Fünf Kamerarucksäcke im Vergleich

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

RC-Nutzfahrzeuge: Ferngesteuerte Bagger, Kräne und Traktoren ab 10 Euro

RC-Nutzfahrzeuge: Ferngesteuerte Bagger, Kräne und Traktoren ab 10 Euro

Gopro Hero Actioncam im Vergleich: Welche Gopro kaufen?

Gopro Hero Actioncam im Vergleich: Welche Gopro kaufen?

Nicht nur für Nerds: Schneiden und Gravieren mit dem Laser

Nicht nur für Nerds: Schneiden und Gravieren mit dem Laser

Ratgeber: die besten 3D-Drucker und Zubehör zu Weihnachten

Ratgeber: die besten 3D-Drucker und Zubehör zu Weihnachten

Fotografen brauchen Platz für Ausrüstung, Objektive und Kleinzeug. Wir haben fünf Fotorucksäcke für Trekkingtouren und sonstiges getestet.

Je leichter der Rucksack ist, desto länger lässt er sich bequem tragen. Daher hilft es, sich im Vorfeld einer Foto-Tour zu überlegen, welche Ausrüstung man wirklich braucht. Sehr gut eignen sich spiegellose Systemkameras, die bauartbedingt meist kleiner und leichter als Spiegelreflexkameras (DSLR) sind. Doch den Löwenanteil einer Fotoausrüstung machen Objektive, Blitze und Stative aus. Es lohnt sich, vor der Tour zu überlegen, was man wirklich mitnehmen muss.

Für den Vergleichstest haben wir folgende Produkte exemplarisch ausprobiert:

Einer der wichtigsten Merkmale für einen Rucksack ist der Tragekomfort. Details wie Beckengurte und einen höhenverstellbarer Brustgurt helfen, das Gewicht zu verteilen. Den Tragekomfort erhöhen einige Rucksäcke, indem man sie mit Riemen oben an den Schultergurten zusätzlich seiner Statur anpassen kann.

Neben dem Platz für Kamera und Objektive sollten Rucksäcke genügend Taschen und Fächer für Kleinkram wie Geldbeutel, Schlüssel oder Papiertaschentücher besitzen. Rucksäcke mit Beckengurt bieten beispielsweise meist eine im Gurt integrierte Tasche. Wer ein iPad oder ein Notebook mitnimmt, für den ist ein Rucksack mit einem zusätzlichen Laptop-Fach sinnvoll.

Die Fototasche sollte gut gepolstert sein und einen variablen Innenraum bieten. Die meisten Fotorucksäcke bieten dafür mit Klettband fixierte Trennwände, die sich an die Größe von Kameras und Objektiven anpassen lassen. Ein Regenschutz ist vor allem bei Wanderungen wichtig. Die meisten Wanderrucksäcke bieten dazu eine kleine Tasche auf dem Rucksackboden, in dem sich ein Regencape für die Ausrüstung befindet. In der Praxis haben sich auch Taschen und Gurte außen bewährt, um Trinkflaschen, Jacken und Stative unterzubringen.

Ein einfacher Fotorucksack wie der Amazon Basic Kamera-Rucksack (Testbericht) reicht, wenn man eine Foto-Tour plant, für die man viel Ausrüstung benötigt. Vor allem für diejenigen, die große und schwere Teleobjektive beispielsweise für Tieraufnahmen oder für Aufnahmen von Sportereignissen verwenden, sind diese Rucksäcke die erste Wahl.

Wer Tier- oder Sportfotograf ist, der braucht eine dicke Kamera mit wuchtigem Objektiv. Kommt dann noch etwas Zubehör dazu, dann muss man einen Rucksack nur für die Fotoausrüstung wählen. Einen guten Einstieg in diese Spezial-Rucksäcke bietet der günstige Amazon Basics Kamera-Rucksack.

Für eine Wanderung in den Bergen oder an sonstigen schönen Landschaften wie der Meeresküste, Heide oder Wälder es einen Rucksack, der neben einem Fotofach Platz für eine Brotzeit, Trinkflachen und Wechselkleidung bietet. Für diesen Zweck gibt es eine ganze Reihe von Rucksäcken, deren untere Teil für die Kameraausrüstung reserviert ist und darüber Stauraum für sonstiges Gepäck parat steht.

Da man einen Trekking-Fotorucksack stundenlang trägt, ist ein hoher Tragekomfort wichtig. Ein Brust- und Beckengurt ist Pflicht, ein gutes Beispiel für diese Produktkategorie ist der Hama Trekkingtour 160 (Testbericht) . Zusätzliche Ausstattungsmerkmale sind Außentaschen für Trinkflaschen und die Möglichkeit, ein Stativ und/oder eine Jacke außen am Rucksack zu transportieren.

Im Grunde sind Rucksäcke für sportliche Fotografen ganz ähnlich aufgebaut wie die für Trekking-Tagestouren. Allerdings sind sie kompakter und bieten bessere Möglichkeiten, das Gepäck zu fixieren, damit es sich möglichst nahe am Rücken befindet und sich beim Laufen nicht stören im Rucksack bewegt. Becken- und Brustgurt ist hier ebenso eine Voraussetzung für einen möglichst hohen Tragekomfort. Produkte wie der Lowepro Photo Sport BP 200 AW (Testbericht) bieten die Möglichkeit, im Rucksack ein Trinksystem zu integrieren. Über einen Trinkschlauch kann man während des Laufens, Radfahrens oder Kletterns trinken.

Für sportliche Fotografen ist der Loewepro Photo Sport BP 200 AW II ideal geeignet, ihre Kamera und sonstige Ausrüstung zu tragen. Allerdings ist das Fotofach nicht besonders groß und eignet sich daher vorwiegend für kompaktere Systemkameras.

Für eine Stadt-Tour ist ein bequemer Rucksack passender, der neben einer Fotoausrüstung auch noch Platz für sonstiges Gepäck bietet. Da man den Rucksack öfter absetzt und im Vergleich zu einer Trekking-Tour nicht so lange trägt, ist ein Beckengurt optional. Der Rucksack lässt sich so etwas bequemer aufsetzen. Ideal für Städtetouren sind Kombi-Rucksäcke, die neben einem Fotofach auch einen Teil für sonstiges Gepäck bieten.

Ein guter Begleiter ist beispielsweise der Manfrotto Noreg Backpack-30 (Testbericht) . Besonders pfiffig: Die Kameratasche lässt sich herausnehmen und als eigenständige Umhängetasche verwenden. Auch mit dem Laptop-Fach ist dies möglich.

Für einen Wochenend-Trip braucht man nicht viel Kleidung in den Rucksack packen. Dennoch kann der Platz sehr schnell zu eng werden, wenn neben der Kleidung eine Fotoausrüstung ins Gepäck soll. Einige Kombi-Rucksäcke wie der Manfrotto Noreg Backpack-30 oder Evoc Photop 22l bieten daher die Möglichkeit, die Kamera-Tasche aus dem Rucksack zu nehmen und als eigene Umhängetasche zu verwenden. Das schafft auf Flug- oder Bahnreisen den nötigen Platz im Rucksack für das gesamte Gepäck, das man für ein Wochenende braucht.

Sehr viel Stauraum bietet der Evoc Photop 22l (Testbericht) . Dank seines herausnehmbaren Fotofachs eignet er sich besonders gut für Wochenend-Trips.

Einen Fotorucksack, der alle Einsatzzwecke abdeckt, wird man nicht finden. Denn zu unterschiedlich sind die Anforderungen für die Fotoaufgabe. Beispielsweise wird kaum ein Fotograf einen reinen Fotorucksack benötigen, der neben mehreren Kameras Platz für mehrere große und schwere Teleobjektive und ein Stativ bietet. Wichtig ist, dass der Rucksack ausreichend Platz für die Kamera und die jeweilige Ausrüstung bietet. Oft sind sie für kleinere bis mittlere Spiegelreflexkameras und Standard-Objektive ausgelegt.

Genauso relevant sind die Ausstattungsdetails: Ausreichend Taschen für Kleinkram, Außentasche für Trinkflaschen oder Stativ sowie ein Regencape sollte je nach Anforderung dabei sein. Doch das Wichtigste ist der Tragekomfort, besonders dann, wenn man einen Rucksack zum Wandern sucht.

Mehr rund um das Thema Fotografie, die passende Ausrüstung sowie Tipps und Tricks für Fotografen findet ihr in der c't Fotografie. Die Ausgabe 6-2018 stellt die neuen Vollformat-Kameras ohne Spiegel Canon EOS R, Nikon Z7 und Sony A7 R gegenüber. Dazu gibt es einen großen Workshop rund um Reflektoren und Tipps, wie sich Naturfotografen getarnt an ihre Motive heranpirschen können

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.