Kaufberatung: Das beste Zubehör für Nintendo Switch

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Nintendos Switch schöpft mit dem richtigen Zubehör ihr Potenzial voll aus. Wir zeigen, welches Zubehör ihr bedenkenlos kaufen könnt und wovon ihr die Finger lassen solltet.

Die Switch von Nintendo ist ein Verkaufsschlager, mehr als 85 Millionen Einheiten der tragbaren Konsole wurden bis 2021 verkauft. Kein Wunder, immerhin bietet sie einen breite Auswahl an Spielen, ist transportabel und verfügt über Inhalte speziell für Kinder. Gerade letzteres ist bei PS5 (Testbericht) oder Xbox Series X (Testbericht) eher Mangelware, vor allem bei AAA-Titeln.

Drei verschiedene Switch-Modelle gibt es derzeit. Die Switch (Testbericht) und Switch (Neues Modell) unterscheiden sich vor allem durch einen optimierten Stromverbrauch und eine längere Akkulaufzeit. Normalerweise sollten alle Modelle inzwischen die neue Version sein, teilweise wird sie auch als Switch (2020) bezeichnet. Erwischt man noch eine alte Variante, ist das nicht tragisch. Die Spiele sind alle weiter kompatibel.

Die Switch Lite (Testbericht) ist eine günstigere Variante der Switch, bei der die Joycon-Controller nicht abnehmbar sind. Zudem kann man sie nicht an einen TV anschließen. Damit eignet sich die Switch Lite vor allem als Zweitkonsole oder für alle, die vor allem mobil spielen wollen.

Ende 2021 könnte eine neue Variante, die Switch Pro, auf den Markt kommen. Wie bei Nintendo üblich gibt es vorab wenig Infos und vor allem Gerüchte. Die neue Konsole könnte mit einem OLED-Display aufwarten, recht viel mehr ist aber nicht bekannt.

Wird die Switch einfach in den Rucksack geworfen, sind schnell zerkratzte Displays und abgebrochenen Joy-Cons die Folge. Unbeabsichtigtes Drücken der Tasten holt die Konsole außerdem aus dem Standby-Schlaf und leert so den Akku.

Wer die Switch mobil nutzt und die Docking-Station zu Hause lässt, sollte sich für ein kompakte Tasche oder eine Schutzhülle entscheiden. Die von uns genutzte günstige Gioteck-Variante für knapp 10 Euro hat sich im Alltag als sehr praktisch erwiesen. Der Reißverschluss ist leichtgängig, sie bietet genug Platz für zusätzliche Spiele und Kopfhörer. Das Netzteil der Switch ist aber zu groß für diese Tasche. Die Modelle von Harman oder Nintendo sind vom Design her nahezu identisch, kosten aber deutlich mehr.

Hüllen aus Kunststoff oder Silikon sind zwar weit kompakter als kleine Taschen, allerdings schützen sie in erster Linie vor Kratzern. Die Analogsticks bleiben ungeschützt und Platz für Gaming-Cartridges ist nicht vorhanden.

Geht die Konsole zusammen mit Basisstation, Netzteil und weiterem Zubehör auf Reisen, muss die Tasche größer ausfallen. Die Preise beginnen bei knapp 10 Euro. Unser sehr günstiges Modell von Ebay ist verhältnismäßig einfach ausgestattet, bietet aber ausreichend Stauraum für das komplette Basispaket inklusive Joy-Cons, Handgelenkschlaufen und Singleplayer-Adapter.

Wer lieber eine besser ausgestattete Version mit zugeschnittenen Schaumstoffeinlagen nutzen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Die hochwertigen Cases kosten zwischen 20 und 40 Euro.

Egal ob mobil oder stationär; wir raten unbedingt zur Nutzung eines Displayschutzes. Der Monitor der Switch ist zwar nicht übermäßig empfindlich, aber Kratzer im Bildschirm sind ärgerlich und vermeidbar. Alleine durch regelmäßiges Ein- und Ausdocken aus der Basisstation kommt es schnell zu Beschädigungen der Touchscreen-Oberfläche.

Statt billiger Folie empfehlen wir hochwertige Echtglasscheiben. Trotz eines ähnlichen Preises sind die Glasscheiben einfacher zu installieren und sehen besser aus. Lästige Luftbläschen wie bei den Schutzfolien entstehen erst gar nicht. Bei harten Einschlägen gehen sie zwar schneller kaputt, allerdings schützen sie das Display auch sehr zuverlässig. Im Falle einer Beschädigung wird die Scheibe gegen eine Neue ausgetauscht.

Switch und Switch Lite besitzen eine Klinkenbuchse für den Anschluss eines Kopfhörers. Der Konsole fehlt allerdings die Unterstützung für Bluetooth-Audio. Schade, denn die Joycons sind per Bluetooth mit der Switch verbunden, technisch ist der Funkstandard also vorhanden. Warum Nintendo hier spart, ist unklar.

Das öffnet die Tür für Drittanbieter. Diese setzen auf einen Bluetooth-Dongle, der am Audio-Anschluss oder am USB-C-Port angesteckt wird. Das kann sehr gut funktionieren, wie der Hersteller Epos (ehemals Sennheiser Gaming-Sparte) beim GTW 270 Hybrid (Testbericht) zeigt. Die True-Wireless-Kopfhörer sind explizit für die Switch gedacht, der Dongle rüstet gleich noch die latenzfreie Übertragung per AptX nach.

Solche Kombinationen sind aber eher selten, meist bekommt man den Dongle und muss sich selbst um die passenden Kopfhörer kümmern. Amazon ist voll mit Anbietern, dabei sind ein paar sehr clevere Lösungen mit dabei. Die Dongle sind meist vergleichsweise klein und beherrschen neben AptX auch Dual-Audio, sprich, es lassen sich zwei Headsets gleichzeitig mit der Switch verbinden. Das ist etwa dann wichtig, wenn die Kinder auf der Fahrt in den Urlaub ein Mario-Kart-Turnier ausfechten, während der Fahrer seine Ruhe haben möchte. Beispiele dafür sind der Lioncast Switch Bluetooth Adapter (rund 30 Euro), der 1mii Bluetooth 5.0 Adapter für 28 Euro oder der GULIkit Route Air+ Bluetooth Adapter für knapp 30 Euro.

Die im Basispaket der Switch enthaltenen Joy-Cons sind ein guter Start. Wer mehr Original-Gamepads braucht, bekommt diese im Set ab etwa 70 Euro. Spielt die Farbe keine Rolle, kann man sparen: Zwei gelbe Joycons kosten derzeit rund 5 Euro weniger als die Variante in grau.

Wer mehrere Stunden am Stück vor der Switch sitzt, wird sich einen ergonomischen Controller wünschen. Neben dem originalen Nintendo Switch Pro Controller für 60 Euro sind auch zahlreiche Angebote von Drittherstellern verfügbar. Diese sind deutlich günstiger, aber trotzdem nicht unbedingt schlechter. In der Kaufberatung: 5 Alternativen zum Switch Pro Controller haben wir uns mehrere günstige Alternativen von Herstellern wie Hori oder Snakebyte genauer angesehen.

Das von uns genutzte Modell von Goolsky funktioniert zuverlässig und arbeitet präzise. Die Verarbeitung ist zwar nicht so hochwertig wie beim originalen Pro-Controller. Wir zocken damit aber lieber, als mit den Joy-Cons. Vorsicht: Nutzer mit großen Händen kommen bei diesem Controller nur mit Verrenkungen an die Schultertasten. Mit sehr kleinen Händen ist dafür das Steuerkreuz schwer erreichbar. Wer sich zusätzliche Eingabegeräte zulegen will, sollte dieses im Idealfall vorher im Geschäft ausprobieren.

Wer ein Kombi-Gamepad für Switch, Smartphone und den PC sucht, sollte sich das Modell PowerLead PG-9083 genauer ansehen. Auch dieses Gamepad funktioniert zuverlässig und präzise. Allerdings passt es in keine der erhältlichen Schutztaschen.

Wer die Switch mit bereits vorhandenen USB-Gamepads, XBox- oder Playstation-Controllern nutzen will, braucht zwingend einen Adapter. Ohne diesen werden die Eingabegeräte gar nicht erst erkannt.

Mit einer Powerbank hält die Switch beim mobilen Spielen deutlich länger durch. Die Preise für spezielle Switch-Modelle beginnen bei etwa 25 Euro. Diese sind so gestaltet, dass sie direkt an der Konsole andocken, so ist kein zusätzliches Kabel notwendig.

Natürlich funktioniert das Nachladen auch mit Nicht-Switch-Spezifischen Powerbanks. Diese müssen über mindestens 2 Ampere Ausgangsstärke verfügen und benötigen ein USB-C-Kabel.

Wer mehr als zwei Joy-Con-Gamepads nutzt, sollte die Anschaffung einer Ladestation für die Controller überlegen. Mehr als die beiden beigepackten Gamepads lassen sich nämlich nicht gleichzeitig an der Konsole aufladen. Alternativ zu einem reinrassigen Ladedock gibt es auch sogenannte Aufladehalterungen. Diese sehen aus wie der Singleplayer-Adapter, funktionieren aber gleichzeitig als Ladegerät.

Wer lange unterwegs ist, dem geht irgendwann der Saft aus. Alle Versionen der Switch laden dankenswerterweise per USB-C, entsprechend kann man sie mit fast jeder Powerbank unterwegs aufladen. Wer es bequemer möchte, die Charge Play Clutch von HyperX ist eine anklippbare Powerbank mit 6000 mAh. Sie lädt zudem die Joycons separat und fungiert als Aufsteller für die Konsole. Allerdings ist sie nicht gerade leicht, im mobilen Betrieb könnte sie für Kinder beispielsweise zu schwer sein.

Ähnlich wie Xbox Live oder Playstation Now gibt es auch bei Nintendo eine Online-Mitgliedschaft, Nintendo Switch Online. Sie kostet 4 Euro pro Monat, 8 Euro für drei Monate oder 20 Euro für 365 Tage. Neben dem Zugang zum Online-Modus für Splatoon 2 oder Mario Kart bekommt man inzwischen aber zwei echte Highlights dazu: Das NES und SNES-Archiv.

Dabei handelt es sich im Grunde um Emulationen, bei denen NES- und SNES-Spiele direkt auf der Switch laufen. Die Auswahl der Spiele ist dabei fantastisch. Highlights auf dem NES sind etwa alle Mario Spiele inklusive Mario The Lost Levels oder Mario 3, ebenso wie Metroid oder die ersten beiden Zelda-Teile. Bei den Super Nintendo Spielen gibt es Titel wie Zelda, Donkey Kong Country 1-3, Super Mario und Yoshi’s Island, Super Mario Kart oder Exoten Breath of Fire. Alle Titel bieten flexible Speicherpunkte und größtenteils eine Mehrspieler-Option.

Alleine um die Klassiker (wieder) zu spielen, lohnt sich die Investition von knapp 20 Euro im Jahr. Billiger bekommt man diese Titel legal nicht. Nintendo erweitert die Sammlung in unregelmäßigen Abständen. Neben der Einzelmitgliedschaft gibt es auch eine Familien-Variante, bei der man bis zu acht Accounts hinzufügen kann.

Nintendos Konsolen und Spiele sind dafür berühmt-berüchtigt, dass sie im Preis kaum fallen. Doch es gibt ein paar richtig gute Spiele, die man für weniger als 25 Euro bekommen kann. Minecraft etwa. Das Aufbauspiel kostet um die 25 Euro und die Switch-Umsetzung ist gut gelungen. Wer etwas mehr Story möchte, Minecraft: Dungeons bekommt man für um die 24 Euro, die Bewertungen sind aber nicht ganz so gut.

Es gab eine kurze Zeit, da konnten Sonic-Fans aufatmen. Denn Sonic Mania Plus kam heraus, endlich hatte man wieder ein gutes Gefühl beim Jump & Run mit dem blauen Igel und seinen Freunden. Die Switch-Version ist gut umgesetzt und wer auf klassische 2D-Jum&Runs steht, der macht hier nichts verkehrt.

Die Darksiders-Serie wird oft als “Zelda für Erwachsene” bezeichnet. Tatsächlich sind die Titel gute 3rd-Person-Spiele, wenn auch nicht ganz so poliert wie Zelda. Die Story ist unterhaltsam und die Action funktioniert auf dem kleinen Display überraschend gut. Von Darksiders 1 und 2 gibt es die überarbeiteten Varianten (Warmastered Edition bzw Deathinitive Edition) für unter 25 Euro.

Wer es richtig schwer möchte, der sollte sich Hollow Knight ansehen. Dabei darf man sich von der wunderschönen Grafik nicht täuschen lassen, es handelt sich um ein Oldscool Jump & Run, ein richtig schweres noch dazu. Wer mit Titeln wie Dark Souls etwas anfangen kann, der hat auch mit Hollow Knight Spaß.

Die letzte Erwähnung liegt über der 25-Euro-Marke: Ori and the Blind Forrest. Es ist eine Metroidvania-Spiel, also eine Mischung aus Metroid und Castlevania und es handelt sich wahrscheinlich um eins der schönsten und emotionalsten Spiele der letzten Jahre. Die Definitive Edition mit neuen Bereichen, neuen Fähigkeiten und mehr Story kostet knapp 30 Euro, das Geld ist gut angelegt.

Wer mit seinen Kindern nicht nur vor dem Fernseher sitzen und spielen will, sollte sich die Nintendo-Labo-Sets für die Switch ansehen. Die vorgestanzten Papp-Formen und die entsprechende Software machen aus der Konsole einen High-Tech Experimentierkasten, mit dem sich interaktive Spielzeuge basteln lassen.

Des Weiteren gibt es verschiedene Adapter für die Joy-Cons. Für Mariokart & Co. eignen sich beispielsweise die Lenkrad-Einsätze. Diese sehen zwar nett aus, in der Praxis steuert es sich mit dem Analogstick aber deutlich präziser.

Wem die Controller aus dem Basispaket zu klein sind, kann diese in größere Gamepad-Hüllen stecken. In unserem Test verbessern diese die Haptik, die Genauigkeit der Schultertasten leidet aber enorm. Aus diesem Grund verzichten wir inzwischen wieder auf unsere Adapter.

Für lange Autofahrten lohnt sich die Anschaffung eines Ladekabels für den Zigarettenanzünder. Auch eine Halterung zur Anbringung der Switch an der Kopfstütze ist praktisch. Während der Fahrt ist die Konsole so sicher verstaut und landet nicht versehentlich im Fußraum des Autos. Die Haltevorrichtungen passen baubedingt nicht an Schalensitze.

Interessant sind auch einige der sogenannten Starter-Kits. Diese beinhalten meistens Tasche, Kopfhörer und Displayschutz und kosten gerade mal 10 bis 20 Euro.

Neben Schutzhüllen für Konsole und Joy-Cons sind auch Verlängerungen für die Analogsticks aus Silikon erhältlich. In der Praxis zeigt sich aber, dass diese nicht gut sitzen und das Handling der Konsole verschlechtern. Wir raten deshalb weder zur Hülle noch zu Verlängerungen.

Im Handel finden sich zahlreiche Dockingstations von Drittherstellern. Von deren Nutzung raten wir derzeit aber dringend ab. Zwar scheinen sich die Probleme auf einige Modelle zu beschränken, das Risiko einer Beschädigung der Switch ist aber gegeben.

Die erhältlichen Switch-Speicherkarten sind vor allem teuer. Wir empfehlen stattdessen zum Kauf einer schnellen und zuverlässigen MicroSD-Karte ohne Marketing-Aufschlag.

Ähnlich sieht es bei den Kopfhörern aus. Zwar gibt es spezielle Switch-Modelle, beispielsweise im Zelda-Design, aber in der Praxis bieten diese keinerlei Vorteile.

Um das Maximum aus der Switch herauszukitzeln ist nicht unbedingt das teure Original-Zubehör notwendig. Gerade bei Transport-Taschen, Powerbanks und Gamepads lässt sich einiges an Geld einsparen.

Beim Displayschutz sollte man allerdings nicht zu den billigen Folien greifen, sondern lieber in einen Echtglas-Schutz investieren.

Switch-Kopfhörer und -Speicherkarten sind nicht mehr als ein Marketing-Gag und ihren Aufpreis nicht wert. Ebenso sollte man sich das Geld für Silikonhüllen und Stick-Verlängerungen sparen.

Noch mehr zur Nintendo Switch veröffentlichen wir in unserer Themenwelt Switch. Dort stehen auch die Tests zu diversen Switch-Spielen, etwa Monster Hunter Rise (Testbericht), Super Mario 3D & Bowsers Fury (Testbericht), Zelda: Breath of the Wild (Testbericht) oder Ring Fit Adventure (Testbericht).

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