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Kaufberatung: VR-Gaming-PC unter 550€ bauen

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Lohnt es sich, die überteuerten Preise aktueller Grafikkarten zu zahlen? TechStage meint nein – aber es gibt andere PC-Komponenten, die man derzeit so günstig wie nie bekommen kann. Wir zeigen, wo sich ein Upgrade lohnt.

Das Großartige an einem Computer ist, dass man die Komponenten mit ein wenig Bastelei austauschen kann. So sorgt man nicht nur dafür, dass der eigene Gaming-Rechner auf dem aktuellen Stand bleibt, man spart in vielen Fällen eine Menge Geld gegenüber dem Kauf eines fertigen PCs oder gar eines Gaming-Notebooks. Hardware-Upgrades sind dabei in den meisten Fällen einfach. Aufmachen, rausschrauben, umstecken, anschließend und gut ist es. Wenn nicht, dann helfen zahlreiche Tipps, etwa hier bei unseren Kollegen der c’t. Wichtig ist nur, dass man vor dem Kauf prüft, ob die neuen Komponenten zueinanderpassen, etwa bei CPUs und Mainboard-Sockeln. Auch sollte man vor dem Einbau einer neuen Komponente das BIOS und den Chipsatz des Mainboards auf den neuesten Stand bringen – oft werden neue Features oder eine bessere Kompatibilität per Software nachgereicht.

Leider kommt es aktuell zu massiven Preisschwankungen bei den unterschiedlichen Komponenten. Speicher wie NVMe-SSDs wird etwa immer billiger, Grafikkarten dagegen kosten aktuell viel zu viel – wenn sie überhaupt lieferbar sind. TechStage sieht sich deswegen die wichtigsten Komponenten für ein Upgrade an und sagt, ob es sich lohnt, aktuell zuzuschlagen.

Eine neue CPU, ist das eine gute Idee? Tatsächlich ist der Zeitpunkt gut. Nicht nur, um mehr Leistung zu bekommen, sondern auch, um sich auf Windows 11 vorzubereiten, das im Oktober kommt. Das neue Windows OS setzt den Sicherheits-Chip TPM 2.0 voraus und sperrt einige alte CPUs aus. Bei AMD muss es mindestens ein Prozessor mit Zen-2-Architektur sein, bei Intel werden CPUs ab Generation 8 unterstützt. Mehr dazu steht bei heise online im Artikel Microsoft verwirrt mit aktualisierten Mindestanforderungen für Windows 11.

Es gibt aber noch einen Grund, den Prozessor aufzurüsten. Die aktuellen Zen-3-Prozessoren von AMD und die elfte Generation von Intel, Rocket Lake, liefern eine überraschend gute Leistung für ihr Geld. Und gerade AMD zeigt sich sehr Upgrade-tauglich. CPUs wie die AMD Ryzen 5 5600 X, passen in den bisherigen AM4-Sockel, wobei ältere Mainboards wahrscheinlich ein BIOS-Update benötigen. Aus eigener Erfahrungen raten wir das VOR dem Wechsel der CPU durchzuführen. Das spart Zeit und schont Nerven. Die elfte Generation der Core-Prozessoren von Intel benötigt den Sockel LGA 1200, der mit der Generation 10 eingeführt wurde, für alle Funktionen benötigt man allerdings ein Mainboard mit Series-500-Chipsatz. Wer noch ein Board mit Series-400-Chipsatz hat, der muss genau hinsehen. Die aktuellen Core-i-CPUs laufen bei Z490 und H470 nur mit einem BIOS-Update, Mainboards mit H410 oder B460 werden gar nicht unterstützt.

Lohnt sich der Umstieg? Bei AMD würden wir sagen, ja, vor allem, wenn man bereits ein passendes AM4-Board hat. Die Ryzen-5000-Prozessoren sind richtig schnell und der Preis fällt endlich. Unser CPU-Tipp, der Ryzen 5 5600X, kostet um die 260 Euro, mit Schwankungen zwischen 240 Euro und 270 Euro. Dafür bekommt man einen Prozessor, der wahrscheinlich jahrelang gute Dienste leistet, wie der Test unserer Kollegen der c't zeigt. Der AM4-Sockel wird auf alle Fälle die aktuelle CPU-Generation noch begleiten.

Bei Intel ist es etwas schwieriger. Das liegt nicht an der CPU, die elfte Generation schlägt sich in den Tests von heise online sehr gut (CPUs im Test: Intel Core i-11000 "Rocket Lake" gegen AMD Ryzen 5000). Die Engstelle für ein Aufrüsten ist das Mainboard. Wer einen LGA 1200 Socket hat, sollte genau prüfen, ob der Chipsatz zum neuen Prozessor passt.

Einschätzung: Sowohl die aktuellen AMD- als auch die Intel-CPUs pendeln sich um die 260 Euro ein. Die Mondpreise von Anfang 2021 sind Geschichte, wer aufrüsten will und das passende Mainboard besitzt, der kann zuschlagen. Beide profitieren von einem aktuellen Mainboard mit PCI Express 4.0. Achtung: AMD und Intel verzichten inzwischen gerne auf einen Kühler, den sollte man also noch mit einplanen.

Beim Mainboard muss man aktuell zwei Dinge wirklich beachten: Wird die aktuelle CPU-Generation von AMD & Intel unterstützt – und hat es PCIe 4.0? War der Standard bei der ersten Version des Artikels nur für die Grafikkarten wichtig, setzt er sich bei NVMe-Speichermedien durch. Und da NVMes immer billiger werden (siehe Abschnitt Storage), sollte man hier für die Zukunft vorsorgen.

Wer eine AMD-CPU der Zen-3-Generation kauft, der sollte auf ein Board mit X570- oder B550-Chipsatz setzen. Beide bringen je mindestens einen x16-PCIe-Slot auf Basis von PCIe 4.0 mit, der für die neuen Grafikkarten vorgesehen ist. Mehr Details zu den aktuellen AMD-Chipsätzen, auch für ältere CPUs, zeigen wir im Ratgeber Mainboard: Motherboards für AMD-CPUs. Die gute Nachricht: Beide Chipsätze sind größtenteils abwärtskompatibel zu älteren AM4-Sockel-CPUs, es lohnt sich aber vorab einen Blick auf die Hersteller-Seite zu werfen und die CPU-Kompatibilität zu prüfen.

Wer eine neue Intel-CPU kauft, der muss mit der Generation 10 auch auf den neuen Mainboard-Sockel 1200 (LGA) wechseln. Vorsicht, hier haben nicht alle Mainboards automatisch PCIe 4.0. Upgrade-Willigen würden wir zu einem Board der Intel 500 Serie raten, dann ist man auch gleich für die elfte CPU-Generation gerüstet.

Empfehlung: Die Mainboards sind gut verfügbar und im Preis ordentlich gefallen. Wer eine neue CPU kauft, der sollte zudem gleich auf PCIe 4.0 für Grafikkarte und NVMe-SSD setzen. Wer Geld sparen will, der sollte eine Kombination aus Ryzen Zen 3 und einem B550-Board fahren, hier gibt es solide Markenprodukte ab etwa 70 Euro. Wer auf den X570-Chipsatz spechtet, der zahlt zwar mehr, allerdings sind die Preise seit letztem Jahr kontinuierlich gefallen und pendeln sich auf einem stabilen Niveau ein. Los geht es hier ab etwa 130 Euro. Dafür bekommt man Boards, die mehr Schnittstellen und deutlich mehr RAM-Slots bieten.

Wer eine Intel-CPU hat, der sollte genau prüfen, welche Generation er besitzt. Bei Generation 10 lohnt ein Upgrade auf ein Board der Series 500, wer eine ältere Intel-GPU besitzt, der sollte gleich Board und CPU aufrüsten.

Aktuelle Systeme setzten größtenteils auf DDR4-Speicher. Die Preise für die Module schwanken ein wenig. Im Vergleich zum letzten Jahr fielen die Kosten allerdings, vor allem, wenn man sich die Preise für Kits mit 16 GByte und 32 GByte ansieht. Kurz gesagt, die 16 GByte-Kits (2 x 8 GByte) bekommt man für unter 60 Euro, 32 GByte (2 x 16 GByte) kosten um die 115 Euro.

Wir raten zu mindestens 16 GByte, gerade die AAA-Spiele wie Cyberpunk 2077 oder der Microsoft Flight Simulator (Ratgeber) nehmen alles, was sie bekommen können. Wenn das Mainboard zwei Steckplätze für RAM hat, sollte man daher direkt auf 32 GByte gehen. Wie genau sich die verschiedenen RAM-Konfigurationen verhalten, welche Rolle die Timings spielen und warum man auf alle Fälle auf Dual-Channel setzen sollte, zeigt unser Ratgeber RAM: Takt, Dual-Channel und die beste Größe – wann ein Arbeitsspeicher-Upgrade lohnt.

Empfehlung: Wer weniger als 16 GByte in seinem Gaming-System hat und AAA-Titel spielt, der sollte sich ein Upgrade überlegen. Die Preise sind in Ordnung, wenn kein aktueller Bedarf besteht, kann man abwarten, bis es ein Angebot gibt. Der Einbau ist simpel und kann jederzeit mit wenig Aufwand erfolgen.

Flash-basierter Speicher sollte in jedem aktuellen PC vorhanden sein – denn SSDs sind einfach so viel schneller als klassische Festplatten. Doch so langsam geht auch die Ära der SATA-SSDs zu Ende. Seit dem letzten Jahr sind die nochmal deutlich schnelleren NVMe-Speicher massiv im Preis gefallen. 500 GByte NVMes bekommt man unter 50 Euro, für das TByte zahlt man um die 100 Euro. Ihr Vorteil: Da sie direkt an den PCIe-Bus des Mainboards angebunden sind, fällt die Limitierung des SATA-Anschlusses weg. In der Praxis bedeutet das deutlich höhere Datenraten, zumindest unter bestimmten Voraussetzungen. Selbst die langsamste NVMe ist jeder SATA-SSD überlegen. Die meisten aktuellen Mainboards bieten mindestens einen NVMe-Anschluss.

Klassische mechanische Festplatten können vor allem durch ihre Größe punkten. Es gibt derzeit keinen anderen Speicher, der ein derart günstiges Preis-Pro-GByte-Verhältnis bietet.

Empfehlung: Wer jetzt neuen Massenspeicher braucht, der sollte möglichst zu einer NVMe greifen. Diese liegen beim Preis pro TByte inzwischen gleichauf mit SATA-SSDs, sind aber deutlich schneller. Mehr Messungen zeigen wir im Artikel NVMe wird günstig: Schnellen Speicher einfach nachrüsten. Dort stellen wir Onboard-Anschlüsse und Adapterkarten gegenüber und zeigen, wie man Windows kostenlos und ohne Datenverlust auf eine NVMe umzieht.

Auch im Herbst 2021 ist der Markt für Grafikkarten ein Trauerspiel. Das Angebot ist viel zu knapp, die Preise sind völlig überhitzt. Schade, denn eigentlich gibt es mit den aktuellen GPUs von Nvidia und AMD sehr gut und leistungsstarke Grafikkarten für eigentlich vernünftige UVPs.

Grafikkarten sind immer noch zu teuer. Selbst ältere Modell oder solche ohne Hardware-Raytracing kosten ein Vermögen. Eine eigentliche Entspannung, wie wir im Juli gesehen hatten, war nur von kurzer Dauer (siehe Ende des Mining-Hypes – lohnt ein Grafikkarten-Upgrade?)

Einschätzung: Wer kann, der sollte mit dem Kauf warten und direkt auf eine der neuen Grafikkarten mit Hardware-Raytracing wechseln, sobald sich die Preise wieder normalisieren. Die neuen Modelle sind deutlich schneller als die vorherigen Generationen, wie unser großer Vergleichstest und Bestenliste zu Grafikkarten zeigt. Wer jetzt eine neue GPU benötigt, dem würden wir zu einer RTX 3060 Ti raten. Die ist (vergleichsweise) günstig und konnte im Test sowohl bei synthetischen Benchmarks wie bei Spielen überzeugen.

Das Netzteil liefert den notwendigen Strom für alle Komponenten. Relevant wird das vor allem dann, wenn man die CPU oder die Grafikkarten aufrüstet. Es lohnt sich, vor einem Upgrade die Stromversorgung zu checken. Die aktuellen Grafikkarten sind stromhungrig, die Hersteller empfehlen Netzteile mit 600, 650 oder sogar 750 Watt. Dabei sind aber sehr große Sicherheitsmargen mit eingeplant, wahrscheinlich kommt man mit deutlich weniger aus. Ein wichtiger Punkt ist dabei die CPU, AMD-Prozessoren und Intel-Produkte haben deutlich unterschiedliche Anforderungen.

Ein guter Weg ist das Tool der Overclocker von Extreme Outervision. Es ist durchdacht, gut verständlich und beachtet bei der Berechnung der Leistung alle Komponenten im PC. Wer die Informationen gegenchecken möchte, der kann dazu etwa das Tool von Be Quiet nutzen.

Wir empfehlen beim Kauf zwei Dinge: Ein Puffer von etwa 50 W bis 100 W ist nie verkehrt. Zudem sollte man darauf achten, ein Netzteil mit 80 Plus Zertifizierung zu bekommen. Diese besitzen einen zertifizierten Wirkungsgrad von über 80 Prozent. Wie immer ist das aber nicht so einfach, schließlich gibt es 80 Plus Standard, Bronze, Silver, Gold, Titanium und Platinum. Als Faustregel gilt: Je wertvoller das Metall, desto besser der Wirkungsgrad. Das Konsortium hinter 80 Plus erklärt es in dieser Tabelle:

Zertifikat  10 % Last 20 % Last 50 % Last 100 % Last
80 Plus Standard 82% 85% 82%
80 Plus Bronze 85% 88% 85%
80 Plus Silber 87% 90% 87%
80 Plus Gold 90% 92% 89%
80 Plus Platinum 92% 94% 90%
80 Plus Titanium 90% 94% 96% 94%

Empfehlung: Wir raten allen PC-Schraubern zu einem 80 Plus Silber oder Gold-Netzteil, diese dürften die meisten Ansprüche erfüllen und liefern einen hohen Wirkungsgrad zu einem vernünftigen Preis. Anfassen muss man das Netzteil aber erst, wenn es deutlich unterhalb der geforderten Leistungsangabe liegt oder wenn das System instabil ist – etwa, weil das Netzteil überhitzt. Kaufen kann man Netzteile eigentlich jederzeit, sie unterliegen höchstens Schwankungen, wenn Aktionstage sind.

Ein Wechsel des Gehäuses dürfte für viele eine abschreckende Vorstellung sein. Schließlich muss man alle Komponenten ausbauen, Kabel neu verlegen und alles wieder zusammenbauen. Warum also ein Wechsel? Lüftung könnte ein Grund sein. Neuere Gehäuse verzichten inzwischen meist auf den Platz für optische Laufwerke an der Front und bauen stattdessen zwei oder drei zusätzliche Ventilatoren ein, die kühle Luft von vorne ansaugen. Ein weiterer guter Grund ist der Einbau einer (All-in-One-)Wasserkühlung, um die CPU oder die Grafikkarte auch bei sommerlichen Temperaturen kalt zu halten.

Ein anderer Wechselgrund sind Anschlüsse an der Front. USB-C beispielsweise gehört inzwischen für viele zum Alltag, die meisten Mainboards haben neben einem Anschluss an der Rückseite passende Stecker, mit denen sich ein USB-C-Anschluss an der Gehäusefront verbinden lässt. Und dann ist da natürlich noch das Design. Bei Auswahl des neuen Gehäuses sollte man ansonsten lediglich auf den Formfaktor des Mainboards achten.

Wie sich die Gehäuse konkret unterscheiden, zeigen wir im Ratgeber: Das sollte ein gutes PC-Gehäuse können. Dort haben wir drei aktuelle Midi-Tower aus unterschiedlichen Preisklassen gegenübergestellt und zeigen, was man für sein Geld erwarten kann.

Empfehlung: Gehäuse unterliegen keinen großen Preisschwankungen, hier kann man zugreifen oder warten, bis das Lieblingsmodell in einer Aktion günstiger zu bekommen ist. Wenn man aber schon aufrüstet, dann sollte es zumindest ein Gehäuse mit USB-C an der Front sein. Und wer mehr als 1000 Euro in eine Grafikkarte investiert, sollte sich vielleicht überlegen, diese mit einem vertikalen Einbau mehr in Szene zu setzen.

Kommen wir weg von den internen Komponenten hin zum Monitor. Anders als bei TVs für Konsolen gibt es hier eine riesige Auswahl für Gamer. Abhängig ist das von den eigenen Vorlieben und der Leistung der Grafikkarte. Drei Dinge sollten dabei zusammenpassen: Auflösung, Bildwiederholrate und Bauform.

In unserer Kaufberatung Gaming-Monitore: Displays zum Zocken widmen wir uns vor allem den ersten beiden Punkten. Wenn die Grafikkarte stark genug ist, sollte man sich langsam überlegen, entweder die Bildwiederhohlrate auf 75 Hz, 144 Hz oder gar 240 Hz hochzuziehen. Das sorgt für einen sehr schicken und flüssigen Bildaufbau und verhindert das hässliche Screen-Tearing.

Alternativ kann man sich den Sprung auf eine höhere Auflösung überlegen. Grundsätzlich sollte man inzwischen mindestens mit 1920 x 1080 Pixeln zocken. Wer mehr Platz will, der kann auf 2560 x 1440 Pixel (WQHD) oder sogar 3840 x 2160 Pixel (UHD) umsteigen. Oder man nutzt eine andere Bilddiagonale. Bei 3440 x 1440 Pixel (Ultra Wide QHD) bleibt das Bild gleich hoch, wird aber links und rechts breiter. Das macht vor allem dann Spaß, wenn man einen gekrümmten Monitor nutzt. Dann steigt die Immersion merkbar, wie wir im Artikel Curved Gaming Monitor: Dann lohnen sich gekrümmte Bildschirme zeigen. Wichtig ist aber immer, dass die Grafikkarte mit der Größte und der Detailtiefe des darzustellenden Bildes mithalten kann.

Empfehlung: Monitore schwanken kaum in den Preisen, von Verkaufsaktionen abgesehen. Hier kann man entsprechend abwarten und zuschlagen, wenn das Gerät oder die Geräteklasse der Wahl gerade günstig ist.

Die meisten PC-Gamer sind zugleich Bastler, die ihr System kennen und aufrüsten, wenn es eine Engstelle gibt. Derzeit locken zwar die neuen Grafikkarten (die tatsächlich eine großartige Leistung bringen), aber sie sind einfach viel zu teuer. Da ist es sinnvoll, eine schnelle NVMe einzubauen und Windows darauf umzuziehen und dem System gleich noch ein wenig Arbeitsspeicher zu spendieren.

Wer zudem auf eine RTX 3080 oder eine vergleichbare Grafikkarte von AMD aufrüsten möchte, der sollte ein Upgrade der CPU und des Mainboards überlegen. Die neue Grafikkarten-Generation kann nicht nur PCI Express 4.0 verwenden, in älteren Systemen kann der Prozessor zudem ein Flaschenhals sein. Wir haben das selbst schmerzlich beim Test der RTX 3090 sehen müssen. Unser Testsystem von 2018 mit Core i5 8400 ist zu langsam, als dass die Karte ihr volle Leistung bringen kann. Entsprechend sollte man ein Upgrade von CPU und Mainboard vielleicht vorziehen, denn zumindest bei Intel-Systemen bekommt man aktuell gute Preise.

Es ist aber immer noch frustrierend, dass auf dem Grafikkartenmarkt so gar nichts vor sich geht. Hoffentlich fallen die Preise zum Winter hin.

Mehr zum Thema Gaming-PC zeigen wir in der Themenwelt Gaming. Dort ist etwa unsere große Bestenliste zu Grafikkarten zu finden, unsere Kaufberatung für Tastaturen oder der Überblick zu Gaming-Kopfhörern, die man auch am Smartphone nutzen kann.

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