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Ratgeber PCs: Homeschooling & Zocken ab 150€?
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Die Schule ist zu, jetzt muss schnell ein zusätzlicher PC fürs Homeschooling her. TechStage zeigt, was Systeme ab 150 Euro können und worauf man beim Kauf achten sollte.

Wenn mehr als eine Person plötzlich von zu Hause arbeiten soll, werden die Arbeitsplätze schnell knapp. Ein Laptop reicht nicht, wenn ein Erwachsener im Homeoffice ist und die Kinder von zu Hause am Unterricht teilnehmen sollen. Wer hier schnell mehr Kapazitäten schaffen will, der hat mehrere Möglichkeiten. Wird nur im Web gearbeitet, bieten sich Chromebooks als ein einfaches und verhältnismäßig günstiges Update an. Sobald aber Programme lokal installiert werden sollen, kommt man kaum um Windows 10 herum. Es gibt auch hier günstige Notebooks, im unteren Preisbereich machen aber auch kleine und kompakte Komplett-PCs diesen Systemen Konkurrenz.

Der große Vorteil: Sie sind deutlich flexibler als Notebooks. Das Display oder die Eingabegeräte kann man selbst wählen, zudem lassen sie sich meist zumindest im kleinen Rahmen aufrüsten. In dieser Marktübersicht zeigen wir die unterschiedlichen Preisklassen und deren Hardware. Wir geben zudem Einschätzungen darüber, für welche Aufgaben sich die jeweiligen Systeme eigenen.

AMD und Intel unterteilen ihre CPU-Familien in mehrere Zweige, die sich jeweils in Leistung, Stromaufnahme und Zielgruppe unterscheiden. Bei AMD ist der Einsteiger-Bereich die Athlon-Serie. Die kommt mit einer On-Board-Grafik, deren Leistung ist aber begrenzt. Je nach Ausführung besitzen die Athlon-CPUs bis zu vier Rechenkerne.

Deutlich schneller sind die Ryzen-Prozessoren. Die einzelnen Serien sind Ryzen 3, Ryzen 5, Ryzen 7 und Ryzen 9. Der Unterschied besteht vor allem im Takt, den verfügbaren CPU-Kernen und den Threads. Während ein Ryzen 3 3100 maximal 4 Kerne und 8 Threads bei 3,6 GHz Basistakt schafft, kommt ein aktueller Ryzen 7 5800X auf 8 CPU-Kerne, bis zu 16 Threads und einen Basistakt von 3,8 GHz. Einfach gesagt: Je höher die Ryzen-Zahl, desto schneller ist die CPU, desto mehr Strom benötigt sie aber.

Bei Intel ist die Aufteilung noch größer. Hier gibt es die großen Familien Atom, Celeron, Core und Pentium. Atom-Prozessoren sind vor allem für den Einsatz in Systemen gedacht, die wenig Leistung bringen müssen und eine möglichst geringe Stromaufnahme besitzen sollen. Sie kommen etwa in den Intel Compute Sticks oder bei Chromebooks zum Einsatz. Celerons dürfen dagegen deutlich mehr Strom benötigen, sie bringen eine höhere Leistung als vergleichbare Atom-CPUs, müssen aber aktiv gekühlt werden. Die Pentium-Systeme sind oberhalb der Celeron-CPUs angesiedelt. Sie haben meist mehr Rechenkerne und können höhere Taktraten fahren. Die Core-Reihe sitzt ganz oben, hier handelt es sich um die aktuell schnellsten (und stromhungrigsten) CPUs von Intel, aufgeteilt in Core-i3, Core-i5, Core-i7 und Core-i9.

Core-i3 ist vor allem für PCs mit Standard-Aufgaben vorgesehen. Man sieht sie oft in günstigeren Notebooks. Core-i5 und Core-i7 sind für klassische Desktop-PCs gedachte und liefern gute Leistung. Der Core-i9 ist für High-End-Nutzer und deren Systeme gedacht.

Drei große Formfaktoren beherrschen den Komplett-PC-Markt: Der Stick, der 1-Liter-PC und das klassische Gehäuse. Der Stick ist dabei exotisch und vor allem bei den günstigen Produkten zu finden. Deutlich häufiger ist der 1-Liter-PC. Der Name kommt daher, dass das Gehäuse so klein ist, dass es weniger als 1 Liter Volumen belegen. Intel und seine NUC-Produkte sind die Paradebeispiele dafür, inzwischen haben aber viele andere Hersteller entsprechende Produkte. Sie sind meist so klein, dass sie auf dem Schreibtisch fast verschwinden, meist lassen sie sich auch direkt hinten an einen Monitor schrauben. Die letzte Bauform ist das klassische Gehäuse. Es hat den Vorteil, dass es genügend Platz für eine aktive Lüftung bietet und sich oft besser aufrüsten lässt.

Eine inzwischen eher seltene Sonderform sind die All-in-One-Geräte. Sie integrieren den PC in einen Monitor. Das kann sehr elegant aussehen, die Apple iMacs sind dafür gute (und teure) Beispiele. Gleichzeitig macht es die PCs aber schwer aufrüstbar.

Die meisten Rechner im unteren und mittleren Preissegment bieten eine On-Board-Grafik von Intel oder AMD, analog zu den Grafikkarten in vielen Notebooks. Die Onboard-Grafik reicht für die klassischen Aufgaben wie Textverarbeitung oder das Surfen im Internet. Problematisch wird es, wenn 3D-Anwendungen wie Spiele hinzukommen oder Videos mit hoher Auflösung wiedergegeben werden sollen.

Ab der oberen Mittelklasse werden die PCs größer und setzen meist auf eine echte Grafikkarte. Diese sind den On-Board-Lösungen normalerweise klar überlegen, auch, weil sie über mehr eigenen Grafikspeicher verfügen. Wer den PC nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum Spielen nutzen will, der sollte auf ein eher großes System mit einer dedizierten Grafikkarte setzen.

Windows 10 braucht viel Platz für Daten, das muss klar sein. Konkret ist es so, dass weniger als 32 GByte Speicher auf dem Datenträger zu Problemen bei Updates führen kann, wenn mehrere zusätzliche Programme installiert sind. So wenig Datenspeicher ist nur dann zu gebrauchen, wenn alle Aufgaben in einem Browser erledigt werden. Möglich ist das mit Google Docs und Co, man sollte es nur vorher wissen. Der Speicher lässt sich oft aufrüsten, allerdings kann es bei sehr kompakten Geräten sein, dass sie ein fest verlötetes Speichermodul besitzen.

Beim Thema Arbeitsspeicher sollten die Systeme mindestens 4 GByte mitbringen. Darunter kann es eng werden, wenn viele Browser-Fenster offen sind. Vor allem Chrome ist ein wahrer Speicherfresser, der Browser (und alle auf ihm basierenden Programme) ist berüchtigt. Aber auch Applikationen wie Teams benötigen vergleichsweise viel Arbeitsspeicher. Ein Tipp, wenn der RAM eng wird: Messenger-Lösungen wie Teams oder Skype kann man wunderbar am Smartphone nutzen. Die freien Ressourcen des PCs sind dann für Browser und andere Programme verwendbar.

Wer auf dem Gerät nicht nur arbeiten, sondern auch spielen will, dessen Anforderungen schrauben sich nach oben. Es sollte dann eine CPU vom Typ Coren oder Ryzen sein, dazu braucht man für aktuelle Spiele eine dedizierte Grafikkarte. Die meisten der kleinen, kompakten PCs fallen dann aus der Auswahl heraus. Es gibt aber mehrere Möglichkeiten, mit diesen kleinen Systemen dennoch ordentlich zu spielen. Die erste Möglichkeit sind ältere Spiele, gerade aus der frühen Windows- oder späten DOS-Ära. Viele alte Spiele sind mit einem Emulator ohne große Probleme auf aktuellen Systemen spielbar. Wer möglichst wenig Aufwand möchte, der sollte beim Anbieter Good Old Games (GOG) vorbeisurfen. Dort gibt es zahlreiche Retro-Games zum Kauf, die mit wenigen Klicks auf aktuellen Systemen laufen. Dabei sind auch Highlights dabei, etwa Warcraft II oder viele Lucas-Arts-Spiele.

Eine andere Möglichkeit ist, die Spiele direkt in der Cloud zu spielen und auf die Endgeräte zu streamen. Was vor ein paar Jahren noch eine Bastelei für Nerds war, lässt sich jetzt einfach als App kaufen. Zwei populäre Lösungen sind Nvidia Geforce Now und Shadow. Bei beiden Lösungen muss man die Spiele bereits selbst besitzen. Die Nivida-Lösung streamt dann alle Produkte, die bereits in den Katalog aufgenommen wurden. Der wächst regelmäßig und beinhaltet neben neuen Spielen auch populäre ältere Titel. Nvidia bietet den Dienst kostenlos an, dann allerdings mit Einschränkungen bei der Auflösung und der Spielzeit am Stück. Wer monatlich 5,50 Euro zahlt, kann dauerhaft spielen und bekommt die RTX-Features aktiviert.

Bei Shadow bekommt man einen kompletten Windows-PC in der Cloud. Darauf kann man jedes Spiel installieren und anschließend auf ein Endgerät streamen. Damit ist die Lösung etwas aufwändiger, bietet aber große Freiheit bei der Spiele-Auswahl und erlaubt zudem die Installation von Mods. Shadow kostet monatlich ab knapp 13 Euro .

Die Preisklasse bis zu 150 Euro sind extrem günstige Komplettsysteme. Hier darf man nicht zu viel erwarten, bekommt aber schon Geräte, die ein vollwertiges Windows mitbringen und sich per USB erweitern lassen. Hier herrschen günstige CPUs wie Atom oder Celeron vor, von denen man auch nicht zu viel erwarten kann. Besonders spannend in diesem Umfeld sind die Compute Sticks von Intel. Sie sehen aus wie übergroße USB-Sticks, haben aber einen HDMI- statt eines USB-Anschlusses. Die Compute Sticks werden direkt in einen Monitor oder einen TV gesteckt, zudem verfügen sie über WLAN und mehrere USB-Anschlüsse. Die USB-C-Anschlüsse werden dabei meist für die Stromversorgung genutzt, mit einem aktiven USB-C-Dock (Ratgeber) kann man hier noch mehr Anschlüsse nachrüsten.

Die Compute Sticks bergen deutlich mehr Leistung, als man ihnen auf den ersten Blick zutraut. Die Kollegen der c’t haben die Vorgänger der aktuellen Geräte im Artikel Windows am Stiel genauer angesehen. Ihr Fazit ist, dass sie eine gute Allround-Leistung bieten, sie allerdings unter Last deutlich hörbar sind. Auch sind RAM und lokaler Speicher für Windows 10 sehr knapp bemessen.

Interessant könnten hier auch die neuen Raspberry Pi 4 sein. Dieser erlaubt die Installation und den Betrieb von Windows 10. Die Kollegen von heise tipps+tricks erklären, wie man Windows auf den Raspberry Pi bekommt.

Wer um die 200 Euro für ein Komplettsystem ausgeben möchte, der hat die Auswahl zwischen zahlreichen Mini-PCs. Dabei handelt es sich um sehr kompakte Geräte, die viele Anschlüsse bieten. Hier dominiert der Celeron-Prozessor, allerdings bekommt man auch bereits die ersten Geräte mit Core-i3-CPUs.

Die meisten der Geräte dürften in den Bereich „OK für den Alltag, schlecht für höhere Lasten” fallen. Ein konkretes Beispiel ist der Minix Neo N42C-4 (Testbericht) . Der kompakte PC mit Windows 10 kostet um die 240 Euro. Im Test gefiel uns damals gut, dass der kleine Minix-PC alle notwendigen Anschlüsse mitbringt, neben HDMI hat er auch genügend USB-Anschlüsse um Maus, Tastatur und einen Webcam anzuschließen. Bei der Leistung steht der Rechner gut für die komplette Preiskategorie: Während er bei normalen Büroaufgaben gut abschneidet, ist die Grafikleistung im 3D-Bereich und bei Videos mit höherer Auflösung viel zu gering.

Ein Nachteil ist der Speicher: Das Minix-Gerät hat etwas wenig RAM und vor allem fast zu wenig Platz für Daten. Weniger als 64 GByte Festplattenspeicher sind für Windows 10 problematisch, bei der Nutzung des Gerätes hatten wir beispielsweise mit größeren Updates Probleme. Meist kann man hier allerdings NVMe-Datenspeicher einfach nachrüsten.

Hier kommt man langsam in den spannenden Preisbereich. Bei bis zu 500 Euro gibt es neben den Mini-PCs auch die erste Mini- und Midi-Tower. Die belegen zwar mehr Platz, haben aber auch ein besseres Aufrüstpotential. So lassen sich einfach günstige SSDs nachrüsten oder mehr RAM. Dazu kommen häufig CD/DVD-Laufwerke (auch wenn man diese heute nur noch selten braucht).

Die meisten Produkte setzen auf Intel CPUs, Core i3 und Core i5 sind weitverbreitet. Damit geht eine etwas stärkere Grafikleistung einher, auch wenn man hier keine großen Sprünge in der 3D Leistung erwarten darf. Die meisten dieser PCs sind vergleichbar mit durchschnittlichen Notebooks. Sprich, man kann damit gut arbeiten und hat einfache Multimedia-Funktionen, wer zocken möchte, der ist aber auf Retro-Klassiker oder einfache Spiele mit wenigen Details beschränkt. Interessant ist aber, dass es ab etwa 350 Euro die ersten All-in-One-Geräte gibt, also eine Kombination aus Rechner und Monitor. Hier sind die technischen Daten aber sehr eng gefasst, Wunder sollte man hier keine erwarten. Um aber schnell einen zusätzlichen Arbeitsplatz einzurichten, der vor allem mit Textverarbeitung zu tun hat, könnten die Geräte aber spannende Alternativen sein.

In diesem Preisbereich kann man sich auch überlegen, selbst einen PC zu bauen. Für weniger als 600 Euro bekommt man ein Gerät, mit dem man nicht nur arbeiten, sondern auch gut spielen kann. Sogar VR ist hier schon möglich. Allerdings hat der Eigenbau meist kein Windows 10 mit an Bord. Wer sich dafür interessiert, dem empfehlen wir unseren Artikel „VR-tauglichen PC für weniger als 600 Euro bauen ”. Ein Tipp hier: Es spricht zu Beginn nichts dagegen, nur mit der On-Board-Grafik zu arbeiten und eine dedizierte Grafikkarte später nachzurüsten. Dann muss man nur darauf achten, dass CPU und Mainboard die Karte unterstützen und den entsprechenden Anschluss, meist HDMI oder Display-Port, besitzen.

Wer zwischen 500 und 1000 Euro in die Hand nimmt, der bekommt einen sehr guten PC für Alltagsaufgaben. Hier ist es meist auch so, dass eine dedizierte Grafikkarte verbaut ist. Die können zwar nicht mit den aktuellen High-End-Karten mithalten, für ein gelegentliches Spielen in Full-HD ist aber genügend Power da. Wer in diesem Bereich einen Rechner sucht, der sollte direkt zu einem mit einer Core- oder einer Ryzen-CPU greifen. Bei der Grafikkarte sollte es mindestens eine Radeon RX 580 oder eine Geforce GTX 1660 Super sein.

Apple-Fans können ebenfalls langsam mitlesen. Hier gibt es die ersten Mac Minis, sie beginnen preislich ab etwa 830 Euro. Ob man die allerdings jetzt noch holen sollte, ist eine Frage. Apple will künftig auf ARM-Chips aus eigener Herstellung setzen (heise+ Apples Mac: Was der Wechsel auf ARM-CPUs bedeutet ) und hat wohl im November noch ein Event (mac & i: Apple kündigt Special Event an ) geplant. Fans von Mac OS sollten unserer Meinung nach abwarten, was es da an Produkten gibt.

Wie immer ist nach oben der Preis offen. Über 1000 Euro bekommt man sehr gute Komplettsysteme mit einer Core-i5/Ryzen-5-CPU oder besser. Eine dedizierte Grafikkarte ist ebenfalls an Bord, so dass man mit diesen Systemen problemlos Zocken kann. Allerdings fällt das Preis-Leistungs-Verhältnis gegenüber einem Eigenbau hier massive ab. Kurz gesagt: Wer seinen PC selbst zusammenschraubt, der bekommt hier fast immer mehr Leistung, Platz, Flexibilität oder Grafik als wenn man zu einem fertigen System greift. Einzige Ausnahme sind die iMacs von Apple.

Wenn man nicht gerade einen iMac oder ein All-in-One-Gerät kauft, dann benötigt man neben dem PC mindestens noch einen Monitor. Für den Notfall tut es dabei auch ein Fernseher, allerdings sorgt deren große Bildschirmdiagonale oft dafür, dass Inhalte wie Texte unscharf wirken. Wer einen dedizierten Monitor sucht, der hat die Qual der Wahl. Grundsätzlich würden wir dazu raten, nicht unter eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln zu gehen. Beim Seitenverhältnis kommt es darauf an, wozu der PC genutzt wird. Wer mehrere Dokumente oder Webseiten zeitgleich darstellen möchte, der sollte eher breite Monitore nehmen, beispielsweise 16:9, 16:10 oder 21:9.

Es mag verlockend sein, gleich zu einem großen UHD-Monitor zu greifen. Dann allerdings muss man ein paar Dinge beachten. Gerade die einfachen Onboard-Grafiken können zwar theoretische UHD-Auflösungen darstellen, es bringt die Systeme aber gehörig ins Schwitzen. Full-HD oder WQHD (2560 × 1440 Pixel) sind hier meist eine bessere Lösung. Zudem setzen billige UHD-Monitore oft auf TN-Panels. Diese haben einen sehr begrenzten Blickwinkel und sollten nicht mehr genutzt werden. Mehr dazu im Artikel „Ratgeber: Günstigste UHD-Monitore und ihre Haken ”.

Zu jedem PC gehört eine Tastatur und eine Maus. Viele der fertigen Systeme haben neben WLAN auch Bluetooth an Bord, so dass man die Eingabegeräte kabellos anschließen kann. Ansonsten benötigt man unter Umständen einen USB-Hub. Maus und Tastatur brauchen nicht viel Bandbreite, sie können meist problemlos an einem USB-Hub betrieben werden.

Für Video-Calls unerlässlich ist eine Webcam. Anders als bei Smartphones haben die Komplett-PCs meist keine eingebaut, von All-in-One-Geräten abgesehen. Dazu kommt, dass selbst billige Webcams meist besser sind als die integrierten. Mehr dazu haben wir im Artikel Webcams ab 35 Euro im Vergleich aufgeschrieben.

Noch mehr praktisches Zubehör, darunter USB-C-Docks, Schreibtischleuchten oder Headsets zeigen wir in unserem großen Artikel rund um das perfekte Homeoffice .

Unsere Empfehlung ist vergleichsweise einfach: Wer mehr als 600 Euro ausgibt und nicht gerade einen Mac möchte, der sollte den PC selbst zusammenbauen oder zumindest darauf achten, dass sich das Komplettsystem nachträglich aufrüsten lässt. Darunter findet man im Bereich zwischen 300 und 400 Euro inzwischen sehr viele gute und kompakte Rechner. Die kann man an Monitor oder TV anschließen und hat eine solide Grundlage, um zu Arbeiten. Bei Spielen sollte man nicht zu viel erwarten. Doch alte Klassiker laufen auch darauf und mit einem Cloud-Gaming-System kann man auf diesen Geräten überraschend gut zocken.

Unterhalb von 150 Euro wird es sehr eng mit brauchbaren Systemen. Die Compute Sticks sind hier eine Ausnahme, allerdings muss man sich hier klar sein, wo die Grenzen dieser kleinen Sticks liegen. Dennoch, um schnell einen zusätzlichen Arbeitsplatz zu schaffen, könnten sie sich gut eigenen.

Alternativ gibt es im Preisbereich bis 600 Euro zahlreiche gute Notebooks und Chromebooks. Im Artikel Chromebooks oder Windows 10? stellen wir mehrere davon gegenüber. Mehr zu günstigen Notebooks schreiben wir im Artikel Tablet & Notebook: Wie teuer muss ein gutes Convertible sein? .

Update : Wir haben nach Leserhinweisen den Raspberry Pi hinzugefügt und den notwendigen Speicher besser erklärt.

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