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Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, es gibt sie von 50 bis weit über 1000 Euro. Wir küren die jeweiligen Testsieger in jeder Preisklasse und sagen, worauf man beim Kauf achten muss.

Update vom 16. Januar 2021

Smartphones können weit mehr als Telefonieren. Navigation, Mails checken, druckfähige Fotos knipsen und im Internet Einkäufe tätigen – all das klappt problemlos unterwegs auf dem transportablen Minicomputer. Allerdings sind Spitzen-Smartphones mit Preisen jenseits der 1000 Euro richtig teuer und längst nicht jeder Interessent möchte so viel Geld ausgeben oder braucht ein entsprechend hochklassiges Modell überhaupt. Damit das Geld richtig investiert ist, küren wir die Testsieger in den einzelnen Preisklassen und verraten außerdem, wer wie viel Geld ausgeben sollte.

Wir testen regelmäßig Smartphones nach folgenden Kriterien:

  • Design, Verarbeitung, Materialwahl: Ist das Gesamtbild stimmig und passend zum aufgerufenen Preis? Sieht das Gerät gut aus und fühlt es sich auch angenehm an? Gibt es Verarbeitungsmängel?
  • Display: Stimmen Auflösung, Helligkeit und sonstige Werte? Gibt es sinnvolle Anpassungsmöglichkeiten?
  • Kameras: Passen die technischen Daten zum Preis des Smartphones? Wie ist die Bild- und Videoqualität unter verschiedenen Lichtbedingungen?
  • Ausstattung: Ist die Hardware umfassend oder fehlt etwas? Ist die Software aktuell, sind zusätzliche Features dabei? Wie ist die Bedienung?
  • Akku: Wie stark ist der Akku und wie die Laufzeit im Alltag? Wie schnell lädt das Modell?
  • Preis: Welche Versionen und Farbvarianten gibt es und was kosten sie?
  • Fazit: Was kann das Smartphone besonders gut, was schlecht? Lohnt der Kauf, gibt es Alternativen?

Da es jedes Jahr ein schier unüberschaubares Angebot an Smartphone-Modellen gibt, ist es uns leider unmöglich, alle Geräte zu testen. Darum haben wir für diesen Artikel nur die Testsieger ausgewählt, die wir auch tatsächlich in der Redaktion hatten. Zusätzliche Alternativen nennen wir in den jeweiligen Bestenlisten, die wir auch hier noch einmal verlinken. Zwar sind darin auch Modelle enthalten, die wir nicht selbst testen konnten, aufgrund von langjähriger Erfahrung der Redakteure und Erfahrungswerten mit den Herstellern in der Vergangenheit sind alle Empfehlungen in den Bestenlisten aber dennoch fundiert und verlässlich. Entsprechend tauchen aber auch eher etablierte Marken auf.

Grundsätzlich gilt: Es gibt Smartphones auch deutlich unter 100 Euro , diese sollten aber nur Interessenten in Erwägung ziehen, die wirklich ausschließlich Grundfunktionen eines Smartphones nutzen wollen und selbst davon eher wenig Gebrauch machen. Unter Umständen sollte dann auch überlegt werden, ob es überhaupt ein Smartphone sein muss – zum Telefonieren ist meist ein einfaches Featurephone besser geeignet, da zumindest die Akkulaufzeit besser ist.

Für einfache, normale Nutzung empfehlen wir, einen Kaufpreis von ungefähr 150 Euro anzuvisieren. Dafür gibt es Smartphones der unteren Mittelklasse mit ausreichenden Hardware-Reserven, um auch nach einem Jahr oder mehr noch genutzt werden zu können. Dabei raten wir von zu alten Geräten ab – lieber ein einfacheres, aber neueres Smartphone (höchstens aus dem vergangenen Jahr!), als ein ehemals teures Smartphone, das schon mehrere Jahre auf dem Buckel hat. Das gilt für alle Preisklassen . Denn einerseits schreitet die Technik so schnell voran, dass frühere Spitzentechnik heute in der Mittelklasse und irgendwann sogar in der Einsteigerklasse zu bekommen ist, außerdem endet der Support für Smartphones bei den meisten Herstellern von Android-Geräten nach zwei oder maximal drei Jahren.

Die meisten Nutzer dürften mit einem Smartphone um 300 Euro zufrieden sein. Diese Geräte bieten heutzutage scharfe Displays, mehr als reine Schönwetter-Kameras, viel Speicher und für den Alltag mehr als ausreichende restliche Technik. Die Aussagen zum Alter der Geräte gelten auch hier.

Bis 600 Euro verbessern sich zwar alle Komponenten weiter, die größten Sprünge macht allerdings die Kamera in Bezug auf Art und Anzahl sinnvoll nutzbarer Objektive. Aufpassen sollte man bei Makrokameras und Tiefensensoren, die häufig mit eingebaut sind, um mit "Quad-Camera" werben zu können. Makrokameras mit 2 Megapixel sind grundsätzlich unbrauchbar, selbst die Qualität solcher Aufnahmen mit 5 Megapixel sind fast immer schlechter, als hochauflösende Bilder mit der Hauptkamera, aus denen man nachträglich einen Bildausschnitt wählt. Außerdem kommen immer mehr Luxus-Features wie kabelloses Laden, 90- oder gar 120-Hertz-Displays und Wasserdichtigkeit hinzu. Rechen-Power und Speichergrößen sind oft nicht weit von absoluten Spitzenmodellen entfernt.

Nach Smartphones jenseits der 600 Euro sollten nur echte Technik-Enthusiasten oder Fans bestimmter Teilbereiche eines Mobiltelefons suchen. Denn natürlich können solche Modelle noch einmal mehr, nicht alles davon ist aber wirklich nötig, sondern eher nice to have. Dann bekommen Nutzer etwa 12 GByte RAM oder Reverse Wireless Charging – das Eine ist technologischer Overkill für das Technik-Quartett, das andere ein Feature, das im Alltag vermutlich wenig Anwendung findet und ohne das jeder Nutzer auskommen dürfte. Anders sieht das natürlich aus, wenn Anwender eine absolute Spitzenkamera oder besonders viel internen Speicher haben wollen. Denn solche Bestleistungen auf einzelnen Gebieten sind heute den teuersten High-End-Smartphones vorbehalten. Spezielle Kamerahandys, die nur dort Spitzenleistung bieten, ansonsten aber Mittelklasse sind, gibt es heute trotz anderslautender Beteuerungen mancher Hersteller so gut wie gar nicht mehr.

Wie angedeutet sollte man für unter 100 Euro nicht zu viel von einem Smartphone erwarten. Eigene Tests in dieser untersten Preisklasse, etwa zum Nokia 1.3 (Testbericht) , konnten uns bislang kaum zufriedenstellen. Entsprechend haben wir hier auch keinen eindeutigen Testsieger anzubieten. Aber es gibt durchaus Ausnahmen, die für rund 80 bis 100 Euro ein ausreichend ansprechendes Gesamtpaket für wenig Geld bieten. Welche das sind, geht aus unserem Ratgeber: Wie viel Smartphone gibt es bis 100 Euro? hervor.

Unsere Nummer eins der Smartphones bis 200 Euro ist das Honor 9X Pro (Testbericht) . Zum Artikelzeitpunkt kostete das Gerät etwa 192 Euro bekommen Käufer das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Als Tochterunternehmen von Huawei fällt das Gerät zwar unter den US-Bann und hat daher ab Werk keine Google-Dienste, doch das lässt sich auf Wunsch umgehen. Ein Tool der renommierten XDA-Developers bringt die Dienste mit wenigen Klicks auf das Gerät zurück - was bleibt, ist enorm viel Hardware fürs Geld.

Dazu gehören ein gutes 6,6 Zoll großes IPS-LCD, eine Hauptkamera mit 48 Megapixel plus Weitwinkel, eine ausfahrbare Frontkamera, Kirin 810 mit 6 GByte RAM und 256 GByte interner und erweiterbarer Speicher. Ein Nachteil ist fehlendes NFC. Der Akku mit 4000 mAh ist hingegen kein Problem, da schon eher das vergleichsweise langsame Laden mit nur 10 Watt. Android 10 gibt es als Update.

Das Realme 6 (Testbericht) ist inzwischen auch in größeren Speicherkonfigurationen unter die 200-Euro-Grenze gerutscht. Im Gegensatz zum P40 Lite bringt es sowohl Google-Dienste als auch NFC gleich ab Werk mit. Hinzu kommen ein 6,5 Zoll großer Touchscreen mit Full-HD+-Auflösung und 90 Hertz Bildwiederholungsfrequenz, eine Quad-Cam mit 64 Megapixel, WLAN ac, Bluetooth 5.0, LTE und USB-C.

Als Antrieb dient ein starker Mediatek Helio P90T mit acht Kernen, der 4 GByte RAM flankiert wird. 128 GByte interner und erweiterbarer Speicher, schickes Design und ein 4300-mAh-Akku mit 30-Watt-Schnellladetechnik runden das hervorragende Gesamtbild ab. Android 10 gibt es auch.

Unser Artikel Die zehn besten Smartphones bis 200 Euro zeigt weitere interessante Modelle in diesem Preisbereich. Weitere von uns getestete Smartphones im Preisbereich bis 200 Euro sind unter anderem:

Das Xiaomi Mi Note 10 Lite (Testbericht) hat uns von den Modellen bis 300 Euro, die wir bislang getestet haben, am meisten überzeugt. Es bietet ein OLED-Display mit HDR10+-Unterstützung, wenn auch nur mit 60 Hz. Zwar steht im Datenblatt eine Quad-Cam,u die besteht aber aus 48-Megapixel-Hauptkamera und Weitwinkel, der Rest besteht nur aus überflüssiger Makro- und Tiefenschärfelinse. Neben 3,5-Millimeter-Linse gibt es den bei Xiaomi-Modellen obligatorischen Infrarot-Sender. Als Antrieb dient der starke Snapdragon 765G, der von 6 GByte RAM und 128 GByte erweiterbarer Speicher kombiniert wurde. Die 4160 mAh des Akkus werden nur mit 20 Watt befüllt.

Das neue Realme 7 Pro (Testbericht) glänzt ebenfalls mit OLED-Display und setzt auf Quad-Cam mit bis zu 64 Megapixel - leider neben haupt- und Weitwinkelsensor auch mit Makro- und Tiefenschärfesensor. Ein Teleobjektiv fehlt leider – das ist in der Preisklasse bis 300 Euro allerdings immer noch überwiegend normal. Als Antrieb arbeitet im Realme 7 Pro ein Snapdragon 720G, der von stolzen 8 GByte RAM flankiert wird. Die 128 GByte interner Speicher sind wie fast immer bei Android-Modellen erweiterbar. Ein Highlight am neuen Modell ist der Akku mit 4500 mAh, der mit 65 Watt schnell geladen werden kann.

Die besten Smartphones bis 300 Euro haben wir in unserer Top 10 noch einmal zusammengefasst.

Weitere von uns getestete Smartphones in der Preisklasse bis 300 Euro:

Unsere Nummer Eins bei Smartphones bis 400 Euro ist das Realme X3 Super Zoom (Testbericht) . Sein bietet zwar “nur” 120 Hz Wiederholungsrate und als Chipsatz kommt der Topchip des vergangenen Jahres zum Einsatz, nämlich der Snapdragon 855. Dafür bietet das X3 dem Namen entsprechend eine Quad-Cam mit Haupt-, Weit- und Telelinse – zumindest letzteres findet man in dieser Preisklasse selten. Die Makrolinse ist dafür mit ihren 2 Megapixel nahezu unbrauchbar. Weiterhin punktet das Realme-Modell in der hier aufgezeigten Version mit satten 12 GByte RAM und 256 GByte internem Speicher. 5G fehlt dem Modell, das ist in Deutschland mangels flächendeckendem 5G-Netz aktuell aber noch gut zu verkraften. Der 4200-mAh-Akku lässt sich mit 30 Watt schnell laden.

Für knapp 400 Euro bietet das Xiaomi Mi 10T (Testbericht) nicht nur ein Display, das eine Bildwiederholungsrate von 144 Hz bietet (IPS-LCD), sondern auch einen der aktuell schnellsten Chipsätze: den Snapdragon 865. Das hat in dieser Preisklasse kaum ein anderes aktuelles Smartphone.

Der Rest ist ebenfalls in Ordnung. Dazu zählen 6 GByte RAM, 128 GByte interner Speicher, eine Triple-Cam mit bis zu 64 Megapixel (und Makro – immerhin mit 5 Megapixel) sowie 5G. Mit Strom versorgt wird all das von einem Akku mit 5000 mAh, der mit 33 Watt schnell geladen werden darf – insgesamt ein tolles Paket.

In unserem Ratgeber finden sich weitere empfehlenswerte Smartphones bis 400 Euro .

Weitere Tests aus dieser Preis-Range:

Unsere Nummer Eins bis 500 Euro lautet Realme X50 Pro (Testbericht) . OLED mit 90 Hz Bildwiederholungsrate, 2400 [×] 1080 Pixel auf 6,4 Zoll – das Display des Modells hat uns überzeugt. Die Kamera ebenfalls, wenn auch in erster Linie unter guten Lichtbedingungen. Leider folgt Realme dem 2020er Trend, ordentliche Kameramodule wie die 64-Megapixel-Hauptkamera, das 12-Megapixel-Teleobjektiv und den Weitwinkel mit 8 Megapixel mit niedrig auflösender Makrolinse zur Quad-Cam aufzublasen. Letzteres hätte sich der Hersteller sparen können, aber immerhin sind die anderen drei Objektive vernünftig. Sogar vorn gibt es zusätzlich zur Frontkamera mit 32 Megapixel noch eine Weitwinkel-Selfie-Cam mit 8 Megapixel.

Als Antrieb spendiert Realme dem X50 Pro einen Snapdragon 865, der von sagenhaften 12 GByte RAM flankiert wird. Damit ruckelt nichts. 5G ist auch dabei, auch wenn das hierzulande mangels flächendeckendem Ausbau noch keine große Rolle spielt - für die Zukunftssicherheit ist es aber auf jeden Fall nice to have. Der interne Speicher ist zwar nicht erweiterbar, dafür gibt es für knapp 500 Euro zum Zeitpunkt des Artikels satte 256 GByte internen Speicher. Strom kommt von einem 4200-mAh-Akku, der mit 65 Watt schnell geladen werden kann. Android 11 hat Realme als Update bereits ausgespielt.

Das knapp 6,7 Zoll große OLED-Display des Poco F2 Pro (Testbericht) mit Full-HD-+-Auflösung bietet HDR10+ und schnitt im Test sehr gut ab. Allerdings kommt der Screen nur mit 60 Hz zum Kunden – das ist inzwischen nicht mehr ganz Stand der Technik. Als Antrieb dient ein Snapdragon 865, viel schneller geht es nach wie vor kaum. Lediglich beim Arbeitsspeicher ist inzwischen bei anderen Geräten mehr zu holen, im Alltag reichen die 6 GByte RAM der kleineren Version aber nach wie vor.

Die Quad-Cam mit bis zu 48 Megapixel und immerhin 5-Megapixel-Makrolinse liefert gute Ergebnisse, 128 GByte interner Speicher bieten ausreichend Platz für Apps. 5G ist genauso mit an Bord wie eine ausfahrbare Pop-up-Frontcam. Der Akku hat ordentliche 4700 mAh und lässt sich immerhin mit 30 Watt Schnellladen. Mit nicht einmal 440 Euro ist das Poco-Phone das günstigste Smartphone vergleichsweise günstig. Android 11 ist bereits vorhanden.

Weitere spannende Smartphones finden sich in unserer Top 10: Das sind die besten Smartphones bis 500 Euro .

Außer den genannten Modellen testeten wir in dieser Preisklasse:

Weitere Kategorisierungen über der 500 Euro-Grenze sind schwierig, zumal die Tagespreise stark schwanken und die Unterschiede zwischen einzelnen Modellen oftmals eher gering sind. Als unabhängig vom Preis bestes Smartphone über 500 Euro wählen wir das Samsung Galaxy S20 Ultra (Testbericht) . Das Smartphone sieht nicht nur sehr hochwertig aus, sondern punktet mit riesigem OLED-Screen, massig Speicher, hoher Arbeitsgeschwindigkeit, ausreichendem Akku und einer der besten Kameras auf dem Markt. Auch 5G beherrscht das Topmodell von Samsung.

Die 5G-Variante des neueren Samsung Galaxy S20 FE (Fan Edition) geht stark auf Fan-Wünsche ein. Entsprechend setzt der Hersteller hier auf einen deutlich energieeffizienteren Snapdragon 865 und senkt den Preis spürbar, ohne zu starke technische Einschnitte vorzunehmen. In unserem Vergleich: Samsung Galaxy S20 FE, S20, S20+ oder S20 Ultra gehen wir auf die Unterschiede der S20-Modelle genauer ein.

Weitere Topmodelle im Test:

Smartphone-Kameras knipsen inzwischen zumindest bei gutem Licht schon ab 300 Euro richtig gute Bilder, wie etwa das Xiaomi Mi Note 10 Lite (Testbericht) bewiesen hat. Große Unterschiede gibt es hingegen bei Nacht, hier überzeugen die wenigsten Smartphones – und wenn, dann sind es meist sehr teure Modelle. Daher ist es kaum verwunderlich, dass auch in dieser Kategorie ein Spitzenmodell der Testsieger ist: das Huawei Mate 40 Pro (Testbericht) .

Es überzeugt nicht nur bei Nachtaufnahmen mit Stativ, sondern sogar freihändige Aufnahmen werden meist erstaunlich gut. Einen Unterschied zwischen Aufnahmen in Innenräumen oder draußen gibt es mit dem Mate 40 Pro quasi nicht – das macht in dieser Qualität aktuell kein anderes von uns getestetes Smartphone so gut.

Die besten Kamera-Smartphones haben wir in einer Bestenliste zusammengeführt.

Die Kategorie der faltbaren Smartphones ist noch recht jung, denn die dafür benötigten, faltbaren Displays sind erst seit 2019 massentauglich. Als erstes Modell kam das Samsung Galaxy Fold (Testbericht) auf den Markt, das aber noch einen exorbitant hohen Preis hatte und zusammengeklappt an einen 20 Jahre alten Comunicator von Nokia erinnerte.

Der Nachfolger Samsung Galaxy Fold 2 5G (Testbericht) macht das alles besser und ist sogar minimal günstiger. Das ehemals winzige Außendisplay ist einem viel größeren gewichen, die riesige Notch bei aufgeklapptem Display ist Schnee von gestern und dank Snapdragon 865+ sind Power und Stromeffizienz sehr gut.

Das Samsung Galaxy Z Flip (Testbericht) ist kleiner und handlicher, zudem auch noch günstiger. Das Klapp-Smartphone passt zusammengefaltet in jede Hosentasche, bietet aufgeklappt aber einen 6,7 Zoll großen Screen. Die restliche Technik ist im oberen Mittelfeld angeordnet, der Speicher sogar in der unteren Oberklasse. Trotz allem ist das Modell vor allem etwas für Enthusiasten, dem das Falt-Display wichtiger als die Tatsache ist, dass es unterm Strich für immer noch gut 1000 Euro letztendlich überwiegend Mittelklassentechnik gibt.

Unser Testsieger bei Outdoor-Smartphones ist das Gigaset GX290 (Testbericht) . Es hat einen Rahmen aus Metall, die aus TPU-Kunststoff gefertigte Rückseite ragt für besseren Stoßschutz über die Ecken. Physische Tasten neben Power-Button und Lautstärkewippe hat das Smartphone nicht. Um das Gehäuse vor eindringendem Wasser und vor Staub abzusichern, müssen die Klinken- und USB-C-Buchsen mit einer Schutzkappe abgedeckt werden – die Anschlüsse vieler anderer Geräte liegen frei und sind von innen versiegelt. Dennoch reicht es für eine IP68-Zertifizierung und einen Wasserschutz von 30 Minuten in 1,20 Metern Tiefe.

Das 6,1 Zoll große Display mit Aussparung für die Frontkamera stellt nur 1.560 × 720 Pixel dar, bedeckt ist es von Gorilla Glas 3. Als Antrieb dient ein Mediatek- Helio-P23 mit acht Prozessorkernen und 3 GByte RAM. Der nur 32 GByte große Speicher lässt sich per microSD-Karte erweitern, zusätzlich ist das GX290 Dual-SIM-fähig. Auf der Rückseite ist ein und eine Dual-Kamera eingebaut, bestehend aus einer 13-Megapixel-Hauptkamera und einem 2-Megapixel-Tiefenmesser.

Als wäre der 6.200 mAh große und besonders ausdauernde Akku nicht Sensation genug, lässt der sich sogar über eine Qi-Station drahtlos laden – so wiegt der Einsatz eigentlich nicht mehr zeitgemäßer Schutzkappen nicht allzu schwer. Leider ist das Betriebssystem mit Android 9 Pie nicht mehr auf dem aktuellen Stand – dafür ist das Gigaset GX290 mit einem Preis um 250 Euro aber auch recht günstig.

Wer mehr Performance erwartet, sollte sich das knapp 100 Euro teurere Doogee S95 Pro (Testbericht) ansehen. Etliche weitere Outdoor-Geräte finden sich hier: Zwölf Outdoor-Smartphones im Vergleichstest (2019) . Außerdem haben wir einen Ratgeber zum Thema Outdoor-Smartphones verfasst.

Die meisten Nutzer müssen nicht mehr als 300 Euro für ein voll alltagstaugliches Smartphone ausgeben, mehr geht aber locker und selbst weniger ist drin. Ein Blick in unsere ständig aktualisierten Ratgeber und Bestenlisten verrät schnell, welches Smartphone sich in der jeweiligen Preiskategorie am meisten lohnt.

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