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Folien, Scheiben, Hüllen: Schutz für die Apple Watch

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Die Apple Watch ist beliebt und teuer. Wer seine Uhr täglich nutzt, sollte sie vor Beschädigungen schützen.

Die Apple Watch 5 (Testbericht von Mac & i) und die Watch der 4.Generation sind nicht nur in zwei Gehäusegrößen erhältlich, es gibt auch zwei verschiedene Materialien beim Display. Während Apple beim günstigeren Aluminium-Gehäuse auf Ion-X-Glas setzt, kommt bei der teureren Varianten mit Edelstahl-, Titan- oder Keramikgehäuse Saphirglas zum Einsatz. Beide Materialien haben ihre Vor- und Nachteile: Ion-X gilt als deutlich bruchfester und übersteht Stürze besser, dafür ist Saphierglas vergleichsweise kratzfest.

Mindestens 400 Euro kostet die Apple Watch. Kratzer und Sprünge im Display sind ärgerlich, der Austausch ist teuer. Wer sich das gleich sparen will, kann mit diversem Zubehör von Drittherstellern für zusätzlichen Schutz sorgen.

Wie bei Smartphones gibt es verschiedene Folien, Hüllen und sogenannte Panzerglas-Scheiben (gehärtetes Glas), die Schutz versprechen. Das zusätzliche Material wird aufgeklebt. Es ist nicht stabiler als das Original, meist sogar ganz im Gegenteil – aber es verhält sich als Opferschicht. Erwischt man die Wand, hinterlässt rauer Putz Kratzer in der Schutzscheibe; die lässt sich aber im Gegensatz zum Touchscreen einfach und günstig tauschen.

Echtglas- oder Panzerglasscheiben sind unauffällig und erhalten die Haptik des Watch-Displays. Das Anbringen auf dem digitalen Zifferblatt ist verhältnismäßig einfach, da üblicherweise keine störenden Luftblasen entstehen. Die Schutzscheiben sind vor allem gegen Kratzer hilfreich, bei Einschlägen gehen sie selbst kaputt. Dabei schützen sie das Display in den meisten Fällen, indem sie die Enegie des Aufpralls verteilen. Wer sich für eine Echtglasscheibe entscheidet, sollte sich am besten gleich einen kleinen Vorrat anlegen. Geht eine der Scheiben kaputt, kann man sie sofort austauschen.

Die komplett flachen Scheiben reichen meist nunr bis zum abgerundeten Rand des Uhren-Displays, decken ihn aber nicht mit ab. Dementsprechend sieht man auch auf den ersten Blick, dass ein Schutz aufgetragen ist. Wer das nicht möchte, sollte sich für eine Scheibe im 3D-Design entscheiden. Letztlich handelt es sich dabei um eine Echtglasscheibe mit abgerundetem Rand. Dieser schützt neben dem Display auch die oberen Kanten des Gehäuses. In der Praxis gehen diese Scheiben allerdings schneller kaputt als flache Panzerglasscheiben. Die Ränder brechen schneller oder sind aus flexiblem Material gefertigt, unter dem sich Schmutz sammeln kann – dann verliert die komplette Scheibe an Haftung. Kurz und knapp: Diese Scheiben sehen besser aus, schützen die Uhr sogar noch ein wenig besser – gehen aber selbst schneller kaputt.

Günstige Display-Folien aus Kunststoff schützen vor Kratzern und brechen nicht. Allerdings fühlt sich die Oberfläche nicht so hochwertig an wie Scheiben aus echtem Glas. Das Aufbringen der Folie benötigt Fingerspitzengefühl und eine ruhige Hand – ansonsten bilden sich unschöne Lufteinschlüsse. Die Kunststoff-Oberfläche ist im Vergleich zu Panzerglas deutlich weicher und somit anfälliger für Kratzer, außerdem können sie die Kraft von spitzen Einschlägen, etwa beim Fall auf kleine Steine, nicht so gut verteilen – das Risiko, dass die Watch-Scheibe bricht, ist höher. Wir würden daher immer zum Echtglas greifen.

Wer bereits die ersten Kratzer in seiner Watch hat, muss nicht zwingend einen Austausch vornahmen lassen. In manchen Fällen lassen sich leichte Beschädigungen mit einem Polierset entfernen; bei tiefen Kratzern oder Sprüngen hilft das allerdings nicht.

Wer seine Uhr auch bei körperlicher Arbeit oder beim Sport trägt, muss bei der Variante mit weichem Aluminiumgehäuse deutlich vorsichtiger sein, als mit dem Edelstahlgehäuse der teuren Topmodelle. Beim Kampf gegen verkratzte Gehäuse helfen Hüllen, sogenannte Bumper, am besten. Auch hier ist die Auswahl an Varianten riesig. Von knallig bunt bis edel und nüchtern ist für jeden Geschmack etwas zu finden. Die meisten Gehäuse-Bumper verfügen allerdings über keine integrierte Schutzscheibe.

Bei allen Schutzgehäusen sollte die Watch regelmäßig entnommen und gereinigt werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Dreck zwischen Hülle und Uhr sammelt und zu unschönen Oberflächenkratzern führt.

Weiche Hüllen aus Silikon oder TPU sind günstig und versprechen ausreichend Schutz. Die flexiblen Gehäusehüllen haben allerdings einen entscheidenden Nachteil. Bei starker Beanspruchung sehen sie bereits nach wenigen Monaten abgenutzt und verranzt aus. Die Hüllen wirken außerdem deutlich weniger hochwertig, als beispielsweise Modelle aus Aluminium.

Deutlich hochwertiger und edler wirken Hüllen aus Metall oder Carbon. Diese schützen ebenfalls zuverlässig, sind allerdings selbst anfällig für Kratzer. Außerdem wiegen sie mehr als Modelle aus flexiblen Material.

Kombinationen aus Hülle und Armband sorgen für Rundumschutz und eine komplett geänderte Optik der Uhr. Die Preise für einen Designwechsel beginnen bei knapp 20 Euro. Auch hier gelten die Vor- und Nachteile der einfachen Gehäuse-Bumper.

Wer seine Apple Watch im Rucksack oder in der Tasche transportiert, sollte sie ebenfalls gegen Beschädigungen schützen. Am besten eignet sich dazu eine kleine Tasche. Die unten aufgeführte Tasche dient nicht nur zur sicheren Aufbewahrung, sondern funktioniert gleichzeitig als Ladestation. Neben der Watch finden auch die Airpods inklusive Hülle ausreichend Platz in der spritzwasserdichten Tasche.

Die Apple Watch ist ein praktisches, aber teures Gadget. Insbesondere Nutzer der günstigeren Modell-Variante mit Aluminium-Gehäuse und Ion-X-Glas sollten unbedingt Schutzscheiben und Gehäusehüllen verwenden. Beim Displayschutz ist es sinnvoll, diesen gleich auf Vorrat zu kaufen.

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