Husqvarna, Gardena, Stihl: Der beste Mähroboter für jede Rasengröße

Einhell Freelexo 350

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Rasenroboter nehmen Gartenbesitzern nicht nur Arbeit ab, sondern sorgen auch für gepflegten Rasen. Wir zeigen, welcher Mähroboter für welche Rasengröße der richtige ist.

Mähroboter sind die zweithäufigsten Haushaltsroboter – direkt nach Saugrobotern (Themenwelt). Und die Zahl verkaufter Geräte steigt weiter. Damit ist zumindest klar, dass immer mehr Nutzer die Arbeitserleichterung im Garten zu schätzen wissen. Und sie haben recht. Denn nach anfänglicher Zusatzarbeit durch Verlegen von Begrenzungsdraht und Co. nimmt der emsige automatische Rasentrimmer Hausbesitzern die Pflicht der Rasenschur ganz selbstständig ab. Die kann im Sommer immerhin mehrfach pro Woche rufen.

Mähroboter sollten dafür am besten täglich fahren, auch die Arbeit jeden zweiten Tag ist in Zeiten, in denen das Gras nicht maximales Wachstum aufbietet, noch sinnvoll. Gerade im Sommer, wenn das Gras seine höchste Wachstumskurve zeigt, sollten die Abstände aber nicht größer werden. Tägliche Ausfahrt ist dann am besten. Denn als Zusatzbonus sorgt das regelmäßige, stückchenweise Schneiden der Halme dafür, dass dem Boden Nährstoffe in Form des feinen Rasenschnitts zurückgegeben werden. Dieses Mulchen düngt also das Grün in einem Schritt mit jedem Schnitt und der Rasen wird voller und kräftiger. Zu langer Schnitt bleibt hingegen auf und nicht zwischen den Grashalmen liegen und verrottet dort zu langsam. Das schädigt den Rasen, statt ihn zu stärken.

Was sonst noch bei der Wahl des richtigen Mähroboters zu beachten ist, gehen wir im folgenden Schritt für Schritt durch.

Grundsätzlich gibt es zwei Navigationsarten: mit und ohne Begrenzungsdraht. Fast jeder Rasenmähroboter setzt auch im Jahr 2022 noch auf den Begrenzungsdraht als Navigationshilfe. Er wird als äußere Abgrenzung rings um den Rasen gelegt, auch Blumenbeete innerhalb der Rasenfläche können mit dem Draht durch spezielle Verlegetechnik ausgegrenzt werden. Manche Modelle benötigen zusätzlich mitten in der Rasenfläche verlegte Such- oder Führungskabel, um sich zurechtzufinden oder zur Ladestation zurückzukehren. Der Draht kann dabei entweder mehrere Zentimeter tief in die Grasnarbe versenkt oder einfach auf dem Rasen befestigt werden. In beiden Fällen ist nach wenigen Wochen davon nichts mehr zu sehen. Wie genau diese je nach Größe und Art der zu begrenzenden Fläche mehrere Stunden dauernde Prozedur ausgeführt werden muss, klärt das Handbuch der Roboter. Da der im Lieferumfang beigelegte Begrenzungsdraht oftmals knapp bemessen ist, kann es bei verwinkelten Grundstücken sinnvoll sein, gleich dicken Zusatzdraht zu beschaffen. Bei einigen wenigen Modellen ist erst gar kein Draht mit dabei.

Ohne Draht arbeiten normalerweise Mäher, die auf Rasensensoren oder GPS setzen. Sensoren verlangen dabei zwingend nach einer deutlich erkennbaren Trennung von Rasen und etwa Blumenbeeten, was in vielen Fällen eine Anpassung des Gartens nach sich zieht. Ansonsten mäht der Roboter auch die frisch gepflanzten Tulpen mit. Außerdem sind Mähroboter mit Rasensensoren meist nur für kleine Rasenflächen zu haben.

Eine deutlich bessere Alternative sind Mäher, die per Satellit oder speziell aufzustellenden Signalfackeln zentimetergenau mähen. Sie kommen ohne Begrenzungskabel aus. Hersteller wie Ninebot haben entsprechende Modelle zu überraschend niedrigen vierstelligen Preisen zwar bereits vorgestellt, im Handel sind sie angekündigten Mähroboter aber noch nicht. Anders ist das bei Marotronics. Das kleine Unternehmen mit Sitz in Deutschland arbeitet seit über 10 Jahren an Mährobotern und bietet inzwischen seinen neuen Mähroboter namens Alfred (ja genau, wie der Diener von Batman ...) an. Der fährt per GPS zentimetergenaue Bahnen, kommt ohne Begrenzungskabel aus, versteht sich auf mehrere Zonen, ist wasserdicht und erkennt Hindernisse rings um sich herum.

Günstiger wird es mit dem Ardumower, der als Bausatz zum Kunden kommt und nicht nur handwerkliche, sondern auch elektronische Fähigkeiten abverlangt. Dafür ist der Ardumower – entsprechendes Know-how vorausgesetzt – beinahe beliebig anpassbar, bei beiden Modellen ist jedes mechanische Ersatzteil im Baumarkt oder beim Hersteller zu bekommen. Außerdem sind die Mäher so ausgelegt, dass auch nach Jahren noch Upgrades möglich sind – so geht Nachhaltigkeit. Beide Modelle lassen sich bequem per App steuern. Interessenten, die den Code TechStage beim Kauf angeben, erhalten 100 Euro Rabatt beim Kauf des neuen Alfred.

Da der Begrenzungsdraht schon nach wenigen Wochen komplett überwuchert und dann nicht mehr zu sehen ist, passiert es häufig, dass ein unbedachter Spatenstich das wichtige Kabel durchtrennt. Die meisten Roboter verweigern anschließend mit entsprechender Fehlermeldung - meist per LED an der Ladestation – den Dienst und lassen sich auch nicht mehr manuell zur Arbeit bewegen. Passiert das während eines Mähvorgangs, sollte der Roboter normalerweise abrupt stehen bleiben. Da solche Probleme auch auftreten können, wenn sich etwa nur das Begrenzungskabel von der Ladestation gelöst hat, sollte man vor der Suche nach einem Kabelbruch zuerst hier nachschauen. Manchmal hilft einfaches Kontaktspray, um leichte Korrosion zu entfernen und Kontaktschwierigkeiten zu beseitigen. Überprüfen, ob eventuell die Ladestation selbst einen Defekt aufweist, sollte man zuvor mittels einer Mini-Schleife mit einem Kabel ab 1 Meter Länge anstelle des eigentlichen Begrenzungskabels. Meldet die Ladestation dann keinen Fehler mehr, liegt vermutlich ein Kabelbruch vor. Wer nicht sicher ist, ob Begrenzungs- oder Suchdraht fehlerhaft sind, sollte einfach eines davon abziehen. Blinkt die Fehlermeldung weiter, ist das noch angeschlossene Kabel defekt.

Die eigentliche Bruchstelle im Kabel können einige wenige Rasenroboter selbst finden, normalerweise hilft ein einfaches Langwellen-Transistorradio oder ein spezielles Gerät zum Aufspüren von Kabelbrüchen. Beim Radio (kein digitales Modell!) geht man anschließend mit der Antenne parallel zum Begrenzungsdraht knapp über dem Boden entlang. Beginnen sollte man – sofern die Unterbrechungsstelle nicht bekannt ist – damit an der Ladestation. Das Radio sollte vor dem Bruch ein rhythmisches Signal ausgeben, hinter dem Bruch nicht mehr. Wer kein AM-Radio hat, findet in der Anleitung eines Kabelbruch-Suchgerätes Hilfe zur richtigen Vorgehensweise. Solche Modelle gibt es bei Amazon schon für unter 20 Euro. Von Suchvorgängen mit einem Weidezaungerätes raten wir ab – bei falscher Verwendung kann die Ladestation irreparabel beschädigt werden.

Die anschließende Reparatur sollte nur mit speziellen Kabelverbindern für Mähroboter durchgeführt werden. Sie sind dank Gel-Füllung gegen Umwelteinflüsse gewappnet und für den Einsatz in der Erde vorgesehen und kosten nur wenige Cent. Mit ihrer Hilfe kann ein Begrenzungskabel auch einfach verlängert werden, sollte es zuvor zu straff oder kurz verlegt worden sein.

Auch wenn viele Mähroboter mit GPS ausgestattet sind, dient diese Ortungsfunktion fast immer nur dem Diebstahlschutz. In Verbindung mit SIM-Karten-Aufnahmen und GSM-Modul kann der Roboter etwa seinem tatsächlichen Besitzer seinen Standort aufs Handy schicken, nachdem er aus einem zuvor definierten Bereich entfernt wurde. Diese Funktionalität ist aber meist eher teureren Modellen vorbehalten. Alle anderen verfügen mindestens über eine PIN-Eingabe. Sollte der Roboter angehoben werden oder sich festfahren, kann die weitere Nutzung nur nach erfolgreicher Eingabe einer zuvor festgelegten PIN erfolgen.

Die meisten Mähroboter fahren innerhalb ihrer Drahteinfassung zufällig durch die Gegend, bis sie entweder vor ein Hindernis stoßen oder den Begrenzungsdraht finden. In beiden Fällen drehen sie ab und fahren bis zum nächsten Hindernis. Geordnete Bahnen fahren bei der Orientierungsart nur wenige Modelle, etwa welche von Anbieter Bosch für Rasenflächen bis 700 Quadratmeter. Auch die bereits erwähnten Modelle von Marotronics fahren in Bahnen. Die sind hier sogar frei definierbar, selbst Muster können so in den Rasen geschnitten werden. Durch die frei wählbaren und variierbaren Bahnenformen entstehend zudem keine Fahrspuren, wie es theoretisch bei weniger smarten Modellen passieren kann. Normalerweise verändern aber alle Bahnenzieher bei jedem neuen Mähdurchgang leicht die Bahnenlage.

Wie bei Saugrobotern ist der Vorteil des geordneten Bahnenziehens offenkundig: Entsprechende Modelle erledigen ihre Arbeit schneller und damit energieeffizienter. Außerdem stören sie den Besitzer weniger bei der Rasennutzung – auch wenn Mähroboter leise sind, geht von ihnen immer eine gewisse Lautstärke, aber auch eine geringe Gefährdung aus. Ein weiterer Vorteil: schwer zu erreichende Bereiche eines Gartens werden per zufälliger Navigation nach dem Chaosprinzip selten oder gar nicht gemäht. Das ist bei fortschrittlichen Modellen mit Bahnenfunktion normalerweise anders.

Es gibt etliche Rasenroboter auf dem Markt, die mehr oder weniger steile Steigungen oder Gefälle abfahren können. Oftmals ist es dabei allerdings so, dass sie Steigungen mit zweistelligen Prozentzahlen zwar überwinden, aber dann keine großen Richtungswechsel mehr schaffen, ohne abzurutschen. Modelle mit einstelligen Prozentzahlen eignen sich fast ausschließlich für nahezu ebene Rasenflächen. Modelle mit 20 Prozent Steigfähigkeit und mehr gibt es immer öfter, sogar welche mit Vierrad-Antrieb und der Fähigkeit zur Bewältigung von Anstiegen um 70 Prozent.

Die meisten Mähroboter-Modelle ermöglichen in mehreren Stufen Einstellungen von 15 bis 45 Millimeter oder von 20 bis 60 Millimeter. Auch darüber hinausgehende Herstellerangaben sind vertreten. Wir empfehlen eine etwas höhere Schnitthöhe, da der Rasen so mehr Feuchtigkeit speichern kann, wodurch er im Sommer nicht so schnell verbrennt. Neben Angaben zur Schnitthöhe des Grases machen Hersteller auch Angaben zur Schnittbreite. Die finden wir aber weitestgehend nebensächlich. Ob ein Mäher 18 oder 20 Zentimeter mit einer Überfahrt mäht, spielt kaum eine Rolle, schließlich sind Mähroboter ohnehin darauf ausgelegt, täglich zu fahren. Nur so erreichen sie bei Navigation per Zufall halbwegs verlässlich jeden Winkel des Gartens und nur durch regelmäßiges Abschneiden der Rasenspitzen sorgt dieser feine Mulch während der Zersetzung wieder für die Rückführung von Nährstoffen, um den Rasen zu stärken. Zu langer Schnitt verrottet zu langsam und schadet mehr, als zu nutzen.

Die Lautstärke geben nicht alle Hersteller an, gerade bei günstigen Modellen wird dieser Wert gern verschwiegen. Grundsätzlich ist kein moderner Mähroboter laut, sofern er gut gewartet wird und funktioniert. Zu hören ist meist das Schnittgeräusch und der Elektromotor – beides aber so leise, dass schon in wenigen Metern Abstand bei ansonsten absoluter Stille nur noch ein sanftes Rauschen zu vernehmen ist. Das geht schnell im Wiegen der Bäume im Wind unter. Steigt im Laufe der Zeit der Geräuschpegel, liegt dies oftmals an abgenutzten Mähklingen oder nicht mehr ausreichend scharfem Mähbalken.

Mähroboter fahren normalerweise nach getaner Arbeit – oder falls zuvor die Akkuleistung erschöpft ist – zurück in ihre Ladestation. Die kann so konstruiert sein, dass der Roboter von der einen Seite in die Station hineinfährt und auf der anderen später wieder herauskommt. Alternativ dockt er wie Saugroboter rückwärts an und fährt auf gleichem Wege wieder heraus. Nur sehr wenige, überwiegend sehr preiswerte Rasenroboter, kommen ohne Ladestation zum Kunden. Der muss dann jeden Ladevorgang von Hand einleiten. Solche Modelle sollte man heute meiden.

Ebenfalls bei günstigen Modellen wichtig zu wissen: Manche Mähroboter der untersten Preisklasse sind immer noch vereinzelt mit Bleiakkus erhältlich. Die leiden auf Dauer unter dem Memory-Effekt und verlieren so schneller an Leistung, außerdem laden entsprechende Modelle wesentlich langsamer. Wir raten daher von Rasenrobotern mit Bleiakku ab. Fast alle Hersteller haben längst auf Lithium-Ionen- oder Lithium-Polymer-Akkus umgesattelt, bei denen diese Probleme nicht mehr bestehen. Modelle wie der Freelexo 350 von Einhell verfügen zudem über Wechselakkus, die zu anderen kabellosen Werkzeugen des Herstellers kompatibel sind.

Übrigens: Es gibt Hersteller, die baugleiche Modelle per Software abriegeln. Die könnten zwar entweder mehr oder wären in der Lage, größere Rasenflächen zu bearbeiten. Sie werden aber künstlich beschnitten, um sie als eigenständiges Modell günstiger anbieten zu können.

Der Großteil aktueller Mähroboter lässt sich mittlerweile per Smartphone-App steuern. Nur besonders günstige Modelle wie der Al-Ko 300e (Testbericht) verzichten heute noch darauf. Dabei bietet das viele Vorteile. So fällt die Bedienung auf einem Smartphone oder Tablet per App deutlich leichter, selbst wenn das per Bluetooth-Verbindung nur in unmittelbarer Nähe zum entsprechenden Roboter möglich ist. Noch einfacher wird es bei der Verbindung per WLAN oder GSM-Modul. Dann gelingt das Erstellen von Mäh-Zeitplänen oder das Anpassen anderer Funktionen des Mähroboters bequem von der Couch oder von Unterwegs aus. Zudem erhält der Nutzer Benachrichtigungen aufs Handy, sollte sich der fleißige Gartenhelfer doch mal irgendwo festgefahren haben. Bei manchen Modellen können Nutzer zudem genau und grafisch aufbereitet bestimmen, wo etwa gemäht werden soll. Die meisten Roboter arbeiten immer noch mit WLAN. Hilfe bei der Verbesserung der Verbindungsstärke auch außerhalb der eigenen vier Wände gibt unser Ratgeber Schnelles Internet im Garten mit Outdoor-Repeater, Mesh und Co.

Roboter haben diverse Sensoren zur Hinderniserkennung. So gibt es Modelle mit Kamera und eingeschränkter Objekterkennung, außerdem Ultraschallsensoren für den Nahbereich und nicht zuletzt Berührungssensoren – ähnlich wie bei einem Saugroboter. Im Gegensatz zu denen verzichten aktuelle Modelle für den Rasen aber auf Lidar/Laser, um sich im Garten zurechtzufinden. Das hängt einerseits mit der Helligkeit im Freien und der darum benötigt höheren Leistung der Vermessungs-Laser zusammen. Zudem können Steigungen von einem Laser schnell als Hindernis erkannt werden. Allen Modellen gemein ist ein Lagesensor, der erkennt, wenn der Roboter angehoben wird. Dann kommt das Schneidwerk des Mähroboters möglichst schnell zum Stillstand, um Verletzungen zu vermeiden.

In verschiedenen Tests, unter anderem von der Stiftung Warentest, wird aber immer wieder darauf hingewiesen, dass Mähroboter Gefahr für kleine Tiere wie Blindschleichen, Kröten und Igel sowie auch für Kleinkinder darstellen können. So ist es etwa denkbar, dass ein am Boden spielendes Baby mit Bein oder Arm unter den Roboter gerät. Weil beides zu klein ist und der Roboter nicht genug vom Boden abgehoben wird, brechen die meisten Rasenroboter ihr Werk erst zu spät oder gar nicht ab – die Folgen können verehrend sein. Bei Amphibien etwa wird ein Mähroboter kein Hindernis erkennen und diese schwer verletzen und in den meisten Fällen töten. Mähroboter sollten daher nie ohne Aufsicht laufen - vor allem nicht, wenn sich Kleinkinder oder Haustiere auf dem Rasen aufhalten. Außerdem sollten sie nur bei Tageslicht fahren, um dämmerungs- oder nachtaktive Tiere nicht zu gefährden. Im Fall der Fälle kommt die letzte Sicherheitsmaßnahme zum Einsatz: Jeder Mähroboter verfügt oben am Gerät über einen großen Not-Aus-Schalter, der den Mähvorgang sofort abbricht. Das setzt natürlich manuelles Eingreifen direkt vor Ort voraus.

Vereinzelt haben selbst günstige Mähroboter einen Regensensor, teurere Modelle fast immer. Er soll das Gerät davon abhalten, im strömenden Regen zu mähen. Zwar gehen Rasenroboter davon normalerweise nicht kaputt, sie können sogar zur Reinigung mit dem Schlauch abgespritzt werden. Aber der Rasenschnitt klumpt dann gern zusammen und bleibt in Rasenhäufchen auf dem Grün liegen. Das kann an diesen Stellen den Rasen beeinträchtigen, zusätzlich wird dann eine umfassende Reinigung des Mähers nötig.

Mähroboter sind zwar wie bereits angedeutet weitgehend wasserdicht, mit der Zeit altert aber das Material, aus dem der Roboter besteht. Das geschieht nicht nur durch Wasser, sondern vor allem auch durch Sonneneinstrahlung. Als Resultat können nach und nach Schäden am Rasenroboter entstehen, die unter Umständen zum Komplettausfall führen. Demzufolge sind entsprechende Unterstände und Garagen für einen Mähroboter sinnvoll.

Grundsätzlich gilt: Wenn der Hersteller seinen Mähroboter als optimale Rasenfläche 300 Quadratmeter angibt, dann hat das meist einen triftigen Grund. So ist etwa der Begrenzungsdraht auf diese Größe ausgelegt, außerdem die Akkuleistung und einiges anderes. Theoretisch schaffen entsprechende Modelle auch mehr, zumindest in mehreren Durchläufen. Wir empfehlen aber dennoch, sich grob an die Herstellervorgabe zu halten. Darum listen wir in der Folge beliebte und günstige Mähroboter nach Rasenfläche auf.

Zu den beliebtesten Mährobotern bis 300 Quadratmeter gehören bekannte Marken wie Gardena, Worx und Bosch. Der Preis liegt hier um 500 Euro.

Aber es geht auch günstiger. Hersteller Yardforce bietet Modelle für den kleinen Rasen schon für unter 300 Euro an, hier kann kein anderer Anbieter mithalten. Modelle mit Rasensensoren wie etwa von Anbieter Ambrogio liegen aber gut bei 1000 Euro.

Die günstigsten Modelle stammen von Hersteller Yardforce, aber auch bekannte Marken wie Einhell oder Worx sind schon günstig zu haben. Die Preisspanne erstreckt sich in diesem Quadratmeterbereich von knapp unter 300 bis über 700 Euro.

Auch bei den günstigsten Mährobotern zwischen 600 und 1000 Quadratmetern Rasenfläche taucht Yardforce mit Preisen wenig über 400 Euro an erster Stelle auf. Marken wie Worx, Gardena oder Bosch sind dann erst ab 650 bis 750 Euro zu finden.

Bei den günstigsten Modellen, die mehr als 1000 Quadratmeter am Stück mähen können, sind erneut Marken wie Yardforce, Greenworks Tools oder Einhell vertreten. Die Preise beginnen bei etwa 700 Euro, ab etwa 1000 Euro bekommen Interessenten bekannten Marken wie Worx, Gardena, Husqvarna, Stihl und Bosch. Die Preise erreichen im Endverbrauchermarkt schnell um 2000 Euro.

Mähroboter sind zu Recht die verbreitetsten Haushaltsroboter hinter Saugrobotern. Sieht man vom ersten händischen Mähen nach dem Winter und der Wartung – hauptsächlich ebenfalls im Winter – ab, bereiten diese Geräte kaum Aufwand, sondern nehmen ihrem Besitzer sogar eine Menge Arbeit ab. Wer auf eine App-Bedienung verzichten kann oder einen eher kleinen Garten hat, kommt locker mit 300 bis 500 Euro aus, wie wir in unserem Ratgeber günstige Mähroboter festgehalten haben. Die erste (einmalige) Einrichtung ohne App ist unter Umständen zwar etwas aufwendiger, weil der Komfort eines Smartphone-Touchscreens fehlt. Ansonsten gibt es kaum nennenswerten Nachteile – wer da noch Zeit für das händische Mähen aufwendet, ist selbst schuld.

Richtig gut und mit einem Maximum an Komfort wird es allerdings erst mit teureren Modellen. Die bieten dann Integration ins Smart Home, Steuerung per App oder Sprache, systematisches Bahnenfahren und sogar Mähen ohne Begrenzungskabel. Mehr Luxus geht aktuell nicht.

Wer seinen Mähroboter individualisieren und praktisches Mähroboter-Tuning betreiben will, für den haben wir unseren Artikel Kurioses und praktisches Zubehör für Rasenroboter. Wer ein Roboschaf sucht, das in Bahnen fährt, sollte sich Modelle wie den Bosch Indego S+ 400 (Testbericht) anschauen oder einen Blick auf die beiden Modelle von Marotronics werfen.

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