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Wer mit Camper oder Zelt ein Outdoor-Abenteuer erleben will, muss mit dem richtigen Campingzubehör trotzdem nicht auf Komfort verzichten. TechStage zeigt gute und günstige Gadgets fürs Zelt, Wohnwagen und Wohnmobil.

Campingurlaub liegt im Trend: Gerade in der Corona-Krise steigen immer mehr in Wohnwagen, Wohnmobil und Campervan ein, um für eine Weile aus dem Alltag auszusteigen. 2020 war eines der besten Jahre für Wohnwagen-Verkäufer. Viele Neubesitzer kommen nun ins zweite Jahr und fahren in der Ferienzeit wieder los. Ob man auf einem Campingplatz steht oder wild übernachtet: Mit der richtigen Campingausrüstung macht der Trip gleich noch mehr Spaß.

Doch welches Campingzubehör braucht man? Wir haben nützliche Campingausrüstung von unbekannten sowie von Top-Marken zusammengestellt – nicht für alle braucht man Strom.

Wer unterwegs darauf angewiesen ist, seinen Computer regelmäßig zu nutzen, wird auch passende Stromquellen benötigen. Große Wohnmobile haben dafür oft eine zweite oder sogar dritte Batterie an Bord. Bei Campervans sieht man als Campingausrüstung immer öfter Solar-Panels auf dem Dach. Aber es geht auch kleiner: Wer seinen Laptop nur einmal mit Strom versorgen muss, kann dafür eine Powerbank nutzen. Wir haben zu diesem Zweck die RAVPower PD Powerbank mit 60 Watt Ausgangsleistung und einer Kapazität von 20.000 mAh getestet. Bis die recht schwere Powerbank vollständig aufgeladen ist, dauert es etwa drei Stunden. Als Anschlüsse stehen ein USB-A- und USB-C-Anschlüsse zur Verfügung, letzter sogar mit schneller Stromübertragung. Mit 60 Watt ist es sogar möglich, ein Macbook Pro aufzuladen. Wird gleichzeitig am anderen Anschluss ein Smartphone eingesteckt, sinkt die Ausgabeleistung entsprechend. Weitere Informationen zu Power Delivery geben wir in unseren Beitrag USB-C-Ladegeräte im großen Vergleichstest: Das Beste kostet nur 15 Euro.

Für echte Hardcore-Camper ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wer beim Campen richtig gut aufgestellt sein möchte, sollte einen Blick auf die Powerstation BW-PG1 von Blitzwolf werfen. Bei diesem Wohnmobilzubehör steht eine Gesamtkapazität von satten 462 Wh zur Verfügung. Neben insgesamt vier USB-Ports stehen ein 12V-Zigarettenanzünder, drei 12V-Ports mit Hohlsteckerbuchse und zwei 220V-Steckplätze zur Verfügung. Nebenbei fungiert die sieben Kilogramm schwere Powerstation als Taschenlampe und als Lautsprecher mit Klinkenanschluss. Mit einer UVP von über 400 Euro ist das Gerät zwar nicht billig, für eine sichere Stromversorgung fernab von Steckdosen ist das Modell allerdings deutlich besser geeignet als eine kleine Powerbank.

Die Powerstation BW-PG1 bei Banggood kostet knapp 390 Euro. Das Gerät kommt aus dem tschechischen Lager des Shops und ist in wenigen Tagen beim Käufer. Bei deutschen Händlern haben wir das Modell bisher noch nicht gefunden.

Um Powerbank oder Powerstation auch fernab eines Campingplatzes aufladen zu können, empfiehlt sich ein Solarpanel mit ausreichend Power. Mehr Informationen zu dem Thema liefert unser Artikel Insel-Solaranlagen: Stromversorgung für Schrebergarten & Co.

Wenn auch deutlich weniger Leistung ausreicht, sind USB-Solarpanels wie das 18-W-Solarpanel von Marbor (Testbericht) oder Solarrucksäcke (Ratgeber) interessant. Diese sind zumindest ausreichend, um Actioncam oder Smartphone mit Strom zu versorgen.

Wer auf einen Campingplatz Strom benötigt, braucht ein entsprechendes Stromkabel mit einem dreipoligen CEE-Anschluss. Mehr noch: Damit das Stromkabel der Norm entspricht, muss es bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Diese regeln die DIN-Normen VDE 0100 Teil 708 und Teil 721. Sie sehen zum Beispiel vor, dass auf Campingplätzen nur CEE-Steckdosen und blaue CEE-Stecker verwendet werden dürfen. Handelsübliche Schukostromkabel und Verlängerungen sind also eigentlich nicht zulässig.

Wir haben uns für eine Kabeltrommel entschieden, da sich diese einfach aufwickeln lässt. Die Garant von Brennenstuhl benötigt für den CEE-Anschluss keine Adapter, sondern kann direkt an die Strombox des Campingplatzes und ans Wohnmobil oder den Wohnwagen gesteckt werden. Die Kabeltrommel hat genügend Leistungsreserven, um auch Geräte mit einem höheren Watt-Bedarf sicher mit Strom zu versorgen. Und ein Tipp: Das Kabel sollte komplett abgerollt werden, damit an der Trommel kein Hitzestau oder gar Kabelbrand entsteht.

Wer in den reist, weiß es zu schätzen, etwa Getränke, aber auch Obst und Gemüse, zu kühlen. Für Dauercamper kann auch eine Gefrierbox für Tiefkühlkost sinnvoll sein. Hier helfen mobile Kühlschränke, die im besten Fall so weit herunterkühlen, dass auch Speiseeis oder Fisch gefroren lange hält. Wir haben uns für diesen Ratgeber den Outdoor-Kühlschrank Alpicool C20 angeschaut. Er wurde uns vom Online-Shop Geekmaxi zur Verfügung gestellt. Dort kostet die Gefrierbox Alpicool C20 (Kauflink) im Angebot mit dem Gutscheincode AlpicoolC20DE 197 Euro aus einem tschechischen Lager. Damit ist er bei Geekmaxi etwa 30 Euro günstiger als bei Amazon.

Die Alpicool C20 ist eine gute Lösung für alle, die eine anständige Kühlung für Lebensmittel oder Medikamente brauchen. Die elektrische Thermoelektro-Gefrierbox wirkt wertig verarbeitet. Seine Innenmaße betragen etwa 35 x 25 x 17 Zentimeter, Alpicool gibt 20 Liter an. Daher rührt auch der Name C20. Alpicool hat unter anderem auch eine Variante mit 15 Liter im Angebot, die hört auf die Produktbezeichnung C15. In die C20 passen dank der großzügigen Innenlängen von 35 Zentimetern auch 1,5-Liter-Softdrinkflaschen.

Die 9,7 Kilogramm schwere Kühlbox bietet zwei Griffe an den Längsseiten. Die Seitenwände sind dick. Auch der Deckel wirkt ausreichend isoliert und schließ gut ab. Trotzdem fühlen sich die Außenwände schnell kühl an, weswegen wir von keiner besonders guten Isolierung ausgehen. Der Hersteller gibt an, dass die C20 stoßfest ist und kurzzeitig auch bei Neigungen bis zu 45 Grad in Betrieb bleibt.

Beeindruckt hat uns die gute Kühlleistung. Alpicool gibt an, dass sie die Temperatur innerhalb von 15 Minuten von 20 auf 0 Grad senkt. Im Test benötigt sie dafür bei einer Umgebungstemperatur von 22 Grad knapp 25 Minuten, was noch immer eine beeindruckende Kühlleistung darstellt. Wir stellen die Solltemperatur auf -20 Grad Celsius ein, nach etwa 70 Minuten hört die Alpicool C20 auf zu kühlen, weil der innere Sensor die eingestellte Temperatur von -20 Grad erkannt hat. Beim Nachmessen zeigt unser Thermometer an den Innenwänden etwa -18 Grad an. In der Mitte der Kühlbox freischwebend, umgeben von isolierender Luft, maß unser Thermometer -8 Grad. Das Display zeigt beim Einstellen kurz die Solltemperatur an und wechselt dann auf die Isttemperatur.

Während des Kühlvorgangs ist die Alpicool C20 zwar deutlich hörbar, aber nicht wirklich laut. So messen wir mit einer Dezibel-App aus einem Meter Entfernung 33 db. Ausgeschaltet herrschen im Testraum 30 db.

Alpicool gibt zum Energieumsatz recht schwammig an, dass die C20 in zwei bis vier Tagen eine Kilowattstunde umsetzt – je nachdem wie hoch die Außentemperatur ist und wie tief der Nutzer die Solltemperatur eingestellt hat. Während des Kühlvorgangs messen wir einen durchschnittlichen Stromverbrauch von etwa 45 Watt. Sie wird mit einem Anschluss für den Zigarettenanzünder sowie mit einem Netzteil zum Anschluss an eine 220-Volt-Steckdose geliefert. Die Alpicool C20 verfügt über ein dreistufiges Autobatterie-Schutzsystem, welches verhindern soll, dass sich die Autobatterie entlädt.

Natürlich kann man im Wohnwagen auch per Smartphone ins Netz gehen oder damit einen Hotspot für Laptop & Co. aufbauen. Die bessere Methode ist es aber, den Hotspot mit einem LTE-Router (Themenwelt) mit eigener SIM zu errichten. Wir haben den Netgear Nighthawk M2 (Testbericht) mit der Bestnote bewertet und finden, dass er sich auch hervorragend im Camper macht.

Damit geht es nicht nur schneller ins Netz als mit jedem Smartphone, der Akku ist auch stark genug, um damit durch den Tag zu kommen. Der Preis ist mit 360 Euro sportlich, aber gerade digitale Nomaden, die auch "on the road" ein stabiles Internet benötigen, werden die Investition nicht bereuen.

Weitere LTE-Router und die dazu passenden Datentarife stellen wir im Ratgeber: Die besten Tarife für mobiles Surfen vor.

Grillen und Camping gehören zusammen wie Joko und Klaas oder wie Nathan Drake zu „Uncharted“. Wer gerne mit Gas grillt, ist allerdings in den meisten Fällen darauf angewiesen große Outdoor Kocher mitzuschleppen. Was in einem riesigen Wohnmobil mit viel Stauraum kein Problem ist, wird in einem Bulli schon schwierig und beim Zelten, wo gerade noch der Schlafsack Platz findet, geradezu unmöglich. Das dachte sich Christian Battel auch. Er ist der Kopf hinter dem Skotti Grill (Testbericht), einem Mini-Gasgrill, der vor der Nutzung aus verschiedenen Edelstahlteilen einfach zusammengesetzt wird. Bis zur Nutzung werden die Einzelteile in einer LKW-Plane verstaut. Das Päckchen ist dann so flach, dass es locker hinter einem Autositz verschwindet. Der Aufbau dauert etwa eine Minute, der Abbau nur unwesentlich länger. Und da die Einzelteile aus Edelstahl sind, kann man Grillspuren komfortabel mit einer Stahlbürste entfernen und den Grill anschließend in die Spülmaschine stellen; soweit vorhanden versteht sich.

In großen Wohnmobilen ist manchmal sogar Platz für einen Backofen. Doch wer in seinem Campervan oder im Zelt etwa einen Kuchen backen oder einen Auflauf zubereiten will, schaut häufig in die – nicht vorhandene – Röhre. Hier kommt der schwedische Omnia ins Spiel, der Backofen für unterwegs. Der Ofen wird einfach auf den Gaskocher gestellt, durch die Bauform wird die Hitze so verteilt, dass die Backwaren von allen Seiten die optimale Temperatur erhalten.

Die schlichte Konstruktion besteht in der Basisversion aus Edelstahl und besteht aus dem Aufsatz für den Herd / Grill, der Backform und einem Deckel. Darüber hinaus gibt es inzwischen Zubehör ohne Ende, etwa Silikoneinsätze, Gitter, Muffinförmchen oder Tragetaschen. Den Omnia-Backofen gibt es in der Grundausstattung für 50 Euro, eine große Auswahl an Zubehör gibts unter anderem im Camping Shop und kostet extra.

Hygiene an Bord und im Zelt funktioniert etwas anders, als in den eigenen vier Wänden. Häufig muss man Kompromisse eingehen. Doch egal wie gut ein Camper ausgestattet ist und wie nah man auf dem Campingplatz an einem Waschhaus steht: Eine zusätzliche Außendusche ist auf den meisten Trips ein Gewinn. Man kann sich schnell die Hände waschen, Sand von den Füßen spülen oder einfach nur mal abkühlen. Und wenn man ein paar Tage auf einem Festivalgelände steht, möchte man so eine Dusche erst recht nicht missen. Die Camping-Dusche von LYTLD hat ein Fassungsvermögen von 40 Litern, erwärmt wird das Wasser durch die Sonne. Mit der Handbrause lässt sich der Wasserstrahl flexibel steuern. Und nach der Nutzung kann man die Dusche einfach zusammenfalten.

Manchmal muss man einfach. Dringend. Und wenn keine Toilette an Bord ist, kann die Suche nach einem Klo problematisch sein. Die Köpfe hinter der deutschen Firma Kildwick sind selbst Camper und kennen das Problem. Sie haben mit dem MiniLoo eine transportable Lösung für den Austritt im Sortiment. Der Korpus des Klos besteht aus Holz und muss selbst zusammengebaut werden. Auf das Klo kommen Brille und Deckel, in den Kasten ein Trenneinsatz, der flüssige und feste Stoffe voneinander trennt und in separaten Behältern aufnimmt. Den Geruch stoppen verschiedene natürliche Zusätze. Besonders wer mit Kinder reist, wird sich über diese Lösung freuen.

Wer campt, muss auch seine Kleidung waschen. Eine Lösung können faltbare Mini-Waschmaschinen sein. Die reinigen einige Kleidungsstücke auch im Zelt oder Wohnwagen. Die Moyu Travel Portable Mini Folding Wash Machine (Testbericht) findet man beispielsweise bei real.de für 90 Euro. Banggood verlangt dafür 94 Euro.

Das Modell hat ein Fassungsvermögen von rund drei Kilogramm und wäscht innerhalb von zehn Minuten. In unserem Test hat sie überraschend gut abgeschnitten, allerdings ist der Schleudergang unbrauchbar.

Werkzeuge und passendes Zubehör braucht man beim Camping immer. Mal wird eine Leine für die Wäsche gekürzt, mal müssen Äste zurechtgesägt werden. Aber gleichzeitig ist der Platz an Bord limitiert, auch auf das Gewicht sollte man achten. Ein großer Werkzeugkasten mit vollem Umfang bleibt da häufig zu Hause. Für Camper bietet sich daher ein Multitool an.

Das Campingzubehör Leatherman Signal bringt 19 Werkzeuge für unterwegs in ein handliches Format. Neben typischen Tools wie Messer oder Säge gibt es eine Zange, Kabelschneider und eine kleine Schere. So weit, so typisch. Der Signal hat aber noch herausnehmbare Pfeife, Messerschleifstein und Feuerstahl, mit dem man sein Lagerfeuer in Gang bringen kann. Da viele Multitools inzwischen unter die sogenannte Taschenmesser-Verordnung fallen, muss es beim Transport sicher verwahrt werden. Dennoch lohnt die Mitnahme, mehr Werkzeuge braucht man in den meisten Fällen nicht.

Für Dauercamper und Ferienhausbesitzer, die Ihr Hab und Gut auch in Abwesenheit im Auge behalten wollen, sind Wildkameras mit GSM oder GPRS sinnvoll. Die Geräte erlauben Videoüberwachung auch ohne Steckdose oder Internetanschluss. Wie die Geräte funktionieren und was sie kosten, zeigt unser Ratgeber: Fotofallen zum Beobachten und Überwachen.

Für Wohnmobile oder Gespanne ist es nicht immer leicht, die optimale Route zu finden: Mal ist die Straße zu eng, mal sind die Brücken zu niedrig. Normale Navigationsgeräte, Navi-Apps oder Kartendienste wie Google Maps helfen zwar bei der generellen Routenplanung, sie schützen aber nicht vor manchmal unüberwindbaren Schwierigkeiten bei großen, hohen oder langen Fahrzeugen.

Bei speziellen Navigationsgeräten für Wohnwagen und Caravan kann man nicht nur Streckenvorlieben eintragen, sondern auch die Abmessungen und Besonderheiten des Fahrzeuges. Natürlich bieten solche Geräte viele Standardfunktionen wie Stauwarner oder eine Freisprecheinrichtung. Praktisch ist es außerdem, wenn auf dem Display auch das Bild einer Funk-Rückfahrkamera (Ratgeber) angezeigt werden kann oder sogar eine Dashcam integriert ist. Darüber hinaus zeigt diese Campingausrüstung auch spezielle Orte für Outdoor-Fans an, zum Beispiel Camping- oder Stellplätze, Versorgungsstationen oder auch Tipps für beste Sightseeing-Orte mit sicheren Parkplätzen. Das ist nett, doch ähnliche Features und ausgewählte POIs (Points of Interest) bieten auch Standard-Navis.

Camping-Navis zeichnet nicht nur die Hardware aus, sondern vor allem die Software. Wer sich überwiegend in Deutschland bewegt, bekommt sehr gute Ergebnisse. Geht es ins Ausland, variiert die Qualität des Kartenmaterials. Mit der generellen Routenplanung gibt es selten Probleme, allerdings bei der Genauigkeit der spezifischen Angaben, zum Beispiel bei der Durchfahrthöhe. Geht man nach den Nutzerkommentaren verschiedener Navigationslösungen, machen alle aktuellen Geräte einen guten Job, allerdings nicht überall: Offenbar schafft es kein Navi, in allen 42 Länder Europas zwischen einer ausgebauten Straße oder einer Schotterpiste zu unterscheiden. Aber wir sind ja nicht bei „Wetten, dass..!“, ein paar Fehler sind erlaubt. Wichtig ist es, dass man vor der Reise das Kartenmaterial aktualisiert. Übrigens: Viele Stellplätze haben im Ausland keine richtige Adresse, sondern es müssen GPS-Koordinaten eingegeben werden. Beim Navi-Kauf sollte man also darauf achten, dass dies möglich ist.

Bei externen Navis für Camper hat die bekannte Marke Garmin mehrere gute Produkte mit vielen Extras im Sortiment. Das Camper 780 zeigt die Route auf einem knapp sieben Zoll großem Touch-Display an und bietet darüber hinaus einen digitalen Verkehrsfunk. Beim Camper 785 & Traffic ist eine Dashcam an Bord. Camper 890 hört aufs Wort und kann Updates per WLAN einspielen. Außerdem werden aktuelle Kraftstoffpreise angezeigt. Spannend ist die Anbindung an TripAdvisor und das weltweite Kartenmaterial, welches kostenlos heruntergeladen werden kann. Das Flaggschiff Camper 1090 bietet mit 10 Zoll das größte Display.

Das Go Camper von der Marke TomTom ist – auch preislich – ein attraktives Campingzubehör. Das Display ist zwar lediglich sechs Zoll groß, dafür ist eine SIM-Karte eingebaut, um jederzeit aktuelle Informationen zum Verkehr noch präziser abrufen zu können. Der Clou sind die redaktionell betreuten Road-Trips mit tollen Touren in aller Welt und die Möglichkeit, eigene Urlaube mit MyDrive am Computer vorauszuplanen und ans Navi zu übertragen.

Übrigens: Wer einen Warner für Gefahrenstellen und Blitzer sucht, sollte unseren Ratgeber Ooono, Saphe & Co.: Was taugen Blitzerwarner mit App-Anbindung ab 40 Euro? lesen.

Mit dem richtigen Zubehör ist der Campingurlaub noch bequemer und sicherer. Wer nicht auf Komfort verzichten möchte, muss nur die richtigen Produkte finden. Es gibt natürlich noch viel mehr, was nicht zwingend speziell für Camper gedacht sein muss. Dazu gehören etwa Smartphone-Halterungen für das Lüftungsgitter oder Halterungen für Tablets, um die Kinder bei Laune zu halten.

Auch Dashcams sind für Camper interessant, wobei man hier jeweils die rechtlichen Vorgaben des jeweiligen Landes beachten muss. Im Schadensfall ist es aber oft nicht verkehrt, einen Videobeweis zu haben. Noch besser, wenn diese Dashcams auch nach hinten blicken und auch eine Rückfahrkamera ist äußerst hilfreich. Mehr dazu in unserem Vergleichstest zu Dashcams.

Zuletzt sollte man an das Thema Luft denken, und zwar an den Luftdruck der Wohnwagen-Reifen. Diese kann man mit Luftdruckmessern überwachen, etwa mit Geräten, die den Luftdruck per Funk zu einem Display beim Fahrer schicken. Mehr dazu im Ratgeber: Luftdruck-Messer für Motorräder & Co. Und dann ist da natürlich auch noch die Luft für alle Bikes, Bälle oder Schwimmtiere, die man im Gepäck hat. Unser Vergleichstest zeigt sechs mobile elektrische Luftpumpen, mit denen man sich viel Puste sparen kann – und das im Shop schon ab 35 Euro.

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