Ratgeber Dashcam: Rechtliche Fragen, technische Details und Modelle ab 40 Euro

Nextbase 622GW Dashcam

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Dashcams können die Schuldfrage bei einem Unfall klären. Wir zeigen in diesem Ratgeber, auf welche juristischen und technischen Aspekte Käufer achten müssen.

Beitrag überarbeitet am 3. Dezember 2021

Wenn es zu einem Unfall im Straßenverkehr kommt, ist schnell der Streit um die Schuldfrage die Folge. In strittigen Situationen kann Videomaterial als Beweismittel dienen, um das Unfallgeschehen besser zu rekonstruieren. Doch sind solche Aufzeichnungen erlaubt? Die Nutzung von Autokameras ist umstritten, aber unter bestimmten Voraussetzungen sind Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel in Deutschland zulässig.

In diesem Artikel erklären wir, was eine Dashcam alles können muss, um die Einhaltung rechtlicher Bedingungen zu erleichtern. Ferner gehen wir auf die Funktionsweise ein und welche Zusatzfunktionen nützlich sind.

Wer nach ersten Dashcam-Tests sucht, kann sich unseren Vergleich mit Neun Dashcams ab 16 Euro ansehen. Weitere Geräte finden sich hier:

Die gesetzliche Regelung für den Einsatz einer Dashcam im öffentlichen Raum in Deutschland ist umstritten. Wann der Einsatz zulässig ist, regelt der Datenschutz. Prinzipiell verboten sind Autokameras hierzulande nicht, deshalb darf sich jeder ein entsprechendes Modell kaufen. Zur Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) bedarf es der korrekten Handhabung zum Schutz der personenbezogenen Daten sowie bestimmter technischer Voraussetzungen.

Für Wirbel sorgt das BGH-Urteil aus Mai 2018. Dieses besagt allerdings nur, dass unter bestimmten Voraussetzungen Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel bei einem Zivilprozess verwertet werden können. Selbst rechtswidrig erstellte Videos können im Einzelfall als Beweis zugelassen werden. Das Gericht selbst gibt aber keine genaue Vorgabe zur Handhabung der Autokamera, sondern liefert lediglich grobe Hinweise, wie Hersteller die Produkte datenschutzkonform gestalten sollten. Mehr über die Folgen des Urteils sowie die Rechtslage beim Einsatz einer Dashcam erklären die Kollegen vom c't Magazin.

Die permanente Aufzeichnung ohne konkreten Anlass des Verkehrsgeschehens ist in Deutschland definitiv unzulässig. Das bedeutet, dass man während der Fahrt nicht die ganze Zeit über filmen darf. Als technisches Mittel hilft hier die Loop-Aufnahme. Diese erstellt einen Videoclip für einen ausgewählten Zeitraum, etwa 1 Minute oder 30 Sekunden, und überschreibt die letzte Aufzeichnung immer wieder. Eine Kamera ohne diese Funktion sollte nicht genutzt werden. Vor Inbetriebnahme sollten Autohalter sicher gehen, dass dieses Feature auch aktiv ist.

Videoaufzeichnungen sind erlaubt, wenn sie den unmittelbaren Zeitraum vor und während des Unfalls zeigen. Aufnahmen ohne Unfall dürfen hingegen nicht dauerhaft gespeichert werden. In keinem Fall sollten Autohalter die Aufnahmen mit erkennbaren Kennzeichen oder Personen im Internet veröffentlichen. Damit die Loop-Funktion die Aufnahme des Unfalls nicht automatisch überschreibt, bieten hochwertigere Geräte einen geschützten Speicherbereich. Registriert das Auto einen abrupten Bremsvorgang über den G-Sensor, landen Aufnahme in diesem Speicherbereich.

Es stellt sich zudem die Frage, inwiefern bereits das Vorhandensein einer SD-Karte oder Micro-SD-Karte eine Verletzung der DSGVO darstellt. Wir haben den ADAC um eine Einschätzung gebeten, der die Sache folgend sieht: „Auf welcher technischen Basis eine Speicherung erfolgt, dürfte in der Tat nicht entscheidend sein.“

Komplizierter wird es, wenn es nur beinahe zu einem Unfall kommt. Die Kamera speichert den Clip ja trotzdem separat ab und schützt ihn automatisch vor dem Überschreiben. Wer diese Aufnahmen behält – auch unwissentlich – verletzt die DSGVO. Hier empfehlen wir tatsächlich, die Clips aus dem geschützten Bereich zeitnah und regelmäßig zu löschen – am besten jeden Abend. Welche technischen Möglichkeiten es für den rechtskonformen Einsatz gibt, erklären wir im Ratgeber: So erfüllt die Dashcam alle rechtlichen Kriterien.

Die größte Herausforderung bleibt die Informationspflicht gegenüber der Aufgenommenen im fließenden Verkehr, die in der DSGVO vorgeschrieben ist. Im Alltag kann ein Fahrer dieser Verpflichtung aus praktischen Gründen gar nicht nachkommen. Während diese Vorgabe bei der stationären Überwachung eines Gebäudes mit gut lesbaren Schildern erfüllt ist, wäre ein am Auto befestigter Aufkleber nur schwer zu erkennen. Auf Rückfrage schildert der ADAC: „Uns ist jedenfalls nicht bekannt, wie diese Informationspflicht in der Praxis erfüllt werden sollte.“

Wer eine Dashcam in Deutschland nutzen möchte, sollte nur zu einem Modell mit Loop-Aufnahme greifen und dafür Sorge tragen, dass diese Option auch mit einem möglichst kurzen Intervall aktiv ist. Wir beschränken uns in dieser Übersicht daher auf Modelle, die diese technischen Voraussetzungen erfüllen. Empfehlenswert ist zudem ein G-Sensor zur Messung der Beschleunigung mit geschütztem Speicherbereich. Wer so ein Gerät hat, sollte regelmäßig und zeitnah die Aufnahmen löschen – zur Not händisch.

Unbefriedigend bleibt die Frage nach der Erfüllung der Informationspflicht. Es bietet sich an, einen Aufkleber am Auto anzubringen. Ob das juristisch ausreichend ist, bleibt unklar. Deswegen geht jeder Nutzer einer Autokamera immer ein gewisses Restrisiko ein, Ärger wegen einer DSGVO-Verletzung zu bekommen.

Selbst unsere Nachbarländer und weitere Staaten der EU handhaben das Thema ganz unterschiedlich. In Österreich sind diese nur mit einer Genehmigung erlaubt. Bei Zuwiderhandlung drohen drakonische Strafen von einigen hundert bis zu über 10000 Euro. Der ADAC rät zudem grundsätzlich von der Nutzung in Belgien, Luxemburg, Portugal und der Schweiz ab. In Bosnien-Herzegowina, Dänemark, Finnland und Frankreich müssen Fahrer nach einem Unfall die anderen Beteiligten darüber informieren, dass sie eine Autokamera benutzen. In Spanien, der Tschechischen Republik und Ungarn dürfen diese nur eine geringe Auflösung aufweisen. Die Aufnahmen müssen dort außerdem nach spätestens fünf Tagen gelöscht werden.

Worauf Autofahrer im Ausland achten sollten, erklären wir im Ratgeber Dashcam im Urlaub: Rechtlich absichern und hohe Strafen bis 10.000 Euro vermeiden.

Design und Größe der angebotenen Geräte sind vielfältig. Wichtiger Unterschied: Ist ein Bildschirm vorhanden oder nicht? Egal, wie man sich entscheidet, grundsätzlich sollten die Geräte so klein sein, dass sie die Sicht des Fahrers nicht behindern. Der Vorteil von Modellen mit Display ist die Möglichkeit, diese auch ohne Smartphone zu konfigurieren. Geräte ohne Monitor sind zwar nur per App bedienbar, dafür aber deutlich kleiner und unauffälliger. Der Hersteller BMW bietet sogar ein voll integriertes System mit dem Namen Drive Recorder an. Wer das System nutzen will, muss den Service allerdings bezahlen. Die Kosten liegen bei 20 Euro pro Monat oder bei 150 Euro für drei Jahre.

Ein zweiter Aspekt ist die Art der Befestigung. Während einige Geräte direkt auf die Windschutzscheibe geklebt werden, wie etwa die Yi Compact Dash Camera (Testbericht), nutzen andere Modelle Saugnapf-Halterungen. Diese sind zwar klobiger, dafür können sie mit wenigen Handgriffen entfernt werden. Das ist nicht nur bei einem Fahrzeugwechsel notwendig, sondern auch beim Besuch einiger Nachbarländer, in denen die Nutzung verboten ist.

Wer möchte, kann sich auch für eine Dashcam im Rückspiegel-Design entscheiden. Ein Beispiel dafür ist die Auto-Vox DVR-MR (Testbericht). Diese Autokameras sind optisch unauffällig, eignen sich aber nur für Fahrzeuge mit Rückspiegeln ohne automatische Abblendfunktion.

Die Bedienung der Dashcams sollte primär unkompliziert sein. Ob die Steuerung per Display oder App funktioniert, ist vorrangig Geschmackssache. Einige Geräte wie die Yi Compact Dash Camera (Testbericht) unterstützen sowohl die Bedienung direkt am Gerät als auch per WLAN-Verbindung mit dem Smartphone.

Bei Geräten mit App-Anbindung stehen häufig zusätzliche Funktionen zur Verfügung. So ist es etwa möglich, die GPS-Daten des Smartphones zu nutzen und diese mit aufzuzeichnen oder ausgewählte Videos auf das Handy zu übertragen. Der Nachteil bei Geräten, die ausschließlich per App funktionieren, ist die Abhängigkeit vom Hersteller. Ist die App aus irgendwelchen Gründen irgendwann nicht mehr verfügbar, lässt sich auch die Autokamera nicht mehr nutzen. Das kann vordergründig bei No-Name-Produkten aus China zum Problem werden.

Eine interessante Alternative sind Systeme mit Sprachassistenz an Bord. Die Hersteller Nextbase sowie Garmin bietet entsprechende Modelle mit Alexa an. Solche Dienste funktionieren natürlich nur in Zusammenspiel mit einer bestehenden Internetverbindung. Andere Hersteller, wie Garmin nutzen mit der Dashcam 65W (Testbericht) einen im Funktionsumfang reduzierten, aber dafür integrierten Sprachassistenten.

Aktuell ziehen wir Geräte mit Display und Knöpfen am Gerät vor, da die Kameras letztlich nur einmal eingerichtet werden müssen. Danach aktivieren sie die Aufnahme, sobald sie mit Strom versorgt werden – in der Regel also mit dem Einschalten der Zündung.

Eines der wichtigsten Kriterien ist die Bildqualität. Hier spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die über die Auflösung des Bildsensors hinausgehen: Wie lichtempfindlich sind Objektiv und Sensor, wie weit ist der Öffnungswinkel, unterstützt die Kamera Wide Dynamic Range?

Einige Modelle wie die Premium-Dashcam Nextbase 622GW (Testbericht) machen sogar Aufnahmen bis in 4K-Auflösung. Günstigere Geräte nehmen hingegen nur mit HD-Auflösung (720p) auf. Das führt aber zu verwaschenen und unscharfen Videos, auf denen weder Personen noch Nummernschilder zu erkennen sind. Was Vorteile in Bezug auf die DSGVO liefert, erschwert dann die Rekonstruktion eines Autounfalls.

Wir halten eine Auflösung in Full HD oder höher für sinnvoll, da dort zumindest ausreichend viele Details zu erkennen sind. Die 1080p sollten nativ zur Verfügung stehen und nicht interpoliert sein. Bei 2K und 4K-Aufnahmen bleibt auch bei weiter entfernten Schildern alles gut erkennbar. Allerdings sollte die Auflösung hier nicht hochgerechnet werden, da dies zu deutlicher Unschärfe führt. Für den Einsatz in Ländern, die keine hochauflösenden Videos für Kameras im Auto erlauben, kann die Auflösung von Hand vorübergehend reduziert werden.

Thema Blickwinkel: Der sogenannte FOV (Field of View) entscheidet, was alles auf dem Video zu sehen ist. Bei einem niedrigen FOV (viel Zoom) ist lediglich das Geschehen einige Meter vor dem Pkw sichtbar. Kameras mit einem großen Blickfeld (wenig Zoom) sind weitwinkliger und zeichnen auch auf, was sich links und rechts vor dem Fahrzeug abspielt. Ein Blickwinkel von unter 130 Grad ist aus unserer Sicht nicht zu empfehlen. Die Kamera Blaupunkt DVR-BP 2.5 FHD (Preisvergleich) hat beispielsweise einen extremen FOV von 170 Grad.

Einige Autokameras haben die Möglichkeit, eine zweite Linse anzuschließen. Das ist zum Beispiel bei der Nextbase 422GW (Testbericht) oder Nextbase 622GW (Testbericht) möglich, die zu den besten Dashcams aus unseren Tests gehören. Diese zeichnet dann entweder den Innenraum oder die Sicht nach hinten auf. Innenraum-Kameras sind insbesondere für Fahrer interessant, die regelmäßig Fahrgäste befördern. Geräte mit Blick nach hinten helfen hingegen, die Situation noch besser abzuschätzen. Bei manchen Herstellern ist das nachträgliche Zusammenfügen der beiden Videos aber recht aufwendig. Andere Marken bieten für die Nachbearbeitung sehr komfortable Programme und Apps. Es gibt zudem Modelle, die von Haus aus zwei Kameras für vorne und hinten bieten, etwa die Garmin Dash Cam Tandem (Testbericht).

Soll die Autokamera auch nachts aufzeichnen, ist eine Nachtsicht-Funktion unabdingbar. Die meisten Geräte unterstützen deshalb WDR (wide dynamic range) oder HDR (high dynamic range). Beide Techniken versprechen eine Verbesserung des Bildmaterials bei schwierigen Lichtverhältnissen wie Dunkelheit oder Gegenlicht. Während bei WDR das Videosignal anhand der Tonwertkurven verbessert wird, werden bei HDR tatsächlich mehrere Belichtungszeiten aufgenommen und per Software miteinander kombiniert. Bei technisch sauberer Umsetzung ist die Qualität von HDR deutlich besser als bei WDR.

Einige Hersteller nutzen bei Dunkelheit Infrarot-LEDs, um das Kamerabild auszuleuchten. Diese sind meistens viel zu schwach. So ist die Reichweite zu niedrig – außerdem spiegeln sie sich in der Windschutzscheibe. Hier sind eine vernünftige Software und ein lichtstarkes Objektiv deutlich sinnvoller.

Neben einer vernünftigen Auflösung ist hauptsächlich die Loop-Aufnahme ein entscheidendes Kaufkriterium. Fehlt diese, verstoßen die Geräte gegen das Datenschutzrecht. Bei den meisten Modellen bestimmt der Nutzer, wie lange die einzelnen Videoclips sein sollen. Bei einigen wenigen Modellen ist die Clip-Länge nicht einstellbar.

Vorsicht: Viele Kameras haben die Loop-Aufnahme nicht von Haus aus aktiviert. Andere Geräte sind so voreingestellt, dass sie so lange filmen, bis die Speicherkarte voll ist und erst dann die alten Aufnahmen überschreiben. Vor dem Einsatz im Auto sollten Nutzer die Loop-Funktion mit einem möglichst kurzen Intervall aktiveren.

Während einige Geräte über einen internen Speicher verfügen, nutzen die meisten Geräte Micro-SD-Karten oder SD-Karten zur Aufzeichnung. Diese gehören überwiegend nicht zum Lieferumfang und müssen zusätzlich erworben werden.

Die meisten Autokameras verfügen über einen integrierten Lithium-Ionen-Akku oder Lithium-Polymer-Akku. Zum dauerhaften Betrieb der Kamera bei abgeschalteter Zündung – und damit auch fehlender Stromversorgung über den Zigarettenanzünder – reicht dieser aber nicht. Der Grund für den Akku: Bei einem heftigen Zusammenstoß kann sich der Stecker lösen, die Stromversorgung reißt ab – und im schlimmsten Fall sind die Video-Dateien verloren. Die kleinen Akkus in den Kameras sollen genau das ausgleichen. Geräte mit größeren Akkus reagieren im abgeschalteten Zustand auf den Beschleunigungssensor, wachen etwa bei einem Rempler auf dem Parkplatz auf und beginnen die Aufnahme. Wer sein Auto auch im geparkten Zustand überwachen will, kann alternativ auf die Stromversorgung per USB-Powerbank zurückgreifen.

Ein weiteres wichtiges Ausstattungsmerkmal ist der Bewegungssensor, der kontinuierlich die Beschleunigungswerte überwacht. Kommt es zu einem Zusammenstoß oder einer Vollbremsung, registriert das der Sensor und speichert den aktuellen Videoclip in einem anderen Ordner ab, damit die Datei nicht durch die Schleifenaufnahme überschrieben wird.

Einige Dashcams verfügen außerdem über eine Bewegungserkennung. Hierbei registriert die Kamera Bewegungen und startet automatisch die Aufzeichnung. Das hat zweierlei Vorteile. Zum einen muss der Nutzer die Aufnahmen zu Fahrtbeginn nicht per Hand starten, zum anderen ist die Kamera so in der Lage, bei einem geringfügigen Parkrempler aufzuzeichnen. In belebten Gegenden wird die Kamera allerdings ständig anspringen und Aufnahmen starten.

Hochpreisige Modelle bieten häufig ein integriertes GPS-Modul. Dieser ermöglicht die Aufzeichnung der Position und der Geschwindigkeit. Modelle mit WLAN und App-Anbindung nutzen stattdessen die Ortsdaten des Smartphones. Einige Modelle verfügen sogar über integrierte Abstands- oder Radarwarner. Letztere sind in Deutschland allerdings nicht erlaubt. Der Abstands- oder Spurwechsel-Warner hat in der Praxis nur mäßig funktioniert und nicht überzeugt.

Wirklich interessant sind angekündigte Funktionen, wie der automatische Notrufassistent, der im Falle eines Crashs selbstständig den Rettungsdienst alarmiert. Dank mehrstufiger Abfragen soll es dabei keine Fehlalarme geben. Zur Nutzung ist allerdings eine Mobilfunkverbindung notwendig, was eine SIM-Karte erfordert und für zusätzliche Kosten sorgt.

Die folgenden Listen sind die beliebtesten Dashcams unterschiedlicher Klassen aufgeführt. Um eine vernünftige Vorauswahl zu treffen, verfügen alle Modelle über die wichtige Loop-Funktion, einen Blickwinkel von mindestens 130 Grad und einer Auflösung in Full HD oder höher.

Der erste Reiter zeigt die beliebtesten Geräte unter 50 Euro. Der zweite Bereich zeigt Geräte, die darüber hinaus integriertes GPS bieten. Im dritten Reiter finden sich Dashcams mit einer Auflösung von mindestens 2K aufgelistet, im vierten Reiter stehen Dashcams mit zweitem Kameramodul.

Wer sich eine Dashcam zulegen möchte, muss auf drei Dinge achten: Die Dashcam muss die Loop-Funktion unterstützen, sollte idealerweise einen eigenen Akku haben und über ausreichend gute Bildqualität und ein großes Sichtfeld verfügen. Beschleunigungssensor, Bewegungserkennung und GPS sind sinnvolle Extras. Die Bedienung direkt am Gerät ist vollkommen ausreichend, da die Einstellungen nur einmalig gemacht werden müssen.

Von besonders günstigen Modellen können wir nur abraten. Welche Kameras in der Praxis besser abschneiden, zeigt unser Dashcam-Vergleichstest. Mehr zum Thema Datenschutz erklären wir im Beitrag: So erfüllt die Dashcam alle rechtlichen Kriterien. Worauf man im Ausland achten sollte, schildern wir im Ratgeber Dashcam im Urlaub. Weitere nützliche Gadgets führen wir zudem in unserer Themenwelt Auto. Darunter finden sich unter anderem Rückfahrkameras, akustische Einparkhilfen, Head-up-Displays und Starthilfen.

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