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Samsung Galaxy S20: Günstige Alternativen zum Topmodell

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Samsung hat sein neues Top-Smartphone vorgestellt, das es in drei Versionen gibt: Galaxy S20, S20 Plus und das bis zu 1500 Euro teure S20 Ultra. Zu teuer? Wir nennen günstige Alternativen, die dennoch ordentlich Leistung bieten.

Die Nachfolgemodelle des Samsung Galaxy S10 heißen Samsung Galaxy S20, Galaxy S20+ und Galaxy S20 Ultra. Es gibt also wieder drei Modelle wie in 2019, allerdings handelt es beim dritten Modell im Gegensatz zum Samsung Galaxy S10e (Testbericht) nicht um eine abgespeckte Einsteigerversion, sondern um die Speerspitze der Reihe. Mit größerem Display, mehr Speicher, besserer Kamera und stärkerem Akku sind auch schon die Hauptargumente von Samsung zusammengefasst, die Interessenten zum Kauf der neuen Modelle bewegen sollen.

Wie gut die wirklich sind, müssen sie erst noch im Test beweisen, außerdem sind die Geräte erst ab dem 13. März 2020 erhältlich. Wer ohnehin nicht mindestens 900, 1000 oder beim Ultra-Modell sogar ab 1350 Euro ausgeben will, dem zeigen wir passende Alternativen.

Wer ein Samsung-Modell sucht, tut dies, weil Samsung nach wie vor Marktführer ist und entsprechend gute Smartphone baut. Oder, weil er Samsung-Fan ist. Gerade für Letztgenannte sind entsprechend Modelle des Herstellers zwangsläufig auf der Prioritätenliste ganz weit oben. Am naheliegendsten ist da natürlich ein Blick auf das Spitzenmodell aus dem vergangenen Jahr, nämlich auf das Samsung Galaxy Note 10 (Testbericht) , das Galaxy Note 10+ (Testbericht) und das Galaxy Note 10 Lite. Zumindest beim Plus-Modell ist die Ersparnis allerdings nicht sehr hoch, das Gerät ist ab etwa 815 Euro zu bekommen. Dafür gibt es auch schon fast ein neues Smartphone aus der Galaxy-S20-Reihe. Aber eben nur fast. Noch mehr Ersparnis haben Interessenten beim „normalen“ Samsung Galaxy Note 10, das es bereits ab rund 670 Euro gibt. Das Lite-Modell ist schon ab 570 Euro im Handel, dann muss man aber ein paar Abstriche hinnehmen.

Neben einem ähnlichen Look&Feel wie bei den neuen S20-Modellen erhalten Käufer bei den Note-10-Modellen vergleichbar große OLED-Displays, das Note 10+ verfügt wie die S20-Geräte über 4 Hauptkameras und je nach Variante ist auch der Speicher ähnlich umfangreich mit bis zu 12 GByte RAM und jeder Menge internem Speicher. Selbst der Akku ist auf dem Papier ähnlich groß und beherrscht sogar kabelloses Laden.

Eine Nummer günstiger, aber auch kleiner, wird es beim direkten Vorgänger der neuen S20-Modelle: Samsung Galaxy S10 und Samsung Galaxy S10+ (Testbericht) . Mit etwas Wohlwollen lässt sich da auch noch das Samsung Galaxy S10e (Testbericht) hinzuzählen. Zwar ist das Gerät mit rund 485 Euro noch einmal ein Stück günstiger, als etwa das S10 für ab 540 Euro und das Galaxy S10+ für 560. Dafür ist aber auch die Hardware in einigen Bereichen klar schlechter.

Grundsätzlich gilt für die S10-Reihe fast das Gleiche, das wir bereits zur Note-10-Reihe geschrieben haben. Lediglich die Stiftbedienung der Notes fehlt und die Hardware ist bisweilen ein kleines Stück schwächer. Sogar den neuesten Mobilfunkstandard gibt es bei den 2019er-Modellen, das S10+ mit 5G für 810 Euro ist allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.

Schön und gut – Samsung-Fans greifen sicherlich gern zu Samsung-Substituten, doch was ist mit Anhängern von 120-Hertz-Displays? Das beherrschen nämlich weder S10-, noch Note-10-Geräte, sondern erst die neuen S20-Modelle. Auch dafür findet sich in unserer Auflistung Alternativen: Das Oneplus 7T (Testbericht) und das Oneplus 7T Pro (Testbericht) .

Beide Modelle haben 120-Hertz-Screens für noch flüssigere Darstellung und sind auch sonst technisch ganz vorn mit dabei. So richtig günstig ist das aber nicht unbedingt: Das kleinere Oneplus 7T kostet derzeit ab 550 Euro, das Oneplus 7T Pro ab rund 720 Euro. 120-Hertz bieten beide.

Wer viel Wert auf die Kamera legt und etwa Dinge wie den 5-fach-Zoom des Samsung Galaxy S20 Ultra besonders spannend findet, wird bei Huawei in der (noch) aktuellen Generation und dem Huawei P30 Pro (Testbericht) fündig. Das Gerät bietet außerdem Ultra-Weitwinkel, bis zu 50-fach Digital-Zoom und einen hervorragenden Nachtmodus, der dem Gerät den ersten Platz in unserer Kamera-Smartphone-Bestenliste bescherte. Auch sonst ist das Gerät nach wie vor hervorragend aufgestellt. Mit knapp 600 Euro zum Zeitpunkt der Artikelerstellung ist das Huawei-Modell aber immer noch kein Schnäppchen.

Das gilt erst recht für das zumindest Hardware-seitig noch bessere Huawei Mate 30 Pro (Testbericht) , für das man immer noch ab 899 Euro zahlt. Da das Gerät aber ab Werk ohne Google-Dienste ausgeliefert wird, würden wir das ansonsten richtig tolle Smartphone im Normalfall nicht empfehlen und haben dem P30 Pro den Vorzug gegeben.

Kommen wir abschließend zu einem echten Schnäppchen – zumindest im Vergleich zum neuen Galaxy S20. Für rund 390 Euro bekommen Käufer des Xiaomi Mi 9T Pro (Testbericht) die Variante mit 6 GByte RAM und 128 GByte internem Speicher, die kleinere Speicherversion mit nur 64 GByte empfehlen wir mangels Erweiterbarkeit nicht.

Das Gerät kommt nicht nur mit toller Hauptkamera, sondern auch einer ausfahrbaren Frontkamera, schnellem Prozessor und ordentlichem Akku. Damit gehört das Xiaomi-Smartphone zu den günstigsten Topmodellen aus 2019. Noch günstiger wird es mit den anderen Modellen der Mi-9-Reihe. Unterschiede zwischen den Modellen haben wir in unserer Kaufberatung: Xiaomi Mi 9 vs Mi 9T vs Mi 9T Pro vs Mi 9SE herausgearbeitet. Das Mi 9T Pro bleibt aber unsere Hauptempfehlung aus der Reihe.

Können die genannten Alternativen mit den neuen S20-Modellen von Samsung mithalten? Natürlich nicht, zumindest nicht ganz. Das wäre auch seltsam, schließlich entwickelt sich Technik immer weiter und Smartphone-Generationen müssen immer besser werden, um neue Käufer anzulocken. Aber sind die Alternativen viel schlechter? Eben nicht. Wie bei fast jedem Generationenwechsel der letzten Jahre fällt der Unterschied zu den Vorgängermodellen oder Spitzengeräten anderer Hersteller aus der Vorgängergeneration je nach Nutzungsszenario nicht gravierend aus. Hier noch etwas mehr Leistung, dort noch etwas mehr Speicher, hinzu kommen eine leicht überarbeitete Kamera mit noch besserer Qualität und eine Handvoll neuer sonstiger Features – klar ist das mehr, aber ist es auch zwingend nötig?

Natürlich sind nicht alle Vorteile eines neuen Modells allein am Datenblatt abzulesen. So verspricht Samsung bei den neuen S20-Modellen etwa gerade bei Videoaufnahmen deutliche Verbesserungen über bloßes 8K hinaus und die in den Specs zu findende 120-Herz-Wiedergabe reduziert die Auflösung bei allen S20-Modellen auf Full-HD+ – wie sich beides auswirkt, muss erst ein ausführlicher Test zeigen. Fakt ist: Die genannten Alternativen haben wir bereits getestet und für sehr gut befunden. Wer also leichte Abstriche machen kann, wird mit allen oben genannten Geräten schon jetzt fast genauso glücklich wie mit den neuen S20-Modellen und spart dabei noch ordentlich Geld.

Weitere sehr gute Smartphones sind in unserem Ratgeber: Die besten Smartphones bis 400 Euro zu finden. Wer an erster Stelle Wert auf eine herausragende Kamera legt, sollte einen Blick auf unsere Bestenliste: Die 10 besten Kamera-Smartphones werfen.

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