Die besten PC-Lautsprecher für Gaming, Homeoffice & Musik ab 25 Euro finden

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Der Laptop quäkt nur so vor sich hin und auf dem Schreibtisch ist zu wenig Platz für guten Sound? Stimmt nicht – wir erklären, worauf man bei PC-Lautsprechern achten muss.

Das kennt jeder: Der Sound des Laptops reicht zwar problemlos, um den Inhalt eines Videos zu verstehen, aber bei Musik oder Gaming macht das keinen Spaß. Es fehlt einfach an Lautstärke und Bass, als Alternative bleibt dann nur ein Headset (Ratgeber).

Am Schreibtisch ist das ähnlich. Hier kommt der Sound oft aus dem Monitor und ist dann meist nicht wesentlich besser als aus den Laptop-Speakern. Aber es geht auch anders. Wir verraten, worauf es beim Kauf eines Soundsystems für PC und Laptop ankommt, und nennen Preise.

Wir haben es bereits in unserem Ratgeber zu kleinen Soundbars angesprochen: Mini-Soundbars oder je nach Platzsituation auch Sounddecks können gute Alternativen zu herkömmlichen Lautsprechern für den PC sein. Denn Mini-Soundbars sind klein und kompakt, bieten aber je nach Preis und Qualität guten Klang, der auf Wunsch per externem Subwoofer richtig wuchtig werden kann.

Sounddecks kommen aufgrund ihrer tiefen Bauform normalerweise ohne Sub auf vollen Klang und wenn man den Monitor auf dem Gerät platziert, ist der Platzbedarf tatsächlich geringer als erwartet.

Weit verbreitet sind PC-Lautsprecher-Systeme. Die bestehen normalerweise mindestens aus zwei kleinen Lautsprechern, oft kommt ein Subwoofer und in höheren Preislagen sogar ein Center und zwei weitere Boxen als Rear-Speaker hinzu. Damit ist dann auch Surround-Sound am PC möglich. Nachteil bei Surround-Sound: Die hinteren Boxen müssen meist per Kabel angeschlossen werden, das erschwert die Aufstellung. Alternativ gibt es kabellose Modelle. Generell gilt: Die Physik setzt Lautsprechern schnell Grenzen. Winzige „Brüll-Würfel“ können durch ihre Bauart einfach keinen Tiefbass abspielen. Wer bass will, sollte auf jeden Fall einen Subwoofer kaufen.

Besseren Sound für den Laptop zu bekommen, ist größtenteils nicht schwierig. Lauter und auch qualitativ besser wird der normalerweise schon für wenig Geld mit einem Paar Stereo-Lautsprechern. Die Frage ist aber, ob sich der Mehraufwand für unterwegs lohnt, schließlich wollen die zusätzlichen Lautsprecher auch noch mitgenommen werden. Und wirklich gut wird der Klang auch erst in höheren Preisregionen, etwa ab einem mittleren zweistelligen Euro-Bereich. Sinnvoller sind Lautsprecher daher an festen Aufstellorten des Laptops, etwa am Arbeitsplatz oder zu Hause am Schreibtisch.

Leistung ist zwar nicht alles, aber sie gibt einen ersten Hinweis darauf, was die (meist) kleinen Lautsprecher können. Generell sollte die Leistung in RMS angegeben sein, Peak-Leistung spielt im Alltag kaum eine Rolle und weckt schnell nicht erfüllbare Erwartungen. Ein Hinweis auf eher dezente Leistung sind niedrige einstellige Watt-Zahlen. Hier recht es eher für bessere Verständlichkeit als für Party-Beschallung. RMS-Leistung ab 20 Watt reicht bei ansonsten ordentlicher Qualität für zumindest kleine Räume und ab 50 Watt kann – wieder ordentliche Qualität vorausgesetzt – schon richtig Spaß beim Musikhören, Zocken oder am Filmabend aufkommen. Zu beachten ist dabei, dass die meisten Hersteller die Gesamtleistung angeben, nicht die für einen einzelnen Lautsprecher. Ein Hinweis darauf, dass das angepriesene Modell kaum über „Punch“ verfügen kann, ist Stromversorgung über USB.

Neben der Leistung sind die Anschlüsse wichtig. Minimum für den Anschluss an den PC sind Cinch- bzw. Klinke-Anschlüsse, an den Laptop lassen sie sich oft nur per Kopfhörerausgang oder kabellos anschließen – hierauf ist beim Kauf unbedingt zu achten. Weitere Features wie kabellose Lautsprecher, Fernbedienung, eingebaute Streaming-Dienste, weitere Anschlussmöglichkeiten wie optische Kabel und USB-C sowie eventuell gar bunte LEDs bleiben Geschmack und Geldbeutel des Interessenten überlassen.

Theoretisch bekommt man „PC-Lautsprecher“ schon für deutlich unter 10 Euro. Vom Kauf besonders günstiger Lautsprecher im einstelligen oder niedrigen zweistelligen Euro-Bereich raten wir aber grundsätzlich ab. Solche Modelle prahlen normalerweise mit Fabelwerten bei Klang und Leistung, halten aber nichts davon, Brummen oder Rauschen und sind zusätzlich schlecht verarbeitet. Oftmals reicht das nicht wechselbare Kabel kaum zum Aufstellen der Billigheimer links und rechts des kleinen Laptop-Bildschirms, für einen modernen Monitor jenseits der 24 Zoll funktioniert das oft gar nicht mehr.

Eine Kaufempfehlung aufgrund des Preises allein kann man natürlich grundsätzlich nicht geben, als grober Anhalt kann der bei PC-Lautsprechern aber durchaus dienen. Wir würden für ein annähernd brauchbares 2.0-System nicht unter 25 Euro ausgeben, halbwegs ordentlich wird es ab 50 oder 60 Euro. Für 2.1, also mit kleinem Subwoofer, sollten Interessenten nicht unter 35 Euro ausgeben, auch hier fangen brauchbare Modelle eher bei 50 bis 60 Euro an. Wegen der ähnlichen Preis-Range raten wir generell zu 2.1-Modellen. Soll es 5.1-Surround sein, liegt der Mindestbetrag etwa bei 80 bis 100 Euro. Zwar sind auch hier teurere Modelle meist noch besser, allerdings sind hier Gesamtqualität und Leistung insgesamt schon auf höherem Level, sodass wir Mehrausgaben eher als optional ansehen.

„Normale“ PC-Lautsprecher sind keine echten Hifi-Anlagen, das hört man bei günstigen Modellen auch schnell. Aber es gibt Ausnahmen, die zumindest bei der Leistung mit mehreren Hundert Watt RMS nah herankommen. Und theoretisch spricht auch nichts dagegen, echte Musikanlagen an den PC anzuschließen, solange etwa der Subwoofer über einen integrierten Receiver und die entsprechenden Anschlüsse verfügt. Ist das nicht der Fall, hilft der Umweg über einen AV-Receiver (Ratgeber), dann gibt es bei Lautsprechern (Ratgeber) und Subwoofer (Ratgeber) kaum noch Grenzen.

Wichtig ist in unseren Augen, nicht zu billig zu kaufen – das kann sogar bei sehr niedrigen Ansprüchen schnell zum späteren Neukauf führen und es gibt nur noch mehr Elektroschrott auf der Welt. Ansonsten gilt wie auch bei Hifi-Lautsprechern: Probieren geht über Studieren, interessante Geräte zu Hause am geplanten Aufstellort ausprobieren, ist mit am wichtigsten.

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