Das beste Licht für den Schreibtisch: Screenbars, Tageslichtlampen, Ambilight & mehr

Licht im Homeoffice Aufmacher

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Gutes Licht kann bei der Konzentration helfen und Müdigkeit vorbeugen. Wir stellen gute Lampen für Büro oder Homeoffice vor und geben allgemeine Tipps.

Wer sich im Homeoffice einfach einen Tisch ins Schlafzimmer stellt oder am Esstisch in Wohnzimmer oder Küche arbeitet, hat nur selten gutes Licht. Viele Heimarbeitsplätze sind zu dunkel. Aber auch Büroarbeitsplätze können davon betroffen sein. Das Problem verstärkt sich im Winter, wenn die Sonne bereits früh untergeht.

Wir haben uns für diesen Vergleich Screenbar-Monitorleuchten von Benq, Blitzwolf und Yeelight sowie die Schreibtischleuchten Lightcycle Morph von Dyson, Mi Smart LED Desk Lamp 1S von Xiaomi und Serene Pro von Yeelight genauer angeschaut. Außerdem probieren wir eine Vollspektrumleuchte, das schlaue Pixel-Art-Bild Pixoo Divoom 64 und die smarten Kachelleuchten Canvas von Nanoleaf aus und geben ganz allgemein Tipps, worauf man bei der richtigen Beleuchtung für das Homeoffice achten sollte. Viele weitere essenzielle Gadgets stellen wir in unserem Ratgeber Homeoffice: Maus, Tastatur, Headset, Licht & Co vor.

In Büroräumen gilt die Vorgabe, dass der gesamte Raum mit mindestens 500 Lux ausgeleuchtet sein muss. Dies schont die Augen und hilft, Müdigkeit vorzubeugen. Je älter man ist, desto heller sollte die Beleuchtung sein.

Für das Smartphone gibt es verschiedene Luxmeter-Apps. Diese sind nicht genau, geben jedoch eine ungefähre Vorstellung davon, was 500 Lux sind – nämlich nicht viel. Trotzdem: Wer keine gesonderte Schreibtischleuchte nutzt, erreicht diese Mindestvorgabe im Homeoffice häufig nicht. Oft sind Deckenleuchten, sollte es sich nicht gerade um leistungsstarke LED-Panels handeln, schlicht zu schwach und zu weit weg.

Eine helle Schreibtischleuchte stellt sicher, dass zumindest direkt am Arbeitsplatz 500 Lux herrschen. Mindestens genauso wichtig wie die Helligkeit der Leuchte ist ihre Bauform, insbesondere der Abstrahlwinkel des Lichts und ihr Aufstellungsort. Blendungen sollten unbedingt vermieden werden. Das gilt für den Ort des Bildschirmarbeitsplatzes, welcher im besten Fall im rechten Winkel zum Fenster steht, genauso wie für die Schreibtischlampe, deren Licht sich nicht im Bildschirm spiegeln sollte. Auch sollte man eine übermäßige Schattenbildung verhindern. Am besten gelingt das mit indirektem Licht. Insgesamt sollte das Verhältnis zwischen der Helligkeit des Bildschirms und der Helligkeit der Schreibtischleuchte angemessen sein.

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Licht kann gerade in den dunklen Wintermonaten einen positiven Einfluss auf den psychischen Gesundheitszustand haben. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Lichttherapie, auch Lichtdusche genannt, gegen leichte, saisonale Depressionen hilft. Hierbei wird der Patient bestenfalls mit einer Lichtstärke von 10.000 Lux 30 Minuten pro Tag über mehrere Wochen bestrahlt.

Welchen Einfluss dabei die spektrale Wirksamkeit der Lichtfarbe hat, ist nicht genau geklärt. Eine Studie aus dem Jahr 1997 zeigt jedoch, dass Licht mit kurzen oder mittleren Wellenlängen für einen therapeutischen Effekt gut geeignet ist. Dagegen scheint rotes Licht und UV-Licht weniger effektiv zu sein. Im Allgemeinen strahlen Lichtduschen ihr Licht mit etwa 6000 Kelvin ab, was in etwa der Lichtfarbe der Mittagsonne entspricht.

Dieser positive Effekt lässt sich teilweise auch auf die Beleuchtung im Homeoffice übertragen. So soll eine Lichtfarbe, die die der Sonne ähnelt, dabei helfen, sich länger und besser konzentrieren zu können. Wer warmweißes Licht verhindert und mit seiner Beleuchtung Tageslicht imitiert, bleibt zudem wacher. Unterschiedliche Lichtfarben sollte man vermeiden. Hochwertige Leuchten mit geringem Flimmeranteil sind zu empfehlen. Der Online-Shop Natur-Nah hat uns eine E27-LED mit 12 Watt zur Verfügung gestellt. Der Shop selbst bezeichnet sie als LED-Vollspektrum-Tageslichtlampe. Bei einem Abstand von 30 Zentimetern messen wir per Smartphone etwa 4400 Lux.

Lichttherapiegeräte gibt es bereits ab 22 Euro. Will man jedoch eine hochwertige Lichtdusche wie das Philips HF3419/01 Energy Light Lichttherapiegerät, fallen bis zu 900 Euro an.

Eine hervorragende Alternative zur klassischen Schreibtischleuchte ist eine Screenbar (Ratgeber). Wir haben uns Modelle von Benq, Blitzwolf und Yeelight angesehen – Kostenpunkt zwischen 20 und 100 Euro. Die Modelle sind zylindrisch, schmal und etwa 45 Zentimeter lang. Sie klemmen über eine Aufhängung direkt am oberen Rand des Monitors.

Ihr Licht strahlt am Display entlang nach unten und geht etwa von 0 bis maximal 45 Grad vom Bildschirmrand in Richtung des Nutzers. So erhellen diese den wichtigsten Teil des Schreibtisches, in dem sich üblicherweise Tastatur und Maus befinden. Ihr Licht ist für den Nutzer blendfrei, Reflexionen im Display des Monitors können wir im Test nicht feststellen. Auch leuchten sie dem Nutzer nicht direkt ins Gesicht.

Die Screenbar von Yeelight gibt es in zwei Ausführungen. Die Pro-Version für rund 127 Euro (Kauflink) hat eine RGB-Beleuchtung an ihrer Rückseite, welche die Wand hinter dem Monitor anstrahlt. Die Standard-Version kann nur verschiedene Weißtöne darstellen. Die Steuerung funktioniert wahlweise über die Yeelight-App oder den mitgelieferten Dimmer.

Die Benq Screenbar holt sich ihren Strom über einen USB-A-Port. So kann man sie alternativ zum Netzteil etwa über ein USB-Dock, einen USB-A-Port am Monitor oder direkt über den Rechner speisen. In unseren Fall schaltet sie sich dank Dock (Ratgeber USB-C-Docks ab 30 Euro) praktischerweise gleichzeitig mit dem Computer ein und aus. Mittlerweile gibt es mit der Benq Screenbar Halo einen Nachfolger. Auch Xiaomi hat mit der Mi Screenbar eine richtig gute Leuchte im Angebot. Günstig und gut ist die Xlayer LED Monitor Lamp. Diese und viele weitere Screenbars besprechen wir in unserem ausführlichen Ratgeber Screenbars ab 20 Euro: Die besten Schreibtischlampen, die niemand kennt.

Beide Screenbars erkennen über einen Sensor an der Oberseite die Beleuchtung des Raumes und passen Helligkeit und Farbtemperatur automatisch an. In der Praxis funktioniert das gut.

Wer auf Curved und Drehknopf verzichten kann, sollte sich die Blitzwolf BW-CML1 ansehen. Sie kommt mit An-/Ausschalter und liefert Licht in Warm-, Kalt- oder Tageslichtweiß. Die Screenbar kostet derzeit mit Versand aus Tschechien 30 Euro (Kauflink). Die von uns privat erworbene Screenbar BW-CML2 kostet bei Banggood ebenfalls rund 30 Euro und bietet nicht nur eine Frontbeleuchtung, sondern auch ein RGB-Backlight.

Die Xiaomi Mi Smart LED Desk Lamp 1S verspricht schickes Design, gleichmäßiges Licht in verschiedenen Temperaturen sowie Alexa- und Homekit-Integration für um die 40 Euro. Das wollen wir genauer wissen und schauen sie uns für diesen Ratgeber an.

Optisch macht sie so einiges her. Vom Untertassen-großen Standfuß führt ein schmales Metallbein in mattem Weiß etwa 27 Zentimeter zu einem über ein Metallscharnier verbunden, ebenfalls matt-weißen Kunststoffarm, an dessen Unterseite sich das Leuchtmittel befindet. Ein rotes Kabel zwischen Bein und Arm erzeugt einen auffälligen optischen Kontrast, der clever mit dem ansonsten angenehm minimalistischen Design bricht. Der Arm legt sich über das Metallscharnier auf Wunsch an das Bein an oder streckt sich bis zum Erreichen von etwa 135 Grad nach oben. Höhenverstellbar ist die Lampe nicht. Auch ihre Achse dreht sich nur mit dem gesamten Fuß.

Am hinteren Teil des Fußes steckt der Rundhohlstecker, der bis zum mitgelieferten Netzteil führt. In unserem Fall ist die Xiaomi Mi Smart LED Desk Lamp 1S ein China-Import, ihr liegt ein entsprechender Adapter für die Steckdose bei. Allerdings führen sie auch viele deutsche Händler, dann kommt sie gleich mit dem richtigen EU-Stecker.

Gut erreichbar befindet sich auf dem Fuß ein Multifunktionsschalter. Einfaches Drücken schaltet die Lampe ein und aus, drehen regelt die Helligkeit. Hier ist die niedrigste Stufe angenehm dunkel, allerdings hätten wir uns eine höhere Gesamthelligkeit gewünscht. Per App messen wir 1350 Lux. Dies ist jedoch nur ein ungefährer Richtwert. Hält man den Schalter beim Drehen gedrückt, ändert sich die Lichtfarbe von kalt- auf warmweiß.

Die Xiaomi Mi Smart LED Desk Lamp 1S verbindet sich mit der "Xiaomi Home"-App. Dort gibt es weitere Einstellungsmöglichkeiten, etwa das Programmieren von Schaltplänen. Vor allem benötigt man die App, um die Xiaomi Mi Smart LED Desk Lamp 1S in einem weiteren Schritt mit Alexa und Siri zu verknüpfen. Das funktioniert im Test auf Anhieb und zuverlässig.

Insgesamt schnürt die Xiaomi Mi Smart LED Desk Lamp 1S für ihren günstigen Preis von etwa 40 Euro ein dickes Feature-Paket. Für sie spricht ihr minimalistisches Design, das schöne und perfekt individualisierbare Licht und die anstandslose Smart-Home-Integration. Schön hätten wir noch einen Höhenverstellung gefunden, denn insgesamt sitzt ihr Licht etwas zu tief. Auch dürften die LEDs gerne noch einen Ticken heller sein.

Divoom hat bereits mehrere Pixel-Art-Displays im Angebot. Ihr Markenzeichen ist das sehr schicke Display mit 16×16, 32×32 oder 64×64 Pixel. Die Pixel leuchten einzeln, was für einen ähnlich guten Schwarzwert wie bei OLED-Displays führt. Egal, für welche Auflösung oder welche Größe man sich entscheidet, die kleinen Bildschirme sehen fantastisch aus.

Die dazugehörige App ist mächtig. Sie bietet jede Menge von der großen Community entworfene Pixel-Art-Clips, welche auf das jeweilige Gerät geladen werden können. Auch das Erstellen eigener Clips ist möglich und nicht einmal besonders schwer. Diese können dann in der Community geteilt werden.

Das "Problem" aller bisheriger Pixel-Art-Displays von Divoom: Sie kennen nur Bluetooth, müssen also vom Smartphone mit App aktiv angesteuert werden, wenn man ihnen neue Inhalte zuführen will. Das ändert sich mit dem Divoom Pixoo 64. Nicht nur bietet es als Erstes eine doch mittlerweile auch für Schriften recht brauchbare Auflösung von 64×64 Pixel. Vor allem aber verbindet es sich dauerhaft mit dem lokalen WLAN-Netzwerk. Das eröffnet ganz neue Möglichkeiten, die in Teilen an die Lametric-Uhr erinnern.

Einiges davon ist richtig nützlich. So zeigt das Divoom Pixoo 64 auf Wunsch das Wetter an, verknüpft sich mit Spotify oder Amazon Music, visualisiert die Fitnessdaten von Fitbit, zeigt ausgewählte RSS-Feeds und hat sogar einen Covid-19-Tracker, der sich auf beliebige Länder anwenden lässt. Sie zeigt Aktienkurse an und sogar den aktuellen Stand vieler Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether und Dogecoin. Wer will, kann auch eine Twitter- oder Youtube-Counter laufen lassen. Auch gibt es einen Game-Counter. Hier können Käufer beliebten Spielern auf League of Legends, Overwatch, APEX Legends und Fortnite folgen.

Das Divoom Pixoo 64 ist das beste Pixel-Art-Display auf dem Markt und wertet jedes Homeoffice auf. Es ist nicht nur groß, relativ hochauflösend, leuchtstark und schick, es bietet dank WLAN-Anbindung auch endlich viele Informationen in Echtzeit.

Die Dyson Lightcycle Morph ist der Porsche unter den Schreibtischleuchten. Das zeigt sich auch am Preis: Sie kostet mindestens 549 Euro. Optisch scheiden sich an ihr die Geister: Die einen vergleichen sie leicht abwertend mit einem Baukran, die anderen schätzen ihr funktionelles Industriedesign. Vom Standfuß führt ein etwa 4 Zentimeter dicker Zylinder, an dessen unterem Ende ein USB-C-Port zum Laden von Geräten sitzt, 45 Zentimeter weit nach oben. Am oberen Ende steht ein zusammengeklappt 29 Zentimeter langer Arm im rechten Winkel ab.

In diesem zusammengeklappten Modus leuchtet die Lampe direkt in den hohlen und in weiten Teilen perforierten Zylinder. So ergibt sich ein wunderschönes Stimmungslicht, welches sanft leuchtet und entfernt an ein Feuer erinnert. Clever: Derart zusammengeklappt schließt ein Verbindungsstück magnetisch den Raum zwischen Lampe und Zylinder. Dieser Arm lässt sich frei um 360 Grad drehen. Ausgeklappt verlängert er sich auf 59 Zentimeter. Diese Länge sollte für die meisten Homeoffice-Arbeitsplätze ausreichen.

Am Ende des Arms sitzt das Leuchtmittel in Form von drei hellen LEDs, die in einem klar abgegrenzten Kegel nach unten strahlen. Auf Schreibtischhöhe messen wir per App zwischen 2700 und 2900 Lux. Diese Messung ist ungenau und soll nur einen ungefähren Anhaltspunkt liefern. Der Arm lässt sich um 360 Grad drehen, so kann man mit ihr sehr viele Beleuchtungswinkel einstellen und eine indirekte Beleuchtung wählen. Die Verarbeitungsqualität ist auf allerhöchstem Niveau. Die gewählten Materialien machen den Eindruck, viele Jahre durchzuhalten.

Dyson betont auf seiner Webseite den Einsatz einer effektiven LED-Kühlung, welche die Lichtleistung des Leuchtmittels über Jahrzehnte konstant halten soll. Tatsächlich fühlt sich das offene Kupferrohr, welches die Temperatur von der Lampe ableitet, am Anfang des Arms wärmer an als der Leuchtkopf am Ende.

Auf der Oberseite des Arms sitzen zwei Bedienelemente zum Einstellen der Farbtemperatur und der Helligkeit. Auf der gleichen Höhe auf der Unterseite sind drei Taster. Einer davon aktiviert den Bewegungsmelder. Diese Funktion empfinden wir als besonders praktisch. So schaltet sich die Leuchte sanft ein, wenn man sich ihr nähert. Nach fünf Minuten ohne Bewegung schaltet sie sich ab.

Außerdem aktiviert man über die Knöpfe den Umgebungsmodus, in dem sich die Helligkeit und die Farbtemperatur der Umgebung anpasst. In unserem Test funktioniert das jedoch nicht gut. Nach dem Einschalten des dritten Knopfes richtet die Dyson Lightcycle Morph ihre Helligkeit und Farbtemperatur nach der Tageszeit und dem Stand der Sonne des jeweiligen Ortes. Das funktioniert nur mit aktiviertem Bluetooth und nachdem man die Leuchte mit der Dyson-App gekoppelt hat. Im Test gefällt uns dieser Modus, wir haben das Gefühl, stets das richtige Licht zu bekommen. Schade finden wir jedoch, dass sich die Dyson Lightcycle Morph nicht ins Smart Home integrieren lässt. So reagiert sie zum Beispiel nicht auf Alexa, Siri oder Google Assistant.

Die Dyson Lightcycle Morph ist teuer. Viele werden sich scheuen, derart viel Geld in eine Schreibtischleuchte zu investieren. Wem das Design zusagt, der bekommt eine hervorragende Leuchte, die gerade für das Homeoffice ein fantastisches Licht erzeugt. Glaubt man den Langlebigkeitsversprechen von Dyson, könnte es sein, dass die Lightcycle Morph für lange Zeit die letzte Schreibtischleuchte ist, die man sich zulegt.

Wer im Homeoffice effizient arbeiten will, sollte sich dort auch wohlfühlen. Dabei kann Licht eine ganz besondere Rolle spielen. Wir haben die bunten Lichtkacheln Nanoleaf Shapes ausprobiert. Zu ihnen gehören die Shapes Ultra Black, Shapes Triangles, die Shapes Hexagons, die Shapes Ultra Black und die Shapes Mini Triangles, die untereinander kompatibel sind.

Bevor man die Lichtfliesen an die Wand klebt, sollte man sie etwa auf dem Boden oder einem großen Tisch zusammensetzen und anschließen, um ihre dann endgültige Form zu prüfen. Nachdem das erste Modul mit Strom versorgt ist, steckt man über kurze Verbindungsstecker die weiteren Paneele an den passenden Ports an. Diese fangen sofort an zu leuchten. Die über WLAN verbundene App erkennt selbstständig die gesteckte Form, auch wenn im Nachhinein Änderungen vorgenommen werden. Besonders beeindruckend sind die enorme Farbvielfalt und die feinen Übergänge. Dabei stellen die Panels selbst bei gering eingestellter Helligkeit alle Farben homogen und deutlich dar.

Die App bietet viele Möglichkeiten. Zuweilen können sich Nutzer von den vielen Features gar überfordert fühlen. Wer will, kann komplexe, eigene Szenen erstellen und speichern. Diese aktiviert Alexa und Google Assistant auch verbal.

Nanoleaf ist teuer, funktioniert dafür aber zuverlässig. Die Elemente sind modular, teilweise berührungsempfindlich und es lassen sich sehr viele Module zu einem großen Bild zusammenstecken. Zudem sehen sie dank vieler feiner Farben einfach unglaublich cool aus.

Die sechseckigen Lichtkacheln Govee Glide Hexa sind nicht viel billiger als Nanoleaf. Govee verkauft mit den Glide Triangle auch dreieckige Module, die ähnlich teuer und nicht zu den sechseckigen kompatibel sind.

Der Aufbau gestaltet sich im Vergleich zu Nanoleaf komplizierter. Denn zunächst muss sich der Käufer in der App für eine Form entscheiden, die zwingend in einer Reihe ist. Es ist nicht möglich, dass ein LED-Panel zwei weitere mit Strom versorgt. Das schränkt die Kreativität bei der Formwahl deutlich ein.

Die LED-Panels sind kleiner als die Shapes Hexagons von Nanoleaf. Farben können sie ähnlich gut darstellen. Zuweilen wirkt der Effekt noch beeindruckender, da sie in der Lage sind, in einer Fliese mehrere verschiedene Farben darzustellen. Das führt zu weichen, zuweilen wellenförmigen Übergängen. Auch sind sie insgesamt heller als Nanoleaf. Dadurch eignen sie sich in Teilen auch für eine neutralweiße Beleuchtung des Raumes.

Ausführlich gehen wir im Ratgeber Smarte LED-Panels: Das sind die besten Nanoleaf Alternativen auf dieses Thema ein.

Ambilight macht nicht nur am heimischen Fernseher, sondern auch am Monitor eine gute Figur. Es sorgt dafür, dass die im Display angezeigten Farben auf den an der Rückseite des Monitors klebenden LED-Streifen übertragen wird. Steht dieser an einer Wand, ergibt sich ein beeindruckender Farbeffekt, der den Inhalt des Displays scheinbar auf die Wand erweitert.

Wir haben verschiedene Lösungen ausprobiert. Der WS2812B ist der günstigste LED-Streifen, der auf Monitorfarben auf die Wand zaubert. Er kostet bei Aliexpress 4,30 Euro (Kauflink), bei eBay gut 14 Euro (Kauflink). Ihn klebt man an die Rückseite des Monitors. Ein Kable führt zu einem Controller, der per USB im PC steckt. Für die Übertragung der Farbdaten sorgt die Software Ambibox Capture Software. Im Desktop-Betrieb funktioniert bei uns alles wunderbar. Auch Streaming etwa über Youtube illuminiert die Wand mit beeindruckenden Farben. Jedoch funktioniert die Lösung nicht bei allen Games. CoD MW2 klappt, Counter-Strike nicht.

Das Ambilight-Set Blitzwolf BW-LT32 kostet bei Banggood (Kauflink) 30 Euro. Das Set besteht aus einem 100 Zentimeter langen und zwei 50 Zentimeter langen LED-Streifen, welche auf die Rückseite des TVs geklebt und über Stecker miteinander verbunden werden. Auch die Steuereinheit kommt auf die Rückseite des Fernsehers. Darin steckt die Stromversorgung und ein kleiner, leider weißer und nicht schwarzer Sensor, der die Farbinformationen des TV-Bilds abgreifen soll. Dafür klebt er auf den Bildschirm gerichtet am rechten Rand des Fernsehers. Außerdem liegt dem Set eine Fernbedienung bei, mit dem Smartphone kann es sich nicht verbinden.

Im Test zeigt sich, dass die Übertragung der Farben auf den LED-Streifen eher schlecht als recht funktioniert. Denn der kleine Sensor erfasst nur den Bereich des Bilds, der wenige Zentimeter vor ihm liegt.

Neben Philips Hue ist Govee eines der Unternehmen, welche die meisten Ambilight-Lösungen anbietet. Genauer stellen wir die Sets in unserem großen Ratgeber Ambilight nachrüsten: Smartes Licht für jeden TV und Monitor ab 23 Euro vor. Im folgenden Preisvergleich zeigen einige beliebte Sets von Govee.

Bezogen auf das Licht ist eine blendfreie und helle Ausleuchtung des Arbeitsplatzes besonders wichtig. Wenn man gewisse Regeln beachtet, reichen dafür schon preiswerte Schreibtischleuchten ab etwa 15 Euro. Mit der Xiaomi Mi Smart LED Desk Lamp 1S erhält man für etwa 40 Euro bereits ein Modell mit mehreren Lichtfarben und Smart-Home-Anbindung. Wer es minimalistisch und praktisch will, der sollte sich Screenbars (Ratgeber) genauer anschauen. Sie leuchten den Arbeitstisch hervorragend aus und blenden nicht.

Viel teurer ist die Dyson Lightcycle Morph, die besonders dank ihrer flexiblen Einsatzmöglichkeiten und einem hellen Licht überzeugt. Toll finden wir den integrierten Bewegungsmelder. Wer seinem Homeoffice das gewissen (Leucht-)Extra verpassen will, der sollte sich die Lösungen von Nanoleaf (Smarte LED-Panels: Das sind die besten Nanoleaf Alternativen) anschauen, etwa die Nanoleaf Shapes. Ihre Lichtfarbe ist fantastisch, jedoch dürfte der Preis den meisten Nutzern zu hoch sein.

Einen echten Hingucker mit Mehrwert verkauft Divoom mit de Pixoo 64. Dank WLAN können auch aktuelle Daten wie das Wetter oder Aktienkurse dargestellt werden. Aber auch Ambilight am eigenen Monitor hat seinen Reiz. Hier zeigt Govee einige spannende Sets.

Viele weitere essenzielle Gadgets stellen wir in unserem Ratgeber Homeoffice: Maus, Tastatur, Headset, Licht & Co vor.

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