Eiswürfelbereiter, Eismaschine und Slush-Maker: Diese Küchen-Gadgets ab 10 € sorgen für Erfrischung

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Eisgekühlte Drinks, Slush-Eis, Ice-Rolls und Eiscreme sorgen bei Sommerhitze für Abkühlung und lassen sich auch zu Hause herstellen. TechStage zeigt, welche Gadgets geeignet sind.

Bei sommerlichen Temperaturen und bestem Sonnenschein dürfen kalte Desserts und Getränke nicht fehlen. Das Angebot an praktischen Küchen-Gadgets ist riesig und die Preisunterschiede zwischen den Geräten enorm. Doch wo liegen die Unterschiede und was sollte man vor dem Kauf von Eiswürfelbereiter und Eismaschine beachten? TechStage hat sich eine Übersicht verschafft und zeigt, worauf man bei den verschiedenen Geräten achten sollte.

Dieser Ratgeber gehört zu den Themenwelten Sommer und Küche. Hier zeigen wir kuriose Dinge, wie einen 3D-Drucker für Schokolade (Testbericht), zeigen Wasserkocher mit App oder vergleichen Küchenmaschinen und Pool-Varianten.

Der Klassiker unter den Küchen-Gadgets für den Sommer ist natürlich die Eismaschine. Hier lassen sich eigene Rezepte umsetzen und hinterher weiß man auch, was überhaupt drinsteckt. Doch wo unterscheiden sich Eismaschinen und lohnt sich der Aufwand überhaupt?

Die einfachste Möglichkeit Eis selbst zuzubereiten sind einfache Kunststoff- oder Silikonformen. Die Eisformen für 10 bis 30 Euro werden mit Saft oder Joghurt befüllt und kommen anschließend in den Tiefkühlschrank. Ob hier die Varianten mit Holzstil, Kunststoffstil oder zum Herausdrücken besser sind, ist letztlich Geschmackssache. Ein aus unserer Sicht lohnender und günstiger Klassiker, mit dem sich auch individuelle Kombinationen wie Banane-Kirsch umsetzen lassen.

Bei den Eismaschinen für Eiscreme gibt es zwei Kategorien. Die einfachen Eismaschinen ohne eigene Kühlung und die hochwertigen Speiseeismaschinen mit Kompressor. Bei beiden Varianten werden die Zutaten hinzugegeben und anschließend in der eiskalten Schüssel so lange von einem elektrischen Rührwerk vermengt, bis die gewünschte Konsistenz entsteht. Üblicherweise muss dieses Eis dann allerdings zeitnah und vollständig aufgegessen werden, da das selbst gemachte Eis bei der Lagerung in der Tiefkühltruhe durchfriert und so die Konsistenz und Cremigkeit verliert. Auch langsames Antauen bringt dann nur selten eine erneut angenehme Konsistenz. Das selbst gemachte Eis sollte also immer frisch zubereitet werden.

Hauptunterschied zwischen billig und teuer: Bei den Maschinen ohne Kompressor muss die Rührschüssel oder der darunterliegende Kühlkörper im Vorfeld für 8 bis 14 Stunden in die Tiefkühltruhe und erfahrungsgemäß reicht die Kühlung meist nur für eine Sorbet-ähnliche Konsistenz. Ist das gewünscht, ist die Lösung günstig und gut geeignet. Solche einfachen Eismaschinen gibt es für etwa 20 bis 50 Euro. Nachteile sind der Platzbedarf in der Kühltruhe und die Tatsache, dass man nicht spontan loslegen kann.

Eismaschinen mit Kompressor gibt es ab unter 200 Euro – die Modelle von Medion und Unold sind mit Preisen von 150 bis 170 Euro einige der günstigsten Maschinen im Preisvergleich. Diese schon deutlich sperrigeren Geräte brauchen zwar viel Platz im Küchenschrank oder Keller, funktionieren aber auch spontan ohne Vorbereitung und ermöglichen großartige Eiskreationen. Da hier ein Kompressor für aktive Kühlung sorgt, ist der Kühleffekt über längere Zeiträume möglich und zudem gleichmäßiger und stärker als bei der günstigen Lösung. Im Ergebnis ist hier vom Sorbet bis zu gleichmäßig durchgefrorener Eiscreme alles möglich.

Grundsätzlich haben wir gute Erfahrungen mit selbstgemachtem Eis – allerdings sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein. So ist es gar nicht so einfach, die gewünschte Konsistenz und den erhofften Geschmack zu bekommen. Wer sich ohne Übung perfekte Ergebnisse erwartet, wird enttäuscht. Hier muss man Spaß an der Sache haben und auch mal mit Rückschlägen leben können. Außerdem sollte man ausreichend Platz für die Geräte einplanen.

Fertige Eispulvermischungen und Pasten sind am Anfang eine gute Grundlage für eigene Kreationen. Ein Tipp: Wer nur mal für ein besonderes Ereignis oder als Happening mit den Kindern eine eigene Eiskreation zaubern möchte, kann dies mit einigen Dessert-Päckchen-Lösungen aus dem Supermarkt auch ganz ohne Eismaschine machen.

Eine besondere und in den letzten Jahren immer beliebtere Form für kühle Desserts ist das sogenannte Rolled Ice. Letztlich ist die Funktionsweise mit klassischen Eismaschinen vergleichbar, allerdings wird das Eis hier nicht in großen Mengen, sondern portionsweise hergestellt. Statt eines Rührwerks kommt hier ein Spachtel und Muskelkraft zum Einsatz, mit der die Zutaten wie frisches Obst, Säfte, Joghurt oder Ähnliches vermengt, zerkleinert und anschließend immer wieder auf der eiskalten Edelstahloberfläche verteilt werden. Da hier nur eine dünne Schicht abgekühlt werden muss, friert diese schnell an der Oberfläche an. Beim Herauslösen mit dem Schaber rollt sich das durchgekühlte Eis – was zum Namen dieser Spezialität führt.

Auch hier gibt es wieder eine günstige und eine teure Lösung. Bei der einfachen Variante wird die Eisplatte als Kühlkörper verwendet. Vor der Benutzung muss er für mehrere Stunden in die Tiefkühltruhe. Die Methode funktioniert zwar, allerdings heißt es schnell sein, da die Kühlung weder lange anhält noch besonders stark ist, sind hier aus unserer Erfahrung nur einige Rolls möglich. Einfache Varianten mit Teller-großem Kühlkörper und Kunststoffspachtel gibt es zwischen 25 und 40 Euro. Größere Varianten von etwa Fikujap schlagen mit etwa 40 bis 60 Euro zu Buche. Zum Ausprobieren (mit den Kids) ist diese günstige Lösung prima geeignet; auch der Platzbedarf ist überschaubar. Große Mengen an Eis sollte man sich hier aber nicht erhoffen. Im Zweifel hilft der Kauf eines Sets mit zwei Kühlkörpern für 30 Euro.

Sollen die Eis-Rolls für die ganze Familie oder auch für Freunde und Bekannte ausreichen, ist eine Maschine mit starker, aktiver Kühlung deutlich besser geeignet. Ähnlich wie bei den normalen Eiscrememaschinen treibt das den Preis stark in die Höhe. Die günstigsten Modelle von etwa Ultratec gibt es ab etwa 200 Euro. Unsere Einschätzung: ein tolles Gadget mit viel Potenzial. Allerdings sollte man auch hier einige Übungszeit einplanen und das Gerät auch tatsächlich regelmäßig nutzen, damit sich das Investment lohnt. Für zweimal im Jahr wäre uns die Anschaffung zu teuer und der Platzbedarf zu hoch.

Klar, Eiswürfel gehören zum Sommer. Egal, ob in Softdrink, Cocktail oder als Zugabe im Eiskaffee – letztlich kann man an heißen Tagen nicht genug davon auf Lager haben. Für Partys bieten sich hier die fertigen Eiswürfel in Kilo-Säcken aus Tankstelle oder Supermarkt an – allerdings sind die mittelfristig teuer und brauchen zur Lagerung viel Platz in der Kühltruhe. Selbst machen ist dank der günstigen Eiswürfelformen die billigste Lösung – auch wenn hier einige Zeit für die Vorbereitung größerer Mengen eingeplant werden muss.

Neben den klassischen Würfeln gibt es hier auch lustige und kuriose Formen. Allein das Angebot auf Amazon ist riesig. Da wären etwa die XL-Eiswürfelformen im Doppelpack für 15 Euro, das Doppelpack für stylische sechseckige Würfel für 12 Euro, Formen für runde Eiskugeln ab 10 Euro, Eisstäbchenformen (Doppelpack) für 16 Euro oder die Diamantform für 6 Euro. Noch nicht verrückt genug? Dann sind vielleicht die Totenschädel-Eisformen für 16 Euro, Haiflossen-Eiswürfel für 10 Euro oder Formen für Schnapsgläser aus Eis das Richtige.

Bei begrenztem Platz in der Kühltruhe und hohem Eiswürfeldurchsatz ist diese Lösung allerdings ungeeignet. Unser Lieblings-Gadget für die heißen Monate ist deshalb der Eiswürfelbereiter oder auch die Eiswürfelmaschine. Wer nicht das Vergnügen hat, einen modernen XL-Kühlschrank mit integriertem Eiswürfelspender zu besitzen, der bekommt hier eine günstige und effektive Lösung ab etwa 120 Euro.

Obwohl die teils gegebenen Werbeversprechen „Eiswürfel in unter 10 Minuten“ zu schön klingen, um wahr zu sein – bei der Zubereitung von kleinen Eiswürfeln stimmt diese Angabe! Größere Würfel benötigen etwa zehn bis dreizehn Minuten. Die angegebenen Produktionsmengen von zwölf bis fünfzehn kg Eiswürfel in 24 Stunden ist also durchaus realistisch. Zumindest, wenn der Eiswürfelbehälter regelmäßig geleert und der Wassertank gefüllt wird. Größere Anlagen verfügen deshalb über einen Wasseranschluss. In der Praxis ist so in der Regel immer für ausreichend Nachschub gesorgt. Wer eine Gartenparty plant, kann so innerhalb kürzester Zeit große Mengen auf Vorrat produzieren. Bei spontanem Bedarf sind sonst nach etwa 30 Minuten ausreichend Eiswürfel für die erste Runde Drinks bereit. Warum erst nach einer halben Stunde, wenn es doch unter 10 Minuten dauern soll? Die ersten Würfel nach dem Einschalten sind noch sehr klein, zudem schmelzen die Würfel am Anfang auch in der Maschine schnell, sodass es etwa drei bis vier Durchgänge braucht, bis genügend Eis vorhanden ist. Sobald dann einige Eiswürfel im Auffangbehälter liegen, sinkt auch die Temperatur in der Maschine und die Eiswürfel behalten ihre Form für Stunden. Bei uns läuft die Maschine seit Wochen regelmäßig und versorgte uns sogar schon direkt am Baggersee mit frischen Eiswürfeln – die knapp 140 Watt Verbrauch waren für den getesteten Solargenerator kein Problem.

Ein paar Dinge sollte man aber auch hier bedenken. So brauchen die Eiswürfelbereiter (wieder mal) viel Platz in Schrank oder Regal. Zum anderen ist die Geräuschentwicklung bei günstigen Geräten nicht zu unterschätzen. Das ständige Lüftergeräusch kann auf Dauer Nerven, weshalb man sich einen guten Aufstellort überlegen sollte. Zudem empfehlen wir bei stark kalkhaltigem Leitungswasser auf Mineralwasser umzusteigen, da die Reinigung sonst sehr aufwendig ist und die Lebensdauer der Maschinen im Zweifel kürzer.

Wer keine Lust hat, seinen kostbaren Drink mit den Eiswürfeln zu verwässern, der muss nicht auf Abkühlung verzichten. Sogenannte Whisky-Steine oder Frozen Stones geben zwar Kälte ab, lösen sich aber nicht auf und verändern den Geschmack nicht. Diese wiederverwendbaren Kühlsteine gibt es aus etwa Basalt, Speckstein, Granit oder auch aus Edelstahl für etwa acht bis 20 Euro. Edle Sets mit schicker Holzschatulle können auch mal 50 Euro und mehr kosten. Auch für Kinderhände und empfindliche Gläser sind wassergefüllte Kunststoffeiswürfel geeignet. Die gibt es ab etwa 12 Euro für 60 Stück.

Wer Kinder hat, kommt an Slushed Ice (sogenannten Slushies) nicht vorbei. Die quietschbunten und sehr süßen Drinks sind letztlich halbgefrorenes Wasser mit Süßungsmitteln. Sie bestehen meist aus zerkleinerten Eiswürfeln (Crushed Ice) und Sirup. Die Zubereitung klappt entweder mithilfe spezieller Slush-Cups ab 15 Euro oder in speziellen Slush-Maschinen ab etwa 60 bis 100 Euro. Letztlich muss hier bei beiden Varianten im Vorfeld gekühlt werden. Diese Maschinen rühren nur. Profimaschinen mit eigener Kühlung kosten schnell über 1000 Euro. Zwar funktioniert die günstige Variante, allerdings nur für je einen Drink. Mehrere Portionen und regelmäßiger Genuss sind nur mit den großen Maschinen möglich.

Ein Tipp: Deutlich platzsparender und günstiger ist es, sich sein Slushie mit einfachsten Mitteln selbst zu machen. Einfach Wasser mit Sirup vermischen und ab damit in die Eiswürfelform. Nach einer Nacht im Kühlfach werden die Würfel dann zerkleinert und in ein Glas gefüllt. Fertig. Das Zerkleinern funktioniert mit einem Küchenhandtuch und einem Hammer oder einem Eiswürfel-Crusher ab etwa 15 Euro.

Um sich im Sommer mit kalten Getränken oder Süßspeisen abzukühlen, muss man nicht viel Geld ausgeben. Letztlich ist es aber immer eine Frage des Aufwands, den man betreiben möchte. Je bequemer es sein soll, desto teurer sind in der Regel die benötigten Gadgets.

Eismaschinen sind toll, lohnen sich aus unserer Sicht aber nur bei regelmäßigem Gebrauch und Spaß am kreativen Schaffen. Geht es lediglich darum, schnell und günstig an eine Kugel Eis zu kommen, ist man mit günstigem Speiseeis vom Discounter besser beraten. Ähnlich sieht es mit Eiswürfeln aus. Werden diese nur mal für eine Party gebraucht, ist man mit einfachen Eiswürfelformen oder fertigen Eiswürfeln aus dem Supermarkt besser beraten. Wer seine Drinks gerne regelmäßig mit Eis kühlen will, für den lohnt sich die Anschaffung. Unser Eiswürfelbereiter läuft im Moment täglich.

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