TechStage | Tests, Ratgeber und Kaufberatungen zu Smartphones, Smart Home, Computer und Technik, die Spaß macht

Kaufberatung: Das beste Zubehör für Nintendo Switch
Beliebt auf TechStage
Kaufberatung: Smarte Rauchmelder ab 15 Euro
Elektrische Schraubendreher für Werkstatt und Hobby: praktisch und kompakt ab 20 Euro
Smartphone beim Sport: Praktische Handytaschen ab 6 Euro
Vergleichstest: So unterscheiden sich Hochdruckreiniger zwischen 50 und 350 Euro

Nintendos Switch schöpft mit dem richtigen Zubehör ihr Potenzial voll aus. Wir zeigen, welches Zubehör ihr bedenkenlos kaufen könnt und wovon ihr die Finger lassen solltet.

Wird die Switch einfach in den Rucksack geworfen, sind schnell zerkratzte Displays und abgebrochenen Joy-Cons die Folge. Unbeabsichtigtes Drücken der Tasten holt die Konsole außerdem aus dem Standby-Schlaf und leert so den Akku.

Wer die Switch mobil nutzt und die Docking-Station zu Hause lässt, sollte sich für ein kompakte Tasche oder eine Schutzhülle entscheiden. Die von uns genutzte günstige Gioteck-Variante für knapp 10 Euro hat sich im Alltag als sehr praktisch erwiesen. Der Reißverschluss ist leichtgängig, sie bietet genug Platz für zusätzliche Spiele und Kopfhörer. Das Netzteil der Switch ist aber zu groß für diese Tasche. Die Modelle von Harman oder Nintendo sind vom Design her nahezu identisch, kosten aber deutlich mehr.

Hüllen aus Kunststoff oder Silikon sind zwar weit kompakter als kleine Taschen, allerdings schützen sie in erster Linie vor Kratzern. Die Analogsticks bleiben ungeschützt und Platz für Gaming-Cartridges ist nicht vorhanden.

Geht die Konsole zusammen mit Basisstation, Netzteil und weiterem Zubehör auf Reisen, muss die Tasche größer ausfallen. Die Preise beginnen bei knapp 10 Euro. Unser sehr günstiges Modell von Ebay ist verhältnismäßig einfach ausgestattet, bietet aber ausreichend Stauraum für das komplette Basispaket inklusive Joy-Cons, Handgelenkschlaufen und Singleplayer-Adapter.

Wer lieber eine besser ausgestattete Version mit zugeschnittenen Schaumstoffeinlagen nutzen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Die hochwertigen Cases kosten zwischen 20 und 40 Euro.

Egal ob mobil oder stationär; wir raten unbedingt zur Nutzung eines Displayschutzes. Der Monitor der Switch ist zwar nicht übermäßig empfindlich, aber Kratzer im Bildschirm sind ärgerlich und vermeidbar. Alleine durch regelmäßiges Ein- und Ausdocken aus der Basisstation kommt es schnell zu Beschädigungen der Touchscreen-Oberfläche.

Statt billiger Folie empfehlen wir hochwertige Echtglasscheiben. Trotz eines ähnlichen Preises sind die Glasscheiben einfacher zu installieren und sehen besser aus. Lästige Luftbläschen wie bei den Schutzfolien entstehen erst gar nicht. Bei harten Einschlägen gehen sie zwar schneller kaputt, allerdings schützen sie das Display auch sehr zuverlässig. Im Falle einer Beschädigung wird die Scheibe gegen eine Neue ausgetauscht.

Die im Basispaket der Switch enthaltenen Joy-Cons sind ein guter Start. Wer mehr Original-Gamepads braucht, bekommt diese im Set ab etwa 70 Euro. Spielt die Farbe keine Rolle, kann man sparen: Zwei gelbe Joycons kosten derzeit rund 5 Euro weniger als die Variante in grau.

Wer mehrere Stunden am Stück vor der Switch sitzt, wird sich einen ergonomischeren Controller wünschen. Neben dem originalen Nintendo Switch Pro Controller für 60 Euro sind auch zahlreiche Angebote von Drittherstellern verfügbar. Diese sind deutlich günstiger, aber trotzdem nicht unbedingt schlechter.

Das von uns genutzte Modell von Goolsky funktioniert zuverlässig und arbeitet präzise. Die Verarbeitung ist zwar nicht so hochwertig wie beim originalen Pro-Controller. Wir zocken damit aber lieber, als mit den Joy-Cons. Vorsicht: Nutzer mit großen Händen kommen bei diesem Controller nur mit Verrenkungen an die Schultertasten. Mit sehr kleinen Händen ist dafür das Steuerkreuz schwer erreichbar. Wer sich zusätzliche Eingabegeräte zulegen will, sollte dieses im Idealfall vorher im Geschäft ausprobieren.

Wer ein Kombi-Gamepad für Switch, Smartphone und den PC sucht, sollte sich das Modell PowerLead PG-9083 genauer ansehen. Auch dieses Gamepad funktioniert zuverlässig und präzise. Allerdings passt es in keine der erhältlichen Schutztaschen.

Wer die Switch mit bereits vorhandenen USB-Gamepads, XBox- oder Playstation-Controllern nutzen will, braucht zwingend einen Adapter. Ohne diesen werden die Eingabegeräte gar nicht erst erkannt.

Mit einer Powerbank hält die Switch beim mobilen Spielen deutlich länger durch. Die Preise für spezielle Switch-Modelle beginnen bei etwa 25 Euro. Diese sind so gestaltet, dass sie direkt an der Konsole andocken, so ist kein zusätzliches Kabel notwendig.

Natürlich funktioniert das Nachladen auch mit Nicht-Switch-Spezifischen Powerbanks. Diese müssen über mindestens 2 Ampere Ausgangsstärke verfügen und benötigen ein USB-C-Kabel.

Wer mehr als zwei Joy-Con-Gamepads nutzt, sollte die Anschaffung einer Ladestation für die Controller überlegen. Mehr als die beiden beigepackten Gamepads lassen sich nämlich nicht gleichzeitig an der Konsole aufladen. Alternativ zu einem reinrassigen Ladedock gibt es auch sogenannte Aufladehalterungen. Diese sehen aus wie der Singleplayer-Adapter, funktionieren aber gleichzeitig als Ladegerät.

Wer mit seinen Kindern nicht nur vor dem Fernseher sitzen und spielen will, sollte sich die Nintendo-Labo-Sets für die Switch ansehen. Die vorgestanzten Papp-Formen und die entsprechende Software machen aus der Konsole einen High-Tech Experimentierkasten, mit dem sich interaktive Spielzeuge basteln lassen.

Des Weiteren gibt es verschiedene Adapter für die Joy-Cons. Für Mariokart & Co. eignen sich beispielsweise die Lenkrad-Einsätze. Diese sehen zwar nett aus, in der Praxis steuert es sich mit dem Analogstick aber deutlich präziser.

Wem die Controller aus dem Basispaket zu klein sind, kann diese in größere Gamepad-Hüllen stecken. In unserem Test verbessern diese die Haptik, die Genauigkeit der Schultertasten leidet aber enorm. Aus diesem Grund verzichten wir inzwischen wieder auf unsere Adapter.

Für lange Autofahrten lohnt sich die Anschaffung eines Ladekabels für den Zigarettenanzünder. Auch eine Halterung zur Anbringung der Switch an der Kopfstütze ist praktisch. Während der Fahrt ist die Konsole so sicher verstaut und landet nicht versehentlich im Fußraum des Autos. Die Haltevorrichtungen passen baubedingt nicht an Schalensitze.

Interessant sind auch einige der sogenannten Starter-Kits. Diese beinhalten meistens Tasche, Kopfhörer und Displayschutz und kosten gerade mal 10 bis 20 Euro.

Neben Schutzhüllen für Konsole und Joy-Cons sind auch Verlängerungen für die Analogsticks aus Silikon erhältlich. In der Praxis zeigt sich aber, dass diese nicht gut sitzen und das Handling der Konsole verschlechtern. Wir raten deshalb weder zur Hülle noch zu Verlängerungen.

Im Handel finden sich zahlreiche Dockingstations von Drittherstellern. Von deren Nutzung raten wir derzeit aber dringend ab. Zwar scheinen sich die Probleme auf einige Modelle zu beschränken, das Risiko einer Beschädigung der Switch ist aber gegeben.

Die erhältlichen Switch-Speicherkarten sind vor allem teuer. Wir empfehlen stattdessen zum Kauf einer schnellen und zuverlässigen MicroSD-Karte ohne Marketing-Aufschlag.

Ähnlich sieht es bei den Kopfhörern aus. Zwar gibt es spezielle Switch-Modelle, beispielsweise im Zelda-Design, aber in der Praxis bieten diese keinerlei Vorteile.

Um das Maximum aus der Switch herauszukitzeln ist nicht unbedingt das teure Original-Zubehör notwendig. Gerade bei Transport-Taschen, Powerbanks und Gamepads lässt sich einiges an Geld einsparen.

Beim Displayschutz sollte man allerdings nicht zu den billigen Folien greifen, sondern lieber in einen Echtglas-Schutz investieren.

Switch-Kopfhörer und -Speicherkarten sind nicht mehr als ein Marketing-Gag und ihren Aufpreis nicht wert. Ebenso sollte man sich das Geld für Silikonhüllen und Stick-Verlängerungen sparen.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.