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iPhone günstig kaufen: Diese Modelle lohnen sich

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Diverse iPhones sind mittlerweile deutlich günstiger geworden. Wir zeigen, bei welchen Modellen sich der Kauf lohnt.

[Update vom 16.09.2020] Ab dem 24. September 2020 verkauft Aldi in seinem Online-Shop das iPhone 11 mit 64 GByte Speicher für 678 Euro. Ein ordentliches Schnäppchen, so mag man denken. Tatsächlich geht es deutlich günstiger. Das iPhone 11 in Schwarz gibt es etwa auf Ebay schon für 639 Euro als Neuware.

Vier bis fünf Jahre Updates – wer ein iPhone kauft, hat in der Regel für geraume Zeit seine Ruhe. Und wer ein neues Smartphone von Apple kaufen möchte, kann auch zu älteren Modellen greifen. Dazu zählen aktuell das iPhone XS, XR, 11, 11 Pro und SE. Wir zeigen, welche iPhones im Preis gefallen sind, welche sich lohnen und welche nicht. Zudem haben wir Tarife mit möglichst geringen monatlichen Kosten zusammengefasst.

Das iPhone SE zählt in seiner neuen Auflage zu den beliebtesten Smartphones dieses Jahr. Unter den Apple-Modellen führt es noch vor dem iPhone 11. Ein kräftiges Argument für das Gerät ist sein Preis: Zur Markteinführung im April lag die schwarze Variante mit 64 GByte bei 480 Euro. Bereits im Juni fiel der Preis auf 470 und dann 450 Euro. Wer aktuell das iPhone SE kauft, zahlt nur noch 420 Euro und spart somit gut 13 Prozent zur UVP.

Ein nahezu identischer Preisverlauf ist bei der empfehlenswerteren Variante mit 128 GByte zu beobachten. Hier ging es bei 520 Euro los, nun liegt das iPhone bei 465 Euro. Aber lohnt sich jetzt schon der Kauf? Wir sagen nein, das iPhone SE wird uns noch eine Weile begleiten. Wer wirklich sparen will, sollte sich das Smartphone im Frühjahr 2021 noch einmal ansehen. Dann sind bereits die neuen iPhone Modelle eine Weile auf dem Markt, die im September 2020 erwartet werden.

Den derzeit besten Tarif zum iPhone SE haben wir bei Klarmobil gefunden. Hier zahlt man einmalig 50 Euro für die 64-GByte-Version und monatlich 25 Euro. Der Vertrag läuft zwei Jahre und bietet 10 GByte LTE (max. 50 MBit/s) sowie SMS- und Telefonie-Flat im D-Netz. Der Anschlusspreis liegt bei 20 Euro. Zum Vergleich: Bei Preisbörse24 zahlt man monatlich 35 Euro für 15 GByte im Vodafone-Netz.

Wer auf der Suche nach passendem Zubehör ist, findet einige Empfehlungen in unserem Beitrag iPhone SE 2020 Zubehör: Gut muss nicht teuer sein.

Seit dem iPhone XR versucht Apple, seine eigene Mittelklasse zu etablieren. Bei Android-Geräten liegt die regulär bei 400 bis 500 Euro, Apple verlangt hingegen 800 Euro. Zu diesem Preis ging auch das iPhone 11, der XR-Nachfolger, Ende letzten Jahres auf den Markt. Für 790 Euro wechselte die Variante mit 64 GByte den Eigentümer. Gut ein Jahr später hat sich das 11er zwischen 640 und 660 Euro eingependelt und ist somit über 100 Euro günstiger geworden.

Unser Tipp hier: Abwarten oder zum iPhone XR greifen. Denn das iPhone 11 wird mit dem Erscheinen des iPhone 12 nochmal deutlich günstiger werden. Das ältere iPhone XR steht bei Apple hingegen schon auf dem Abstellgleis – es wird nicht mehr produziert, der Preis fällt stetig. Dafür gibt es die Version mit 128 GByte seit wenigen Wochen schon für 640 Euro. Für die Variante mit 64 GByte zahlt man hingegen nur noch 600 Euro, das ist aber auch etwas wenig Speicher. Wer auf ein Weitwinkelobjektiv verzichten kann, dürfte mit dem XR sehr glücklich werden.

Darf es ein iPhone mit Vertrag sein? Dann ist vor allem das iPhone 11 auf Preisboerse24 interessant. Für das Gerät zahlt man einmalig 25 Euro, die monatlichen Kosten belaufen sich auf 37 Euro. Dafür gibt es 15 GByte mit bis zu 500 MBit/s im Download sowie eine Telefonie- und SMS-Flat im Vodafone-Netz. Der Anschlusspreis liegt bei einmalig 40 Euro. Einen günstigeren Tarif haben wir nicht gefunden. Selbst das ältere iPhone XR kostet im Vertrag monatlich gut 46 bis 50 Euro – etwa bei Mobilcom-Debitel im Telekom-Netz. Mit 18 GByte ist das Datenvolumen aber auch nicht deutlich höher.

Wer ein kleineres iPhone sucht, aber dennoch keinen Home-Button will, ist beim iPhone XS gut aufgehoben. Das Modell stammt wie das XR aus 2018. Gegenüber dem XR bietet es mehr Arbeitsspeicher, ein zusätzliches Teleobjektiv und ein deutlich schärferes OLED-Display mit 2436 × 1125 Pixel.

Bilderstecke zum Apple iPhone X (18 Bilder)

Zum Vergleich: Selbst das deutlich neuere iPhone 11 kommt nur auf 1792 × 828 Pixel. Zudem ist das iPhone XS nach IP68-Zertifizierung wasser- und staubdicht; das XR ist nur für zeitweiliges Untertauchen nach IP67 zertifiziert. Wer darauf Wert legt, findet das iPhone XS immer wieder für 600 Euro – Stand 17. August 2020 ist es mit 660 Euro wieder im Preis gestiegen. Zur UVP beim Markteintritt spart man sich aber mittlerweile 48 Prozent beziehungsweise über 600 Euro.

Mit Vertrag ist das iPhone XS nur noch selten anzutreffen. Bei Preisboerse24 bekommt man es im gleichen Tarif wie das iPhone 11 – also 15 GByte (max. 500 MBit/s), Allnet-Flat, Vodafone-Netz und einmaliger Gerätepreis von 25 Euro für monatlich 37 Euro. Andere Verträge sind deutlich teurer. Hier belaufen sich die monatlichen Kosten zumeist auf 40 Euro, der Gerätepreis liegt bei 150 Euro und mehr.

Sparfüchse müssen jetzt stark sein: Ja, Apples aktuelles Flaggschiff, das iPhone 11 Pro, ist günstiger geworden. Um gut 260 Euro ist der Preis sein Release gefallen – von 1139 auf aktuell 865 Euro. Nennenswert günstiger wird das Smartphone aber erst nach dem Verkaufsstart des Nachfolgers im Oktober 2020. Hier könnte man sich einmal den Preisverlauf des iPhone XS, dem Vormodell des 11 Pro, genauer ansehen. Kurz vor Weihnachten 2019 ist das um 100 Euro im Preis gefallen und dann bis einschließlich August 2020 nahezu konstant bei 650 Euro geblieben. Wer also noch etwas Geduld mitbringt, bekommt das 11 Pro vielleicht schon im Dezember 2020 für 800 Euro.

Deutlich spannender ist die Preiskurve beim 11 Pro Max. Es ist seit Verkaufsstart um 400 Euro günstiger geworden, der Preis fiel von 1400 auf 1000 Euro. Wer sich hier noch ein bisschen in Geduld übt, bekommt das Smartphone wahrscheinlich Anfang 2021 für 950 Euro oder weniger. Ein möglicher Grund für den Apple-ungewöhnlichen Preisfall: Das iPhone 11 Pro Max ist dank seines extrem hohen Preispunktes eines der "unbeliebtesten" Modelle dieses Jahr. Unter den beliebtesten iPhones in unserem Preisvergleich kommt es daher auch erst auf Platz 18. Für Schnäppchenjäger könnte es aber genau aus diesem Grund noch interessant werden. Immerhin bekommt man für gut 1000 Euro die 256-GByte-Variante. Das iPhone 11 Pro ist in der Version mit 64 GByte gerade einmal 100 Euro günstiger und lohnt daher kaum.

Wer eines der Smartphones mit Vertrag holen will, sollte ehrlich gesagt noch warten. Aktuell ist entweder der Gerätepreis noch extrem hoch oder aber man muss das O2-Netz in Kauf nehmen, um die monatlichen Kosten gering zu halten. Insgesamt drei Tarife zu den 64-GByte-Varianten des 11 Pro und 11 Pro Max sehen wir als nennenswert. Via Preisboerse24 bekommt man das iPhone 11 Pro Max für 270 Euro einmalig. Für 52 Euro monatlich gibt es einen Vodafone-Tarif mit 20 GByte Datenvolumen (max. 500 MBit/s) sowie Telefonie- und SMS-Flat. Wer den Gerätepreis niedrig halten will, sollte sich Verträge im O2-Netz ansehen. Bei Premiumsim gibt es das 11 Pro Max für einmalig 30 Euro. Die monatlichen Kosten liegen bei 51 Euro – 4 GByte LTE (max. 50 MBit/s) sowie Allnet-Flat sind dabei. Und wer lieber das kleinere iPhone 11 Pro will, sollte bei Winsim vorbeischauen. Hier kostet das Gerät einmalig 40 Euro. Monatlich zahlt man 45 Euro für 4 GByte LTE (max. 50 MBit/s) sowie SMS- und Telefonie-Flat.

In unserem Blindtest: Wer ist der Foto-Primus zeigen wir zudem wie die Kamera vom iPhone 11 Pro gegen Top-Android-Smartphones abschneidet.

„Go big or go home“ könnte das Motto dieses Beitrags lauten. Das iPhone 11 Pro Max ist teuer und deshalb derzeit weniger beliebt als andere Modelle. Das verschafft ihm aber auch den stärksten Preisfall. Wer also ein Flaggschiff mit möglichst vielen Jahren Updates sucht, sollte sich dieses Modell näher ansehen. Wer hingegen auf drei Hauptkameras und 6,5 Zoll Bildschirmdiagonale verzichten kann, der könnte mit dem iPhone SE glücklich werden. Das Kompakt-Smartphone liegt aktuell bei 440 Euro und gehört damit zu den günstigsten lohnenswerten iPhones.

Soll es ein Kompromiss sein? Dann ist vielleicht das iPhone XS interessant. Es ist seit Markteinführung um über 600 Euro im Preis gefallen und wird aller Voraussicht nach noch bis 2022 mit Updates versorgt. Kamera, Performance und Bildschirmauflösung sind dennoch auf dem Stand der Zeit. Für 50 Euro mehr bekommt man übrigens auch gleich noch das XS Max mit größerem Display.

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