Convertible, Tablet oder Notebook: Das darf ein Touch-Laptop kosten

Lenovo Thinkpad X1 Titanium Yoga

Teile diesen Beitrag

Beliebt auf TechStage

Tuya Smart Home im Test: Über 400.000 Geräte mit einer App verwalten

Tuya Smart Home im Test: Über 400.000 Geräte mit einer App verwalten

Schwimmen, Springen, Rasen: Total verrückte Stunt-Cars und RC-Spielzeug ab 20 Euro

Schwimmen, Springen, Rasen: Total verrückte Stunt-Cars und RC-Spielzeug ab 20 Euro

Kühlen und Bewässern im Garten: Sprühnebler  von Gardena & Co. im Test

Kühlen und Bewässern im Garten: Sprühnebler  von Gardena & Co. im Test

Elektroautos: Günstigste Wallbox gewinnt Vergleichstest

Elektroautos: Günstigste Wallbox gewinnt Vergleichstest

220 Euro für einen Laptop mit Touch-Display? Wir zeigen Windows-Notebooks, Convertible-PCs und 2-in-1-Geräte aller Preisklassen und was sie können.

Ein Touchscreen gehört bei einem Laptop normalerweise nicht zum Standard. Convertibles, Tablet-PCs sowie Notebooks mit Windows finden sich aber immer häufiger. Ein Detachable-PC – auch bekannt als 2-in-1-Laptop – ist eine besondere Spielart. Dabei handelt es sich um ein Windows-Tablet, das sich angeschlossen an eine Tastatur zum kleinen Notebook wandelt. Die Keyboards gibt es in der Regel als Zubehör oder als Set mit Rechner. Hier bekommen Nutzer mehr Mobilität, das Arbeiten ist dann aber in der Regel weniger komfortabel. Hierbei ist zu unterscheiden zwischen Tablets, die eine kleine Anstecktastatur nutzen und Geräten, die fest an ein Gehäuseunterteil angeschlossen sind, das man bei Bedarf entfernt, um das Display als reines Tablet zu nutzen.

Ein Convertible ist Laptop oder Tablet-PC in einem und damit ein echter Alleskönner. Durch ein flexibles Scharnier klappt man das Display bei Bedarf auf die andere Seite des Geräts, um es dann im Tablet-Modus zu nutzen. Bleibt der Bildschirm vorne, hat man wie gewohnt ein Notebook vor sich. Zum Arbeiten nutzt man das Gerät wie einen Laptop, umgeklappt dient der Touchscreen für die Bedienung. Allerdings sind diese Geräte deutlich schwerer als normale Tablet-PCs.

Wir stellen in diesem Ratgeber aus der Themenwelt Laptop alle Arten von mobilen PCs mit Touchscreen vor. Wir zeigen die Unterschiede der einzelnen Kategorien und wo sich preiswerte Modelle von teuren Geräten unterscheiden.

Den günstigsten Einstieg unter den 2-in-1-Laptops macht das Lenovo Ideapad Duet 3 ab 220 Euro. Bei diesem Detachable-PC ist das Display fest in ein Tastaturelement eingesteckt und kann bei Bedarf herausgenommen werden. Das Gerät ist mit einem Full-HD-Display von 10,3 Zoll sehr kompakt – das erleichtert den Transport, erschwert aber komfortables Arbeiten. Allerdings lässt die Performance zu wünschen übrig, denn der Intel Pentium Silver N5030 ist mau bei der Leistung. Damit eignet er sich am ehesten zum Surfen und fürs Schreiben von Mails. Was man allgemein von Low-End-Performance erwarten kann, erklären wir im Ratgeber Die billigsten Windows-Laptops der Welt: Lohnt sich der Kauf?

Ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Huawei Matebook E (Testbericht). Das Windows-Tablet nutzt sogar ein OLED-Display und ist mit Intel Core i3 bereits ab 470 Euro zu haben. Tastatur und Stift sind aber nicht im Lieferumfang enthalten. Die stärkere Variante mit Intel Core i5-1135G7 der elften Generation liegt schon bei 900 Euro – dann gehören das Huawei Smart Magnetic Keyboard sowie der M-Pencil aber zum Lieferumfang. Allerdings mangelt es dem Matebook E an Anschlüssen, der Lüfter sorgt bei Auslastung für viel Lärm und die Akkulaufzeit ist eher mittelmäßig.

Ebenfalls noch bezahlbar und mit einem tollen OLED-Display mit Full-HD-Auflösung ausgestattet ist das Asus Vivobook 13 Slate (Testbericht). Das Tablet kommt für knapp 589 Euro mit Anstecktastatur, Aufsteller und Stift zum Käufer. Allerdings ist die CPU vom Typ Intel Pentium Silver N6000 sowie die integrierte GPU Intel UHD Graphics wenig leistungsstark. Dafür arbeitet dieser Hybrid-PC völlig lautlos und der Akku hält gut 8 Stunden durch.

Der günstigste Einstieg in die Tablet-PCs von Microsoft ist das Surface Go 3 ab 349 Euro. Allerdings gibt es hier eine Besonderheit zu beachten: Es läuft standardmäßig Windows 11 im S-Modus. Diese zusätzlich abgesicherte und eingeschränkte Variante für Tablets erlaubt nur die Installation von Anwendungen aus dem Microsoft Store. Diesen Modus kann man auch beenden, um auf Windows 11 Home umzustellen, allerdings erfordert das erweiterte Kenntnisse des Betriebssystems. Dieser Schritt ist zudem nicht mehr umkehrbar. Die günstigen Varianten nutzen schwache CPUs vom Typ Intel Pentium Gold. Hier ist eher ein Intel Core i3 zu empfehlen.

Deutlich mehr Leistung und den vollen Funktionsumfang eines Windows-Laptops bietet das Microsoft Surface Pro 8 und Surface Pro 7+ (Testbericht). Preislich geht’s hier bei Modellen mit Intel Core i5-1135G7 ab 737 Euro los. Eine Tastatur gehört dann aber noch nicht zum Lieferumfang. Nach oben reicht der Preis je nach Ausstattung bis über 2500 Euro für Varianten mit Intel Core i7-1165G7 oder Intel Core i7-1185G7 sowie Nvidia Geforce RTX. Angeschlossen an einen Monitor oder eine Tastatur hat man dann aber einen vollwertigen PC für Office-Anwendungen und Entertainment.

Eine Sonderzolle nimmt das Samsung Galaxy Book S ein. Die Koreaner listen das Gerät als Windows-Tablet – es handelt sich aber im engeren Sinne um ein besonders leichtes und kompaktes Laptop mit Touchscreen. Die Tastatur kann nicht entfernt oder umgeklappt werden.

Ein Convertible-Notebook ist für den mobilen Einsatz flexibler einzusetzen als ein Clamshell-Laptop. Vernünftiges Arbeiten mit Office-Anwendungen ist damit möglich. In Verbindung mit einem Bedienstift toben sich damit auch Kreative unterwegs aus. Sogar das Schauen von Filmen auf der Couch ist damit möglich. Zum Spielen sind die wenigsten Convertible-Notebooks geeignet, die in der Regel verbauten Intel Irix Xe Grafik-Chips reichen dafür nicht aus.

In der Preisklasse bis 500 Euro finden sich vorwiegend Geräte, die auf einfache Prozessoren setzen, etwa Intel Pentium Silver, Pentium Gold oder Celeron. Dazu gehören größere Geräte wie das Lenovo Ideapad Flex 5, HP Pavillon x360 oder Asus Vivobook Flip 14. Mit etwas Glück findet sich ein Angebot für einen Convertible-PC mit Intel Core i3 oder AMD Ryzen 3. Geräte ab 13 Zoll bieten standardmäßig Full-HD-Auflösung. Kompakte Modelle mit 11,6 Zoll beschränken sich hingegen auf HD-Auflösung. Bei Letzteren finden sich preiswerteste Convertible-PCs ab 250 Euro wie Acer Spin 1, Medion Akoya, Lenovo Ideapad Flex 3 oder HP Probook x360.

Wer ernsthaft mit dem Gerät arbeiten möchten, sollte schon zu einem Modell mit Intel Core i5 oder AMD Ryzen 5 greifen. Los geht es hier ab 530 Euro mit dem Dell Inspiron 14 7415 2-in-1 oder Asus Vivobook Flip 14 für 579 Euro sowie dem Lenovo Ideapad Flex 5 ab 599 Euro. Convertibles mit dem schnelleren AMD Ryzen 7 starten bei 700 Euro.

Jenseits von 1500 Euro finden Käufer Convertibles für den professionellen Einsatz, etwa der Asus Rog Flow, Microsoft Surface Laptop Studio, Dell Inspiron 15 7506 2-in-1, HP Spectre x360 oder Lenovo Yoga 7 und Yoga 9. Was man von so einem Geräten erwarten kann, zeigen wir am Beispiel Lenovo Thinkpad X1 Titanium Yoga (Testbericht) oder Microsoft Surface Book 3 (Testbericht). Letzteres ist wirklich ungewöhnlich, da es als Hybrid-PC die Eigenschaften von Detachable und Convertible miteinander verbindet. So kann man das Display auf die andere Seite klappen, um das Surface Book 3 mit voller Performance wie einen Convertible-PC zu verwenden. Zusätzlich ist es möglich, das Display abzunehmen und als reines Windows-Tablet zu nutzen. Dann steht allerdings weniger Leistung zur Verfügung.

Wem ein Tablet-PC zu unpraktisch zum Arbeiten, ein Convertible aber zu umständlich beim Klappmechanismus ist, der kann zu einem Clamshell-Laptop mit Touchscreen greifen. Dabei handelt es sich um gewöhnliche Notebooks, die trotzdem Touch-Eingaben verarbeiten können.

Den günstigsten Einstieg macht hier das Microsoft Surface Laptop Go mit 12,4-Zoll-Display und Intel Core i5 ab 589 Euro. Allerdings wieder mit der Einschränkung, dass das Betriebssystem Windows standardmäßig im S-Modus läuft – auch wenn man das umstellen kann. Ab 680 Euro bekommt man das Microsoft Surface Laptop 4 mit 13,5-Zoll-LCD. Im Preisbereich von unter 900 Euro finden sich zudem das Huawei MateBook X sowie das Acer Swift 5 (Testbericht). Letzteres überzeugte uns im Test mit einer guten Performance und einem Gewicht von gerade einmal 1 kg. Die Bandbreite der PCs reicht von kompakten Displays mit 12,4 Zoll bis hin zu üblichen Größen von 15,6 Zoll.

Wer ein möglichst leichtes und mobiles Gerät sucht, findet in einem Tablet mit Windows 11 die kompakteste Lösung. In Verbindung mit einer Tastatur zum Anstecken wird daraus ein kleiner Laptop – auch Detachable genannt. Für längeres Arbeiten bieten diese Geräte aber nicht den gleichen Komfort wie ein Laptop oder Convertible. Bereits für weniger als 400 Euro bekommt man entsprechende Geräte, allerdings nutzen diese eher langsame Prozessoren. Preiswerte Beispiele sind das Huawei Matebook E (Testbericht) oder Asus Vivobook 13 Slate (Testbericht).

Ein Convertible bietet sich dann an, wenn man mit dem PC wie gewohnt arbeiten will, um es gelegentlich wie ein Tablet auf der Couch zu nutzen. Allerdings wiegen diese Computer so viel wie Laptops oder mehr. Um sie längere Zeit bequem in den Händen zu halten, sind sie eigentlich zu schwer. Geräte mit genügend Leistung zum Arbeiten starten erst knapp unter 600 Euro. Es gibt auch leistungsstarke Laptops mit Touchscreen, die über keinen besonderen Klappmechanismus verfügen. Allerdings sind diese selten günstiger als Convertible-PCs.

Wer viel mit dem Notebook unterwegs ist, empfehlen wir den Ratgeber Leicht und trotzdem stark: Kompakte Laptops unter 1000 Euro. Wenn es nicht immer Windows sein muss, könnte Chrome OS eine günstige Alternative sein. Mehr dazu erklären wir im Ratgeber Chromebooks ab 230 Euro: Ideale Notebooks für Homeschooling, Surfen und Cloud-Gaming. Wer unbedingt sparen möchte, sollte sich diesen Ratgeber ansehen: Die billigsten Windows-Laptops der Welt: Lohnt sich der Kauf? Einen Gesamtüberblick aller Notebook-Kategorien zeigen wir im Beitrag Windows-Laptops von 200 bis 3000 Euro: Homeoffice und Gaming.

Tags:

Affiliate-Information

- Bei den mit gekennzeichneten Links handelt es sich um Provisions-Links (Affiliate-Links). Erfolgt über einen solchen Link eine Bestellung, erhält TechStage eine Provision. Für den Käufer entstehen dadurch keine Mehrkosten.