Carrera Ford F-150 Raptor

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Ferngesteuerte Geländeautos versprechen Spaß bei der Fahrt über Stock, Stein oder Felsen. Welche Varianten es bei einem RC-Offroader gibt, zeigt dieser Ratgeber.

Wir begeben uns mit ferngesteuerten Autos abseits befestigter Pisten. Bei einem RC-Geländeauto gibt große Unterschiede bei den Typen. Wir erklären den Unterschied zwischen einem extremen Crawler, einem originalgetreuen Scaler und einfachen Spielzeug-Auto fürs Gelände und zeigen, welche Fahrzeuge von 25 Euro bis 200 Euro auf dem Markt zu haben sind.

Weitere ferngesteuerte Autos finden sich in unserer Themenwelt RC-Spielzeug. So haben wir uns bereits mit rasanten Buggys auf die Piste gewagt im Ratgeber Highspeed mit RC-Autos: Rasante Flitzer ab 50 km/h bis 200 Euro. Einen großen Überblick vermitteln wir zudem im Ratgeber ferngesteuerte Autos: Schneller Spaß ab 30 Euro.

Das Angebot an ferngesteuerten Geländeautos ist groß – bereits ab 25 Euro bieten Hersteller ferngesteuerte Autos mit vermeintlichen Offroad-Eigenschaften an. Im Detail offenbaren sich jedoch große Unterschiede.

Zu den „Königen im Gelände“ unter den RC-Autos gehören Crawler. Der Name leitet sich ab aus dem englischen Begriff „to crawl“. Es ist also ein „Kriecher“. Diese Kategorie zeichnet sich durch besonders ausgeprägte Offroad-Eigenschaften aus, mit denen sie selbst durch schwierigstes Gelände über Stock und Stein „klettern“.

Diese Art von RC Auto verfügt über riesige Räder, weiche Reifen und Stoßdämpfer mit extrem viel Spiel. Die Klettereigenschaften stehen im Vordergrund, weniger das Aussehen oder ob sie einem echten Geländewagen nachempfunden sind. Bei den meisten Varianten ist das Design deshalb sehr minimalistisch und besteht nur aus einer rudimentären Karosserie und Chassis mit robuster Bereifung und ausgeprägter Federung. Als Einsatzort sind in erster Linie Felsen und Steine gedacht. Diese ferngesteuerten Autos sind nicht wirklich schnell – die Qualität kommt beim Klettern zum Tragen. Varianten mit besonders hohem Fahrwerk für den Einsatz auf Steinen nennt man „Rock Crawler“.

Bei einem Scaler handelt es sich um eine möglichst originalgetreue Nachbildung eines echten Autos. In vielen Fällen ist das RC-Auto maßstabsgetreu – wovon sich wiederum der Name herleitet, denn „Scale“ heißt Maßstab auf Englisch. Das kann prinzipiell jede Art von Auto sein – eben eine Nachbildung eines Geländewagens. Hier spielt das Aussehen und die Liebe zum Detail eine große Rolle inklusive LED-Beleuchtung und Accessoires.

Ein Scaler kann geländetauglich sein, sofern Antrieb und Achsen dafür ausgelegt sind. So gibt es einfache Spaßfahrzeuge mit der Optik eines Geländewagens bis hin zu echten Offroad-Autos für Waldböden und Schotter als Untergrund. Je besser das Gefährt im Gelände unterwegs ist, desto langsamer fährt es in der Regel und umgekehrt. Eine Mischform aus beiden ist ebenfalls möglich – also ein Scale-Crawler. Dieser ist einem echten Geländeauto nachempfunden. Schnellere Ausführungen für felsiges Gelände nennt man auch „Rock Racer“.

Bei einem Buggy handelt es sich um einen flotten und robusten Alleskönner für rasante Rennen auf verschiedenstem Untergrund. Im Gegensatz zu einem klassischen Racer, der nur für Asphalt ausgelegt ist, überstehen RC-Buggys Ausflüge ins Gelände dank großer Räder und üppiger Federung. Das Ganze erinnert an ein Rennauto mit überdimensionierten Rädern. Wie schnell diese Buggys sein können, zeigen wir im Ratgeber Highspeed mit RC-Autos: Rasante Flitzer ab 50 km/h bis 200 Euro. Eine Spielart ist der Truggy – eine Mischung aus Truck und Buggy.

Wer sich mit dem ferngesteuerten Auto ernsthaft auf schwieriges Gelände begeben will, sollte auf den passenden Antrieb und die richtigen Achsen achten. Geht es nur über etwas Gras, reicht meistens ein günstiges RC-Car mit großen Reifen und Federung sowie Allradantrieb aus.

In besonders schwierigen Gelände ist eine Starrachse oder ein gesperrtes Differenzial hilfreich. Bei einer starren Achse sind beide Räder durch einen Achskörper fest miteinander verbunden. Das erlaubt eine maximale Verschränkung und eine konstante Bodenfreiheit unter dem Differenzial. Die Geländegängigkeit hängt stark von der Achsverschränkung ab. Diese gewährleistet eine Traktion durch den Bodenkontakt aller vier Räder ohne zusätzliche Hilfsmittel wie eine Differenzialsperre. Für Bastler gibt es zudem bei hochpreisigen Varianten die Möglichkeiten, das Differenzial bei Bedarf selbst zu sperren.

Zum Einsatz kommen häufig Motoren, die direkt an den Antriebsachsen montiert sind. Viele geländegängige Fahrzeuge nutzen zudem eine Portalachse. Diese Form liegt samt Differenzial deutlich höher als eine herkömmliche Achse und besitzt ein Vorgelegegetriebe pro Rad. Solche Ausstattungsmerkmale finden sich allerdings erst bei teureren RC-Autos.

Wer für den kurzen Spaß für zwischendurch ein ferngesteuertes Geländeauto sucht, muss nicht viel Geld ausgeben. Bereits ab 25 Euro bekommen Käufer einfache RTR-Varianten („Ready to Run“) mit einer Fernsteuerung mit 2,4 GHz. Diese ist mittlerweile zum Standard geworden und weniger anfällig für Störungen als das analoge System im MHz-Bereich und braucht nur kleinere Antennen. Zudem ist es kein Problem, wenn mehrere Personen mit dem gleichen RC-Car in unmittelbarer Nähe fahren.

Bei den meisten Fahrzeugen in dieser Preisklasse handelt es sich vorrangig um einfaches Spielzeug in Gelände-Optik mit einer Länge von bis zu 20 Zentimetern, etwa der RC Police Offroader von Dickie Toys oder der Monster Truck von Maisto Tech. Die Höchstgeschwindigkeit liegt hier meistens bei 5 bis 20 km/h. Der Amewi Offroad Truck ist ein Scaler im Maßstab 1:16 und macht optisch was her.

Im Preisbereich bis 50 Euro finden sich bereits Crawler im Kleinformat, wie der Jamara Hillriser mit gefedertem Fahrwerk, Allradantrieb und vom Chassis entkoppelten Achsen mit großer Bodenfreiheit und Achsverschränkung. Statt eines einzelnen kommen hier jeweils zwei elektrische Motoren an der Vorder- und Hinterachse zum Einsatz.

Bei den RC-Geländeautos im Preisbereich bis 150 Euro finden sich Scaler von Geländefahrzeugen und Monster Trucks, die mit einem Tempo von 35 bis 50 km/h unterwegs sind. Diese nutzen meistens schon Brushless-Motoren mit elektronischem Fahrtenregler und verfügen über eine ausgeprägte Federung sowie Allradantrieb. Damit kommen diese auf unbefestigtem Gelände zurecht. Sie sind aber eher für rasante Fahrten und Rennen gedacht – man nennt diese deshalb Fahrzeuge auch „Basher“ – abgeleitet vom Begriff „to bash“ (Englisch für „schlagen“). Diese sind bei den Offroad-Fähigkeiten nicht vergleichbar mit einem Crawler. Das Gehäuse ist bei vielen Modellen spritzwassergeschützt.

Wir haben uns den RC Profi Ford F-150 Raptor PX von Carrera näher angesehen. Das Geländeauto hat einen Maßstab von 1:18 und wurde von Ford lizenziert. Der vollgefederte Ford F-150 erreicht laut Herstellerangaben bis zu 50 km/h. Zum Einsatz kommt ein Lithium-Ionen-Akku, der für eine Fahrdauer von maximal 15 Minuten ausreicht. Aufgeladen ist der Akku in etwa 80 Minuten über das beigelegte Ladegerät mit USB-A-Anschluss. Das RC-Auto mit Brushless-Antrieb ist „ready to run“ (RTR). Vor der ersten Nutzung muss man den Akku aufladen und in das Batteriefach im Chassis einlegen. Hierzu nimmt man die ABS-Karosserie ab und verbindet den Akku mit dem Elektromotor. Die beigelegte Fernsteuerung benötigt zwei AA-Batterien und funkt mit 2,4 GHz.

Dank Allradantrieb, großer Reifen, Öldruckstoßdämpfer und Differenzialgetriebe soll das RC-Auto darüber hinaus auf Wiesen, Waldböden sowie Schotterpisten zurechtkommen. Wer damit aber mit Vollgas fahren will, sollte lieber eine asphaltierte Straße wählen. Handling und Aufbau erinnern stark an die schnellen Buggys, die wir uns für den Ratgeber Highspeed mit RC-Autos: Rasante Flitzer ab 50 km/h bis 200 Euro angesehen haben. Der Raptor beschleunigt flott und fährt sich sehr agil. Auf befestigtem Untergrund bietet er ein hohes Maß an Kontrolle. Bei dem hohen Tempo sollte man aufpassen, nicht gegen Gegenstände zu fahren. Halten sich Personen in der Nähe ist Vorsicht geboten, denn es fährt rasant. Die Reichweite der Fernbedienung ist mehr als ausreichend.

Wer auf unbefestigtem Untergrund unterwegs ist, muss bei hohem Tempo aufpassen, dass sich der Raptor nicht überschlägt. Die Karosserie macht im Vergleich zu einem Buggy einen stabilen Eindruck, sodass eine Unachtsamkeit nicht gleich zu einem Totalschaden führt. Die Geländegängigkeit ist nicht so stark ausgeprägt. Auf Waldboden oder eine gemähte Wiese kommt das Fahrzeug zurecht. Über größere Steine oder Äste gelangt der Raptor nicht so ohne Weiteres und bleibt gelegentlich stecken.

Mit dem Ford Raptor vergleichbar ist etwa der Amewi Warrior Monster Truck im Maßstab 1:10, der bis zu 45 km/h erreichen soll. Das Angebot an schnellen RC-Autos fürs Gelände bis 150 Euro ist groß und reicht von einem RC Monster Truck über einen klassischen Geländewagen bis hin zum Truggy.

Wer sich auf schwieriges Terrain begeben will und nicht so viel Wert auf Tempo legt, greift zum Crawler. Professionelle RC-Modelle liegen jenseits der 500 Euro – es gibt aber schon ferngesteuerte Versionen für Einsteiger von 50 bis 200 Euro. Darunter finden sich sowohl minimalistische Vertreter für felsigen oder matschigen Untergrund als auch Scale-Modelle sowie Varianten mit Amphibieneigenschaften.

Den preiswerten Einstieg machen die Fahrzeuge von Revell Control und Amewi. Der Aqua Crawler von Revell ist zudem spritzwassergeschützt und kann deshalb auch durch Pfützen und flache Bäche bis zu einer Tiefe von wenigen Zentimetern waten. Von Amewi finden sich zudem einige Scale-Modelle in diesem Preisbereich, die einem Land Rover Defender oder Jeep Wrangler nachempfunden sind.

Bereits ab 25 Euro bekommt man ferngesteuerte Geländeautos für Ausflüge auf unbefestigte Pisten. Vor dem Kauf sollte man wissen, wie man das RC-Fahrzeug einsetzt. Wer lieber durch schwieriges Gelände fahren will, es aber nicht eilig hat, greift zum Crawler. Einfache Modelle gibt es bereits für weniger als 50 Euro. Wer ein originalgetreues Fahrzeug wünscht, wählt einen Scaler. Diese gibt es als Geländeauto, Monster Truck oder Truggy mit Geschwindigkeiten bis 50 km/h. Das Tempo geht dann allerdings zulasten der Geländetauglichkeit.

Ein Kompromiss aus Rennauto und Geländewagen ist ein Buggy. Wir haben uns besonders schnelle Modelle zeigen wir im Ratgeber Highspeed mit RC-Autos: Rasante Flitzer ab 50 km/h bis 200 Euro. Was es noch an ferngesteuerten Fahrzeugen gibt, zeigen wir im Ratgeber ferngesteuerte Autos: Schneller Spaß ab 30 Euro. Wer lieber in den eigenen vier Wänden fährt, kann einen Blick werfen auf Mini-RC-Autos für die Hosentasche: Winzige Modelle mit Fernsteuerung ab 9 Euro.

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