Android 13: Diese Smartphones bekommen das Update

Google Pixel 6a

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Android 13 steht als finaler Release bereit. Wir zeigen, welche Smartphones mit der neuesten Version des mobilen Betriebssystems rechnen können.

Nach vier Beta-Versionen hat Google Mitte August den finalen Release von Android 13 veröffentlicht (heise online). Die ersten Geräte, die nach der Veröffentlichung zeitnah Android 13 "Tiramisu" bekommen werden, sind erfahrungsgemäß die Modelle der Pixel-Reihe von Google. Andere Hersteller ziehen erst im Verlauf dieses Jahres oder auch erst im nächsten Jahr mit dem Update nach, sobald sie das Betriebssystem an die eigene Hardware und Benutzeroberflächen angepasst haben. Eine Garantie für das Update oder konkrete Termine gibt es deshalb nicht. Diesen Beitrag werden wir aber regelmäßig aktualisieren, wenn Hersteller neue Angaben zu einem Update machen.

Bei Android 13 führt Google das neue Design "Material You" weiter fort. Google will zudem für mehr Barrierefreiheit für User mit eingeschränkten Fähigkeiten sorgen. Hierzu steht etwa ein neuer Accessibility Reader zur Verfügung, der Menschen mit verminderter Sehkraft helfen soll, lange Texte am Bildschirm zu lesen.

Die App Lookout kann nun Fotos auswerten. Zudem richtet sich die Sprache von Apps nicht mehr stur nach der eingestellten Systemsprache. Nutzer können jetzt außerdem ein eigenes Profilbild erstellen. Es soll zudem möglich sein, benutzerdefinierte Kacheln für die Schnelleinstellungen direkt in einer App einzurichten. Android 13 erlaubt es auch, einem Gastprofil bestimmte Apps zuzuordnen. Nutzer können zusätzlich für einzelne Bilder und Videos festlegen, ob Apps darauf zugreifen können. Mehr zu den Features von Android 13 erklärt Google auf seinem Blog.

Google nutzt die Modelle der Pixel-Reihe als Referenz, um zu zeigen, was mit Android machbar ist. Google verspricht für seine Pixel-Geräte ein Upgrade auf die jeweils nächste Android-Version für mindestens 3 Jahre nach Marktstart. In der Vergangenheit haben die Modelle der Pixel-Reihe kurz nach der Veröffentlichung bereits die neue Android-Version erhalten. Das Pixel 3 allerdings wird diesmal leer ausgehen bei Tiramisu, denn Google garantiert nur drei Versions-Updates sowie fünf Jahre Patches. Bei diesen Geräten läuft bereits der Rollout für Android 13:

In der Vergangenheit war Samsung nicht für flotte Android-Aktualisierungen bekannt. Das hat sich aber deutlich gebessert. Wie das Unternehmen bereits im August 2020 erklärte, sollen ausgewählte Android-Smartphones der Galaxy-Reihe drei große Android-Upgrades bekommen. Die neueren Top-Modelle der Galaxy-S-Reihe können sogar mit vier Android-Updates rechnen.

Android 13 kommt verpackt in die Benutzeroberfläche OneUI 5 zum Einsatz. Als Erstes sind laut Insider-Informationen die Top-Modelle Galaxy S22 und S21 in allen Ausführungen sowie das Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 und 4, aber auch das Mittelklasse-Gerät Galaxy A53 dran. Ältere Geräte können dann im Laufe des Jahres 2023 mit einem Update rechnen.

Android 13 noch bis Jahresende:

Weitere Kandidaten für Android 13:

Aktualisierungen für die eigene Benutzeroberfläche MIUI stellt Xiaomi relativ schnell zur Verfügung. Bei Android-Upgrades ist das Unternehmen nicht immer so flott. Bei den High-End-Modellen und den Bestsellern können Käufer aber mit Android 13 rechnen. Das Xioami 12, aber auch die Geräte Xiaomi 11, Xiaomi Mi 11T und Xiaomi 11 Pro sollen bis zu drei Android-Updates erhalten. Die übrigen Geräte der Mi-Serien erhalten im Normalfall zwei große Android-Updates.

Bei Redmi und Poco kann das je nach Gerät unterschiedlich ausfallen. Nähere Angaben macht Xiaomi in seinem Security Center. Folgende Geräte sind Kandidaten für Android 13:

HMD Global verspricht für die Geräte der X-Reihe Android-Updates für drei Jahre. Bei der G-Serie gibt es zwei Software-Upgrades. Damit können sich Besitzer von Handys der letzten beiden Jahre große Hoffnung machen. Diese Geräte können mit einem Upgrade auf Android 13 rechnen:

Mittlerweile hat Realme offiziell über Twitter bekannt gegeben, welche Smartphones mit einem Update auf Android 13 rechnen können. Dazu gehören tatsächlich über 30 Geräte.

Den Anfang machen noch in diesem Jahr die neuen Top-Geräte Realme GT2 Pro sowie GT2, Neo 3 und Neo 3T. Das GT2 Pro soll insgesamt sogar drei Updates erhalten. Aber auch günstigere Geräte wie das Realme C31 sollen bis Ende des nächsten Jahres irgendwann in den Genuss von "Tiramisu" kommen.

Android 13 noch 2022:

Android 13 ab 2023:

In der Vergangenheit zeigte sich OnePlus zuverlässig beim Ausliefern zeitnaher Android-Updates. Das Unternehmen ist mit dem OnePlus 10 Pro zudem an der Beta-Version von Android 13 beteiligt. Top-Modelle können mit bis zu drei Android-Updates rechnen. Geräte der Nord-Serie erhalten höchstens zwei Software-Upgrades.

Oppo verspricht zwei große Android-Updates für seine Geräte der Find-X- und Reno-Reihe. Das bedeutet, dass Geräte, die schon mit Android 11 auf den Markt gekommen sind, eine realistische Chance auf Android 13 haben. Als Erstes ist das Oppo Find X5 Pro dran, das auch an der Betaphase für Android 13 teilnimmt.

Eine Update-Garantie für drei Jahre gibt das Unternehmen nur für das Top-Modell Vivo X60 Pro sowie X80 und X80 Pro. Letztere Geräte sind auch am Beta-Programm beteiligt.

  • Vivo X60 5G
  • Vivo X60 Pro 5G
  • Vivo X80
  • Vivo X80 Pro

Sony gibt für seine Oberklasse-Modelle eine zweijährige Update-Garantie. Damit haben alle Smartphones, die noch mit Android 11 ausgeliefert wurden, eine vielversprechende Chance auf ein Update. Folgende Modelle kommen infrage:

Motorola war einst ein Vorreiter bei Android-Updates und setzte dafür auf Android One. Derzeit warten viele Geräte aber noch auf ein Update auf Android 12. Motorola garantiert bei seinen Geräten lediglich ein System-Update und Sicherheits-Patches für zwei Jahre. Zumindest bei den Top-Modellen der Edge-Reihe bestehen immerhin gute Chancen auf Android 13.

Asus ist mit dem Zenfone 8 an der Betaphase von Android 13 beteiligt, bei diesem Gerät kann definitiv mit einem Update gerechnet werden. Das neue Zenfone 9 kommt mit Android 12 und kann mit mindestens zwei Upgrades rechnen. Wie die Chancen bei den Gaming-Smartphones der Rog-Reihe stehen, lässt sich schwer abschätzen.

  • Asus Zenfone 9
  • Asus Zenfone 8

Die ehemalige Tochter von Huawei ist als unabhängiges Unternehmen nicht mehr vom US-Bann betroffen. Für die aktuellen Topmodelle dürfte es ein Android-Update geben. Für das Magic 4 Pro gibt es etwa ein Update-Versprechen für zwei Jahre.

Bis Android 13 seinen Weg auf viele Handys findet, dürfte einige Zeit vergehen. Als Erstes bekommen die Pixel-Geräte von Google ab der vierten Generation das Update. Gute Chancen auf zeitnahe Upgrades haben die Hersteller, die sich an der Betaphase von Android 13 beteiligen. Dazu gehören Oppo, Realme, OnePlus und Xiaomi. Bei den Smartphones der Galaxy S- und A-Reihe von Samsung ist das Update ebenso wahrscheinlich, wie bei den aktuellen Modellen von Nokia.

Eine Auswahl an High-End-Geräten zeigen wir in der Top 10: Die besten Smartphones – Samsung vor Xiaomi und Apple. Auch interessant ist der Ratgeber Nokia, Gigaset & Co.: Europäische Alternativen zu Xiaomi.

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