoor-Fahrzeug. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 15 km/h. Das Tempo fällt damit noch langsam genug aus, um das Fahrzeug gut zu kontrollieren. Revell gibt daher eine Altersempfehlung ab 8 Jahren, was uns sinnvoll erscheint.

Auf Haifisch-Optik setzt zudem der Spin Master Monster Jam RC Megalodon in zwei unterschiedlichen Größen. Neben dem Raubfisch sind auch Dinosaurier sehr gefragt bei RC-Fahrzeugen. Das zeigen die Beispiele Revell Control Dino Monster Truck Three Thunder oder das Carrera RC Dino Car. Vorbilder Kinofilmen waren zudem die Inspiration weiterer Fahrzeuge, etwa „Toy Story“ oder „Transformers“. Alles in allem handelt es sich hier um einfache RC-Autos mit mäßiger Höchstgeschwindigkeit, mit denen auch Kinder zurechtkommen. Sehr verrückt ist zudem die ferngesteuerte Vespa von Zapf oder der rollende Fußball von Sphero.

Wem einfache RC-Autos zu langweilig sind, der greift zu einem ferngesteuerten Stunt-Car oder Amphibienfahrzeug – oder gleich zu einer Mischung aus beiden. Bereits ab 20 Euro finden sich ungewöhnliche RC-Fahrzeuge, die sowohl zu Wasser als auf festem Untergrund vorankommen oder Purzelbäume schlagen. Diese Fahrzeuge sind ideale Geschenke für Kinder zwischen 6 und 8 Jahren oder für junggebliebene Erwachsene, die etwas Abwechslung suchen.

Ebenfalls sehr kurios sind ferngesteuerte Vorbilder aus dem Tierreich. Mehr dazu zeigen wir im Ratgeber Kurioses RC-Spielzeug: Dinos, Krokodile & Roboter ab 20 Euro. Freunde waghalsiger Fahrmanöver werfen am besten einen Blick auf den Beitrag RC Drift Cars im Wohnzimmer: Ferngesteuerte Flitzer ab 25 Euro. Wer lieber durch schwieriges Terrain will, sollte den Ratgeber Ferngesteuerte Crawler: Robuste RC-Geländeautos ab 30 Euro lesen.

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