Photovoltaik, Internet, Grills & Co: Gadgets für den Wohnwagen

Wohnwagen

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Wohnwagen können echte Luxus-Wohnungen sein. Zumindest mit unseren Gadget-Vorschlägen. Denn die bringen Solar-Strom, schnelles Internet, praktische Grills oder mehr Hygiene.

Zelte sind zu unbequem, Wohnmobile brauchen viel Platz – da ist ein Wohnwagen, den man einfach an die Anhängerkupplung hängt, eine gute Alternative. Kein Wunder, schließlich kann man das Auto am Urlaubsort abkoppeln und ist dann noch etwas flexibler.

Auch wenn moderne Wohnwagen deutlich besser ausgestattet sind als früher, kann man mit ein paar zusätzlichen Gadgets den Luxus deutlich erhöhen. Damit wird der Wohnwagen mehr als nur ein Urlaubsfahrzeug. Mit eigenem Strom, Internet und Grill wird daraus ein ruhiges Zweit-Büro oder Homeoffice in der Einfahrt.

In unserem Ratgeber zeigen wir, wie man den Wohnwagen mit einem Solargenerator, LTE-Hotspot, Grill, Klapprädern und mehr zu einem kompletten Ferienhaus aufrüsten kann.

Ohne Strom geht nichts und beim Camping kommt er leider nicht wie daheim einfach aus der Steckdose. Am Campingplatz kann es Stecker geben, wobei das auch nicht immer garantiert ist. Als leise und praktische Alternative zu Benzin- oder Diesel-Generatoren haben sich Solargeneratoren erwiesen – Powerbanks mit Schuko-Stecker, großer Kapazität und Anschluss für Solarmodule.

Seit knapp einem Jahr kommen immer mehr Solargeneratoren auf den Markt. Wo man früher nur teure Exoten bekam, hat man inzwischen eine große Auswahl an Geräten für unterschiedliche Ansprüche und Budgets. Kompakte Geräte wie die Ecoflow River (Testbericht) bekommt man für unter 400 Euro. Sie bietet für den Preis mehrere USB-Ports und zwei 230-Volt-Buchsen, die jeweils Verbraucher mit bis zu 600 Watt unterstützen. Per USB-C lassen sich auch stromhungrige Notebooks mit bis zu 100 W laden.

In unserer Themenwelt Solargeneratoren und vor allem der Top-6-Solargeneratoren: Die besten Powerstations mit Photovoltaik zeigen wir zahlreiche Powerstations im Einzeltest. Sie alle lassen sich klassisch über das Stromnetz aufladen – im Fall der Ecoflow Delta (Testbericht) geht das sogar unfassbar schnell – aber richtig Off-Grid-tauglich machen sie die optionalen Solarmodule. Diese steckt man an die jeweiligen Powerstations an, richtet sie auf die Sonne aus und lässt sie dann einfach machen. Nach und nach, immer abhängig von Sonneneinstrahlung und Größe des Solarmoduls, füllt sich die Powerstation von selbst mit kostenlosem Strom.

Doch um die Generatoren in einer vernünftigen Zeit zu füllen, muss man zwei Dinge beachten: Die Größe und die Leistung. Größer ist in diesem Fall besser. Dabei muss man die Paneele nicht fest auf dem Wohnwagen installieren, es gibt sehr gute faltbare Module, wie wir im Ratgeber Solarmodule: Worauf es bei mobilen Photovoltaik-Panels ankommt zeigen. Auch muss man bei den Anschlüssen aufpassen. Die Solargeneratoren nutzen meist eigene Stecker, oft liegt den mobilen Paneelen aber passende Adapter bei.

In unseren Test zeigte sich, dass man nicht weniger als 100 W nutzen sollte, sonst dauert der Ladevorgang einfach zu lange. Eine gute Quelle sind dabei China-Händler wie Banggood, bei denen man oft gute Preise bekommt. Anbei ist eine Übersicht der von uns getesteten Solarmodule.

Strom ist vorhanden, jetzt geht es ums Internet. Auch wenn viele Campingplätze ein WLAN anbieten, die Qualität kann stark schwanken. Dank des kostenlosen Roamings in der EU kann man problemlos seinen eigenen Vertrag weiternutzen. Wer aber mit mehreren Geräten online gehen möchte, der sollte sich einen mobilen Hotspot samt passendem Tarif anschaffen.

In unseren Tests zeigt sich, dass ein Hotspot wie der Netgear Nighthawk M2 (Testbericht) eine deutlich bessere Reichweite hat als etwa ein Smartphone. Dazu verfügen die Geräte über einen vergleichsweisen starken eigenen Akku und man kann externe Antennen anschließen.

Im Artikel LTE und 5G: Die besten und günstigsten Tarife für mobiles Surfen zeigen wir neben passenden Daten-Tarifen für LTE und 5G die passenden Hotspots. Im Grunde hat man die Wahl zwischen Mobilfunk-Routern mit Batterie und solchen, die am normalen Strom hängen (etwa an einem Solargenerator).

Anders als bei einem Caravan hat man beim Wohnwagen zwar ein Auto dabei – aber will man das wirklich für jede Besorgung und jeden Ausflug verwenden? E-Klappräder oder Scooter sind da die deutlich bessere Wahl.

Natürlich kann man normale E-Bikes oder andere Räder mitnehmen, etwa mit einem Dachträger oder am Heck des Autos (Ratgeber). Die faltbaren Räder sind da etwas praktischer. Sie lassen sich kompakt zusammenlegen und so im Wohnwagen oder dem Kofferraum bequem transportieren. Das gilt ebenfalls für E-Scooter.

Wer viel auf eher unwegsamen Camping- oder Stellplätzen unterwegs ist, der sollte Fahrzeuge nehmen, die mit jedem Untergrund klarkommen. Hier bieten sich Fatbikes an, etwa das Ado A20F+ (Testbericht), das Mate X (Testbericht) oder das Laotie FT100 (Testbericht). Solche Offroad-Spezialisten gibt es auch bei den E-Scootern: Etwa den E-Scooter IO Hawk Legend (Testbericht) oder den Eleglide D1 Master (Testbericht).

Noch mehr passende Produkte zeigen wir in der Klapprad-Top-10: Die besten E-Bikes zum Klappen von 600 bis 1200 Euro sowie unserer ständig aktualisierten Top 10: Die besten E-Scooter 2022 ab 300 Euro im Test.

Campen und Grillen, das gehört einfach zusammen. Aber ein vollständiger Gasgrill wie der Spirit EPX-325S GBS (Testbericht) passt nur in die wenigsten Wohnwägen. Aber kein Grund, zu einem Einweggrill zu greifen. Es gibt zahlreiche Alternativen. Wer nicht auf Gas verzichten möchte, der sollte sich beispielsweise den Weber Anywhere oder, noch kompakter, den Skotti Grill (Testbericht) ansehen. Der Grill lässt sich in wenigen Minuten zusammensetzen und ansonsten kompakt verstauen.

Eine Alternative kommt vom Hersteller Biolite, der ebenfalls sehr kompakte Koch- und Grillprodukte herstellt. Vom Camp-Ofen bis hin zu Kaffeepresse, Biolite hat viele spannende Produkte. Das gilt natürlich auch für die klassischen Campingkocher von Campinggaz und Co.

Wäsche waschen, kurz mal Duschen oder eine Alternative zur Toilette im Wohnwagen: Mit den richtigen Produkten hat man unterwegs gleich mehrere Alternativen parat. Gerade in wärmeren Gefilden sind Solarduschen oder Campingduschen praktisch. Man füllt sie mit Wasser, hängt sie in die Sonne und nach ein paar Stunden kann man mit einer angenehmen Temperatur duschen. Perfekt nach einem Bad im Meer oder nach einer langen Wanderung.

Um die Klamotten zu waschen, kann man entweder zu Waschmittel in der Tube greifen oder man nutzt gleich eine tragbare Waschmaschine nutzen. Zumindest für einfache Wäsche ist das eine akzeptable Alternative. Wir haben die Moyu Waschmaschine von Xiaomi (Testbericht) genauer angesehen, auch wenn der Schleudergang unbrauchbar ist. Man bekommt sie beispielsweise bei real.de für 90 Euro. Banggood verlangt dafür 94 Euro.

Bleiben die tragbaren Toiletten. Die gibt es in zahlreichen Ausführungen, teilweise zum selbst zusammenbauen oder fertig.

Wohnwägen oder Caravans sind höher und länger als einfache Fahrzeuge. Ein Navi für Camper muss das alles mit einberechnen. Wer öfter in einer unbekannten Gegend unterwegs ist, der sollte in ein spezielles Navi für Camper investieren. Die Geräte haben spezielles Kartenmaterial und können normalerweise die Abmessungen von Wohnwagen oder Caravan aufnehmen.

Neben Garmin hat auch TomTom passende Geräte im Angebot. Idealerweise sollte man Navis nutzen, die über ein Update-System für das Kartenmaterial hat. Geräte mit eigener SIM-Karte können das unterwegs erledigen, sind aber meist etwas teurer. Alternativ lassen sich die Karten der Navis oft per WLAN oder über einen PC aktualisieren.

Ein Wohnwagen ist mehr als nur ein Schlafplatz. Er ist ein Zuhause, das man mitnehmen kann. Mit ein bisschen Investition wird daraus sogar mehr – beispielsweise eine chillige Hütte fürs Wochenende oder ein alternatives Homeoffice auf dem Land. Mit eigenem Strom, Internet und Grill kommt man ziemlich weit, egal ob im Ausland oder dem Schrebergarten.

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