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Mpow HC5 Bluetooth Headset

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Mit den richtigen Kopfhörern sind auch längere Videokonferenzen kein Problem. Wir werfen einen Blick auf beliebte Varianten von Business-Headsets und zeigen deren Vorteile.

Ein Headset gehört zu jeder guten Ausstattung für das Homeoffice (Ratgeber) oder das Büro. Man stört die Familienmitglieder und anderen Kollegen nicht bei Telefonkonferenzen oder Videokonferenzen. Vertrauliche Inhalte aus Gesprächen bleiben zudem verborgen.

Nicht jeder möchte sich ein großes Gaming-Headset (Ratgeber) zulegen. Wir beschränken uns daher in dieser Übersicht auf On-Ear-Kopfhörer mit zusätzlichem Mikrofon und Kabel oder Bluetooth sowie Varianten mit nur einer Hörmuschel. Business-Headsets zeichnen sich dadurch aus, dass sie leicht und bequem bei längeren Video-Meetings zu tragen sind, ohne dass man darunter zu stark schwitzt. Sie kapseln den Nutzer zudem nicht so stark von der Außenwelt ab. Gerade im Homeoffice kann es nützlich sein, zu hören, was die Kinder treiben oder wenn der Paketbote klingelt. Drüber hinaus passen sie durch ihr schlichtes und funktionelles Äußeres je nach Branche besser zum Erscheinungsbild des Unternehmens.

Bei einem Business-Headset kommt es auf andere Qualitäten an als bei herkömmlichen Kopfhörern. Hier steht nicht die Wiedergabe von Musik in Vordergrund, sondern die möglichst klare und verständliche Übermittlung von Sprache. Auffällige LED-Beleuchtungen passen ebenfalls weniger ins seriöse Business-Bild. Sehr hilfreich sind hingegen im Headset integrierte Möglichkeiten der Anrufsteuerungen, wie das Stummschalten des Mikrofons, das Annehmen von Anrufen oder die Regulierung der Lautstärke.

An dieser Frage scheiden sich manche Geister: kabelgebunden oder schnurlos? Headsets gibt es mit Klinkenanschluss und mit USB-Steckern. Die Handhabung bei einem Headset mit Klinkenanschluss ist die denkbar einfachste Variante: Man stöpselt sie an und es geht los. Preislich sind Headsets mit einer Klinke im Schnitt 10 bis 15 Euro günstiger.

Ein Headset mit USB-Anschluss bietet unter Umständen einen besseren Sound, da bei vielen Geräten zusätzlich eine Soundkarte eingebaut ist und je nach Gerät per Software weitere Einstellungsmöglichkeiten für die Kopfhörer zur Verfügung stehen. Dafür belegen diese Headsets einen zusätzlichen USB-Slot – der bei Rechnern mit vielen zusätzlichen Geräten, wie Maus, Tastatur oder Drucker rar sein kann. Hier kann ein Hub helfen. Mehr dazu in unserem Ratgeber USB-C-Docks ab 30€: Bequem Monitore & Co anschließen.

Der große Vorteil eines kabelgebunden Headsets: Man braucht sich keine Sorgen machen, dass der Akku inmitten eines langen Online-Meetings den Geist aufgibt. Mit einem kabelgebundenen Headset spart man darüber hinaus Geld – so bekommt man bereits gute und hochwertige Kopfhörer von Sennheiser oder Plantronics für knapp 40 Euro. Zu den Nachteilen gehören die eingeschränkte Mobilität: Mit einer kabelgebundenen Lösung ist man dazu verdammt, direkt vor dem Rechner sitzenzubleiben. Wer schnell zum Aktenschrank oder ins Bad will, muss das Headset ablegen und die Videokonferenz unterbrechen.

Personen, die sich während eines Online-Meetings nicht vom Rechner wegbewegen, können getrost eine kabelgebundene Lösung bei der Wahl des Headsets in Erwägung ziehen. Diese funktioniert unproblematisch, ist nicht vom Akkuladestand abhängig und kostet auch weniger als schnurlose Kopfhörer. Einfache kabelgebundene Headsets fangen bereits ab 10 Euro an. Geräte mit Anrufsteuerungen, Klinkenanschluss und Mikrofon von Unternehmen wie Logitech bekommt man für 20 Euro. Gute Kopfhörer mit USB-Anschluss von Jabra und Plantronics erhält man bereits ab 25 Euro. Selbst ein Markenhersteller wie Sennheiser ist im Bereich von unter 40 Euro vertreten.

Ein Headset mit Bluetooth-Funktion verfügt über einen integrierten Akku sowie einen Bluetooth-Empfänger. Empfehlenswert sind Modelle, die man zusätzlich per Kabel mit dem Rechner verbinden kann, wenn beispielsweise der Akku fast leer ist. Der PC oder das Tablet muss ebenfalls Bluetooth unterstützen, damit das kabellose Telefonieren klappt. Wer ein älteres Gerät nutzt, kann sich mit einem USB-Bluetooth-Adapter helfen. Mehr dazu erklären wir in unserem Ratgeber Bluetooth-Adapter für Stereoanlage, Kopfhörer und TV.

Der Vorteil eines Bluetooth-Headsets ist seine räumliche Flexibilität. So kann man sich während eines Online-Anrufs frei bewegen, um beispielsweise etwas aus einem Schrank oder der Küche zu holen, zumindest innerhalb der Reichweite des Bluetooth-Signals von circa zehn Metern. Geladen wird das Bluetooth-Headset über ein mitgeliefertes USB-Kabel oder je nach Ausführung über eine separate Ladestation.

Allerdings sollte man darauf achten, das Mikrofon in unpassenden Momenten zu deaktivieren. Außerdem muss man den Ladestand des Akkus im Auge behalten – damit das Headset nicht inmitten einer Videokonferenz streikt. Nicht immer klappt das Pairing zwischen Headset und Gerät beim ersten Anlauf. Zudem sind gute Headsets mit Bluetooth-Support deutlich teurer als die rein kabelgebundenen Vertreter. Wer während Online-Meetings gerne in Bewegung bleibt oder häufiger den Standort wechselt, sollte den Aufpreis zu einem Bluetooth-Headset in Erwägung ziehen.

Zwar gibt es auch Bluetooth-Headsets ab 40 Euro, diese enttäuschen in der Regel bei der Tonqualität oder verfügen nur über ein wenig brauchbares Mikrofon. Zu Preisen ab 100 Euro ist man aber auf der sicheren Seite. Headsets wie das Jabra Evolve2 65 und das Plantronics Voyager Focus UC bieten eine hervorragende Klangqualität. Sie wurden speziell für Telefongespräche entworfen und übertragen Stimmen deshalb besonders klar. Zudem nutzen sie lediglich eine zurückhaltende Geräuschunterdrückung. So bleiben Kinderstimmen beispielsweise während des Musikhörens noch gut hörbar. Bei einem Videoanruf blenden die Geräte die Geräuschkulisse aber trotzdem effektiv aus. Diese Qualität hat jedoch mit 150 Euro aufwärts ihren Preis.

Eine Sonderrolle nehmen monaurale Headsets ein. Diese Form des Kopfhörers mit Mikrofon verfügt nur über eine einzige Ohrmuschel. Viele Stereo-Headsets gibt es beispielsweise auch als monaurale Variante. Hier kommen sowohl Geräte mit Kabel als auch mit Bluetooth zum Einsatz, auch wenn bei dieser Gerätekategorie schnurlose Vertreter besonders häufig zu finden sind.

Der Vorteil eines monauralen Headsets: Man bekommt die Umgebung besser mit – falls man beispielsweise im Büro oder zu Hause im Homeoffice ansprechbar sein will. Dieser Vorteil kann aber schnell zum Nachteil werden: Man bekommt viel von der äußeren Geräuschkulisse mit. Musikhören nur mit einer Ohrmuschel macht auch keinen Spaß. Ein monaurales Headset bietet sich vor allem für Personen an, die nebenbei viel mit anderen interagieren müssen – sei es zu Hause oder in einem Großraumbüro. Wer mehr Ruhe bei einer Videokonferenz hat, sollte zu einem Stereo-Headset greifen. Zudem dürfte ein Mono-Kopfhörer für viele deutlich angenehmen zu tragen sein bei sehr langen Telefonkonferenzen.

Je nach Ausstattung bewegen sich monaurale Headsets zwischen 15 und 150 Euro. Ab 20 Euro bekommt man bereits Geräte mit Bluetooth-Unterstützung von unbekannten Herstellern, hier darf aber keine gute Klangqualität erwartet werden. Ordentliche kabelgebundene Geräte gibt es ab 40 Euro zu kaufen. Hochwertige monaurale Headsets von Herstellern wie Jabra und Plantronics findet man zu Preisen ab 90 Euro.

Wer im Homeoffice oder am Arbeitsplatz im Büro eher selten in längeren Videokonferenzen sitzt und sich deshalb kein zusätzliches Headset zulegen möchte, kann natürlich zu einem herkömmlichen Kopfhörer greifen. Mit unserem Ratgeber Testsieger: Diese Kopfhörer sind die Besten ihrer Klasse helfen wir bei der Auswahl.

Mittlerweile verfügen viele Kopfhörer über ein in der Ohrmuschel oder im Kabel integriertes Mikrofon. Wir raten davon allerdings ab, da man in der Regel damit nur schwer verstanden wird. Besser ist es häufig, das Mikrofon des Laptops oder der Webcam zu nutzen. Sehr bewegliche Naturen können zu einem preiswerten True Wireless Kopfhörer (Ratgeber) greifen. Wer möglichst viel Ruhe und Abgeschiedenheit bei der Arbeit braucht, nutzt lieber einen Over-Ear-Kopfhörer mit Active Noise Canceling (ANC). Wie viel man dafür ausgeben sollte, zeigen wir in diesem Ratgeber zu ANC-Kopfhörern.

Ein leichtes und bequemes Business-Headsets hilft, einen langen Videokonferenz-Marathon zu überstehen. Bedingt durch die Bauweise schwitzt man darunter weniger als bei einem Gaming-Headset und kann es auch längere Zeit bequem tragen sowie bei Bedarf schnell ab- oder aufsetzen.

Ruhige Naturen, die während der Konferenz vor dem Rechner sitzen bleiben, können bedenkenlos zu einem preiswerten Headset mit Kabel greifen. Wer während eines Online-Meetings gerne in Bewegung bleibt, sollte lieber ein Headset mit Bluetooth wählen. Wer nebenbei für seine Umgebung ansprechbar bleiben muss, sollte einen Blick auf monaurale Headsets nur mit einer Ohrmuschel werfen.

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