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Mobile Gaming

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Mit den richtigen Gadgets wandelt sich das Smartphone zu einer handlichen Konsole. Wir stellen Zubehör fürs Mobile Gaming vor, das für mehr Spielspaß sorgt.

Smartphones sind dank unzähliger Apps mittlerweile kleine Spielkonsolen. Allerdings ist das Erlebnis mit Touchscreen nicht immer das, was Gamer gewohnt sind. Abhilfe verspricht hier Gaming-Zubehör für das Smartphone: Controller und Gamepads sowie weitere Accessoires wie Spielzeuge für Augmented Reality (AR) oder VR-Brillen.

Sehr nützlich für Spieler sind zudem Adapter, um das Handy mit dem TV zu verbinden, latenzfreie Kopfhörer mit aptX oder Powerbanks für längeren Spielspaß. Wir werfen einen Blick auf Smartphone-Zubehör für Gamer ab 8 Euro und erklären, was es damit auf sich hat und was angehende Spieler beachten müssen.

Zocken mit dem Handy klappt nur mit einem passenden Smartphone. Eine Auswahl geeigneter Geräte und weiteres Zubehör zeigen wir im Ratgeber Mobile Gaming: Die 10 besten Gaming-Smartphones und alles für perfektes Zocken unterwegs.

Für einen eingefleischten Gamer führt kein Weg an einem Gamepad vorbei. Eine Möglichkeit ist es, den Controller per Bluetooth mit dem Handy zu verbinden. Das klappt sogar mit dem Gamepad für Playstation oder Xbox. Es gibt zudem Varianten, in die man das Smartphone hineinsteckt. Entweder bieten sie eigene Steuerknöpfe unterhalb oder neben dem Handy oder nutzen mechanische Schalter, die auf das Touchdisplay des Smartphones hämmern.

Auf zwei Dinge sollten Nutzer bei einem Mobile-Gaming-Controller mit physischen Tasten achten: Passt das Smartphone auch hinein? Können Spieler die Buttons im Spiel anpassen? Das ist wichtig, damit die mechanischen Taster die richtige Stelle auf dem Touchscreen treffen. Das ermöglicht etwa bei Spielen wie Call of Duty oder PUBG gleichzeitig zu schießen und zu laufen.

Eingefleischte Shooter-Spieler aus der PC-Welt schwören dagegen auf Maus und Tastatur. Auch das ist mit einem Handy möglich. Das Ganze nennt sich „Battledock“ und besteht aus einem Hub mit Anschlüssen für eine Maus und einem kleinen Ausschnitt einer Tastatur mit den fürs Spiel relevanten Tasten. Die Verbindung des Docks mit dem Handy erfolgt via Bluetooth. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass das Spiel die Kommandos über Maus und Tasten auch unterstützt.

Eine sehr spaßige Angelegenheit ist AR-Spielzeug. Dieses macht sich die „Augmented Reality“ (AR) zunutze – dabei erweitern grafische Elemente in einem Spiel die echte Umgebung aus dem Kamerabild. Mehr ausführliche Details zu dem Thema zeigen wir im Ratgeber Von Ballern bis Lernen: AR-Spielzeug ab 10 Euro.

Zum Einsatz kommen hier insbesondere AR-Pistolen oder Gewehre, auf denen das Handy montiert wird. Nicht alle Spiele nutzen dabei echtes AR – es wird dann kein Kamerabild ins Spielgeschehen eingeblendet. Dafür erscheint auf dem Bildschirm eine Spielumgebung mit Monstern oder ähnlichen Gegnern. Über den Bewegungssensor des Smartphones erkennt das Spiel, wohin der Spieler blickt. Drück man auf den Auslöser, feuert die Waffe. Das Ganze macht wirklich Spaß.

Es gibt bei AR-Spielzeug zwei Dinge zu beachten: Passt das Mobiltelefon überhaupt in das AR-Accessoire und läuft die App in dem Spielzeug auch im jeweiligen App-Store? Es kann zum Beispiel nicht schaden, vorab die App auszuprobieren und erst dann das AR-Spielzeug zu kaufen. Das Angebot an Spielen ist aber begrenzt, zudem passen viele AR-Accessoires nicht zu den neuen Smartphones.

In die Callstel PX2337 finden auch größere Smartphones Platz. Die dazugehörige App „ARGun“ gibt es für iOS, aber nicht bei Google Play. Sie steht nur als Sideload aus einer anderen Quelle über den Browser parat. Die Installation hält ein Restrisiko bereit, sich Viren statt eines Spiels einzufangen. Für iOS kostet die App hingegen 1 Euro. Das Callstel PX2350 wiederum passen nur kleine Smartphones wie ein iPhone 12 Mini oder iPhone SE. Die dazugehörige App „Super AR“ läuft nur auf iOS, die Android-Version funktioniert derzeit nicht.

Der Wirbel um Virtual Reality (VR) scheint derzeit etwas nachgelassen zu haben. Dabei muss der Spaß nicht teuer sein. Bereits für wenige Euro bekommen Nutzer ein Cardboard aus Karton oder Kunststoff, in die man das Handy hineinlegt. Dieses setzt man dann auf wie eine Brille. Es gibt aber auch hochwertigere Geräte wie Samsung Gear VR (Testbericht).

Wer mit dem Smartphone nicht nur unterwegs spielen will, sondern auch zu Hause, kann über ein mobiles externes Display nachdenken. Auch wenn viele Smartphones immer größer werden, ist die Anzeige doch etwas klein verglichen mit einem PC oder einem TV.

Ausprobiert haben wir das mit dem ASUS Zenscreen MB16AMT. Den mobilen Monitor verbindet man einfach per USB-C-Kabel mit dem Smartphone. Mehr zu dem Thema zeigen wir im Beitrag Mobile Monitore: Zweit- und Dritt-Display für unterwegs ab 100 Euro.

Kopfhörer dürfen beim Spielerlebnis mit dem Smartphone nicht fehlen. Zum einen will man nicht sein Umfeld mit Lärm terrorisieren, zum anderen bekommt man damit ein Gefühl, noch tiefer ins Spielgeschehen einzutauchen.

Audio-Codecs wie aptX, aptX HD oder aptX Low Latency bieten ein unverzögertes Sounderlebnis, das synchron mit dem Spiel läuft. Kommt es zu größeren Verzögerungen, ist das ein Nachteil bei schnellen Multiplayer-Spielen wie Call of Duty. Eine Auswahl entsprechender Geräte zeigen wir im Ratgeber Bluetooth-Kopfhörer mit aptX bis 60 Euro. Vor dem Kauf eines Kopfhörers sollte man prüfen, ob das eigene Smartphone aptX unterstützt.

Zu guter Letzt dürfen Powerbanks nicht fehlen. Der Stromverbrauch eines Smartphones ist beim Zocke immens – immerhin geht die CPU dabei häufig an ihre Grenzen. Damit das Spielerlebnis nicht zu früh endet, bietet sich eine Powerbank an.

Mit dem richtigen Zubehör wird Mobile Gaming zu einer möglichen Alternative zur Spielkonsole. Die Bedienung mit zwei Händen über den Touchscreen ist eine Herausforderung. Spürbare Erleichterung verschafft hier ein passendes Gamepad. Wer unverzögerten Sound haben will, braucht Kopfhörer mit aptX (Ratgeber).

AR-Spielzeuge (Ratgeber) sind eine nette Spielerei, die man ausprobiert haben sollte. Leider ist das Angebot an guten Apps nach wie vor gering – oder die Geräte sind nicht mehr kompatibel zu neuen Smartphones. Zu empfehlen ist zudem eine Powerbank für längeren Spielspaß oder ein mobiler Monitor (Ratgeber). Passende Handys und weiteres Zubehör zeigen wir im Ratgeber Mobile Gaming: Die 10 besten Gaming-Smartphones und alles für perfektes Zocken unterwegs.

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