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iPhone 12: So schnell werden die neuen Modelle günstiger

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Das neue iPhone 12 gibt es in vier Versionen, die Preise beginnen ab gut 780 Euro. Wer sparen will, sollte vielleicht etwas warten. TechStage zeigt, wann sich die iPhones am meisten lohnen.

Update: Ab sofort (14.10.) kann man via Preisbörse24.de das iPhone 12 mit Vertrag im Vodafone-Netz vorbestellen (Link zum Anbieter). Weitere Vorbestellungen via Telekom und O2 sind voraussichtlich ab 16.10. möglich.

Das iPhone von Apple ist äußerst beliebt, das wird auch mit der neuen Version nicht anders sein. Neu ist allerdings die Anzahl der Versionen, ganze vier Stück davon wird es vermutlich geben: iPhone 12 Mini, iPhone 12, iPhone 12 Pro und iPhone 12 Pro Max. Die Modelle unterscheiden sich nicht nur bei Ausstattung und Größe, sondern natürlich auch beim Preis: 780 bis 1220 Euro in der jeweiligen kleinsten Speicherkonfiguration kosten die neuen Modelle.

Das iPhone 12 Mini ist das günstigste und kleinste Modell. Es kommt mit einem 5,4 Zoll großen Display in den Handel – das ist klein, aber immer noch größer als beim aktuellen iPhone SE 2020. Das iPhone 12 hat ein 6,1 Zoll großes Display. Beim Speicher gibt es hingegen keine Unterschiede: 64 bis 256 GByte Speicher sollen die Modelle bieten, hinzu kommen vermutlich 4 GByte RAM. 5G ist auch bei den günstigsten Geräten dabei, eine dritte Kameralinse nicht – die gibt es erst ab dem iPhone 12 Pro. Die Preise für die beiden Modelle liegen bei 779 und 876 Euro in der kleinsten Speicherkonfiguration, als Farben stehen Schwarz, Weiß, Rot, Blau und Grün zur Verfügung.

Das iPhone 12 Pro verfügt ebenfalls über ein 6,1 Zoll großes Display, beim iPhone 12 Pro Max ist der Screen sogar auf 6,7 Zoll gewachsen. Auch die Speicherausstattung wächst: Pro und Pro Max verfügen über 6 GByte RAM und 128 bis 512 GByte internen Speicher, der natürlich wie immer nicht erweiterbar ist. Außerdem beherrschen beide Pro-Modelle 5G und verfügen über Triple-Kameras mit bis zu 64 Megapixel. Bei beiden Modellen gibt es den LiDaR-Sensor (Light Detection and Ranging) ähnlich einem ToF-Sensor (Time of Flight), der unter anderem für künstliches Bokeh und Entfernungsmessung eingesetzt wird. Die Preise der kleinsten Speicherversionen liegen bei 1120 und 1218 Euro, als Farben sind Gold, Silber, Graphit und Blau verfügbar. Im Gegensatz zu iPhone 12 Mini und 12 ist der Rahmen bei 12 Pro und 12 Pro Max aus Edelstahl und nicht aus Aluminium.

Apple gibt das iPhone 12 und 12 Pro am 16.10. ab 14 Uhr zum Verkauf frei. Auf das iPhone 12 Mini und 12 Pro Max müssen sich Interessenten noch bis 6.11. gedulden. Alle Modelle sind bei den großen Providern aber bereits reservierbar. Eine Vorbestellung ist via Preisbörse24.de (Vodafone- & Telekom-Vertrag) seit dem 14.10. möglich. Die weiteren Vorbestellungen beginnen ab dem 16.10. unter den folgenden Links:

Telekom:

Via Preisbörse24.de kann man bereits alle iPhones bestellen. Das iPhone 12 Mini (64 GByte) gibt es im Vertrag Magenta L mit 24 GByte (max. 300 MBit/s) für 50 Euro monatlich und 25 Euro einmalig für das Smartphone. Das iPhone 12 (64 GByte) kostet mit Magenta L einmalig 70 Euro und das 12 Pro (128 GByte) einmalig 310 Euro. Für das iPhone 12 Pro Max (128 GByte) legt der Käufer einmalig 450 Euro auf den virtuellen Tisch.

O2:

Provider O2 hat bisher nur eine Reservierungsseite eingerichtet. Diese erreicht man über die Startseite und kann dort seine Kontaktdaten hinterlassen. O2 meldet sich, sobald die Modelle verfügbar sind.

Vodafone:

Auch Vodafone hat eine Reservierungsseite. Hier kann man sogar schon den gewünschten Tarif auswählen. Attraktivere Vodafone-Deals mit deutlich mehr Datenvolumen bietet erneut Online-Shop Preisbörse24.de. Hier gibt es das iPhone 12 Mini (64 GByte) mit Vodafone Smart XL (20 GByte / max. 500 MBit/s) für monatlich 35 und einmalig 100 Euro. Das iPhone 12 (64 GByte) kostet einmalig 160 Euro und das iPhone 12 Pro 140 Euro. Für das 12 Pro Max zahlen Käufer einmalig 410 Euro. Achtung: Ab iPhone 12 Pro liegt der monatliche Tarifpreis bei 60 Euro.

Mobilcom-Debitel:

Mobilcom-Debitel bietet noch keine Option der Vorbestellung oder Reservierung an. Erfahrunggemäß schaltet der Provider seine Angebote pünktlich live, wenn Apple seine Vorbestellungen freigibt – also am 16.10. ab 14 Uhr. Dann findet man die iPhones auf folgender Website.

Was bei Android-Smartphones ziemlich gut funktioniert und schon nach wenigen Wochen Wartezeit spürbare Ersparnis nach sich zieht, funktioniert bei Apple kaum. Denn iPhones sind vergleichsweise preis- und wertstabil. Was beim Wiederverkauf freut, stört beim Neukauf: Selbst nach über einem Jahr sind iPhone SE (2020), iPhone 11, iPhone 11 Pro und iPhone Pro Max nicht einmal um 30 Prozent im Preis gefallen. Am Wertstabilsten zeigt sich auf den ersten Blick das iPhone SE, das seit Marktstart am 24. April gerade einmal um knapp 13 Prozent billiger wurde. Allerdings ist das Modell auch am kürzesten auf dem Markt. Vergleicht man den Preisverfall nach einem halben Jahr, ist nach dieser Zeit nur das iPhone 11 Pro Max mehr gefallen: 15,5 statt knapp 12 Prozent.

Tatsächlich ist das iPhone 11 bislang am preisstabilsten. Es ist seit Marktstart am 20. September 2019 bis heute nur knapp 17 Prozent gefallen (64 GByte, schwarz). Das mittlere Modell bietet die meiste Ersparnis, mittlerweile ist das Modell etwa 27 Prozent günstiger als die UVP des Herstellers (64 GByte, Grau). Das iPhone Pro Max (64 GByte, Grau) ist im gleichen Zeitraum etwa 20 Prozent im Preis gefallen.

Genauso unterschiedlich wie der absolute Preisverfall der drei iPhone-11-Modelle ist auch die Preisverlaufskurve der Geräte. Das iPhone 11 erfuhr etwa nach 2 Monaten den stärksten Preis”sturz” (rund 5 Prozent zur UVP) und fiel dann langsam und kontinuierlich weiter. Beim iPhone 11 Pro stellte sich der größte Preisverfall erst nach etwa einem halben Jahr ein, zu diesem Zeitpunkt waren es fast 10 Prozent. Das Pro Max lag nach einem halben Jahr schon bei 15 Prozent unter der UVP, zuvor sank der Preis recht linear.

Wer nicht warten will, bis er schwarz wird, sollte einen Blick ins Android-Lager werfen. Hier bieten sich etliche Alternativen, die es zumindest bei der Hardware gut mit den neuen iPhone-12-Modellen aufnehmen können. 120-Hz-Display, schneller Chipsatz und viel Speicher sind hier längst vertreten und bei der Kamera bietet mancher Konkurrent sogar mehr. Selbst bei der Software ist längst das ein- oder andere Feature in Android enthalten, das erst mit iOS 14 auf iPhones kommt. Größter Nachteil: Apple bietet seinen Kunden 3 Jahre vollen Support, die meisten Android-Anbieter nur 2 Jahre. Ausnahmen gibt es aber auch hier: Samsung verspricht etwa unlängst ebenfalls 3 Jahre Support für seine Spitzenmodelle.

Bei der Kamera liegt Huawei vorn. Modelle wie das Huawei P40 Pro (Testbericht) oder gar das Huawei Pro+ (Testbericht) haben bei Bildqualität und Funktionsumfang mehr als Apples Spitzenmodelle zu bieten. Leider leiden die Geräte des chinesischen Herstellers unter fehlenden Google-Diensten und konnten diesen Nachteil mit eigenen Angeboten noch nicht ausgleichen.

Alle Bilder vom Huawei P40 Pro+ aus dem Test (19 Bilder)

Samsung bietet mit Spitzenmodellen wie dem Samsung Galaxy S20 Ultra (Testbericht) aktuell hochpreisige und ebenbürtige Konkurrenz für Apple und Huawei und kommt mit Google-Diensten. Die Note-Reihe wie das Spitzenmodell Samsung Galaxy Note 20 Ultra (Testbericht) bringt außerdem einen weiteren Pluspunkt: den integrierten Stylus.

In Deutschland noch vergleichsweise neu ist Xiaomi. Modelle wie Xiaomi Mi 10 (Testbericht) und Mi 10 Pro (Testbericht) überzeugen technisch bei inzwischen vergleichsweise hohen Preisen, die Poco-Modelle wie das Poco F2 Pro (Testbericht) bieten hingegen mit toller Hardware und niedrigem Preis ein unerreichtes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Oneplus ist vom ehemaligen Preis-Leistungs-Sieger in den Highend-Bereich vorgedrungen und kann mit dem Oneplus 8 Pro (Testbericht) gut mithalten. Trotz guter Ansätze etwas abgeschlagen sind Anbieter wie Sony mit dem Xperia 1 II (Testbericht) oder LG mit dem Velvet (Testbericht).

Noch mehr Alternativen und Schnäppchen lassen sich mit umfangreichen Filterfunktionen beim Preisvergleich Geizhals finden.

Warten wird wohl auch bei den kommenden iPhone-12-Modellen zu keiner großen Ersparnis führen – wer Apple will, muss tief in die Tasche greifen. Die Smartphones des US-Herstellers sind einfach zu preisstabil, um wochenlanges Warten zu rechtfertigen. Nach dem ersten Monat lag der Preis beim 2019er-iPhone gerade einmal 1,5 Prozent unter der UVP – das lohnt kaum. Einziger Lichtblick: Wer die Preisentwicklung ständig im Auge hat, kann hin und wieder zeitlich beschränkte Schnäppchen machen, wie einzelne starke Ausschläge nach unten auf den Preisverlaufskurven von Geizhals zeigen.

Was beim Kauf stört, freut beim Wiederverkauf: Wer sein Apple-Smartphones pfleglich behandelt hat, bekommt im Vergleich zu Android-Modellen noch recht viel Geld wieder. Entsprechend heißt es, nach der heutigen Keynote von Apple bei Verfügbarkeit direkt zuzugreifen oder gleich nach einer Android-Alternative Ausschau zu halten.

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