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Dashcam, Rückfahrkamera, Starthilfe

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Von der Dashcam bis zur Kaffeemaschine: Gadgets als Autozubehör verleihen älteren Fahrzeugen praktische und moderne Features. TechStage zeigt eine Auswahl.

Es gibt Zubehör für fast alles. Das Sortiment reicht von praktisch bis verspielt. In diesem Ratgeber geben wir einen Rundumblick zu Funk-Kameras fürs Heck, Dashcams, Halterungen für Tablets oder Smartphones sowie mobile Luftpumpen, Infotainment und mehr. Für die meisten der Spielereien braucht man nicht einmal spezielles Werkzeug oder eine Werkstatt.

Bei einer engen Parklücke kann eine Kamera zum Nachrüsten für das Heck eine große Hilfe sein. Besonders praktisch sind Modelle mit Funk-Verbindung und Akku oder Batteriefach. Das erspart das Verlegen von Kabeln durch den Innenraum.

Die meisten Kameras montiert man mit einer Halterung fürs Kennzeichen hinten am Gefährt. Es gibt zudem Varianten für die Heckscheibe. Als Parkhilfe ist die Lösung unter dem Nummernschild aber besser. Die Kamera sollte wetterfest sein und einen Aufnahmewinkel von mindestens 130 Grad bieten. Es gibt Ausführungen mit integriertem Akku oder einem Fach für Batterien. Einige Modelle beziehen den Strom über die Rückleuchte – hier empfehlen wir aber die fachkundige Montage in der Werkstatt.

Die Garmin BC 40 (Testbericht) klemmt der Fahrer in die beigelegte Kennzeichenhalterung. Für den Betrieb benötigt die Autokamera jeweils zwei AA-Batterien. Ein eigenes Display gehört nicht zur Garmin BC 40. Stattdessen nutzt man ein kompatibles Navigationsgerät von Garmin als Bildschirm. Das Gehäuse der Kamera ist nach IPX7 gegen Wasser geschützt, der Sichtbereich beträgt 150 Grad. Für die Funkübertragung dient die Frequenz von 2,4 GHz bei einer Reichweite von 13 Metern. Laut Herstellerangaben hält die Batterie gut Monate durch.

Das Modell von Lescars ist ebenfalls in einer Halterung mit dem Nummernschild integriert. Sie verfügt über einen eigenen Akku mit 2600 mAh, der laut Hersteller sieben Stunden im Dauerbetrieb oder für eine Stand-by-Zeit von einem Jahr durchhalten soll.

Solarzellen auf dem Gehäuse laden den Akku zusätzlich auf. Für den Ladevorgang dient ein USB-Kabel. Da man die Halterung für das Kennzeichen nur mit gewissem Aufwand abnehmen kann, empfehlen wir eine Powerbank. Gegen Regen ist die Kamera nach IP65 geschützt. Der 4,3-Zoll-Bildschirm kommuniziert mit der Kamera über 2,4 GHz. Im Cockpit befestigt man die Anzeige mit einem Saugnapf und versorgt diese über den 12-Volt-Anschluss mit Strom.

Nahezu identisch mit dem Produkt von Lescars ist die Kamera von ProUser. Ähnliche Features bietet zudem die Boscam SunGo. Weitere Alternativen und Tipps zeigen wir im Ratgeber: Kabellose Rückfahrkameras zum Nachrüsten ab 100 Euro.

Von YouTube kennt man sie: von Dashcam-Videos mit Unfällen und andere kuriose Situationen aus dem Straßenverkehr. Seit 2018 sind Aufnahmen von Dashcams unter bestimmten Voraussetzungen als Beweismittel in Deutschland zulässig. Die Dashcam darf hierzulande nicht anlasslos und permanent filmen, schon gar nicht dürfen Aufnahmen mit Personen oder Kennzeichen veröffentlicht werden.

Hier hilft eine Loop-Funktion: Die Kamera filmt jeweils nur für einen bestimmten Zeitraum und überschreibt die Aufnahmen wieder. Bei einem starken Bremsmanöver sichert die Dashcam die Aufzeichnung automatisch in einem geschützten Speicher. Worauf man noch achten muss, zeigen wir im Ratgeber Dashcam: Gute und legale Modelle ab 40 Euro.

Eines der wichtigsten Kriterien ist neben der Loop-Funktion die Aufnahmequalität. Zwar gibt es preiswerte Modelle um die 20 Euro, die schlechte Qualität der Videos erschwert die Analyse eines Unfalls. Wir empfehlen deshalb zu Dashcams mit einer Auflösung von mindestens Full HD und einem Sichtfeld von über 130 Grad zu greifen. Gute Modelle verfügen zusätzlich über GPS, einen Beschleunigungssensor, Anbindung an WLAN und Bluetooth sowie eine Sprachsteuerung, Assistenzsysteme oder eine Notruffunktion.

Eine hervorragende Bildqualität mit bis zu 4K sowie eine autonome Notruffunktion und sogar Alexa bieten die Modelle Nextbase 422GW (Testbericht) und Nextbase 622 GW (Testbericht). Die Garmin Dash Cam Tandem (Testbericht) verfügt gleich über zwei Linsen: für die Fahrtrichtung und den Innenraum. Die Garmin Dash Cam 65W (Testbericht) unterstützt den Fahrer mit einem Assistenten beim Spurwechsel. Smart ist die Lösung AutoVox DVR-M5 (Testbericht): Kamera und Monitor sind in einem Rückspiegel integriert.

Eine spezielle Powerbank mit Anschlüssen zum Überbrücken der Batterie sollte als Zubehör in keinem Pkw fehlen. Zum Aufladen steckt man sie an einen Micro-USB-Stecker – Überbrückungskabel liegen meistens im Lieferumfang bei. Praktisch: Die meisten Geräte laden alternativ ein Tablet oder Smartphone als Powerbank auf. Eine LED-Leuchte als Taschenlampe gehört ebenfalls zum Angebot der meisten Produkte. Mehr darüber erklären wir in unserem Ratgeber Hilfe im Winter: Autobatterie per Powerbank überbrücken und richtig pflegen.

Die Noco Boost X GBX45 bietet etwa eine Spitzenleistung von 1250 A bei einer Kapazität von 31 Wh. Laut Hersteller startet das Gerät Benziner bis 6,5 Liter und Diesel-Aggregate bis 4 Liter Hubraum. Neben dem Anschluss für die Überbrückungskabel verfügt das Gerät über ein USB-C-Anschluss, mit dem die Powerbank in ca. 1 Stunde aufgeladen ist. Pfiffig ist die Revolt 3in1-Kfz-Starthilfe. Diese ist ein kompakter Handstaubsauger und eine Powerbank in einem.

Praktisch ist zudem ein Ladegerät für die Autobatterie. Diese hilft zwar nicht beim Starten eines Pkw, kann aber eine tiefentladene Batterie wieder reaktivieren oder mit einer Grundspannung versorgen, wenn das Fahrzeug für einen längeren Zeitraum nicht bewegt wird. Allerdings benötigen die meisten Ladegeräte für Autobatterien eine klassische Steckdose – was den Einsatz in einer großen Tiefgarage oder ohne Stellplatz erschwert. Alternativ muss man die Autobatterie herausnehmen und zu Hause laden. Das Noco Genius 5 EU arbeitet vollautomatisch mit einer Spannung von 6 oder 12 Volt und liefert maximal 5 A. Ähnliche Funktionen bieten das Lescars 12V Ladegerät.

Das Smartphone ist für Fahrer eine beliebte Alternative zum Navi sowie eine zentrale Anlaufstelle für Musik über Streaming-Dienste geworden. Eine gute Smartphone-Halterung verhindert, dass das Handy unkontrolliert durch den Innenraum fliegt.

Zwei Varianten erfreuen sich großer Beliebtheit: Halterungen mit Saugnapf oder einer Klemme für die Lüftungsgitter. Es gibt sogar Befestigungen, die das Smartphone kabellos über Qi aufladen. Für Passagiere im Fond ist mit einer Tablet-Halterung für zusätzliche Unterhaltung auf längeren Fahrten gesorgt. Mehr über passende Befestigungsmöglichkeiten für Handys oder Tablets zeigen wir in unserem Ratgeber Kabellos Laden und mehr: Smartphone-Halterungen fürs Auto.

Gerade zur Urlaubszeit sieht man häufig Träger für Fahrräder auf den Dächern von Fahrzeugen. Besondere Herausforderungen bringt der Transport eines E-Bikes mit sich. Aufgrund des hohen Gewichts eignet sich eine Lösung für die Anhängerkupplung oder die Hecktür besser für ein Pedelec als ein Fahrrad-Dachträger. Worauf man beim Transport eines schwereren E-Bikes achten sollte, erklären wir in unserem Ratgeber E-Bikes sicher mit dem Auto transportieren: Fahrradträger für Dach und Anhängerkupplung.

Immer mehr Parkplätze von Supermärkten und Baumärkten verlangen das Vorzeigen einer Parkscheibe. Gerade vergessliche Personen profitieren von einer elektronischen Parkscheibe. Diese sind günstig und in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt, wie wir im Ratgeber elektronische Parkscheiben: Legale Modelle zeigen.

Auf der Vorderseite der Parkuhr hat ein weißes P auf blauem Grund zu stehen – genauso wie eine Typengenehmigung. Die Anzeige muss mindestens 2 cm hoch sein und eine Darstellung im 24-Stunden-Format mit der Angabe der Ankunftszeit nutzen. Nach dem Abstellen darf die Parkscheibe die Zeitangabe nicht mehr verändern, denn mitlaufende Modelle sind nicht erlaubt. Der Bewegungssensor in der Parkuhr erkennt automatisch, wenn das Kfz und stellt die Uhrzeit auf die nächste halbe Stunde ein.

Autofahrer sollten regelmäßig den Reifendruck bei der Wartung prüfen, um Pannen zu verhindern. Doch was tun, wenn keine Tankstelle in der Nähe ist? Abhilfe verspricht eine mobile elektrische Luftpumpe. Für einem Pkw bietet sich speziell ein Akku-Kompressor an. Mehr zum Thema zeigt unser Vergleichstest: Sechs mobile elektrische Luftpumpen ab 35 Euro von Xiaomi & Co.

Wer wollte sich nicht schon immer wie ein Kampfpilot fühlen? Ein Head-up-Display (kurz: HUD) projiziert die für den Fahrer relevanten Daten wie Geschwindigkeit, gefahrene Kilometer und Drehzahl in das Sichtfeld des Fahrers. Das Head-up-Display misst die Geschwindigkeit entweder über Fahrzeugdaten über den ODB-2-Anschluss oder über GPS.

Das HUD projiziert ein Bild auf eine an der Windschutzscheibe aufgeklebte Folie. Entsprechende Geräte bieten Lescars, und Basetech an. Eine Alternative sind Varianten für das Smartphone, die das Bild des Mobilgeräts auf die Scheibe spiegeln. Dafür benötigt man spezielle Apps, die das Bild des Smartphones umkehren. Mehr dazu zeigen wir im Ratgeber OBD-2-Head-up-Displays fürs Auto ab 20 Euro im Vergleich.

Ein Moniceiver macht auch ein älteres Fahrzeug ein wenig smarter. Dabei handelt es sich um einen „Receiver“ mit „Monitor“ – daher kommt der Name „Moniceiver“. Prinzipiell ist hier zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: Moniceiver mit Support für Android Auto und/oder Apple Carplay sowie eigenständige Geräte mit Android als Betriebssystem. Beim Einsatz von Android Auto oder Apple Carplay spiegelt man den Inhalt des Smartphones auf den Moniceiver, um von Dort aus die Navigations-Apps oder Musik-Dienste des Handys zu nutzen. Für die Internetverbindung sorgt das Mobiltelefon selbst. Ohne Smartphone funktioniert der Moniceiver als herkömmliches Radio.

Ein Moniceiver mit Android ist wie ein Tablet mit Autoradio. Zum Einrichten benötigt es vorübergehend eine Internetverbindung und einen Google-Account. Ohne Internetverbindung funktionieren manche Dienste nur eingeschränkt. Hier bietet sich ein Hotspot mit dem Handy oder ein Bord-Internet als Lösung an. Weitere Informationen über Moniceiver zeigen wir in unserem Ratgeber Pimp my Radio: Android, Bluetooth und Alexa fürs Auto nachrüsten.

Internet im Kraftfahrzeug? Ja, das ist möglich. Neben dem klassischen WiFi-Hotspot übers Smartphone schafft man etwa mit einem Surfstick mittels Adapter im Zigarettenanzünder sein eigenes Bord-WLAN. Der Jiaxing Kunfine Autorouter etwa passt direkt in den Zigarettenanzünder und erzeugt über eine SIM-Karte einen lokalen Hotspot. Ein passender Tarif zeigen wir im Ratgeber Die besten monatlich kündbaren Tarife im August 2021.

Eine Alternative ist CarConnect der Telekom. Das Gerät bezieht seinen Strom über den ODB-2-Anschluss. Für knapp 10 Euro im Monat bekommt der Fahrer einen mobilen Hotspot mit bis zu 5 GByte Datenvolumen. Sollte das Kfz beispielsweise gestohlen werden, dient das Gerät als GPS-Tracker bei der Ortung des fahrbaren Untersatzes.

Wer unterwegs auf einen heißen Kaffee nicht verzichten will, kann einen Blick auf die mobile Espressomaschine von Conqueco werfen. Das Gerät ist etwas größer als eine Thermoskanne und passt in die meisten Getränkehalter. Der Conqueco braucht für einen Kaffee bis zu 12 Minuten. Per Akku reicht der Strom fürs zwei bis drei Tassen. Ein Stromkabel für den Zigarettenanzünder ist vorhanden. Leider ist die Espressomaschine nicht umweltfreundlich – befüllt wird sie ausschließlich mit Nespresso-Kapseln. Eine klassische Filterkaffeemaschine mit 12-Volt-Stecker bietet Dometic für knapp 20 Euro an. Diese ist allerdings unhandlich.

Passendes Autozubehör kann den Komfort und die Sicherheit erhöhen. Mit einer Heckkamera beugt man einem potenziellen Blechschaden beim Einparken und einer teuren Reparatur vor. Eine Dashcam wiederum kann helfen, den Unfallhergang aufzuklären. Eine Powerbank zum Starten einer leeren Batterie und ein Akku-Kompressor können bei Pannen hilfreich sein. Mehr darüber zeigen wir in den Ratgebern Hilfe im Winter: Autobatterie per Powerbank überbrücken und richtig pflegen sowie Vergleichstest: Sechs mobile elektrische Luftpumpen ab 35 Euro von Xiaomi & Co.

Durch einen Moniceiver in Verbindung mit einem eigenen Bord-Netz verleiht man sogar einem älteren Gefährt ein modernes Infotainment-System. Wie man seine Audioausstattung modernisiert, zeigen wir im Ratgeber Pimp my Radio: Android, Bluetooth und Alexa fürs Auto nachrüsten. Eine mobile Espressomaschine ist eher eine Spielerei. Welches Autozubehör für die Fahrt in den Urlaub wichtig ist, erklären wir im Ratgeber Auto-Gadgets für Sommer und Urlaub: Kühlbox, Ventilator und belüftete Sitze.

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