Die beste Powerbank für Laptop & Smartphone: Unterwegs genug Strom ab 23 Euro

Powerbank

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Starke Powerbanks mit Power Delivery (PD) versorgen unterwegs Laptops, Tablets, Beamer und Lautsprecher. Wir zeigen, wie Sie die beste mobile Powerbank finden und was man beim Kauf wissen muss.

Powerbanks und Solargeneratoren sind inzwischen allgegenwärtig, mehr dazu in unserer Top 10 Solargeneratoren: Die besten Powerstations mit Photovoltaik. Kein Wunder, schließlich könnte der Akku des Smartphones, Tablets oder Notebooks nicht groß genug sein. Ist keine Steckdose vorhanden, helfen mobile Akkus aus und laden die Elektronikgeräte auf. Abseits der kleinen Powerbanks können die tragbaren Batterien aber noch mehr. Wer etwas Geld in die Hand nimmt, bekommt Powerbanks, die neben dem Laden mobiler Geräte auch genügend Saft liefern, um damit unter anderem mobile Beamer oder Notebooks zu betreiben.

Die Vielseitigkeit entsteht hauptsächlich durch den Einsatz von USB-C. Immer mehr Hersteller verzichten auf klassische Kaltgerätekabel oder eigene Stecker und setzen USB-C-Buchsen ein. In Kombination mit cleveren Ladetechniken und USB Power Delivery kann man erstaunlich viel Leistung aus dem Port ziehen – bei der Powerbank muss aber die Kapazität mitspielen. In diesem Artikel aus der Themenwelt Powerbanks sehen wir uns deswegen große Akkus ab 20.000 mAh sowie günstige Solargeneratoren inklusive Solarpanels an und zeigen, wie man die perfekte Lösung für den eigenen Einsatz findet.

Dieser Ratgeber rund um große, mobile Akkus ist Teil unserer Themenwelt Powerbank. Dort haben wir noch weitere Artikel veröffentlicht, etwa den Test zu Powerbanks mit Qi oder wie man Jacken per Powerbank heizen kann. Passend zum Ratgeber würden wir aber noch zwei Artikel zu USB-C-Netzteilen empfehlen: In USB-C-Ladegeräte im großen Vergleichstest: Das Beste kostet nur 11 Euro zeigen wir im, welche Netzteile sich wirklich lohnen. Und im Beitrag USB-Ladegeräte mit mehreren Anschlüssen geben wir eine Übersicht dazu, wie man mehr als ein Gerät effektiv laden kann.

Powerbanks haben zwei wichtige Eckdaten: Die Leistung, gesamt und pro Port sowie die Kapazität. Die Leistung wird in Watt angeben, die Kapazität in Amperestunden – genauer gesagt in Milliamperestunden, mAh, weil diese Zahl deutlich höher aussieht. Und das macht sich auf der Packung einfach besser. Vereinfach gesagt bestimmt die Leistung, welche Endgeräte man wie schnell laden kann. Die Kapazität definiert, wie oft man die Geräte aufladen kann.

Vor dem Kauf sollte man wissen, was einem wichtig ist. Möchte man hauptsächlich das Smartphone immer wieder aufladen, wobei die Geschwindigkeit weniger wichtig ist als die Anzahl der Ladezyklen, dann sollte man auf eine hohe Kapazität achten. Wer stromhungrige Geräte damit betreiben will, etwa ein Notebook, eine Überwachungskamera oder einen LTE-Router, der muss darauf achten, dass zumindest ein Port die notwendige Leistung zur Verfügung stellt.

Wer mit der Powerbank verreisen will, der hat allerdings eine Obergrenze: Maximal darf man Powerbanks mit einer Gesamtkapazität von 27.000 mAh und maximal 100 Wh mitführen. Ob es sich dabei um ein Gerät oder mehrere handelt, ist egal. Zusätzlich müssen sich die Geräte im Handgepäck befinden.

Eine gute Powerbank sollte mindestens einen USB-C-Anschluss und mehrere USB-A-Ports besitzen. USB-C ist für alle Geräte mit höheren Ansprüchen notwendig, zudem werden die Powerbanks meist darüber aufgeladen. USB Power Delivery läuft in beide Richtungen. Ein Endgerät kann einerseits mehr Leistung nutzen. Ein Ladegerät mit USB-PD wiederum lädt die Powerbank schneller als ein Standard-USB-Netzteil.

Warum ist USB-A immer noch wichtig? Der Port ist noch lange nicht veraltet, im Gegenteil. Produkte wie Smartwatches oder Kopfhörer bringen größtenteils entweder ein eigenes Ladegerät mit oder setzen auf USB-A-auf-USB-C-Kabel. Gerade um Geräte wie Sportuhren unterwegs aufzuladen, ist USB-A unverzichtbar.

Weiter Anschlüsse sind inzwischen eher selten, können aber hilfreich sein. Die Powerbank von Baseus bietet etwa noch einen Eingang für Micro-USB und, super selten, einen für Apple Lightning. Gerade letzteres ist praktisch, schließlich kann man dann das iPhone sowohl laden als auch die Powerbank mit dem Apple-Kabel auffüllen.

USB-C und Power Delivery ist bei den meisten Markenprodukten inzwischen Standard. Dank USB Power Delivery (USB PD) kann das Ladegerät eine deutlich höhere Ausgangsleistung an den Port liefern. Endgeräte und Powerstation handeln die bestmögliche Ladeleistung aus. Bei Powerbanks kann das inzwischen bis zu 90 Watt und mehr sein. Das ist genug, um kompatible Smartphones schnell aufzuladen oder um stromhungrige Notebooks (Ratgeber) wie ein Lenovo Thinkpad oder ein Apple Macbook Pro unterwegs mit Strom zu versorgen. Auch Spielkonsolen, etwa die Nintendo Switch (Testbericht) oder das Steam Deck können so unabhängig von der Steckdose betrieben werden.

Neben USB-PD findet man immer wieder Qualcomm Quickcharge. Die Technik setzt ein kompatibles Smartphone voraus, kann dann aber über USB-A deutlich schneller laden. Wer ein passendes Gerät hat, sollte darauf achten, USB-C und Power Delivery ist aber deutlich wichtiger.

Vor allem die Modelle chinesischer Händler haben oft erstaunlich helle LED-Leuchten verbaut. Was auf den ersten Blick etwas lächerlich wirkt, stellt sich in der Praxis als überraschend praktisch heraus. Denn dank des großen Akkus sind die Powerbanks gute, wenn auch etwas unhandliche Taschenlampen. Ein nettes, praktisches Feature.

Einige der Powerbanks bieten kabelloses Laden via Qi. Das klingt zunächst praktisch, allerdings hat man einen enorm hohen Verlust. Beim Smartphone würden wir in jedem Fall zum Laden per Kabel raten, für kleinere Geräte wie eine Apple Watch 7 (Testbericht) kann das aber sinnvoll sein. Mehr dazu im Artikel Induktive Energieübertragung: Qi-Powerbanks ab 10 Euro im Vergleich.

Ein Display ist eine nette Spielerei, aber meist unnötig. Viele Hersteller zeigen den Ladezustand über LEDs an, daraus kann man grob eine Prozentzahl ableiten. In der Praxis reicht das völlig aus.

Powerbanks mit Solarmodulen klingen auf den ersten Blick wie eine sinnvolle Investition. In unseren Tests zu Akkus mit Solar zeigt sich aber, dass die Leistung der kleinen Solarzellen zu gering ist, um die Powerbank wirklich effektiv aufzuladen. Inzwischen gibt es aber auch einige Geräte, die Solarpanels zum Aufklappen bieten und so ein effizientes Laden ermöglichen.

Eine bessere Wahl sind allerdings mobile Solarzellen, die sich aufklappen und ideal auf die Sonne ausrichten lassen. Damit bekommt man eine überraschend gute Ausbeute und die Module sind klein genug, um im Rucksack Platz zu finden. Einige lassen sich sogar am Rucksack selbst anbringen. Dann kann man während der Wanderung zumindest ein wenig Energie generieren. Mehr dazu im Beitrag Solarrucksack: Die perfekte Ergänzung zur Powerbank?

Wer ernsthaft unterwegs per Solar laden will, benötigt ein leistungsfähiges Panel mit einer Leistung ab etwa 20 Watt. Anbei einige günstige Beispiele von Modellen mit integriertem Stromwandler und USB-Anschluss. Anbei die zum Recherchezeitpunkt günstigen Angebote:

  • iMars SP-B150 150 Watt (Banggood, Versand aus Tschechien 5 Tage) für 121,09 Euro
  • Kroak L-SP05 150 Watt (Banggood, Versand aus Tschechien 5 Tage) für 127,99 Euro
  • Kroak K-SP03 100 Watt (Banggood, Versand aus Tschechien 5 Tage) für 98,45 Euro
  • Kroak K-SP02 60 Watt (Banggood, Versand aus Spanien 7 Tage) für 66,94 Euro
  • iMars SP-B21 21 Watt (Banggood, Versand aus Spanien 7 Tage) 37,4 Euro

Da die Anzahl der Ladezyklen von der Qualität des Akkus, der Ladetechnik sowie äußeren Einflüssen abhängig ist, kann man leider nur grobe Angaben machen. Aus der Praxis heraus können wir sagen, dass sich Smartphones bei einer Powerbank mit 20.000 mAh oder mehr zwischen vier und fünfmal aufladen lassen.

Notebooks mit Windows schaffen locker ein bis zwei Ladungen, zumindest, wenn der USB-C-Port genügend Spannung liefert. Gleiches gilt für das Macbook Pro, das Macbook Air, ein Chromebook (Ratgeber) oder Tablets (Ratgeber) können ihren Akku an einer großen Powerbank noch häufiger füllen. Sprich, wer einen Langstreckenflug vor sich hat, kann damit wahrscheinlich die Zeit gut überbrücken.

Die Ladezeiten der Powerbanks selbst hängen erneut davon ab, wie gut die Netzteile sind. Unser Tipp wäre, die Powerbanks möglichst nicht komplett zu entladen, sondern dann anzustecken, wenn sie noch einen Punkt zeigen oder im Display unter 20 Prozent sind. Normalerweise benötigen die mobilen Akkus mehrere Stunden, bis sie wieder voll sind.

Zahlen auf den Tisch, was zahlt man für eine fette Powerbank? Überraschend wenig, vor allem, wenn eine vergleichsweise geringe Leistung am USB-C-Port ausreicht. Dann bekommt man zwischen 23 Euro und 45 Euro bereits Akkus mit hoher Kapazität. Wie oben erwähnt, sollte man aber auf die Leistung am USB-C-Port achten.

Unser Favorit aus dem Praxistest ist die Baseus Powerbank Amblight mit 30.000 mAh. Sie hat zwar keine LED-Leuchte, liefert aber auch für unser stromhungriges Thinkpad genügend Leistung. Wer häufiger mit dem Flugzeug unterwegs ist, verwendet hingegen ein Modell mit weniger als 27.000 mAh. Hier kommen die ebenfalls empfehlenswerten Powerbanks von Anker infrage, mit der wir etwa den Mini-Beamer Samsung The Freestyle (Testbericht) ohne Stromanschluss betreiben. Die Anker-Modelle sind gerade besonders günstig.

Eng (und damit teuer) wird es, wenn man 90 Watt oder mehr benötigt. Mit einer Ausgabeleistung von 100 Watt PD und einer Kapazität von 26.800 mAh kann man die Zendure Supertank Pro nicht nur mit ins Flugzeug nehmen, sondern vier Geräte gleichzeitig laden. Dabei unterstützt sie die gängigen Smartphone-Schnellladeprotokolle PD 3.0, QC 3.0 und PPS 5A. Derzeit kostet sie bei Amazon statt 230 Euro nur 169 Euro.

Was macht man, wenn man noch mehr Power oder eine größere Kapazität benötigt? Die Antwort hierauf ist eine Powerstation (Themenwelt). Diese fetten Batterien sind um ein Vielfaches größer als Powerbanks, haben aber auch deutlich mehr Leistung und Kapazität. Sie eignen sich ideal fürs Auto oder für alle, die Campen gehen. Wer sie im Flugzeug mitnehmen möchte, der sollte sich aber vorher bei der Airline erkundigen.

Neben den klassischen Powerstations, die allein über das Stromnetz geladen werden, haben sich in den vergangenen Monaten Solargeneratoren immer mehr etabliert. Diese Photovoltaik-Powerstations lassen sich über kleine oder größere Solarmodule aufladen.

Anders als bei den mobilen Panels funktioniert das in der Praxis und an sonnigen Tagen sehr gut. Damit die Module die Powerstations in einer vernünftigen Zeit laden, sollte man Module mit mindestens 100 Watt einsetzen. Weitere Informationen stehen in unserem Praxistest Solarmodule: Worauf es bei mobilen Photovoltaik-Panels ankommt. Mehr zum Thema zeigen wir in der Top 10 Solargeneratoren: Die besten Powerstations mit Photovoltaik sowie Top 10 Powerstations bis 500 Euro: günstiger Notstrom für den Blackout.

Nicht nur die Band Deichkind ist von der Powerbank begeistert, für viele gehören die mobilen Akkus zur Alltagsausstattung. Meist bekommt man sie als Werbegeschenk, dann aber sind sie kaum mehr als ein Notfallakku fürs Smartphone.

Dabei können Powerbanks so viel mehr. Mit der richtigen Kombination aus hoher Kapazität und passender Leistung kann man Smartphones laden, Notebooks länger laufen lassen oder andere Verbraucher betreiben. Dabei muss man nicht einmal tief in die Geldbörse greifen.

Wer eine Powerbank mit ins Flugzeug nehmen möchte, sollte aber auf die Begrenzung von 100 Wh respektive 27.000 mAh achten. Bei den Modellen mit einem integrierten Solarpanel greift man entweder zu einer Variante mit ausklappbarem Panel, da diese wegen der größeren Fläche eine deutliche bessere Ladeleistung bieten, oder – noch besser – zu einem leistungsfähigen externen Solarpanel.

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