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Ovicx Q2S

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Ein Laufband erlaubt bequemes Joggen zu Hause – egal bei welchem Wetter. Wir werfen einen Blick auf faltbare Geräte und zeigen, was damit möglich ist.

Mit einem Laufband holt man sich ein Stück Fitnessstudio in die heimischen vier Wände. Die Geräte erlauben zu Hause Cardio-Training bei jedem Wetter. Gerade für Personen mit Allergien dürfte ein Laufband eine gute Alternative zum Joggen im Freien sein – wo sie sonst Pollen ausgesetzt wären. Durch gefederte Laufflächen sind Laufbänder zudem schonender für die Gelenke. Wer genug vom Hometrainer oder Online-Fitnesskursen hat, für den stellt ein Laufband eine willkommene Abwechslung dar, die am ehesten dem Laufen im Freien nahekommt. Für diesen Ratgeber hat uns Geekmaxi das faltbare Laufband Xiaomi Ovicx Q2S zur Verfügung gestellt.

Vor dem Kauf sollte man sich mit den Abmessungen vertraut machen und gut überlegen, wo zu Hause ein geeigneter Stellplatz wäre. Mittlerweile gibt Laufbänder mit relativ kompakten Maßen, dennoch ist es wichtig, dass neben und hinter der Lauffläche genügend Platz bleibt, um bequem auf das Trainingsgerät zu steigen. Alle Laufbänder in dieser Übersicht bieten einen Mechanismus zum Zusammenklappen – das vereinfacht das Verstauen des Trainingsgeräts. Allerdings bestehen größere Unterschiede darin, wie viel Platz das gefaltete Laufband noch einnimmt.

Der Raum für das Laufband benötigt einen Stromanschluss und ein ausreichend großes Fenster zum Lüften, denn während des Trainings gibt der Körper eine Menge Feuchtigkeit und Gerüche ab. Größere Personen sollten auch darauf achten, das Gerät nicht direkt unter einen Lampenschirm zu stellen, um nicht mit dem Kopf dagegen zu stoßen.

Im Einsatz sind Laufbänder recht laut – sodass eine andere Person im selben Raum gestört werden könnte. Vor dem Kauf sollte man zudem auf das Belastungsgewicht des Laufbandes achten. Gerade kleinere Geräte erlauben lediglich ein Höchstgewicht von 100 Kilogramm. Wir empfehlen darüber hinaus unbedingt eine Unterlegmatte für das Laufband – damit das Verhältnis zu den Nachbarn nicht ins Wanken gerät.

Als Nächstes stellt sich die Frage: Wie schnell soll das Laufband sein? Je nach Modell sind Höchstgeschwindigkeiten von 8 bis 20 km/h möglich. Wer lieber gemächlich läuft oder auf Power Walking setzt, dem reicht ein Gerät mit einer maximalen Geschwindigkeit bis 8 km/h. Für einen längeren Ausdauerlauf bei gleichbleibendem Tempo reicht bereits ein Laufband mit einer Geschwindigkeit von 10 bis 12 km/h. Wer gerne kurze Tempophasen oder Sprints einlegt, braucht ein Gerät mit einer Höchstgeschwindigkeit von mindestens 15 km/h. Allerdings verbrauchen Laufbänder bei hohen Spitzengeschwindigkeiten mehr Strom – 1500 bis 3500 Watt sind je nach Tempo keine Seltenheit.

Vor dem Kauf sollte man klären, welche Features man benötigt. Es gibt Laufbänder, die über Haltegriffe den Puls messen. Zudem unterstützen viele Geräte den Datenaustausch mit einem Brustgurt zur Pulsmessung oder einer Smartphone-App. Darüber hinaus bieten einige Laufbänder einen Computer mit vordefinierten Trainingsprogrammen. Eine Ablage oder Halterung für ein Smartphone oder Tablet sind nahezu bei allen Geräten Standard – gelegentlich finden sich auch Trinkflaschenhalter. Einige Laufbänder erlauben eine geneigte Lauffläche als zusätzlichen Trainingsanreiz – diese Modelle sind in der Regel wuchtiger.

Weitere Alternativen für das Training zu Hause zeigen wir in unserem Ratgeber Sport im Lockdown. Wer lieber auf einen Hometrainer statt auf ein Laufband steigt, sollte einen Blick in den Artikel Smarte Hometrainer werfen. Passendes Zubehör zum heimischen Training zeigen wir in Die besten Smartwatches, Sportuhren und Fitness-Tracker.

Das Xiaomi Ovicx Q2S gehört zu den kompakten Vertretern der faltbaren Laufbänder. Mit einer Länge von 147 Zentimetern und einer Breite von 65 Zentimetern fällt es schmaler und kürzer aus als die meisten Laufbänder anderer Hersteller. Es deckt gerade einmal die Fläche von 0,5 m² ab. Um das Laufband zu verstauen, dreht man an zwei Drehverschlüssen am unteren Ende des Geräts und klappt das Laufband zusammen. Gefaltet hat es lediglich eine Höhe von 21 Zentimetern. Dadurch kann man es einfach verstauen.

Das Gehäuse besteht aus einer Mischung aus Metall und Kunststoff und hinterlässt einen hochwertigen Eindruck. Dennoch ist es mit einem Gewicht von knapp über 40 Kilogramm verhältnismäßig leicht. Der Aufbau erfolgt problemlos: auspacken, aufklappen, einstecken – und los.

Die Lauffläche selbst ist 110 Zentimeter lang und 43 Zentimeter breit. Das wirkt auf den ersten Blick recht klein, reicht aber für das Lauftraining vollkommen aus. Unsere Testperson hat eine Größe von 185 Zentimeter und kam mit dem Laufband einwandfrei zurecht. Das Gerät eignet sich für Personen mit einem maximalen Gewicht von 120 Kilogramm. Die Gummioberfläche des Laufbandes federt Stöße des Läufers effektiv ab. Die maximale Geschwindigkeit des Ovicx Q2S beträgt 10 km/h. Das reicht aus für flottes Joggen – zum Sprinten ist das Laufband nicht geeignet. Für den Antrieb sorgt ein elektrischer Motor mit einer Nennleistung von 1 PS und einer Spitzenleistung von 2,5 PS.

Die LED-Anzeige des Ovicx Q2S zeigt die aktuelle Geschwindigkeit, verstrichene Zeit seit Trainingsbeginn und zurückgelegte Distanz an. Statt der Distanz zeigt das Gerät zusätzlich den Kalorienverbrauch oder die Herzfrequenz an – sofern man einen separat erhältlichen Pulsmesser nutzt. Auf Wunsch übermittelt das Laufband die Trainingsdaten an das Smartphone über die App „Fitshow“. Nach Betätigen des Power-Buttons startet einen Countdown von drei Sekunden, danach setzt sich das Band in Bewegung. Eine Plus- und Minustaste stellt die gewünschte Geschwindigkeit in Schritten von 0,1 km/h ein. Das kann nervig sein, bis man die gewünschte Geschwindigkeit erreicht hat. Rechts wie links befinden sich ausklappbare Handläufe, die als mögliche Stütze der Sicherheit beim Laufen dienen. Beim Testlauf empfanden wir diese aber als störend, da sie relativ schmal beieinander liegen. Deshalb haben wir sie wieder eingeklappt. Jeweils neben dem Laufband befindet sich eine Fläche zum Abstellen der Füße, falls das Tempo zu hoch ein sollte.

Wer beim Laufen müde wird, kann die Geschwindigkeit per Knopfdruck direkt auf 4 km/h drosseln. Fühlt man sich wieder fit, drückt man den Schalter erneut – das Laufband kehrt zur vorherigen Geschwindigkeit zurück. Als zusätzliche Sicherung ist eine Notabschaltung eingebaut. Hierzu befestigt man eine Kordel mit einem Magneten am Laufband und mit einem Clip an der Kleidung. Löst sich die Kordel vom Gerät – kommt das Laufband zum Stehen.

Das Ovicx Q2S eignet sich für jeden, der zu Hause Ausdauertraining betreiben will und nur begrenzt Platz hat. Dank seiner kompakten Abmessungen passt das Laufband auch in kleine Wohnungen. Der Aufbau gelingt spielend leicht, das Laufband wirkt zudem hochwertig und fühlt sich angenehm und solide an beim Laufen. Mit einer Geschwindigkeit von maximal 10 km/h eignet es sich für längere Ausdauerläufer – für Intervalltraining ist es nicht gemacht.

Spezielle Programme für das Laufband gibt es nur in Verbindung mit der Smartphone-App. Eine verstellbare Steigung gibt es nicht. Schön wären Direktwahltasten für bestimmte Geschwindigkeiten gewesen. Die Ablage für das Smartphone ist zudem etwas wackelig und zu klein für ein Tablet mit 10 Zoll. Geekmaxi bietet das Ovicx Q2S für 490 Euro an. Für den Versand kommen nochmals 20 Euro hinzu. Mit dem Gutscheincode XiaomiXQIAO kostet das Laufband nur 450 Euro.

Noch kompakter ist das Laufband Christopeit CS 200. Die Maße betragen 127 x 63 Zentimeter, es bringt gerade einmal 30 kg auf die Waage. Um Platz zu sparen, klappt man die Lauffläche nach oben. Die Handläufe und der Rahmen sind aus Metall, ansonsten dominiert beim Material Kunststoff. Die Lauffläche selbst bietet eine Länge von 110 Zentimetern bei einer Breite von 34 Zentimetern. Damit ist es deutlich schmaler als das Laufband von Ovicx. Größere Personen könnten also Probleme bekommen beim Laufen. Zudem ist es nur für ein Gewicht von maximal 100 Kilogramm ausgelegt.

Der Antrieb leistet höchstens 1 PS, die maximale Geschwindigkeit beträgt 8 km/h. Das Christopeit CS 200 bietet für den Preis einige Features: Pulsmesser an den Handläufen, Halterungen für zwei Trinkflaschen, eine dreifach verstellbare Steigung, Direktwahltasten für 2, 4 und 6 km/h, 16 Programme, ein Sicherheitsband für die Notabschaltung sowie eine Halterung für Smartphones und ein LC-Display für die Anzeige von Zeit, Entfernung, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch und Pulsfrequenz.

Das Laufband von Christopeit eignet sich für jeden, der ein besonders platzsparendes Gerät sucht und eher auf gemäßigtes Cardio-Training zur Fettverbrennung wie leichtes Joggen oder Walken setzt. Ab 350 Euro ist das Christopeit CS 200 erhältlich, der Versand kostet 6 Euro.

Wer ein preiswertes Laufband für schnelleres Tempo sucht, wird beim Christopeit CS 300 fündig. Das Gerät ist allerdings etwas größer als das CS 200 von Christopeit: Es misst 160 x 70 Zentimeter. Der Klappmechanismus sorgt wie beim kleineren Modell für eine platzsparende Aufbewahrung nach dem Training. Die Lauffläche beträgt 122 x 40 Zentimeter.

Für die Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h sorgt ein Elektromotor mit 0,75 PS Dauerleistung und 1,5 PS Spitzenleistung. Das maximale Belastungsgewicht beträgt 110 Kilogramm. Das Laufband bietet wie schon das CS 200 eine dreifach verstellbare Neigung, Handpulssensoren, Trinkflaschenhalterungen und einen Computer mit LC-Display. Dieser verfügt über zwölf verschiedene Programme. Die Geschwindigkeit wählt der Nutzer über Direktwahltasten für 2, 4, 6, 8 und 10 km/h oder in Schritten zu 0,1 km/h aus. Ab 440 Euro ist das Christopeit CS 300 zu haben, für den Versand kommen ca. 30 Euro hinzu.

Das Laufband Asviva T16 ist mit 165 x 77 Zentimetern noch ein wenig größer und mit einem Gewicht von 60 Kilogramm schon ein Schwergewicht. Dafür bietet es mit 130 x 46 Zentimetern eine große Lauffläche. Die Lauffläche klappt man bei Bedarf nach oben. Dann ist das Gerät allerdings noch immer etwa 97 Zentimeter tief.

Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h eignet es sich auch für Tempoläufe. Möglich macht es der Elektromotor mit einer Dauerleistung von 2,3 PS und einer Spitzenleistung von 3,5 PS. Eine Steigung ist bis zu einer Neigung von 15 Prozent möglich. Das Laufband eignet sich zudem für schwerere Personen bis 130 Kilogramm. Der Computer mit LED-Display bietet zwölf verschiedene Trainingsprogramme und Speicherplätze für drei benutzerdefinierte Programme.

Die Lauffläche verfügt über eine spezielle Dämpfung gegen Lärm, die zudem gelenkschonend ist. Die Geschwindigkeit passt man direkt über die Handgriffe an. Eine Verbindung mit dem Smartphone ist über Bluetooth möglich. Besonders hervorzuheben ist der Lieferumfang: Neben einer Bodenschutzmatte gegen Lärm gehört auch ein Polar T34 Pulsgurt dazu.

Das Asviva T16 ist das Richtige für jeden, der gerne mit hohem Tempo läuft und dafür bereit ist, ein größeres Gerät in Kauf zu nehmen. Das Laufband ist für 550 Euro versandkostenfrei und direkt beim Anbieter erhältlich.

Beim Hammer Race Runner 2000M handelt es sich – wie der Name schon vermuten lässt – um ein Laufband für Sprinter. Mit einer Abmessung von 172 x 70 Zentimetern gehört es zu den größten Laufbändern in dieser Übersicht. Immerhin kann man die Lauffläche nach oben klappen – dann ist das Laufband noch etwa 105 Zentimeter lang.

Der Antrieb sorgt für eine maximale Leistung von 5 PS bei einer Dauerleistung von 2 PS. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 20 km/h braucht es auch eine große Lauffläche: 132 x 43 Zentimeter. Der Computer bietet 26 verschiedene Programme für Anfänger und Fortgeschrittene. Die Steigung kann man in drei Stufen manuell einstellen. Für die Regulierung der Geschwindigkeit befinden sich Tasten an den Handgriffen, die darüber hinaus den Puls messen können. Eine Anbindung an polar-kompatible Brustgurtempfänger ist ebenfalls möglich.

Wer gerne mit Sprints in Intervallen trainiert oder einfach gerne schnell läuft, sollte zum Race Runner 2000M von Hammer greifen. Dafür muss man ein etwas größeres Laufband in Kauf nehmen, auch wenn es faltbar ist. Inklusive Versand kostet der Hammer Race Runner 2000M etwa 700 Euro.

Das Laufband Horizon Fitness T82 ist mit einer Länge von 180 und einer Breite von 70 Zentimetern ein wahrer Koloss. Zusammengeklappt kommt das Laufband noch auf eine Länge von 115 Zentimetern. Dafür bietet es eine große Lauffläche von 135 x 42 Zentimetern.

Die Spitzengeschwindigkeit beträgt 15 km/h, die ein Motor mit einer Dauerleistung von 1,75 PS umsetzt. Insgesamt 23 Programme stehen zur Auswahl. Die Anzeige macht dabei Angaben zu Zeit, Geschwindigkeit, Strecke, Steigung, Kalorien, Herzfrequenz, Schrittzahl und BMI-Resultaten. Die elektronische Neigungseinstellung ist bis 10 Prozent möglich, über Direktwahltasten legt man die Steigung auf 3, 6 und 9 Prozent fest. Für die Geschwindigkeitseinstellung gibt es ebenfalls drei Direkttasten für 4, 8 und 12 km/h. Benutzer dürfen maximal 115 Kilogramm wiegen. Ein Trinkflaschenhalter und ein Ein- und Ausgang für Kopfhörer gehören ebenfalls zur Ausstattung.

Das Horizon Fitness T82 eignet sich für alle, die gerne in etwas höherem Tempo laufen und nicht so stark darauf achten müssen, Platz zu sparen. Bei diesem Laufband handelt es sich um das Längste in dieser Übersicht. Ab 800 Euro ist das Laufband zu haben.

Das Laufband von Sportstech kann man wie das Ovicx Q2S komplett zusammenfalten. Mit einer Dicke von etwa 21 Zentimetern lässt es sich gefaltet noch gut verstauen. Die Abmessungen von 160 x 75 Zentimetern sind es zudem etwas platzsparender als bei den Laufbändern von Hammer oder Horizon Fitness. Das Laufband wiegt gut 55 Kilogramm und bietet eine Lauffläche von 122 x 51 Zentimeter.

Dank des Motors mit 2 PS Dauerleistung sind Geschwindigkeiten von bis zu 16 km/h möglich. Zudem soll der Motor sehr leise arbeiten, der Hersteller gibt eine Lautstärke von 60 db an. Das maximale Benutzergewicht beträgt 110 Kilogramm. Der Trainingscomputer mit LED-Display bietet neun voreingestellte Programme. Die Pulsmessung über die Handauflagen ist möglich, zudem bietet das Laufband einen Empfänger für Brustgurte, die mit Polar kompatibel sind. Zudem unterstützt das Laufband die Fitness-App „Kinomap“. Eine verstellbare Neigung ist jedoch nicht möglich.

Das Sportstech FX300 stellt einen guten Kompromiss aus Leistung und kompakter Größe dar. Zusammengeklappt ist es einfacher zu verstauen als die Geräte von Christopeit, Horizon Fitness oder Asviva. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h kommen auch schnelle Läufer auf ihre Kosten. Dieser gute Kompromiss hat seinen Preis: 900 Euro.

Sehr kompakt ist auch das Laufband CleverFold TM7 von Hammer. Ähnlich wie die Modelle von Sportstech und Ovicx kann man das Gerät komplett zusammenklappen und so recht einfach vertikal verstauen – beispielsweise neben einem Kleiderschrank. Aufgeklappt sind die Maße mit 150 x 80 Zentimetern ebenfalls überschaubar. Die Laufbandfläche bietet 130 x 43 Zentimeter.

Das Hammer CelverFold TM7 ist dennoch das passende Laufband für Sprinter. Bis zu 18 km/h sind angetrieben von einem Elektromotor mit 1,5 PS damit möglich. Läufer mit einem Gewicht von bis zu 130 Kilogramm sind willkommen. Für die Geschwindigkeitsregulierung steht jeweils eine Schnellwahltaste für 6 km/h und 9 km/h zur Verfügung. Feintuning erfolgt über die Plus-/Minustaten auf der Konsole. Eine Pulsmessung über den Handgriff ist nicht möglich, dafür unterstützt das Gerät gängige Brustgurte. Die Neigung des Laufbandes kann nicht verändert werden.

Wie schon das Laufband von Sportstech und Ovicx richtet sich das Hammer CleverFold TM7 an alle, die möglichst Platz sparen wollen. Allerdings eignet sich das Modell von Hammer ebenso für Athleten, die gerne bei hohem Tempo laufen. Dafür muss man auf Features wie eine Neigung oder eine Pulsmessung in den Griffen verzichten. Der kompakte Alleskönner kostet knapp 900 Euro.

Das Horizon Fitness T11 Laufband gehört wiederum zu den größeren Vertretern. Mit einer Abmessung von 174 x 86 Zentimetern ist besonders breit. Ein hydraulisches System hilft beim Hochklappen der Lauffläche bei dem 65 Kilogramm schweren Laufband und erleichtern gemeinsam mit Rollen das platzsparende Verstauen des Geräts. Die Lauffläche gestaltet sich mit 135 x 46 Zentimetern recht groß.

Der Motor mit einer Dauerleistung von 2 PS meistert Geschwindigkeiten bis 18 km/h bei einer Steigung von maximal 10 Prozent. Personen mit einem Gewicht von bis zu 125 Kilogramm können das Laufband nutzen. Der Trainingscomputer mit LCD-Anzeige verfügt über sieben Trainingsprogramme und macht Angaben zu Entfernung, Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, Pulsfrequenz, Steigung und Trainingszeit. Die Griffe messen dabei den Puls.

Wie schon das Gerät von Hammer eignet sich auch das Horizon Fitness T11 für ambitionierte Sportler, die ein höheres Lauftempo wünschen. Das sorgt für größere Abmessungen und höheres Gewicht. Mediamarkt verlangt für das Laufband aber stattliche 1100 Euro.

Passende Ergänzungen zu einem Laufband sind Brustgurte zur Pulsmessung oder alternativ Fitness-Tracker. Zudem legen wir den Einsatz einer Unterlegmatte nahe, um den Lärm durch das Training für die Nachbarn zu verringern.

Ein Laufband stellt eine wirkungsvolle Ergänzung für das heimische Cardio-Training dar – unabhängig von Wetter und Jahreszeiten. Nichts kommt dem Lauferlebnis so nahe. Allerdings benötigt man dafür ausreichend Platz in der Wohnung.

Für gelegentliches Laufen bei niedrigem Tempo reicht bereits ein Laufband um die 350 Euro aus – wie das Christopeit CS 200. Wer gerne etwas schneller läuft, bekommt mit dem Ovicx Q2S und dem Christopeit CS 300 für unter 500 Euro Geräte mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Ambitionierte Läufer, die schneller unterwegs sind, müssen schon mehr als 500 Euro ausgeben, wie beispielsweise für das Asviva T16, Hammer Race Runner 2000M oder Horizon Fitness T82.

Wer wenig Platz hat, für den sind die Laufbänder Ovicx 2QS, Sportstech FX300 und Hammer CleverFold TM7 eine gute Wahl – je nachdem, wie schnell das Laufband sein soll. Alle drei Geräte lassen sich komplett falten und nehmen so am wenigsten Platz beim Verstauen ein.

Noch mehr über Fitness-Training in den heimische vier Wänden zeigen wir im Ratgeber Sport im Lockdown: Apps & Zubehör fürs Training daheim sowie Smarte Hometrainer – allein zu Hause in der Gruppe Radfahren. Eine ideale Ergänzung zum Sport sind Fitness-Tracker. Die besten Modelle zeigen wir in Testsieger: Die besten Smartwatches, Sportuhren und Fitness-Tracker.

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