Kuriose USB-Kabel ab 4 Euro: Magnetisch, leuchtend, mit Schalter oder Display

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USB-Kabel hat jeder, trotzdem lohnt sich ein Blick auf das Angebot ungewöhnlicher Kabel mit Zusatzfunktion. TechStage hat sich umgesehen und zeigt, welche USB-Kabel praktisch oder eher ein netter Scherz sind.

War der klassische USB-Anschluss früher nur etwas für Computerzubehör, hat sich das vielseitige Kabel mittlerweile auch bei vielen anderen Gadgets durchgesetzt. Smartphones und externe SSD-Speicher (Ratgeber) nutzen etwa die hohe Datenrate, welche USB 3.0 bietet. Viele andere Gadgets, wie Taschenlampen (Ratgeber) oder etwa kabellose Kopfhörer (Themenwelt) nutzen das Kabel nur, um Strom zu übertragen.

In der Regel stehen die benötigten Kabel längst in jedem Haushalt bereit. Allerdings kann es hier nie schaden, mehr als nur die Standardkabel zu benutzen. So sind insbesondere die bei vielen Gadgets beigepackten Ladekabel tatsächlich nur zum Laden geeignet. Aus Kostengründen verzichten einige Hersteller ganz auf die Verbindung zum Datentransfer. Andere setzen auf die günstigeren USB-2.0-Kabel, die dem USB-3.0-Standard sowohl bei der Datenrate als auch beim Stromfluss unterlegen sind. Wer Quick Charge oder hohe Datenraten benötigt, muss hier genau hinsehen. Mehr Informationen zu den technischen Unterschieden zeigt unsere Kaufberatung USB-C-Kabel: Nicht jedes kann alles.

In diesem Ratgeber gehen wir auf ungewöhnliche USB-Kabel mit ganz unterschiedlichen Zusatzfunktionen ein. Bei den gezeigten Modellen geht es weniger um die eigentliche Leistung oder die unterschiedlichen Stecker und Buchsen. In der Regel sind die meisten Kabel in den Varianten USB-A, Micro-USB und USB-C zu finden. Viele Modelle sind auch mit dem für iPhone-Nutzer wichtigen Lightning-Anschluss erhältlich oder gleich mit mehreren Steckertypen oder Adaptern ausgestattet.

Wer sein Kabel zum Laden von Notebooks, Quick-Charge-Smartphones oder zur Übertragung großer Datenströme benötigt, sollte unbedingt auf die jeweiligen Spezifikationen der Kabel achten.

Noch wenig bekannt, gibt es seit einiger Zeit USB-Kabel mit integrierter Leistungsanzeige. Diese Kabel besitzen ein kleines Display oder eine kleine LED-Anzeige am Kabelende, auf dem die aktuell übertragene Leistung in Watt angezeigt wird. In der Regel arbeiten diese Kabel mit bis zu 20V bei 5A – also 100W.

In der Redaktion haben wir drei solcher Kabel im Einsatz. Das USB-C-auf-USB-C-Modell von Mcdodo für 12 Euro, die nahezu baugleiche Version von Soopii für 10 Euro und das USB-A-auf-USB-C-Modell von AICase für 11 Euro. Alle drei Kabel funktionieren und zeigen die Leistung direkt nach dem Einstecken an. Zum Teil werden Schwankungen angezeigt, welche wir nicht nachvollziehen können. Aber selbst wenn sich über die Sinnhaftigkeit streiten lässt, die Kabel sehen extrem stylisch aus und sind dabei kaum teurer als Kabel ohne die Leistungsanzeige.

Die LED-Anzeige ist zwar auch bei Nacht gut zu erkennen, sie wirkt allerdings billig. Zudem verzichtet das Kabel auf eine schützende und wertige Gewebeummantelung und Steckergehäuse aus Metall. Die anderen Kabel unterscheiden sich in der Praxis nur dadurch, dass das Kabel von Soopii einen Deut weicher und somit flexibler ist. Uns gefallen die ummantelten Kabel mit dem kleinen Display einfach besser.

Schon deutlich weiter verbreitet sind magnetische USB-Kabel (Ratgeber). Diese Kabel sind in der Regel mit einen USB-A-Stecker und einem magnetischen Ende ausgestattet. An diesem Ende sitzt dann wahlweise ein MicroUSB, USB-C oder Lightning-Stecker, welcher ebenfalls magnetisch ist. Ein klassisches Zusammenstecken entfällt dank der Magnetwirkung und so können Smartphone, Kamera, Kopfhörer, VR-Brille und weitere Gadgets in Sekundenbruchteilen mit Ladegerät oder PC verbunden und wieder getrennt werden. Das ist nicht nur sehr bequem in der Anwendung, die Kabel schonen auch die empfindlichen USB-Ports der angeschlossenen Hardware.

Wer sich für die Magnetkabel entscheidet, sollte allerdings genau auf deren technischen Spezifikationen achten. Nicht alle Kabel sind zum Schnellladen oder zur Datenübertragung geeignet. Wer mehrere Kabel und Adapter benötigt, sollte diese vom gleichen Hersteller kaufen, um keine Kompatibilitätsprobleme zu bekommen.

Magnetische USB-Kabel gibt es samt Adapter ab etwa 8 Euro. Dann handelt es sich in der Regel um Ladekabel, welche keine Datenübermittlung erlauben. Ein größeres Set mit insgesamt sechs verschieden langen Ladekabeln und je vier Adaptern gibt es ab 28 Euro auf etwa Amazon.

Aus unserer Sicht sollte man lieber gleich etwas mehr investieren und ein Kabel inklusive Daten-Port kaufen. Das privat von uns genutzte Modell von Cafele kostet im Doppelpack 12 Euro. Hierfür sind die Adapter für Lightning, Micro-USB- und USB-C auch einzeln erhältlich.

Leuchtende USB-Kabel sind ein echter Hingucker und überall dort geeignet, wo Aufmerksamkeit gefragt ist. Die in Neonfarben erstrahlenden Kabel sind in der Regel als Ladekabel konzipiert und verzichten ganz auf einen Daten-Port oder schnelles USB-3.0. Die meisten Modelle erlauben bis zu 3A bei 5V. Für Notebooks ist das freilich zu wenig. Ob Strom fließt, zeigen die Kabel dann mit einem Blinkeffekt an, welcher eine fließende Bewegung imitieren soll.

Neben leuchtenden Kabeln mit magnetischem Ende für ab 6 Euro gibt es die Kabel auch mit mehreren Kabelenden ab etwa 13 Euro.

Was auf Messestand, in der Werkstatt oder im Kinderzimmer extrem cool aussieht, ist allerdings nur bedingt alltagstauglich. Für Arbeitszimmer, Wohnraum oder PKW sind die auffälligen Kabel aus unserer Sicht nur bedingt geeignet.

Deutlich praktischer als die beleuchteten Kabel finden wir USB-Kabel mit kleiner LED am USB-Stecker. Das Ladekabel hinter der Couch oder auf dem Nachttisch ist so definitiv einfacher zu finden. Die kleinen LEDs sind in der Regel nicht strahlend hell und stören deshalb auch nicht. Wir nutzen solch ein magnetisches Kabel mit Status-LED von Melonboy. Die Kabel gibt es im Viererset ab 16 Euro.

Wer seine Kabel regelmäßig in Rucksack, Tasche oder Schublade verstauen muss, ist ständig am Zusammenwickeln. Falls nicht, ist Kabelsalat mit Knotenbildung vorprogrammiert. Abhilfe versprechen hier selbst aufrollende Kabel. Diese, in der Regel nur zum Laden vorgesehenen Kabel, sitzen in einem kleinen Gehäuse mit integriertem Aufrollmechanismus. Bei Bedarf lassen sich die beiden Kabelenden herausziehen und rasten dann bei der gewünschten Länge ein. Ein erneuter Zug an den Kabelenden sorgt dafür, dass sich das Kabel wieder einrollt.

Die USB-Kabeltrommeln für die Hosentasche gibt es ab etwa 6 Euro mit USB-C-Anschluss. Selbst aufrollende Kabel mit mehreren Steckern (Lightning, Micro-USB- und USB-C) kosten knapp 9 Euro. Den Doppelpack mit USB-Mehrfachadapter gibt es ab 12 Euro.

Wie auf den Produktbildern auf Amazon gut zu erkennen ist, gibt es bei der Kabelqualität deutliche Unterschiede bei den Angeboten. Während viele günstige Modelle nur sehr dünn und wenig strapazierfähig wirken, hinterlassen einige Kabel, wie etwa das Modell mit Mehrfachstecker von AICase für 15 Euro, einen deutlich stabileren Eindruck.

Zwar nicht automatisch selbst aufrollend, aber zumindest hilfreich beim Zusammenwickeln, ist etwa das Konzept von System-S für 9 Euro. Hier sind am Kabel gleich mehrere Magnete montiert, die das Zusammenrollen vereinfachen und das Kabel ohne großes Zutun in Form halten.

Leertrommeln zum ordentlichen Zusammenrollen von Bestandskabeln ersparen das Aufrollen ebenfalls nicht. Bei zu langen Kabeln und Kabelsalat unter dem Schreibtisch sind solche Kabelwickler aber trotzdem praktisch. Kabelwickler gibt es etwa im Dreierset ab 10 Euro.

Da immer mehr Geräte auf Stromversorgung via USB setzen, ist auch das Low-Tech-Gadget USB-Kabel mit Schalter interessant. Verbraucher wie Lampen, Kameras, Raspberry-Pi oder auch das leuchtende Mauspad und die LED-Tastatur lassen sich so schnell und bequem vom Stromnetz trennen oder wieder anschließen. Das Herumfummeln am USB-Netzteil entfällt und nerviges Dauerleuchten hat ein Ende.

Solche USB-Zwischenstecker mit Schalter gibt es ab etwa 5 Euro in unterschiedlichen Ausführungen. Ein Paket mit drei Schaltern und einer Kabellänge von 28 cm gibt es ab 10 Euo. Das Zweierset Schalter mit einem 1 Meter langen Kabel ist ab 14 Euro erhältlich. USB-Netzteile mit Schalter am Kabel finden sich ab 10 Euro.

Wer nicht jedes Gadget mit eigenem Schalter ausstatten will, kann hier auch zu einem USB-Hub mit integrierten ON/OFF-Schaltern greifen. Solche schaltbaren Hubs gibt es ab circa 10 Euro. Auch hier muss man dringend auf die Spezifikationen achten!

Wer sein USB-Kabel verlängern will, sollte spätestens ab einer Länge von fünf Metern ein Kabel mit integriertem Signalverstärker benutzen. Bei der Übertragung ohne Verstärkung drohen Signalverluste, welche sich etwa auf Bildqualität und Zuverlässigkeit auswirken. Bei der Übertragung von Daten auf Laser-Engraver und 3D-Drucker kennen wir dieses Problem bereits bei der Nutzung einer nur zwei Meter langen Verlängerung. Der Arbeitsvorgang ließ sich zwar starten, nach kurzer Zeit brachen die Datenrate aber zusammen und die Maschinen blieben einfach stehen.

Fünf Meter USB-2.0-Kabel mit Verstärker gibt es ab etwa 12 Euro. 10 Meter gibt es ab etwa 17 Euro. Bei einer Gesamtlänge von 20 Metern sind etwa 30 Euro fällig. Bei 30 Metern und Kosten von über 100 Euro für ein aktives USB-3.0-Kabel ist dann allerdings Schluss.

USB-Kabel gibt es in tausend Varianten und man kann nie genug haben! Abgesehen davon, dass Micro-USB immer seltener zu finden ist, lohnt sich allgemein die Umstellung auf Kabel mit hohem Strom- und Datendurchsatz. Wer sich mit Kabeln eindecken will, sollte allerdings immer genau auf die Herstellerspezifikationen achten, um nach dem Kauf keine Überraschung zu erleben. Mehr dazu im Ratgeber USB-C-Kabel: Nicht jedes kann alles.

Einen echten Mehrwert bringen vor allem magnetische USB-Kabel (Ratgeber) mit sich. Neben dem bequemeren Handling entlasten sie zusätzlich die empfindlichen USB-Ports. Auch die USB-Power-Schalter sind praktisch – wenn man entsprechende Verbraucher wie Effektlampen mit USB-Stromversorgung (Ratgeber) benutzt.

Die Kabel mit integrierter Leistungsanzeige hinterlassen ebenfalls einen positiven Eindruck. Der Mehrwert ist zwar überschaubar, die Wiedererkennbarkeit aber dafür hoch. Streit, wem das Kabel gehört, ist damit derzeit nahezu ausgeschlossen.

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