Geschenke-Ratgeber: Günstig zum neuen Saugroboter für Weihnachten

Roborock S6 MaxV im Test: Is(s)t kein Scheiß

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Wie jedes Jahr rückt Weihnachten näher, aber das mit den Geschenken hat ja noch Zeit – oder? Dieses Jahr vielleicht nicht, denn durch Corona und Co. könnte manches Paket mit Verspätung eintrudeln. Wir sagen, welchen Saug-, Wisch- sowie Fensterputzroboter man schon jetzt zu Weihnachten kaufen sollte.

Staubsaugen kostet Zeit und kann anstrengend sein. Saugroboter können diese Aufgabe inzwischen recht gut übernehmen – zumindest, wenn man einige Dinge beachtet und nicht das gleich perfekte Ergebnis wie bei der Reinigung von Hand erwartet. So kommt man um Aufräumen etwa nicht herum, gleiches gilt für den gelegentlichen Griff zum Handstaubsauger, da die automatischen Haushaltshelfer nicht optimal in Ecken kommen.

Wer dem Ehepartner, der Mutter oder dem Großvater Arbeit abnehmen will, kommt womöglich auf die Idee, einen der meist runden Robo-Heinzelmänner zu Weihnachten als Geschenk anzuschaffen. Das könnte im Jahr 2021 zum Problem werden, denn bedingt durch Corona und andere widrige Umstände kommt es weltweit in einigen Branchen zu Lieferengpässen. Daher empfehlen wir, schon jetzt ein passendes Modell zu bestellen. Das erspart viel Stress und gibt ein beruhigendes Gefühl, wenn die Geschenkliste schon frühzeitig abgearbeitet ist.

Welche Roboter sich grundsätzlich zu welchem Preis lohnen und welche Modelle wir aufgrund unserer Tests wir empfehlen können, verraten wir in diesem Artikel. Wer tiefergehende Informationen sucht, sollte sich unsere umfangreiche Kaufberatung: Saugroboter von 50 bis 1000 Euro durchlesen.

Grundsätzlich gibt es Staubsaugroboter auch unter 100 Euro. Hier sollten die Ansprüche aber nicht zu hoch gesteckt werden. Die Modelle kommen meist ohne App-Steuerung, haben bisweilen keine Ladestation, verzichten auf eine Hauptbürste und navigieren nach dem Chaos-Prinzip. Ein besseres Beispiel für so ein Modell ist der Vileda VR 102 (Testbericht), den es immer wieder mal für knapp unter 100 Euro gibt. Er ist deutlich besser als kein Saugroboter, kann aber mit teureren Modellen nicht mithalten.

Ab 200 Euro gibt es erste Modelle mit App-Steuerung, wobei die meist noch sehr rudimentär ausfällt. Hauptbürsten finden mehr Verbreitung, was auf Teppich gut ist. Außerdem gibt es erste Hybrid-Modelle, die Saugen und feucht wischen können. Viele Modelle haben in dieser Preisklasse eine Ladestation, zu der der Roboter selbständig zurückkehrt. Laser-Navigation ist in diesem Preissegment noch nicht zu finden, einige Modelle fahren aber Bahnen mithilfe eines Kreiselkompasses. Ein gutes Beispiel für solch ein Modell ist der Proscenic 850T (Testbericht).

Schon knapp über 200 Euro fangen erste richtig gute Saugroboter mit App-Steuerung, präziser Laser-Navigation und guter Saugleistung an. Nach wie vor gehört etwa der Xiaomi Dreame D9 (Testbericht) zur Verkörperung eines guten Saug- und Wischroboters mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit zunehmendem Preis steigt oftmals vor allem der Umfang des Zubehörs. Dazu gehören Ersatzteile wie zusätzliche Seiten- oder gar Hauptbürsten als Ersatz für verschlissenes Material und Einmaltücher für die Wischfunktion. Außerdem gibt es erste Modelle mit automatischer Absaugstation. Sie saugt selbständig den Schmutz aus dem Roboter in einen größeren Staubbeutel, wodurch der Nutzer seltener selbst zupacken muss. Eines der aktuell günstigsten Modelle, die im Test dennoch weitgehend überzeugen konnten, ist der Proscenic M7 Pro (Testbericht).

Dem Preis sind wie bei fast allen technischen Produkten wenig Grenzen gesetzt. Technisch findet sich in teuren Modellen meist nur im Detail verbesserte Technik wieder, oftmals zahlen Kunden auch einfach nur den Namen des Anbieters. Negativ-Beispiele sind hier unserer Meinung nach Produkte wie der Roomba S9+ (Vergleich) mit Absaugstation von Marktführer Roomba oder die Dyson-Saugroboter wie der 360 Eye (Testbericht) oder dessen fast baugleicher Nachfolger, der 360 Heurist.

Aber es gibt auch Ausnahmen. So brachte Roborock im Jahr 2020 eines der ersten Modelle mit Laser-Navigation und zusätzlicher Kamera zur 3D-Objekterkennung auf den Markt, den Roborock S6 MaxV (Testbericht). Auch in diesem Jahr brachte das Unternehmen eine Neuerung: Der Roborock S7 (Testbericht) zieht nicht einfach nur ein feuchtes Putztuch unter sich her, sondern die Aufnahmeplatte für das Tuch vibriert zur besseren Schmutzentfernung und wird beim Befahren von Teppich automatisch angehoben. Damit kann der Sauger erstmals ohne menschliche Hilfe Hartboden und Teppich in einem Arbeitsgang selbständig reinigen. Zusätzlich kam nach Marktstart des Roboters eine Absaugstation auf den Markt – mehr Eigenständigkeit geht derzeit nicht.

Auch wenn Hybrid-Saugroboter auch wischen können – aufgrund des Konstruktionsprinzips sind diese Modelle insgesamt eher Staubwischer als Dreckentferner. Abhilfe wollen hier spezialisierte Wischroboter schaffen. Unserer Erfahrung nach sind solche Geräte tatsächlich besser als Hybrid-Modelle, allerdings erst in einer gehobenen Preisklasse ab rund 400 Euro. Beispiele hierfür sind der Roomba Braava Jet M6 (Testbericht), der Hobot Legee 7 (Testbericht) und die Yeedi Mopstation (Testbericht). Wichtiges Merkmal sind am besten rotierende Mops oder rüttelnde Wischtuch-Aufnahmen, auch der erstaunlich günstige Medion MD 18379 mit rotierender Wischbürste samt Frisch- und Abwassertank erscheint sinnvoll – leider konnten wir den bislang noch nicht testen.

Als letzte große Kategorie an Reinigungs-Haushaltsrobotern bleiben noch die Fensterputz-Roboter. Sie saugen sich meist mit Unterdruck an der Scheibe fest und versuchen, mit Druck und einem unbeweglichen Wischtuch oder bisweilen auch rotierenden Mops das leidige Fensterputzen zu übernehmen. Im Test des Hobot 388 (Testbericht) kamen wir zu dem Schluss, dass das Ergebnis bei nicht zu stark verschmutzten Scheiben erstaunlich gut ist, auch wenn es nicht ganz streifenfrei war. Außerdem dauert die Reinigung recht lang.

Reinigungsroboter können zwar nicht alles perfekt, erledigen ihre Aufgabe aber ausreichend gut, um bei regelmäßiger Anwendung eine echte Arbeitserleichterung im Alltag zu sein. Wer seinen Liebsten einen Saug-, Wisch- oder Fensterputzroboter schenken will, sollte dieses Jahr nicht zu spät zugreifen – Corona sei Dank gibt es immer wieder Lieferengpässe und die steigende Nachfrage nach Produkten zu Weinachten dürfte noch für Verschlechterung der Situation sorgen. Unser Artikel gibt genug Auswahl, um schon jetzt den nötigen Wissensvorsprung zu haben.

Noch tieferen Einblick in die Materie zu Staubsaugrobotern gibt unser Ratgeber: Saugroboter 2021 von 50 bis 1000 Euro. Außerdem haben wir in einer Bestenliste die Top 10 der Saugroboter aus unteren Tests gekürt.

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