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Sommergadgets

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Bei den aktuell hochsommerlichen Temperaturen braucht man die passenden Gadgets. TechStage zeigt geniale und kuriose Möglichkeiten, um sich Abzukühlen und Spaß zu haben.

Während wir uns in anderen Ratgebern bereits mit Auto-Gadgets für Sommer und Urlaub, Unterwasser-Actioncams, Kamera-Zubehör für den Strand oder besserem WLAN-Empfang im Garten beschäftigt haben, zeigen wir in diesem Artikel eine bunte Mischung der besten Sommergadgets.

Wer für besseres Raumklima bei Sahara-Temperaturen sorgen möchte, ist hier falsch. In diesem Fall hilft unser Ratgeber Klimaanlagen-Grundlagen. Um sich im Freien abzukühlen, hilft am besten der Sprung in den eigenen Pool. Unser Ratgeber Pools für den Garten: Varianten, Zubehör, Pflege und Ambiente zeigt, worauf es beim und nach dem Kauf ankommt.

Häufig reicht aber schon weniger und so kommen zur Abkühlung diverse Sprinklermatten und Wasserspiele mit Anschluss für den Gartenschlauch in Frage. Diese Gaudi-Sprinkler für Kinder gibt es ab circa 20 Euro in unterschiedlichsten Größen und Formen. Das etwas ruhigere Pendant für Erwachsene, die Solardusche für den Garten, sorgt ebenfalls für Erfrischung. Einfache Camping-Solarduschen gibt es ab 12 Euro, feststehende Solarduschen mit Frischwasseranschluss und Wärmeregulierung kosten etwa 130 Euro aufwärts.

Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, um sich mit Wasser zu kühlen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Spühnebler um Terrasse und Balkon günstig herunter zu kühlen? Günstige Modelle für die Montage am Sonnenschirm gibt es ab circa 20 Euro.

Dieselbe Technik gibt es in abgewandelter Form auch als sogenannte Sprinkler-Schläuche, beispielsweise für das eigene Garten-Trampolin. Der Hüpf-Spaß kann dank der fein zerstäubten Wassertropfen dann auch bei hohen Temperaturen stattfinden. Die Preise für solche Trampolin-Sprinkler beginnen bei etwa 15 Euro.

Für Kühlung und Aktion sorgen auch Wasserpistolen in jeder Form. Alter Hut? Nicht unbedingt! Wie wäre es beispielsweise mit einem elektrisch angetriebenen Modell? Gute elektrische Wasserpistolen gibt es ab 15 Euro, wie unser Vergleich zeigt. Wem die einfachen Standardmodelle zu langweilig erscheinen, der sollte sich die Spyra Two ansehen. Die weltweit stärkste Wasserpistole ist mit über 100 Euro allerdings nicht ganz billig. Anbei einer kurzer Schussvergleich zwischen einer günstigen E-Wasserpistole und der Spyra Two.

Ebenfalls perfekt für die nächste Wasserschlacht sind die klassischen Wasserbomben. Die Zeiten, zu denen man jeden Ballon einzeln mit Wasser füllen und verschließen musste, sind glücklicherweise vorbei. Bei den sogenannten BunchOBallons werden 35 Wasserbomben zeitgleich gefüllt und automatisch verschlossen. Das Füllen eines ganzen Wäschekorbes mit Wasserbomben dauert so nur wenige Minuten. Das Paket mit gut 100 Ballons gibt es ab etwa 6 Euro. Zusammen mit der Wasserbomben-Schleuder X-Shot kosten 100 Ballons etwa 15 Euro.

Wer sich lieber von Innen kühlt, der findet ebenfalls eine große Auswahl an Möglichkeiten. Den Anfang macht die klassische Speise-Eismaschine, welche es ab circa 35 Euro gibt. Diese günstige Variante arbeitet allerdings mit einem Kühlelement, welches 24 Stunden vor der Benutzung in die Tiefkühltruhe muss. Flexibler und insgesamt auch hochwertiger sind Eismaschinen mit eigenem Kühlkompressor. Diese ermöglichen das eigene Eiskreationen in etwa 30 Minuten ab etwa 140 Euro.

Wer es weniger süß mag, kommt mit eisgekühlten Getränken ans Ziel. Klassische Eiswürfelformen gibt es mittlerweile in zig Variationen. Die Auswahl geht von runden Eiswürfeln, über Star-Wars-Motive bis hin zu XXL-Eiswürfeln. Doch was nützen all die tollen Formen, wenn man wieder vergisst sie rechtzeitig zu füllen? Wer seine Eiswürfel immer griffbereit haben will, braucht entweder eine riesige Eistruhe oder aber einen Eiswürfel-Zubereiter. Diese Eiswürfel-Maschinen verwandeln klares Wasser in unter 10 Minuten in Eiswürfel. Die Tagesproduktion der günstigen Einsteiger-Geräte für etwa 120 Euro liegt bei 10 bis 12 kg.

Diese Lösung kommt allerdings nicht für Biertrinker in Frage. Hier muss die Flasche, nicht das Getränk gekühlt werden. Wer keinen Getränkekühlschrank zur Verfügung hat, kommt da bei Besuch schnell in Platznöte. Einen Ausweg versprechen spezielle Kasten-Kühltaschen, Bierkasten-Kühlelemente oder Schwimmhilfen für Bierkästen. Diese gibt es für 10 bis 20 Euro. Oder wie wäre es mit einem nerdigen Erdloch-Bierkühler? Die sogenannte Hopfenhöhle, ein längliches Rohr mit Platz für gut ein Dutzend Bierflaschen, wird im Garten vergraben und hält die darin gelagerten Flaschen trotz sommerlicher Lufttemperaturen angenehm kühl. Das geniale Original-Gadget ist ab 99 Euro erhältlich. Die billigen Nachbauten des unterirdischen Getränkelagers gibt es ab etwa 40 Euro. Wie den Produktbewertungen auf Amazon zu entnehmen ist, lohnt es sich aber mehr auszugeben.

Um die nun gekühlten Getränke auch frisch und frei von Insekten zu halten, lohnt sich die Anschaffung von Silikon-Deckeln für Bierflasche, Getränkedose oder Trinkglas. Wer einen 3D-Drucker besitzt, kann sich Vorlagen für Getränke Verschlüsse auch kostenlos aus dem Internet herunterladen. Unsere Bierflaschen-Verschlüsse aus TPU haben wir auf Thingiverse gefunden und mit dem Anycubic Vyper (Testbericht) ausgedruckt. Alternativ helfen elektrische Fliegenklatschen bei der Abwehr von aufdringlichen Insekten. Deutlich cooler und erfahrungsgemäß anspruchsvoller ist allerdings die Nutzung der Fly-Sniper Fliegenflinte für 18 Euro.

Für eine stimmungsvolle Atmosphäre zu später Stunde sorgen LED-Leuchten. Unser Ratgeber Solar-Lampions: Lounge-Beleuchtung im Garten zeigt, welche Möglichkeiten es gibt und welche Anschaffungen sich lohnen.

Wenn es um die richtige Technik für die Anfahrt in den Sommerurlaub geht, lohnt sich ein Blick in unsere Kaufberatung Auto-Gadgets für Sommer und Urlaub: Kühlboxen, Ventilatoren und belüftete Sitze. Sinnvolles Zubehör für Zelt und Wohnwagen ab 10 Euro zeigt unser Ratgeber Camping-Gadgets. Zeitgemäße Fortbewegungsmittel für den Campingplatz sind dieses Jahr ganz klar die elektrisch angetriebenen. Mehr dazu in unserer Bestenliste E-Scooter mit Straßenzulassung oder im Ratgeber E-Bikes ab 400 Euro: Die besten E-Klappräder aus China. Weniger praktisch, dafür umso lustiger, ist die Nutzung eines E-Karts. Mehr dazu im Artikel Sitze für Hoverboards: Elektro-Kart statt Balancing-Board.

Für die Stromversorgung der diversen Gadgets bietet sich im Sommer die Nutzung von Solar-Panels an. Für Geräte mit USB-Anschluss empfehlen wir an dieser Stelle einen Blick in unseren Ratgeber Solarstrom für Gadgets: Panels, Powerbanks und Rucksäcke. Geeignete Lösungen für Unterwegs sind ab etwa 30 Euro zu haben. Wenn diese Leistung nicht ausreicht, sind Insel-Solaranlagen (Ratgeber) ab etwa 300 Euro die richtige Lösung.

Wer auch am Campingplatz nicht auf sein BBQ verzichten möchte, sollte sich den Einzeltest Skotti Grill: Zusammensteckbarer Gasgrill mit Tragetasche ansehen. Etwas weniger kompakt geht es in unserer Kaufberatung High-Tech-Grillen: BBQ für Anspruchsvolle zu. Um beim Grillen den perfekten Gar-Punkt zu erwischen, lohnt sich dann noch die Anschaffung eines smarten BBQ-Thermometers mit Bluetooth oder WLAN.

Geht es weniger um das eigene Wohl als um das der Pflanzen in Garten und auf dem Balkon, lohnt sich das Lesen unseres Ratgebers Gartenbewässerung dumm vs. smart: Wer braucht welche Bewässerungsanlage.

Natürlich gibt es auch coole Gadgets für Strand und Badesee. Neben den mittlerweile altbekannten wasserdichten Bluetooth-Speakern (Ratgeber) oder Unterwasser-Actioncams (Ratgeber) gibt es aber noch weit mehr zu entdecken. Da wäre unter anderem die Sonnenbrille mit integrierter Freisprecheinrichtung. Mehr dazu im Artikel Bose Frames im Test: Kopfhörer trifft Sonnenbrille.

Wer schon immer mal übers Wasser, am besten einen See, laufen wollte, sollte sich die XXL-Wasserbälle zum Hineinsteigen ansehen. Die aufblasbaren Gummibälle gibt es im kinderfreundlichen Durchmesser von 150 cm bis hin zur 3-Meter-Kugel für zwei Erwachsene. Die Preise für dieses runde Vergnügen beginnen bei etwa 180 Euro für die Kindervariante und bei gut 240 Euro für das Erwachsenen-Modell.

Oder wie wäre es mit einem praktischen Elektro-Antrieb für das Paddle-Board? Den 12V-SUP-Motor gibt es ab etwa 500 Euro. Im Set, zusammen mit Stand-Up-Paddle-Board, Paddel, Tasche, Pumpe und Zubehör, sind etwa 780 Euro fällig.

Wer es lieber ruhig angeht, sollte einen Blick auf die teilweise kuriosen Badeinsel-Angebote werfen. Vom XXL-Einhorn, über die beschattete Luxus-Badeinsel bis hin zur schwimmenden Pizza ist hier für jeden Geschmack Etwas dabei. Wer keine Lust auf stundenlanges und schweißtreibendes Aufpumpen der Gummi-Inseln hat, sollte sich eine elektrische Luftpumpe ab etwa 15 Euro anschaffen. Die Geräte gibt es für den Anschluss an der Steckdose, als Variante für den Zigarettenanzünder, als 2in1-Version oder mit Akku.

Noch eine Spur abgefahrener sind motorbetriebene Tauch Scooter ab etwa 350 Euro. Den futuristischen Unterwasserantrieb in James-Bond-Optik gibt es auch mit Doppelmotor, dann steigen die Kosten allerdings auf etwa 700 Euro. Die Akkulaufzeit der 4 bis 8 km/h schnellen Sea-Scooter beträgt zwischen 25 und 45 Minuten. Laut Herstellerangaben sind die Geräte für Tauchtiefen von 20 bis teilweise 40 Metern ausgelegt. Die zahme Pool-Variante für Kinder gibt es bereits ab 99 Euro. Profimodelle für Sporttaucher kosten jenseits der 1000 Euro.

Bei der Nutzung solcher Unterwasser-Gadgets ist allerdings Vorsicht geboten! Wer solch einen Antrieb benutzt sollte sehr gut schwimmen können und die eigenen Grenzen kennen, sonst kann es schnell lebensgefährlich werden. Noch deutlich gefährlicher, aber leider auch extrem spannend, sind die seit einigen Jahren erhältlichen Mini-Tauch-Flaschen. Diese kleinen Sauerstofftanks werden per Handpumpe befüllt und sollen laut Hersteller bis zu 15 Minuten lange Tauchgänge ermöglichen. Dieses 180 bis 300 Euro teure Gadget sollte man tatsächlich nur anschaffen, wenn man genau weiß, was man tut. Wer keinen Tauchschein besitzt und die Geräte außerhalb des Pools betreiben will, sollte aus unserer Sicht die Finger davon lassen!

Völlig ungefährliche Unterwasserabenteuer lassen sich im Zweifel auch mit einer der erhältlichen Unterwasser-Drohnen erleben. Anders als bei klassischen Video-Drohnen sind die Geräte allerdings kabelgebunden und außerdem teuer. Die Preise beginnen jenseits der 1000 Euro-Grenze.

Da bleiben wir doch lieber an Land und suchen am Sandstrand nach verlorenen Schätzen. Zwar kosten professionelle Detektoren schnell mehrere Tausend Euro, günstige Metalldetektoren für Einsteiger und Kinder gibt es aber ab circa 50 Euro. Weniger technisch, aber mindestens genauso spannend, ist die Schatzsuche mit einem Angelmagneten ab circa 20 Euro. Mit den an einer Leine befestigten Power-Magneten wurden schon spannende Entdeckungen gemacht, wie auf zahlreichen Videos zu sehen ist. Für beide Arten der Schatzsuche, sollte man sich aber über die örtlichen Vorschriften informieren, um rechtlichen Probleme zu vermeiden.

Es gibt zahlreiche Gadgets, die den Sommer im eigenen Garten oder im Urlaub versüßen. Zwar sind viele der hier vorgestellten Produkte günstiger in chinesischen Shops zu bekommen, wer seine Lieferung allerdings sicher noch rechtzeitig bekommen will, sollte besser bei deutschen Händlern bestellen.

Produkte wie Aufstellpools sind derzeit allerdings schon nicht mehr in allen Größen vorrätig. Zudem sind die Preise für solche Saisonartikel aktuell deutlich höher als noch vor einigen Wochen, wie der Blick in den Preisverlauf im Preisvergleich zeigt. Und das es gar nicht zwingend notwendig ist, ein Vermögen zu investieren, um Spaß zu haben, zeigt unser Ratgeber Gute elektrische Wasserpistolen gibt es ab 15 Euro.

So extrem cool Unterwasser-Scooter und Mini-Tauchflasche auch aussehen mögen, bei der Nutzung ist höchste Vorsicht geboten! Generell gilt: Man sollte sich im Vorfeld stets informieren, wie es mit den Vorschriften am Urlaubsort aussieht.

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