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Fahrradträger für das Autodach

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Der Transport eines E-Bikes mit dem Auto bringt besondere Herausforderungen mit sich. Wir zeigen, welche Fahrradträger sich dafür am besten eignen und auf was man unbedingt achten sollte.

Die Fahrt mit einem E-Bike hebt den Spaß beim Radeln auf ein ganz neues Level. Ob bei einer Tour durch den Wald oder eine Steigung hinauf auf den nächsten Gipfel – mit einem E-Bike gelingen steile Abschnitte mit weniger Kraftaufwand, sodass Fahrer noch besser die atemberaubende Umgebung genießen können. Weitere allgemeine Informationen über elektrifizierte Fahrräder zeigen wir in unserem Ratgeber E-Bike-Grundlagen: Antrieb, Akku, Schaltung & Co.

Die bequemste Möglichkeit das E-Bike in die Berge oder an den nächsten Urlaubsort zu bringen ist das Auto. Im Innenraum des Fahrzeugs fehlt es allerdings häufig an ausreichend Stauraum. Wer keine Lust hat, die Räder und andere Elemente des E-Bikes umständlich abzumontieren, benutzt für den Transport einen Fahrradträger. Das bringt aber ganz andere Herausforderung mit als bei einem klassischen Mountainbike oder Rennrad.

Das E-Bike ist mit Motor und Akku nämlich deutlich schwerer als ein Fahrrad – zudem beanspruchen elektronische Komponenten besonderen Schutz. Die Abmessungen unterschieden sich ebenfalls in vielen Fällen. Ein Pedelec ist darüber hinaus teurer als ein Fahrrad – was den sicheren Transport noch wichtiger macht. Wir stellen in diesem Ratgeber verschiedene Fahrradträger für das Dach oder die Anhängerkupplung vor und zeigen, auf was man beim Transport mit dem PKW achten sollte.

Bevor das E-Bike auf den Fahrradträger kommt, gilt es einige Vorkehrungen für den sicheren Transport zu treffen. Als Erstes sollte man den Akku abmontieren, da dieser mit 3 bis 5 Kilogramm ziemlich schwer ist. Diesen transportiert man gemeinsam mit lockeren und losen Bauteilen am besten im Kofferraum.

Meistens befinden sich die Akkus auf dem Fahrradrahmen. Allerdings gibt zudem Modelle mit einem im Rahmen integrierten Akku. Bei City-Bikes befindet sich der Akku häufig unter dem Gepäckträger. Nach der Demontage empfehlen wir, die empfindliche Elektronik des E-Bikes zu schützen. Dies gilt für offenliegende Kontakte am Akkusteckplatz sowie die Steuerungseinheit und den Motor. Idealerweise überklebt man diese oder deckt sie mit einem Regenschutz ab.

Grundsätzlich stellt sich die Frage, welche Art von Fahrradträger zum Einsatz kommt. Ein klassischer Dachträger ist einfach zu montieren, bietet aber eine große Einschränkung: das maximale Zuladung. Viele Träger erlauben nur ein Höchstgewicht von 15 bis 20 Kilogramm – einige Modelle sind immerhin für bis zu 25 Kilogramm ausgelegt. Was bei einem normalen Fahrrad gerade noch hinhaut, kann für ein E-Bike zu wenig sein. Vor der Montage des E-Bikes auf dem Dachträger sollten Fahrer deshalb unbedingt das Gewicht prüfen – und nach Möglichkeit schwere Komponenten wie den Akku entfernen.

Verfügt das Auto ohnehin über eine Anhängerkupplung, ist der Kupplungsträger die naheliegende Lösung. Dieser erlaubt von Natur aus eine deutlich höhere Zuladung als ein Dachträger. Wer keine Anhängerkupplung hat, kann alternativ einen Heck-Fahrradträger wählen. Das bietet sich besonders bei einem Minivan, Kombi oder SUV an. Diesen befestigt man an der Hecktür. Die maximale Zuladung liegt hier auf dem Niveau eines Kupplungsträgers.

Der Dachträger als Fahrradhalterung für Autos ist universal einsetzbar und eignet sich sowohl für Kompaktwagen als auch Limousinen oder Kombis. Verfügt das Auto über eine Reling, gestaltet sich die Befestigung des Fahrradträgers auf dem Dach am einfachsten. Zu unterscheiden ist zwischen einer geschlossenen und einer offenen Reling. Die geschlossene Reling führt wie eine Schiene über das Autodach, während die offene Variante nur vorne und hinten befestigt ist.

Eine Reling ist aber keine Voraussetzung, um einen Dachträger zu montieren. Bei vielen Automodellen finden sich Fixpunktbefestigungen, die bereits in das Autodach integriert sind. Unter einer Kunststoffabdeckung liegt dann ein eingelassenes Gewinde für Schrauben. Andere Fahrzeuge verfügen über eine T-Nut zur Befestigung eines Dachträgers. Aber auch ohne spezielle Dachträgerbefestigung ist die Montage eines Dachträgers möglich.

Für ein E-Bike gibt es bei einem Dachträger allerdings Einschränkungen. Die höchstzulässige Dachlast beträgt nur zwischen 15 und 25 Kilogramm. Ein einzelnes E-Bike wiegt aber bereits um die 25 Kilogramm. Zudem ist es nicht gerade komfortabel, so ein schweres Gefährt auf das Dach zu wuchten – weshalb man das nicht alleine machen sollte. Entfernt man den Akku, kann man je nach Modell immerhin 3 bis 5 Kilogramm sparen.

Ein Dachträger passt zu den meisten Fahrzeugen und behindert auch nicht die Sicht nach hinten. Dafür kann er aber nicht so viel Gewicht tragen wie ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung oder Hecktür. Bevor man das E-Bike auf dem Dach befestigt, sollte man unbedingt prüfen, ob die Traglast ausreichend ist. Zudem beeinflusst das Fahrrad auf dem Dach das Fahrverhalten bei Seitenwind und erhöht den Kraftstoffverbrauch um gut 40 Prozent. ADAC und TÜV empfehlen, mit einem Dachträger eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h nicht zu überschreiten. Der Fahrer muss sich darauf einstellen, dass das Fahrzeug höher ist – was bei niedrigen Einfahrten, Tunneln oder Brücken eine Herausforderung darstellt.

Eine Alternative zum Dachträger ist die Fahrradhalterung für die Hecktür. Diese kann deutlich mehr Gewicht tragen als ein Dachträger, setzt aber ein passendes Fahrzeug voraus, etwa einen Kombi, Minivan, SUV, Kleinbus oder Camper. Zur Befestigung am Auto montieren Fahrer den Fahrradträger in der Regel am Autodach und an der unteren Seite der Heckklappe. Hier besteht die Gefahr von Lackschäden bei der Montage, deshalb sollte man behutsam vorgehen. Für die Befestigung empfehlen sich in jedem Fall zwei Personen. Nach der Montage kann man der Kofferraum weiterhin öffnen.

Standardmäßig bietet die meisten Fahrradträger für die Heckklappe Platz für zwei Fahrräder, es gibt aber auch Träger mit bis zu vier Plätze. Das zulässige Gesamtgewicht für die Zuladung reicht bei den hier vorgestellten Trägern von 40 bis 60 Kilogramm. Besitzer mehrerer E-Bikes müssen deshalb genau auf das Gewicht achten. Für zwei E-Bikes kann eine Traglast von insgesamt 40 Kilogramm zu knapp bemessen sein. Neben der zulässigen Tragfähigkeit sollte man vor dem Kauf prüfen, ob der Fahrradträger für das Heck auch zum jeweiligen Auto passt. Einige spezielle Trägerlösungen eignen sich nur bestimmte Modelle wie einen VW T3, T4 oder T6.

Ein Fahrradträger für die Hecktür kann ein höheres Gewicht tragen als ein Dachträger und benötigt keine Anhängerkupplung. Dafür passt dieser nicht zu jedem Automodell und ist zudem teurer als ein Dachträger. Außerdem schränkt er die Sicht nach Hinten ein. Die meisten Hersteller empfehlen eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 130 km/h mit einem Fahrradträger.

Wer ohnehin eine Anhängerkupplung nutzt, kann gleich zum passenden Fahrradträger greifen. Der Träger für die Anhängerkupplung bietet eine deutlich höhere Tragfähigkeit als ein Dachträger.

Die Montage des Fahrradträgers auf der Anhängerkupplung ist verhältnismäßig einfach. Wichtig ist es, die Stromversorgung mit der Anhängerkupplung zu verbinden, damit die Rück- und Bremslichter am Fahrradträger funktionieren. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzlich benötigt der Fahrradträger auf der Anhängerkupplung ein amtliches Kennzeichen. Die Fahrräder dürfen außerdem nicht mehr als 20 Zentimeter auf jeder Seite des Autos überstehen. Beim Transport von mehreren E-Bikes sollte man trotzdem auf das zulässige Gewicht achten und einen Lichtcheck machen, bevor es in den Urlaub oder die Berge geht.

Ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist einfach zu montieren und bietet in der Regel eine ausreichende Tragfähigkeit für den Transport eines E-Bikes. Preislich sind Fahrradträger für die Kupplung teurer als Träger für die Heckklappe oder das Dach. Auch hier ist die Sicht nach Hinten eingeschränkt. Idealerweise kann man den Fahrradträger für die Anhängerkupplung nach hinten klappen, um besser an den Kofferraum zu gelangen. Die meisten der hier vorgestellten Träger bieten diese Möglichkeit. Auch hier gilt: Fahrer sollten nicht schneller als 130 km/h fahren. Einen Nachteil haben Träger für die Kupplung: Bei den meisten Autos funktionieren die Parksensoren nicht mehr. Diese schalten sich automatisch ab, sobald sich der Träger auf der Kupplung befindet. Es gibt aber zunehmend Kupplungsträgern mit integriertem Abstandswarner. Das trifft etwa auf den Eufab Jake zu. Denkbar wäre es, eine zusätzliche akustische Parkhilfe nachzurüsten.

Wer auf einen zusätzlichen Fahrradträger für das E-Bike verzichten will, aber nicht genügend Stauraum im Inneren des Fahrzeugs hat, kann zu einem E-Klapprad greifen. Passende Modelle zeigen wir in unserem Ratgeber E-Bikes ab 400 Euro: Die besten E-Klappräder aus China.

Beim Transport eines E-Bikes mit dem Auto ergeben sich zusätzliche Herausforderungen: Das E-Bike ist deutlich schwerer als ein herkömmliches Fahrrad. Wichtig ist es, das zulässige Gesamtgewicht des Trägers zu beachten und vorab den Akku abzumontieren und im Kofferraum zu verstauen. Dadurch eignet sich nicht jeder Dachträger für den Transport des E-Bikes. Besser geeignet sind Fahrradträger für die Heckklappe oder Anhängerkupplung. Erstere passen nicht zu jedem Automodell, letztere setzen eine Kupplung zwingend voraus. Beide schränken die Sicht nach Hinten ein.

Eine Einführung in das Thema E-Bikes bietet unser Ratgeber E-Bike-Grundlagen: Antrieb, Akku, Schaltung & Co. Einfacher zu verstauen sind Klappräder. Die besten sechs Modelle stellen wir in unserer Bestenliste E-Klappräder von 500 bis 3000 Euro vor. Damit die Sicherheit beim Fahren nicht zu kurz kommt, zeigen wir passende Fahrradhelme in unserer Kaufberatung.

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