Gadgets für das Smartphone

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Neben aufsteckbaren Kameralinsen, USB-Sticks oder Gaming-Zubehör gibt es noch unzählige weitere Gadgets für Smartphones. TechStage hat sich eine Übersicht verschafft und zeigt, was es gibt.

Bei der Suche nach geeignetem Zubehör stoßen wir bei unseren Recherchen regelmäßig auf interessante und ungewöhnliche Produkte. Einige davon haben wir beispielsweise in den Ratgebern Solarstrom für Gadgets: Panels, Powerbanks und Rucksäcke und Alleskönner: USB-Sticks für USB-A, USB-C, Micro-USB und Lightning vorgestellt.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns nun mit ungewöhnlichen und weniger bekannten Gadgets rund um das Smartphone.

Wir beginnen mit der Kategorie Messmittel und starten mit Geräten für Haushalt, Werkstatt und Hobby. Da gibt es etwa digitale Grill-Thermometer mit WLAN oder Bluetooth und Smartphone-Anbindung. Die praktischen kabellosen Geräte sind dabei kaum teurer als die klassische Variante ohne App. Günstige Modelle gibt es ab circa 30 Euro, Markengeräte sind zwar teurer, bieten aber zusätzliche Funktionen. Mehr dazu im Ratgeber Smarter Grillen.

Zur Überwachung des Raumklimas bieten sich kombinierte Hygro- und Thermometer mit Bluetooth an. Neben einer Echtzeitüberwachung ermöglichen die Apps in der Regel auch eine Langzeitauswertung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Batteriebetriebene Einsteigergeräte gibt es ab 12 Euro. Wer noch ein zusätzliches Display am Sensor will, bekommt beispielsweise das Modell Govee ab 13 Euro. Nicht nur das Klima, sondern auch die Gaskonzentration der wichtigsten haushaltsüblichen Gase (Butan, Propan, Erdgas oder Autogase) lässt sich per Smartphone überwachen. Der Wohnmobil-Gasmelder von Visor-Tech mit WLAN und App ist ab 32 Euro zu bekommen. Noch deutlich mehr Funktion bieten hier allerdings die Smart-Home-Sensoren, welche nicht nur per App kontrollierbar sind, sondern zusätzliche Aktionen wie das automatische Regeln der Heizung ermöglichen. Mehr dazu im Ratgeber Temperatur, CO2, VOC und Co. -smarte Raumluftsensoren ab 10 Euro.

Soll nicht das Klima im Zimmer, sondern der Wohlfühlfaktor einer Topfpflanze überwacht werden, gibt es kombinierte Pflanzensensoren mit App-Anbindung. Der Flower Care Bodentester für 26 Euro überwacht den Feuchtigkeitsgehalt der Erde, den EC-Wert des Bodens, Raumtemperatur und Lichtmenge.

Geht es speziell um die Messung der Wasserqualität, etwa im Pool, bieten sich der elektronische Wassertester Pool Lab 1.0 an. Das Gerät für 129 Euro analysiert bis zu 13 verschiedene Parameter und leitet die Daten per Bluetooth an Computer oder Smartphone. Angezeigt werden Werte für pH, Chlor (frei / gebunden / gesamt), Alkalinität (Säurekapazität), Cyanursäure (Stabilisator), Aktivsauerstoff (MPS), Brom, Chlordioxid, Ozon, Gesamt-Härte und Wasserstoffperoxid.

Sogar der Füllstand von Heizöltanks kann bequem am Smartphone überprüft werden. Der WLAN-Füllstandanzeiger von Mex liefert neben einer Echtzeitüberwachung zusätzlich eine Statistik-Funktion für rund 99 Euro.

Wer sich über die UV-Strahlenbelastung sorgt, kann auch diese mit einem Detektor messen und am Smartphone auswerten. Verbunden werden die kleinen Geräte per Klinkenstecker. Bei Smartphones ohne Kopfhörer-Anschluss wird ein zusätzlicher Adapter benötigt. Günstige UV-Meter für Android und iOS gibt es ab 37 Euro. Sogar Elektrosmog ist mit passender Hardware per App analysierbar. Der Smart EM Checker FEC-001 ist etwa ab 37 Euro erhältlich. Das Messgerät für elektromagnetische Strahlung ist dabei nur etwas größer als eine Tintenpatrone. Die Daten gelangen per Kopfhörer-Anschluss ans Smartphone. Noch ungewöhnlicher aber optisch fast identisch sind Radiometer für Smartphones. Der Geigerzähler für die Hosentasche überträgt die Daten ebenfalls per Klinke-Stecker an Android- oder iOS-Smartphone. Die Preise für die Strahlenmessgeräte mit App beginnen bei etwa 41 Euro. Professionellere Geräte für die stationäre Langzeitnutzung sind deutlich teurer. Der RadonEye kostet rund 280 Euro.

Wer sich über die Windgeschwindigkeit informieren will, kann entweder auf Wetterstationen mit Bluetooth zurückgreifen oder ein mobiles Windmessgerät benutzen. Digitale Windmesser im Hosentaschenformat mit App-Anbindung sind ab etwa 43 Euro erhältlich.

Ein unverzichtbares Hilfsmittel für Handwerk- und Hobby sind Multimeter zum Messen von Spannung, Strom und Widerstand. Wer die Daten ausführlich per App überprüfen und protokollieren möchte, bekommt digitale Multimeter mit Bluetooth-Anbindung ab etwa 42 Euro. Laser-Entfernungsmesser sind zwar nicht neu, allerdings gibt es mittlerweile Varianten mit App-Funktion. Hier können die gemessenen Daten bequem am Monitor visualisiert werden. Das Modell Bosch PLR 30 C mit einem Messbereich von 0,05 bis 30 Meter kostet knapp unter 60 Euro. Die Variante für Distanzen bis 50 Meter ist für rund 79 Euro gelistet.

Geräte zur Kontrolle des Vitalsystems gibt es ebenfalls mit dazugehörigen Apps für iOS und Android. Das ViAtom Pulsoximeter, ein Sauerstoff-Fingermonitor inklusive Herzfrequenzmesser, gibt es beispielsweise für rund 30 Euro bei Amazon. Die gemessenen Werte lassen sich bequem am Smartphone ablesen und auswerten.

Deutlich umfangreicher sind die Daten, die vom Herzmonitor mit EKG zu erwarten sind. Das Gerät zur Herzüberwachung funkt die erfassten Daten an PC, Smartphone oder Tablet und erlaubt den Export als PDF oder JPEG. Der Preis für solche Geräte liegt bei 150 Euro aufwärts. Einfache Herzfrequenzmesser in Form eines Brustgurtes mit App sind ab 30 bis 35 Euro erhältlich.

Klassische Blutdruckmesser mit Arm-Manschette gibt es ebenfalls mit App-Anbindung. Das Blutdruckmessgerät Wellue für 50 Euro verfügt zwar über eine eigene Anzeige, die Auswertung und Speicherung der Daten auf dem Smartphone erscheint uns trotzdem sinnvoll.

Diabetiker können ihre Blutzuckerwerte ebenfalls per App überwachen. Geeignete Geräte gibt es in großer Anzahl. Das GlucoNavii Pro mit Bluetooth kommt zusammen mit 60 Blutzucker-Teststreifen für rund 25 Euro zum Kunden.

Ein sehr kompaktes Infrarotthermometer für iPhone oder Android-Smartphone haben wir für knapp 16 Euro entdeckt. Das winzige Gerät benötigt das Smartphone allerdings nur als Stromquelle. Die Messdaten werden allerdings nicht übertragen und sind nur auf dem kleinen Display des Thermometers ablesbar. Für Unterwegs ist die Lösung trotzdem praktisch.

Für Smartphones mit USB-C-Anschluss gibt es außerdem sogenannte Stichheiler. Die kleinen Geräte, wie das Modell Heat_it für 28 Euro, beziehen den Strom aus dem Smartphone und erhitzen sich. Hält man die erwärmte Spitze auf oder über einen Insektenstich, wird der Juckreiz gemildert. Wie das genau funktioniert, erklärt unter anderem der Hersteller BiteAway auf seiner Homepage.

Für den Pkw, das Bike und das Wohnmobil gibt es ebenfalls praktische Gadgets, die mit dem Smartphone zusammenarbeiten. Da wäre zum Beispiel der Alkoholtest, um die eigene Fahrtauglichkeit zu überprüfen. Das Modell ACE AFM-5 für 81 Euro wirbt mit hoher Genauigkeit und der Möglichkeit die Daten am Smartphone zu prüfen, speichern und zu vergleichen.

OBD2-Adapter mit Bluetooth oder WLAN sind ebenfalls eine sinnvolle Anschaffung für Schrauber. Hier lassen sich Fehlerspeicher auslesen oder konkrete Daten in Echtzeit abrufen. Die Ergebnisse landen dank kabelloser Verbindung direkt auf iPhone oder Android-Smartphone. Günstige Adapter mit Smartphone-App sind ab 17 Euro zu bekommen. Wer will, kann mit dem Adapter auch ein Head-up-Display für seinen Pkw nachrüsten. Mehr dazu im Ratgeber OBD-2-Head-up-Displays fürs Auto ab 20 Euro im Vergleich.

Wer möchte, kann über das Smartphone auch die Fahrzeugbatterie oder den Luftdruck der Reifen im Auge behalten. Dies ist beispielsweise bei Wohnmobilen sinnvoll. Die Kabellose Verbindung per Bluetooth erlaubt eine Kontrolle der Werte bequem vom Fahrersitz aus. Der Battery-Guard kostet beispielsweise 22 Euro und funktioniert von 6 bis 24 Volt. Reifendruckkontrollsysteme für Smartphones bestehen aus einer App und smarten Ventilkappen. Diese senden Luftdruck und Temperatur drahtlos per Bluetooth direkt auf Smartphone oder Tablet. Das Modell mit vier Sensoren für Pkw ist beispielsweise bei Amazon für rund 45 Euro erhältlich. Die Variante für Motorradfahrer mit nur zwei Sensoren gibt es ab 40 Euro.

Die Liste der Smartphone-Gadgets beinhaltet auch eine Reihe Produkte, die sich nur schwer in eine Kategorie packen lassen. Da wäre etwa das kleine Disco-Licht für Smartphones. Zugegeben, die Mini-LED-Lichter sind eher Gag als ernst gemeinte Beleuchtung, Spaß bringen die kleinen Strahler trotzdem. Die vorliegenden Lichter des Herstellers Nepak kosten im Dreierpack etwa 11 Euro – inklusive praktischer USB-Adapter. Jeder Lampe liegen drei USB-A-Adapter bei. Einer für USB-C, einer für Micro-USB und einer für den Lightning-Anschluss.

Alltagstauglicher sind da schon die diversen USB-Sticks für Smartphones, welche wir im Ratgeber Alleskönner: USB-Sticks für USB-A, USB-C, Micro-USB und Lightning vorstellen.

Oder wie wäre es mit einem Mini-Ventilator, der seinen Strom aus dem Smartphone bezieht? Diese gibt es ab etwa vier Euro. Die Wirkung des Mini-Gadgets ist zwar überschaubar, in Bus oder Bahn ist dieser Immer-Dabei-Ventilator aber tatsächlich sehr hilfreich.

Selbst Springseile gibt es mittlerweile mit Bluetooth und App-Anbindung. Trainingsfortschritte und Erfolge lassen sich so sehr bequem direkt am Smartphone dokumentieren. Ideal um sich beispielsweise untereinander zu messen. Die Kosten für so ein Springseil 2.0 liegen bei 25 Euro.

Auch Fotozubehör für Smartphones gibt es bekanntermaßen in großer Auswahl. Neben aufsteckbaren Ringleuchten oder Objektiv-Vorsätzen gibt unter anderem aufsteckbare 360-Grad- oder Wärmebildkameras. Der 50 Euro teure Rundum-Kamera-Aufsatz von National Geographic mit HD-Auflösung wird direkt in den USB-C-Port des Smartphones gesteckt und ermöglicht so beeindruckende Kugelpanoramen. Wärmebildkameras von Markenherstellern wie die Flir One sind ab 222 Euro erhältlich. Noname-Modelle wie die HAT-102 gibt es ab 170 Euro. Soll lediglich die Stabilität der Smartphone-Videos verbessert werden, bieten sich sogenannte Gimbals an, welche die Bewegungen der Kamera ausgleichen. Mehr Informationen zum Thema zeigt unser Vergleichstest: Sechs Smartphone-Gimbals ab 70 Euro. Wer mit dem Smartphone nicht filmen will, aber damit etwa Kind oder Haustier im Blick behalten möchte, findet ebenfalls eine Reihe an Lösungen. Mehr dazu in unseren Ratgebern Babys im Blick: Kameras für den Kindersitz ab 25 Euro und Überwachungskameras für Haustier, Stall und Vogelhaus.

Um Bilder direkt vom Smartphone zu drucken, gibt es kompakte und Akkubetriebene Fotodrucker für unterwegs. Die Top 10 der besten mobilen Mini-Fotodrucker 2021 zeigt, welche Modelle in den Tests überzeugt haben. Wem ein einfaches Foto zu langweilig erscheint, der kann auch einen mobilen Laser-Gravierer für unterwegs per Smartphone ansteuern und bedienen. Fotos, Schriftzüge oder Logos lassen sich damit problemlos auf verschiedene Oberflächen gravieren. Der kompakte Laser-Pecker (Testbericht) ist mit über 500 Euro zwar nicht gerade günstig, im Test hat er aber mit tollen Ergebnissen und einer einfachen Steuerung überzeugt. Sollen unterwegs statt Bildern Videos ausgegeben werden, lohnt sich ein Blick auf die Mini-Beamer, welche häufig eine Bedienung direkt per App ermöglichen. Mehr dazu im Ratgeber Mini-Beamer-Vergleich: Was kann ein 50-Euro-Projektor?

Für Mobile-Gaming gibt es eine große Anzahl an praktischen Gadgets. Mehr dazu in unserem Artikel Alles für perfektes Zocken unterwegs.

Es gibt unfassbar viele verschiedene Gadgets für Smartphones. Einige davon, wie die universellen USB-Sticks (Ratgeber), lohnen sich tatsächlich für praktisch jeden Nutzer. Andere Produkte, wie der Blutzuckermesser, der Geigerzähler oder der Elektrosmog-Detektor sind eher für eine spezielle Zielgruppe gedacht.

Unserer Erfahrung nach funktionieren diese Gadgets trotz ihrer teils sehr niedrigen Preise. Allerdings sollte man die Messwerte dieser Budget-Gadgets eher als Anhaltspunkt sehen, anstatt sich zu 100 Prozent darauf zu verlassen. Dies gilt insbesondere für die Messwerte von medizinischem Gerät. Wer das Zubehör regelmäßig einsetzt, sollte im Zweifel lieber zu teureren Modellen greifen, anstatt sich auf die Billigheimer zu verlassen.

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